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#51764
Dazu fällt mir ein, dass wir so bis 1988 die Kokillen für die Gehäuse der Bosch Reiheneinspritzpumpen konstruiert haben.
Einer der letzten Aufträge war, dass wir das eingegossene "GERMANY" durch "BOSCH" ersetzt haben.
Dann ging die Gießerei nach Spanien.

Thorsten

Aus spiegel-online

Erst BMW, jetzt Mercedes: Wegen gravierender Fehler an Diesel-Pumpen des Zulieferers Bosch wird nun auch DaimlerChrysler seine Produktion teilweise anhalten müssen. BMW-Chef Panke droht derweil offen damit, Bosch wegen der Panne in Regress zu nehmen.

Stuttgart - "Wir produzieren derzeit verstärkt Benzinfahrzeuge", sagte ein Mercedes-Unternehmenssprecher am Montag. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag wird nach Angaben des Betriebsrates im Werk Sindelfingen gar nicht gearbeitet, bis zum 18. Februar werde nur in einer Schicht produziert. Betroffen sind die S-, E- und C-Klasse von Mercedes-Benz.

Ob es auch im Werk Bremen zu einer Produktionsunterbrechung kommt, ist dem Betriebsrat zufolge noch nicht klar. Dort werden ebenfalls Dieselversionen der C-Klasse produziert. Man arbeite mit Bosch daran, das Problem rasch zu lösen, betonte DaimlerChrysler. Bosch hatte an mehrere Automobilhersteller fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen geliefert. Dass Kunden nun auf Diesel-Neuwagen länger warten müssten, sei "nicht ganz auszuschließen", sagte der DaimlerChrysler-Sprecher.

Einen Bericht des Südwestrundfunks vom Montag, wonach im Mercedes-Werk Sindelfingen ein Produktionsstopp für Dieselfahrzeuge für Montag und Dienstag beschlossen worden sei, wollte der DaimlerChrysler-Sprecher nicht bestätigen. Es würden "zum Teil" auch noch Dieselfahrzeuge produziert, aber "derzeit nicht an Kunden ausgeliefert", sagte er. Bei diesen Fahrzeugen würden die fehlerhaften Fahrzeugteile dann ausgetauscht, wenn das Zulieferer-Problem gelöst sei.

Zuvor hatte es auch bei BMW ähnliche Probleme gegeben. Der bayerische Automobilhersteller hat bereits eine Produktionspause für das Werk in Dingolfing angekündigt.

Der Zulieferer Robert Bosch arbeitet nach eigenen Angaben an der Lösung des Problems der fehlerhaften Diesel-Einspritzpumpen. "Wir wollen kurzfristig wieder lieferfähig sein", sagte ein Unternehmenssprecher. Wie viele Pumpen von den Qualitätsproblemen betroffen sind und ob Bosch möglicherweise die Hersteller entschädigt, wollte der Sprecher nicht sagen.

BMW-Chef Helmut Panke erklärte, dass es wegen der Probleme bei Bosch bei rund 3.600 Neuwagenkunden zu Lieferverzögerungen kommen werde. Er schloss Regressansprüche nicht aus: "Wir lösen erst die Probleme und regeln dann, wer zahlt."

Bei VW nur der Phaeton betroffen

Auch Audi ist von den Lieferproblemen bei Bosch betroffen, allerdings in geringem Ausmaß, wie ein Sprecher des Ingolstädter Autobauers sagte. Es gebe keine Auswirkungen auf die Produktion oder die Auslieferungen. Von dem Fehler seien nicht alle Motoren betroffen, nur bestimmte Chargen. Die Fahrzeuge würden fertig gestellt und das defekte Teil ausgetauscht, sobald es verfügbar sei. Volkswagen ist nur im geringen Ausmaß betroffen. Bei der Marke VW wird dieser Motor nur im Topmodell Phaeton eingebaut, aber laut Sprecher gibt es dort kein "Volumenproblem". Grundsätzlich hat sich der Volkswagenkonzern für eine andere Diesel-Technik entschieden als Mercedes oder BMW: Volkswagen setzt auf die Pumpe-Düse-Technik, die mehrere Pumpen für das Einspritzen des Diesels in die Zylinder vorsieht. Mercedes und BMW haben sich für die Common Rail-Technik entschieden, die mit einer Pumpe auskommt.

