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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#344081
Moin!
Ich habe bei meinem Unimog 411 folgendes Problem:
Wir haben den Kopf runter genommen weil die Kopfdichtung zwischen dem 1. und 2. Zylinder durchgebrannt ist.
Nun habe ich gesehen, dass im Motorblock in dem Steg swischen dem 1. und 2. Zylinder ein Riss ist (von oben gut sichtbar und fühlbar).
Kennt einer das Problem oder kann mir jemand helfen?

Gruß Halke
#344333
Hallo Halke,

wenns wirklich ein Riss ist, dann kannst du gar nichts dagegen tun. Du wirst dich wohl oder übel auf die Suche nach einem Tauschmotor machen müssen.

Wenn der Motor bei reparierter Kopfdichtung aber normal läuft, dann würde ich mir zunächst keinen grossen Kopf darüber machen und fahren so lange es geht. Bloss um zu sehen wie sich das weiter verhält. Motorschaden hast du ja schon einen.
Aber 99% der 411er bekommen ja im Schnitt wohl nicht mehr als eine Betriebsstunde pro Woche drauf.
Möglicherweise hast du da noch lange kein echtes Problem. Kommt halt drauf an.


lg

dieter
#344366
So jetzt mal ein ganz unkonventioneller Vorschlag:

Wenn es sich nur um einen kleinen Riss handelt, kannst du ihn mit ein wenig Glück auch flicken. ich habe es von einem alten Mechaniker-Meister gelernt und es hat bei mir an einem MB W123 200D wirklich länger gehalten als der Rest vom Auto.
Ist der Stegriss nicht zu tief und es tritt kein Wasser oder Öl aus, besorgst du dir eine kleine (M3 - M4) Kupferschraube oder Kupferstange (rund) in der entsprechenden Größe (bei M3 nimmst du einen 2 - 2,5 Bohrer) und bohrst nachdem du den Riss mittig gekörnt hast ein etwa 2cm tiefes Loch in den Block.
KEINE HEMMUNGEN ! er ist ja eh schon hin ;-) Die beiden Zylinder solltest du soweit verschließen, dass keine Späne reinfallen können. Dann nimmst du den entsprechenden Gewindebohrer (im Beispiel M3) und scheidest das Gewinde in die Bohrung. (immer gut ölen und bei der Arbeit Zeit lassen!). Wenn du nur eine Kupferstange hast, muß hier natürlich auch noch das Gewinde eingeschnitten werden. Alles gut von Spänen reinigen. Jetzt drehst du den Kupferstab/Schraube bis zum Anschlag FEST in das Gewinde. Mit einem Metallsägeblatt nahe am Block abscheiden (nicht den Block beschädigen) und den Überstand plan schleifen. Zum Schluß wieder alles gut von Metallspänen reinigen > FERTIG

Da sich Kupfer bei Erwärmung schneller und mehr dehnt als der Guss-Block sollte der Motor wieder dicht sein.

Wie gesagt, ich habe das schon einmal gesehen und einmal am eigenen Fahrzeug durchgeführt
#344500
Hallo zusammen,

ich weis jetzt nicht mehr genau, wie dick der Steg am 411 Motor ist, aber an meinem Hanomag R45 wurde der Block nach einem Riß "genäht", da kommen dann so "Minibauklammern" rein, das hält bombig und ist auch wieder dicht.

schaut mal hier nach,

http://www.emr-soudure.com/allemand/agrafage.htm

Motoren Graf in Müllheim bietet das auch an. www.graf-motoren.de

Grüße Clemens
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