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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#6525
Moin Leute,

meine Batterie hat die Karten gelegt. Bin jetzt auf der Suche nach einer Neuen (Batterie! Meine Verlobte ist super!)?

Ursprünglich ist der Mog mit einer 88 Ah Batterie ausgerüstet (421 Kunststoff/Blech Batteriekiste) Nun überlege ich, ob ich eine größere Kapazität einbauen kann (so um 100Ah)

Kein besonderer Grund einfach nur wegen dem \"Bumms\". Frage: Gibt es größere Kapazitäten als die 88Ah, die noch in den Kasten passen und ist es überhaupt ratsam eine größere Batterie zu verbauen? Der Anlasser kriegt dann ja schon richtig Beine gemacht?

Wenn Ihr noch eine gute Bezugsquelle habt...nur zu!

Klopfende Grüße
Lars
#32265
Hallo Lars !
Die Kapazität eines Akkus gemessen in Ampère mal Stunden (Ah) gibt nur an, wie lange ein kleiner (!) Stromverbraucher mit Strom beliefert werden kann. An einem 88 Ah Akku würde also ein kleines 1 Ampère Lämpchen (12V 12W) maximal 88 Stunden brennen. Die Kapazitätsangabe sagt aber absolut nichts über die Fähigkeit des Akkus aus, kurzfristig extrem hohe Ströme (Anlassen eines Motors) zu liefern. Dafür ist vielmehr die Kaltstartkapazität oder auch der sogenannte Kurzschlusstrom (gemessen in A) maßgebend. Dieser Wert ist rein bauartbedingt und wird vom Abstand, der Oberfläche und der Dicke der Bleiplatten im Akku bestimmt. So kann zum Beispiel ein auf Kaltstartfähigkeit optimierter 50 Ah Akku einen höheren Kurzschlussstrom liefern als ein auf Dauerladung (Dauerbetrieb ohne nennenswerte Kaltstarts) ausgelegter 100 Ah Akku für Taxen.
Wenn du einen geeigneten 88Ah Akku mit hoher Kurzschlusskapazität einbaust, reicht das eigentlich völlig aus. Ein (geeigneter !) 100 Ah Akku würde das Startverhalten kaum verbessern; der Wagen könnte allenfalls etwas länger mit eingeschaltetem Standlicht oder sonstigem Kleinverbraucher abgestellt werden.
Für den U 421 empfielht sich übrigens der Einbau eines rüttelfesten Akkus (Rf-Type); ist von MB galube ich auch vorgeschrieben.
Ich bin vor der Anschaffung des Akkus herumgelaufen, um eine in den 421 passende rüttelfeste 88Ah Type mit hohem Kurzschlussstrom zu bekommen. Der Akku hätte überall bestellt werden müssen und sollte deutlich über 100,- EUR kosten. Ich habe ihn dann schließlich für weniger als 100,- EUR bei MB gekauft, dort stand er abholbereit im Regal...
Wenn du die genaue Typenbezeichnung haben willst, sag Bescheid, dann schau ich nach. Akkumulatoren sind nämlich genormt (Herstellerübereinkunft) und für den 421 passt nur eine Type optimal.
Gruß
Gundo
#32272
Alles klar Gundo!

Danke für die prompte Antwort.

Also lieber ein rüttelfesten Akku besorgen. Sind nicht die Gelteile, oder? Ich glaube in der Betriebsanleitung steht noch was von Wasser auffüllen (geht bei Gelakkus doch wohl eher unglücklich gut!)

Hast den Benz Akku jetzt auch rüttelfest? Danke für dein Angebot, aber ich habe einen ganz guten \"Sterni\" an der Hand, der macht sicherlich einen guten Kurs sonst komm ich nochmal auf dich zurück!

Gruß Lars
#32293
Hallo Lars !
Die Kapazität eines Akkus gemessen in Ampère mal Stunden (Ah) gibt nur an, wie lange ein kleiner (!) Stromverbraucher mit Strom beliefert werden kann. An einem 88 Ah Akku würde also ein kleines 1 Ampère Lämpchen (12V 12W) maximal 88 Stunden brennen. Die Kapazitätsangabe sagt aber absolut nichts über die Fähigkeit des Akkus aus, kurzfristig extrem hohe Ströme (Anlassen eines Motors) zu liefern. Dafür ist vielmehr die Kaltstartkapazität oder auch der sogenannte Kurzschlusstrom (gemessen in A) maßgebend. Dieser Wert ist rein bauartbedingt und wird vom Abstand, der Oberfläche und der Dicke der Bleiplatten im Akku bestimmt. So kann zum Beispiel ein auf Kaltstartfähigkeit optimierter 50 Ah Akku einen höheren Kurzschlussstrom liefern als ein auf Dauerladung (Dauerbetrieb ohne nennenswerte Kaltstarts) ausgelegter 100 Ah Akku für Taxen.
Wenn du einen geeigneten 88Ah Akku mit hoher Kurzschlusskapazität einbaust, reicht das eigentlich völlig aus. Ein (geeigneter !) 100 Ah Akku würde das Startverhalten kaum verbessern; der Wagen könnte allenfalls etwas länger mit eingeschaltetem Standlicht oder sonstigem Kleinverbraucher abgestellt werden.
Für den U 421 empfielht sich übrigens der Einbau eines rüttelfesten Akkus (Rf-Type); ist von MB galube ich auch vorgeschrieben.
Ich bin vor der Anschaffung des Akkus herumgelaufen, um eine in den 421 passende rüttelfeste 88Ah Type mit hohem Kurzschlussstrom zu bekommen. Der Akku hätte überall bestellt werden müssen und sollte deutlich über 100,- EUR kosten. Ich habe ihn dann schließlich für weniger als 100,- EUR bei MB gekauft, dort stand er abholbereit im Regal...
Wenn du die genaue Typenbezeichnung haben willst, sag Bescheid, dann schau ich nach. Akkumulatoren sind nämlich genormt (Herstellerübereinkunft) und für den 421 passt nur eine Type optimal.
Gruß
Gundo
#32308
Hallo Lars !
Nachtrag:
Rüttelfest bedeutet, dass die Bleiplatten etwas stabiler sind und besser befestigt sind, damit sie nicht \"zerbröseln\". Gel-Akkus (\"DryFit\") sind natürlich auch rüttelfest und können auch lageunabhängig betrieben werden. Sind aber als Starterakku nicht besonders gut geeignet, da die beim Kaltstart entstehende Erwärmung der Bleiplatten vom Gel nicht so gut abgeführt werden kann wie von flüssiger Batteriesäure.
Für den 421 sind folgende Akku-Typen geeignet: 588 33, 588 34 und 588 107. Das sind keine MB-Nummern, sondern standardisierte Typenkennungen. Hersteller dieser Typen sind z.B.: Banner, Bosch, Hoppecke und Varta.
Gruß
Gundo
Pleullagermuttern M180

Hallo Helmut, lies selbst: tatsächlich &q[…]

Hallo ins Forum. Hat jemand einen Befestigungsbock[…]

Hallo liebe Freunde der gepflegten Fortbewegung! […]

gesuche, Lima vom 401 2010 900 Eus

2000 incl..... Wir haben nun auch in div. Zeitung[…]