Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#216768
N'abend,

ich habe den o.g. Mog besichtigt, steht sehr schön da, hat allerdings ganz vorne am Rahmen einen ca. 15 cm langen Riss im Rahmen. Laut Verkäufer ist das Problem bei DB bekannt, es gebe eine spezielle Reparaturanleitung aus Gaggenau dazu, nach der Reparatur sei wieder die volle Stabilität vorhanden.

Gibt es hier Erfahrungen dazu?

Und Meinungen???

Gruß

Tobias
#216808
warum wird der Unimog wohl mit gerissenem Rahmen verkauft wenn der Verkäufer doch eine Reparaturanleitung vom Werk hat?? Der Rahmenriß hat sicher einen Grund, ich tippe auf Frontlader ohne Unterzug.
Mit einem geschweißten Rahmen wird der TÜV immer ganz große Augen bekommen, außerdem darf am Rahmen nur ein geprüfter und dafür zugelasssener Schweißer schweißen, und der kennt seinen Stundensatz. ehrlich gesagt, ich würd den Unimog nicht kaufen! Wenn schon das stärkste Teil am Unimog aufgibt sagt das wohl alles zu vorhergehenden Einsatz.
#217040
Hallo Oberförster
also wir haben dieses Problem schon 3 mal behoben und die Unimogs laufen heute noch das ist ein Fehler in der geometrie des Rahmens.Ist aber nicht weiter tragisch,bei uns hatte es unterschiedliche Ursachen z.b.wie schon gesagt , Unterzug fehlt bei Frontladerbetrieb(schwere Arbeit). Eine extrem verbreitete Spur , oder Schneepflugbetrieb und dann gegen was das nicht nachgibt....das sind die Ursachen die wir schon hatten.Wenn das gut gemacht ist sieht das kein Tüvprüfer wo bei wir das nicht verheimlichen(vorraussetzung ist es wurde von einem Fachschweisser gemacht)denn einfach zubraten ist nicht soviel steht fest!!!!! :wink:


mfg Wirth Markus

P.s. lass mich wissen wie es ausgegangen ist .....
#217052
Hallo Tobias,

den Bedenken von Tom schließe ich mich uneingeschränkt an.

Bedenke: bei der heutigen Finanzlage der Kommunen wird eigentlich nur noch das ausgemustert, was wirklich "auf" ist, d. h. was unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt nicht mehr vertretbar ist. Der baujahrmäßig ja noch relativ "junge" 427er war bzw. ist sicher Eigentum der Kommune, die ihn verkauft oder schon an einen Zwischenhändler verkauft hat und nicht geleast. Wäre das abgeschriebene Fahrzeug noch halbwegs brauchbar, wäre es für eine (verschuldete?) Kommune also günstiger, den Mog zu behalten statt einen Ersatz zu kaufen (finanzieren!) bzw. zu leasen.

Also: schau Dir das Fahrzeug sehr, sehr gründlich an :!:

Und noch was: Dein Nickname deutet zumindest darauf hin, daß Du den Mog zur Holzgewinnung einsetzen willst - gewerblich oder hobbymäßig. Schau also auch, ob die Ausstattung des Fahrzeugs zu Deinem vorgesehenen Einsatzzweck paßt. Es drängt sich der Eindruck auf, als ob etliche Leute hier im Forum in letzter Zeit einen Kommunalmog gekauft haben, um dann festzustellen, daß die landwirtschaftlichen Attribute (Kraftheber, Zapfwellen, Doppelkupplung, ...) fehlen und teuer nachgerüstet werden müssen. Anders kann ich mir die vermehrte Nachfrage und Diskussion um diese Teile nicht erklären :o

Und wenn es nicht unbedingt ein 427er sein muß: ich denke, zum Preis eines leidlich dastehenden 427ers bekommst Du - intensive "Fahndung" vorausgesetzt - auch heute noch einen mindestens guten, hobbymäßig allemal ausreichenden 406er. Und wenn Du ihn gewerblich nutzen willst, wäre ja auch noch der - allerdings i. d. R. sündhaft teure - 417er eine gute Alternative.

Zugegeben: vieles war jetzt angesichts Deiner spärlichen Angaben spekulativ, nichtsdestoweniger ist es aber als ehrlicher und guter Rat gemeint :wink:

Bin gespannt auf weitere Meinungen :)
#217110
Danke für die Kommentare.

Der Mog steht sonst wirklich perfekt da, kein Ölverlust, gut zu schalten, springt bei Kälte gut an, kein Rost. Ich denke, der Bauhof hat einen Stein in des Kämmeres Brett...

Soll ein Hobbymog werden, Brennholzfuhre und gelegentliches beiseilen, d.h. ich werde eine Frontwinde kaufen müssen...