Der Autobauer Opel ist von den Problemen mit Einspritzpumpen für Sechs-Zylinder-Dieselmotoren nicht betroffen. Wie Firmensprecher Karl Mauer berichtete, stammen die Dieselpumpen von einem japanischen Hersteller. Opel verwende allerdings für die 1,9-Liter-Dieselmaschine von Astra und Vectra eine Bosch-Pumpe für Vier-Zylinder-Motoren. Diese sei mit der größeren Pumpe in ihrer Konstruktion identisch.

Derzeit würden bei Opel Tests durchgeführt, ob die bekannten Probleme auch bei dieser Pumpe aufträten. So lange dies nicht geklärt sei, habe Opel die Fertigung zahlreicher Dieselfahrzeuge zurück gestellt, sagte Mauer. Zu Produktionsunterbrechungen werde es aber nicht kommen.
#51768
Na, da hat Bosch ja jetzt richtige Probleme.
Im letzten Oktober hat Bosch noch verlauten lassen, dass sie nur beim Automobilhersteller Toyota das Problem mit einer sehr hohen Reklamationsquote der zugelieferten Teile hätten.

Aber vielleicht sind die Teile gar nicht schlechter geworden, die Automobilhersteller haben sich nur ein Beispiel an Toyota genommen und führen jetzt eine ähnlich restriktive Qualitätskontrolle wie Toyota durch.

ADAC-Motorwelt 2/2005: Toyota ist ein Phänomen - und inzwischen Vorbild der ganzen Automobilbranche.

Immerhin stehen bei der Vergabe des gelben Engels des ADAC im Bereich "Qualität" 4 Toyotas auf den ersten 5 Plätzen. Das erste deutsche Auto ist der BMW-Mini auf Platz sieben (naja, als Diesel wird er ja von einem Toyota-Motor angetrieben).

Ich freu mich schon auf mein neues Auto, kommt in 3 Wochen (psst, ist ein Avensis mit MMT (Multimode-Transmission), Getriebe, das wahlweise sequentiell geschaltet oder als Automatik gefahren werden kann - man muss ja an sein Alter denken :wink:

Gruß Ulli
#52281
Bosch liefert wieder Einspritzpumpen

Der Zulieferer Robert Bosch hat seine Probleme mit defekten Diesel-Einspritzpumpen nach eigenen Angaben gelöst und die Fertigung vollständig wieder aufgenommen. Dennoch unterbricht DaimlerChrysler in der nächsten Woche seine Produktion von Diesel-Pkw im Stammwerk Sindelfingen.

Frankfurt am Main - Um den Produktionsrückstand aufzuholen, würden nun rund um die Uhr alle Fertigungskapazitäten eingesetzt, teilte Bosch am Freitag mit. Als Grund für den Probleme nannte der Stuttgarter Zulieferer Verschleißerscheinungen der Teflon-Beschichtung an zugelieferten Lagerbuchsen, die sich bei Belastungsprüfungen offenbart hätten. Die fehlerhaften "Common-Rail"-Pumpen brachten einige große Autohersteller in Lieferschwierigkeiten und führten zu Produktionsausfällen.

Der Fertigungsstandard sei nun wieder sichergestellt und im Dauerlauftest nachgewiesen worden, teilte Bosch mit. "Wir betrachten das Problem als gelöst", sagte ein Sprecher des deutsch-amerikanischen Autokonzerns DaimlerChrysler . Dennoch will der Konzern in der nächsten Woche auch in Sindelfingen die Produktion von Mercedes-Fahrzeugen mit Dieselmotoren für zwei Tage stoppen. "Wir werden am Montag und Dienstag in Sindelfingen nicht produzieren", sagte der Sprecher. In der darauf folgenden Woche sollen einzelne Schichten im Bremer Werk ausfallen. Zuvor war schon die Produktion von Transportern im spanischen Vitoria unterbrochen worden, in Sindelfingen hatte Mercedes Fahrzeuge mit Benzinmotoren vorgezogen.

