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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#412470
Moin von der Westküste,

kann mir jemand etwas zu dem Geschwindigkeitsbegrenzer VDO AGB III in Verbindung mit einem 87er U 1000 sagen (Eignung, Montage, Einstellung und ungefährer Preis)?

Welche Alternativen gibt es sonst - das Gefährt muss für einen Jungverkehrsteilnehmer auf 40 km/h gedrosselt werden, und die getriebeseitige "Drosselung" ist mir eigentlich zu umweltschädlich/treibstofffressend/lärmig.

Vielen Dank vorab

Dietmar
#412502
Hi,

aufgrund der Fehlenden Elektrischen Vernetzung des U1000 kannste den elektronischen Geschwindigkeitsbegrenzer vergessen.
Entweder Getriebesperre oder offen. Zumal es ja auch irgendwie Eingetragen und Abgenommen werden muss.
#412527
Hallo

wieviel ein VDO ABG III kosten kann dir jeder Händler sagen, einfach anrufen, und voi la, schon wissen wirs.
#412616
Hallo hab das gleiche Problem !
Hab mir letzte Woche meinen ersten Unimog zugelgt einen U 1000 Baujahr 77 der läuft da. 85 km/h und muss ihn jetz wegen dem gleichen Grund drosseln . Auf An frage der elektronischen Drossel wurde ein preis um 1500 Euro genannt und für mich der Ofen aus !
Zu meiner Frage könntest du Frank evt. ein Foto von der Sperre mit dem winkeleisen einstellen bzw. schicken !
Gruß Marcel
#412620
Hallo zusammen,

da mein 403 über den Anschlag an der EP begrenzt ist habe ich schon über einen anderen Geschwindigkeitsbegrenzer nachgedacht um im unteren Geschwindigkeitsbereich die volle Leistung zur Verfügung zu haben.

Von AGB III habe ich im Internet eine Einbauanleitung gefunden und wenn ich das Kit so betrachte dann ist o. g. Preis schon realistisch.

Da mein Mog nur einen mechanischen Fahrtenschreiber hatte der jetzt gegen ein Tacho getauscht wurde, stellt sich die Frage wie produziere ich ein elektronisches Geschwindigkeitssignal für o. g. Begrenzer?

Dann habe ich noch dies gefunden und stelle mal die Frage in den Raum ob es am Mog funktionieren würde und eintragungsfähig ist? Denn der Preis ist mehr als akzeptabel.

http://www.ebay.de/itm/Groeneveld-Basis ... 51a887a124
#412638
Hallo Marcel,
hab die Sperre nicht mehr drin,gottseidank.Ist aber kein Problem.Schau wo die Schaltstange am Getriebe vorbeiläuft ,da schraubst (mit der Bef.Schraube vom Getriebe) ein ca. 5cm breites Winkeleisen dran ,so daß du nicht mehr in den 7. u. 8. Gang schalten kannst.Dabei kannst du quasi die Schaltwelle nicht mehr ganz nach rechts schieben. Natürlich alles gut verplomben.

Gruß Frank
#412645
Hallo Zusammen,

es gibt eine praktikable Lösung in Form eines elektronisch gesteuerten Geschwindikeitsbegrenzers.
Der Einbau ist relativ einfach zu bewerkstelligen.
1 Steuergerät
1 Impulsgeber ( am besten beim Geber am Getriebeausgang )
1 Umabau am Gaszug an der EP ( keine Hexerei )
Zeitaufwand der Geschichte ca. 4. Std., je nach dem wo mit den Kabeln gefahren wird.
Das Teil ist ein : ELSON SPeed LImiter Preis in CHF ca. 1100.-

http://www.mkp-parts.com/pdf/type-2071-00-german.pdf

Der grosse Vorteil dabei ist, dass Alle Gänge gefahren werden können, sollte das Fahrzeug wieder normale Geschwindigkeiten erreichen (dürfen),ist die Demontage keine Sache.
Das Ganze beim TüV eintragen lassen fertig.
Ich habe das bei meinem 406 er und mein Freund bei seinem U1200 ebenso - und das funktioniert einwandfrei.
Keine Basteleien mit Gängen sperren und Gestänge abändern oder Ähnlichem.

Mit besten Schraubergrüssen aus dem Föhntal / Rheintal
Miichael
PS: es muss nicht ein Elson Speed limiter sein - so etwas gibt es von Bosch sicherlich auch.Am besten nach Geschwindigkeitsbegrenzer goooo....eln oder einfach .