Hinter meinem Nick steckt in der Tat mein Beruf, aber für die professionelle Holzernte würde ich heutzutage nicht an einen Mog denken, sondern an Spezialrückeschlepper mit Kran und 750er Reifen und drei Achsen...

Ich werde berichten, wie sich die Sache mit dem Rahmen anlässt, falls ich handelseinig werde.

Gruß

Tobias
#217118
Hallo Namensvetter,

wie Markus schon richtig geschrieben hat. Das Problem der reißenden Rahmen ist bekannt. Hauptsächlich bei Frontlader- und Schneeschildbetrieb. Es gibt tatsächlich eine Rep-Anleitung.
Auch mein 406er (ehem. Kommunalfahrzeug) hatte vorne links einen kräftigen Riß.
Der Meister aus der Unimogwerkstatt hat ihn mir wieder geschweist. Die Vorabeiten (V-förmiges Ausschleifen des Risses) hab ich nach seiner Anweisung selbst gemacht. Das Schweißen selbst war in 10 Minuten erledigt. Ist also keine große Sache. :wink: Und hält einwandfrei. :!:
Mit ein bischen Überredungskunst bekommst du es zum Selbstkostenpreis (du willst ja schließlich wieder kommen wenn eine ernsthafte Reparatur ansteht :lol: ) oder du lässt vor dem Kauf schweißen.

Grüße

Tobias
#217146
Hi Namensvetter,

klar gibt es Frontwinden, sowohl hydraulisch als auch mechanisch.
Ich hab auch eine drauf (Mercedes-A-Winde = aber zum Holzrücken nur bedingt einsetzbar - geht aber trotzdem).
Du solltest dich nach einer mechanischen Winde umschauen. Hydraulikwinden sind zum Holzrücken zu langsam.
Deine Winde sollte auch eine Aufspulvorrichtung haben, da sich das Seil sonst bei Schrägeinlauf an einer Seite der Haspel aufwickelt. Ich umgeh daß indem ich den Mog quer zur Zugrichtung an einen Baum stelle, an dem ich mit nem stabilen Bergegurt eine Umlenkrolle befestigt habe. So läuft das Seil immer schön gerade auf die Winde und wickelt sich sauber auf. Hat auch noch den Vorteil, das wenn das Seil trotzdem einmal reißen sollte, dann peitscht es am Mog vorbei!
Für Hobby ist die Frontwinde ausreichend. Wenn du professioneller einsteigen willst, dann geht an einer Heckwinde/Rahmenwinde mit Bergstütze kein Weg vorbei.

Grüße

Tobias
#217352
Hallo
Bedenke: bei der heutigen Finanzlage der Kommunen wird eigentlich nur noch das ausgemustert, was wirklich "auf" ist, d. h. was unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt nicht mehr vertretbar ist.
Dem kann ich mich gar nicht anschließen.
eine Nachbarkommune hat ihren 408 mit Heckrahmenbruch gegen einen U300 getauscht, die andere ihren "veralteten" 418 aus 96 gegen einen U20 ausgetauscht. Unsere Kommune hat ihren U1300L Feuerwehr ausgesondert, weil er mit über 20.000Km "verschlissen war. Begründung waren Einsatz mit voller Leistung nach Kaltstart. In Wahrheit wollten die Jungs nur ein neues Fahrzeug haben, der Mog war ihnen mit 25 Jahren zu alt.

Der Rahmenriss war wohl eher ein gefundenes Argument des Verkäufers, irgendwie wollen die ja auch neue Fahrzeuge verkaufen.
Risse sind beim Unimog und auch beim MB-trac relativ häufig, deshalb gibt es von Daimler auch entsprechende Anleitungen. Wenn die Reparatur gut gemacht ist, kann kein Prüfer dazu was einwenden.
#217382
Hallo Helmut,
sorry, aber bei
In Wahrheit wollten die Jungs nur ein neues Fahrzeug haben, der Mog war ihnen mit 25 Jahren zu alt.
muß ich doch wiedersprechen.
Nach meinem Kenntnisstand sind die Fahrzeuge der FFW nach 25 Jahren zu tauschen. Wird nicht immer sklavisch gehandhabt, wurde mir aber mal von unseren Oberen so genannt.
Andrerseits - auch in unserer Gemeinde wurde ein kleiner, glimpflich verlaufener Unfall am Kommunal-Mog genutzt, ihn endlich gegen eine neuen (U300) zu tauschen. Der neue hat ja auch Klima, da bringste den ein oder andren Gemeindearbeiter gar nicht raus... :wink:

mfG
Axel

Moin, Ich hätte hier die Werkstatthandbü[…]

Heizung für Frontscheibe 421 Cabrio

Hallo Manfred, recht herzlichen Dank für die […]

Moin :) ich könnte aktuell recht Preiswer[…]

Pleullagermuttern M180

Hallo Helmut, lies selbst: tatsächlich &q[…]