Die Lieferschwierigkeiten machte DaimlerChrysler mit für den Absatzrückgang von 12,1 Prozent bei der Nobelmarke Mercedes-Benz im Januar weltweit verantwortlich. Der Absatz brach allerdings auch in den USA ein, wo kaum Diesel-Autos verkauft werden. "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Produktionsausfälle zügig aufholen können", sagte der Sprecher.

Anfang der Woche hatte der Münchener Konkurrent BMW angekündigt, er müsse rund 20.000 Dieselfahrzeuge zurückrufen, in die die fehlerhaften Einspritzpumpen eingebaut wurden. Zudem werde in der Fastnachtswoche für drei Tage die Produktion ruhen. Über Regressforderungen an Bosch haben die Hersteller noch nicht entschieden. Die Kosten durch die Produktionsausfälle werden von Experten auf einen zweistelligen Millionenbetrag beziffert.

spiegel-online
#52469
Tja,
nun weiß ich nicht ob mein C 220 D (94) eine Bosch Einspritzpumpe besaß, bekannt ist aber, dass diese oft nach 5 Jahren den Geist aufgab, natürlich wenn die Garantie abgelaufen war.
Das Auto hat mir kein Spass gemacht. Ebensowenig die A-Klasse meiner Frau.
Seit 1985 bin ich eigentlich nur Mercedes gefahren, erst den 200/8 Benziner, ein 280E (W123), 3 verschiedene 190er und dann die C Klasse, aber - so schnell nicht wieder!! Hat man ein Monat vorher etwas ausgetauscht dann gab es Rückrufaktionen (Z.B. Auspuff mit Edelstahlendrohr weil anderes abfiel) TOLL 2 Aupuffe in 2 Monaten, für den ersten gibt es das Geld aber nicht zurück - selber schuld!?!
Reifen? Na ja, ist ja nur der Rand der abläuft - vermessen zwecklos. usw usw usw.
Welches Auto sich in Zukunft bei mir bewährt muß sich erst noch herausstellen. Zur Zeit erst mal ein Sharan wegen der Kinder und ein "Billigauto" um zur Arbeit zu kommen (billiger als Einspritzpumpenreparatur) Seat Marbella.
Sharan stehe ich sehr skeptisch gegenüber, 1. Reparatur nach knapp ein Jahr - Scheibenwischergestänge für ges. 230!! Euro. Mal abwarten.
Stelle aber in unserer Umgebung und im Bekanntenkreis fest dass der Weg von Daimler wegführt. Früher hatte jeder Landwirt einen Daimler, heute schon viele ein KIA oder andere. Und viele eben auch wegen Probleme.
Abwarten.
Gruß
Bernd Thomes
#52896
Freitag, 11. Februar 2005
Bosch-Probleme gehen weiter
Rückruf von 150.000 Autos

Die Probleme beim weltgrößten Autozulieferer Bosch reißen nicht ab. Wegen eines defekten Bremskraftverstärkers muss der US-Autokonzern General Motors (Detroit) mehr als 155.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. Zuvor hatte eine fehlerhafte Bosch-Dieseleinspritzpumpe die Produktion von Diesel-Modellen bei DaimlerChrysler und BMW zeitweise zum Stillstand brachte. "Es hat sich in sehr wenigen Einzelfällen gezeigt, dass ein zugeliefertes Einzelteil für die Bremskraftverstärker unter Umständen nicht die gewünschte Funktion erbringen kann", sagte ein Bosch-Sprecher in Stuttgart.