Anbei der Link
http://www.mkp-parts.com/pdf/type-2071-00-german.pdf
#412715
Vielen Dank schon mal für die interessanten Vorschläge! Nachdem man sich gerade zu neuen Federspeichern hat durchringen müssen sind Lösungen über 1.000 Tacken wahrhaftig etwas schmerzlich. Etwas unsicher macht mich zudem die Feststellung, der 1000 er böte nicht die entsprechende elektrische Vernetzung für elektronische/mechanische Regelungen. Ich war davon ausgegangen, aus dem Fahrtenschreiber ein entsprechendes Signal zu bekommen, aber ich bin ja auch nur Beamter...
Na, mal sehen, was verschiedene Info-Anforderungen aus dem www noch auswerfen, sonst wird es eben die mechanische Schranke aus Winkelstahl!
Gruß

Dietmar
#412857
hallo Dietmar, esmüsste ein Signal am Tachographen geben, das kann Dir der Boschmensch sagen, ansonsten einen Hallgeber an Tachowellenabgang montieren und fertig. der pteis von ebay Variante ist super.Das Teil ist von der Funktion identisch wie der Elson Speedlimiter.ich würde die Einbauanleitung herunterladen und damit zum Tüvler Deines Vertrauens gehen und ihm das zeigen.
viel Erfolg mfG michael
#412921
Hallo Dietmar,

die Einstellung wird bei mir direkt am Steuergerät mittles Potentiometerschraube gemacht. Die V/Max habe ich mittels Navi ermittelt/ Kumpel fährt und ich stelle ein.
Du müsstest beim Verkäufer nachfragen wie die Einstellung gemacht wird, ob es einen LAPTOP braucht.
Verplomben kannst Du das Teil selbst.
Die Plomben sind in der Regel mit Draht/ Zwirbel und Blei.
Verplombung würde Dir der Boschdienst nach Überprüfung des Einbaues gegen kleines Geld vielleicht machen - es ist ja bekanntlich nichts umsonst - nicht einmal der Tod, der kostet das Leben.
Plombe an dem Abnahmepunkt- also beim Geber anbringen( an den Muttern sind Ösen)
Plombe am Stuergerät ( kleiner Plastikstopfen oder Klebesiegel)
Und die Stromabnahme über Zündung ein - so sollte eine Manipulation ausgeschlossen sein.
Die Abnahme des Tachosignals, wird nicht so gerne gesehen, denn ist die Tachoseite futsch- kein Signal, das heisst man kann fahren was die Kiste hergibt.
Sicherlich gibt es auch hier Möglichkeiten um das Signal zu manipulieren, die gehören aber meiner Meinung nicht ins Forum, da sie nicht seriös sind und die AGB erlischt- abgesehen vom Ärger.
Der Tüvler wird mit Deinem Fahrzeug auf Pobefahrt gehen und vermutlich ebenfalls die V/Max mittels Navi prüfen, und alle Gänge durchfahren( bei uns darf die maximale ÜBERSCHREITUNG höchstens 10% betragen, nach EWR Recht).
Ich würde da kurz vorstellig werden und die Herren fragen, wie sie es gerne hätten, dann bist Du auf der sicheren Seite.
So muss die amtliche Hand nur den Einbau und die Funktion kontrollieren, denn wenn der Polizist kontrolliert überprüft er, ob manipuliert wurde und bei Verdacht kann auch gefahren werden.
Ich denke die Anleitung und Beschreibung wirst Du über den Hersteller in Erfahrung bringen ( goog....) .
Weiterhin viel Erfolg mit bestem Gruss aus dem kleinen Land am Alpenrhein
Michael
#413039
Hallo

seit der Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzern in LKW gibt es eine klare gesetzliche Vorgabe, wer sowas einbauen und einstellen darf. Dort ist explizit vorgeschrieben, dass die einbauenden Betriebe dazu legitimiert sein müssen und die AGB´s zugelassen sein müssen.
Es wird auch kein Unterschied gemacht, ob die 80km/h-Begrenzung oder eine beliebig andere Geschwindigkeit eingehalten werden soll. Guckst du §57c,d StZVO

Ich würde also zuerst einmal mit den Angaben bei der Prüfstelle vorsprechen, die das später eintragen soll.
Für das Geschwindigkeitssignal muss der Tachoadappter ans Getriebe. Auf den zweiten Ausgang kommt dann der Signalgeber.
Diese Signalgeber sind bei den elektrischen Fahrtenschreibern schon lange üblich, eine Tachowelle gibt es heutzutage schon lange nicht mehr.

@ Michael
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