Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#298840
Hallo zusammen,

kurze Frage zur Einleiterbremse:

Mir ist bekannt, dass bei der Einleiterbremse die Gefahr des Bremsenversagens bei langen Gefällestrecken besteht, weil während des Bremsvorganges keine Vorratsluft gepumpt werden kann.

Jetzt habe ich gelesen, dass - wenn man die Handbremse anzieht und wieder löst - man erst weiterfahren kann, wenn wieder genügend Druck im Vorratsbehälter ansteht. Stimmt das so????? Dann müßte ich immer mit dem Auge auf dem Vorratsdruck fahren und entsprechende Pausen einlegen.

Ich meine, dass wäre ja die letzte Lösung, wenn keinerlei Möglichkeit besteht, den Anhänger ohne Bremsung "quasi" wieder aufzutanken (sich also kein flaches Stück Fahrbahn bietet).

Keine Angst ich habe (noch) keinen solchen Hänger und ja, ich weiß, dass Zweileiter sicherer wäre,...

Christian
Leider keinen Unimog mehr, aber noch immer interessiert! Wenigstens noch einen Carraro Tigretrac 3800HST, damit zumindest ein Trac im Stall steht, ...
#298877
Wenn der vorratsdruck im anhäger zu gering wird macht dessen bremse zu,egal ob durch die handbremse oder die fußbremse der druck abgebaut wurde.Allerdings nur so lange wie luft im anhänger ist.Wenn keine mehr drin ist passiert nix mehr.Mit der einleiterbremse fährt man bergab so schnell wie man bergauf fahren würde,d.h. im selben gang,damit man nicht zu oft bzw. dauernd auf der bremse steht und somit keine bzw. nur wenig luft in den anhänger gelangt. Desweiteren sind einleiterbremsanlagen nur noch in der land und forstwirtschaft bis 25 k/mh zugelassen. MFG Herbert
#298881
Hallo Christian,

Wie Herbert schon schrieb, es ist egal wie die Bremse betätigt wird, entscheidend ist der Druckabfall. Solange alles funktioniert und dicht ist, ist die Einleiterbremse immernoch zig fach sicherer als sostige Bremsen (Sibra, auflauf...........)

Gruß Lukas
Geht nicht gibts nicht, oder du kennst einen der einen kennt!!!
#298882
Hallo Christian,

wie Lukas schon schrieb: ich würde eine korrekt gewartete, sicher funktionierende Einleiterbremse jeder Auflaufbremse am kleinen Mog vorziehen. Wenn man das Druckmanometer im Auge behält und sein Fahrverhalten einem damaligen Anhängerzug anpasst, ist das eine tadellose Sache.

Viele Grüße,
Stephan
die Geschichte von zwei kleinen Unimog und anderer 4x4 Oldtimer... http://www.allrad-oldtimer.de
#298991
Das versteh ich schon, aber wenn ich beim Bremsen den Luftvorrat irgendwann verbraucht habe und nach dem Lösen der z.B. FussBremse, die Anhängerbremse mangels Luft nicht mehr öffnet, dann kann sich doch der Vorrat wieder erholen, solange bis die Bremsen wieder aufmachen, oder sehe ich das falsch?
Leider keinen Unimog mehr, aber noch immer interessiert! Wenigstens noch einen Carraro Tigretrac 3800HST, damit zumindest ein Trac im Stall steht, ...
#298993
Das könnt sein das ich was falsches in erinnerug habe :oops: da ich seit über zehn jahre keinen einleiter mehr bewegt habe.Bei der zweikreis bremse löst die bremse bei zu großem druckunterschied zwischen zgm. und anhänger aus.D.h. also beim befüllen wird anfangs die bremse zugemacht bis der druck zgm-anh, gleich hoch ist.Bei druckabfall (vorratsleitung reist ab)wird die bremse durch das entlüften der vorratsleitung betätigt.Die einkreis funzt ähnlich.Die bremsleitung steht immer unter druck und wenn der druck in der bremsleitung fällt wird die bremse betätigt,je mehr ich bremse desto stärker die wirkung.Und wenn du es nicht schafst ab und an mal die bremse zu lösen um druck nach hinten zu bringen BREMST SIE NICHT MEHR. :oops: Sorry :oops: ,hatte was verwechselt.MFG Herbert

Biete Metallventile für LKW, Traktor, Unimog […]

Biete ein Zapfwellengetriebe f. Doppelkupplung m. […]

Biete UNIMOG Schaltplatte mit 3 Zellen Hydraulikbl[…]

Biete Kompletträder vom Militär aus &Uum[…]