Ob auch andere Hersteller betroffen seien, konnte er nicht sagen. Derzeit gebe es darüber keine Erkenntnisse. Der betroffene Bremskraftverstärker (Hydro-Boost-Systeme) sei speziell an die GM-Bedürfnisse bei Geländewagen (SUVs), Vans und Pickups angepasst worden.

General Motors hatte in Detroit mitgeteilt, dass die 2004/05er-Modelle der Fahrzeugtypen Hummer H2, Chevy Avalanche, Express, Kodiak, Silverado, Suburban, GMC Savanna, Sierra, Topkick sowie Yukon betroffen sind. In diesen Fahrzeugen seien die Luftdruck-Bremsen eingebaut. Bei diesen könnten Angaben auf der Homepage der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zufolge Risse dazu führen, dass Flüssigkeit austritt und die Bremsleistung vermindern, so dass es zu Unfällen kommen könnte.

Unterdessen läuft die Produktion der Common-Rail-Einspritzpumpe für Mercedes-Benz, BMW, Audi und andere Hersteller wieder auf Hochtouren. Bei BMW sind 21.500 Autos, bei Mercedes rund 30.000 Fahrzeuge von der Panne betroffen. Bosch hatte Verschleißerscheinungen der Teflonbeschichtung an zugelieferten Lagerbuchsen der Pumpe festgestellt. Über die Kosten der Panne, die auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt werden, wollen Bosch und die Autokonzerne demnächst verhandeln. DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp hatte sich zuversichtlich gezeigt: "Ich bin sicher, dass wir eine Einigung mit Bosch finden."

Quelle: n-tv.de
#52949
Moin,

als eines der Opfer dieser Untat mußte mein BMW gestern auch noch schnell zum Pumpentausch.

Glaubt mal nicht, daß sich einer der Herren bei BME dafür entschuldigt hat. Wenigstens den Wagen haben Sie noch gewaschen, der Mietwagen für den Tag war schon argumentationsbedürftig. Alles nur weil ich nach Nürnberg wollte und den Jungs das dann zu heiß wurde mit der alten Pumpe.

Naje, deutsche Qualitätsarbeit...

Michael
#52952
Hallo,
deutsche Qualitätsarbeit. Deutsche????? Seit wann kommt deutsche Qualität aus Polen, Ungarn, Tschechien,....?? Nicht nur weil Bosch draufsteht sind es deutsche Teile. Die lassen doch schon seit vielen Jahren dort fertigen wo es für sie am billigsten geht, wie viele andere Firmen auch.
Nur was ich mich frage: Wie bekommen solche Firmen eine DIN-ISO-Zertifizierung? Hat da einmal am Tag der Zertifizierung alles geklappt oder galt das Motto "Wer gut schmiert der gut fährt?" Sind solche Prüfungen eigentlich ewig gültig oder müssen die in bestimmten Abständen wiederholt werden?
Was bin ich froh daß mein Unimog schon so alt ist daß es damals noch eine effektive Wareneingangskontrolle gab. Und damals stand Bosch-Germany drauf und die Teile kamen auch noch aus deutscher Produktion (großteils zumindest!)
#52956
Hallo Thorsten
Wenn du mich fragst kannst du die ISO-Zertifizierung vergessen,ich kenne einen Betrieb der stellt etwas her,als einziger weltweit,dort siehts aus wie auf einer Müllhalde und die ISO-Kontrolleure melden sie ja immer 14 Tage vor dem Besuch an und am Tag X erkennst du die Bude nicht mehr, d.H. es ist nicht alles Gold was glänzt.Noch was das zwar nicht hier hin gehört,mir hat mal ein Mercedes Testfahrer gesagt,der einzige Mercedes der neueren Generation der noch was taugt sei der W126,kann ich auch bestättigen,fahre selber einen 560 SEL mit knapp 300000 km bis jetzt noch keine probleme oder Reparaturen gehabt und für die die denken das ist ne Bezinschleuder der irrt ich komme mit 11 l gut durch.

Gruss Romi
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