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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#385628
Hallo Unimog-Schrauber,

ich verwende meinen U 406 fast ausschliesslich für Holztransport
und fahre infolgedessen meistens auf Feld- bzw. Waldwegen.

Am Wochenende musste ich eine Tankstelle aufsuchen und dabei
habe ich festgestellt , daß ab ca. 60 km/h die Kiste zwar immer
noch beschleunigt, (Drehzahlmesser stieg weiter), die Tachonadel aber
bei ca. 60 km/h verharrte.

Bei näherer Betrachtung des Kienzle-Fahrtenschreibers ist mir aufgefallen,
daß die Tachonadel etwas verbogen ist und offensichtlich ab einer best. Stellung mechanisch blockiert.
Auf der Tachoglasinnenseite sind einige Farbspritzer, offensichtlich wurde er schon mal geöffnet.

Meine Frage: Kann man den Tacho mit (einfachen) Mitteln öffnen
um ggfalls die Tachonadel geradezubiegen?


Gruß

Uwe
#385730
Hallo Uwe,


das kann man selbst machen. Dafür muss man mit Gefühl den Chromring von hinten aufpiddeln und ähnlich wie einen Reifen von der Felge ziehen.


Wahrscheinlich ist Dein Ring schon mal geöffnet worden.

Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass sich die aufgebogene Zone nicht bereits beim drüberziehen vorzeitig zurückformt, sonst kann man den Ring nicht mehr schliessen.


Ich empfehle hierfür Schraubendreher von Markenqualität (!) mit 2-3mm Breite.


Gruss aus dem Bergischen, Michael
#386485
Hallo Uwe,

ich hatte ähnliche Probleme bei meinem 1300L. Zum einen hat sich die Tachonadel 'aufgeschaukelt' und zum anderen kratzte sie auch am Blech der Skala.
Das 'Aufschaukeln' konnte ich mittels des Tausches der Tachowelle abstellen. (Tachowellen gibt es gerade für kleines Geld bei ebay :wink: )
Das Kratzen der Nadel wollte ich durch Öffnen und mechanisches Verbiegen der Nadel reparieren, was aber nicht notwendig war, da der Einsatz im Instrument nicht korrekt zentriert gewesen ist. Durch Lösen der grossen Mutter an der Rückseite und Geraderücken des Einsatzes hat sich auch das Problem erledigt.

Beste Grüße aus Hamburg,
Alex
#386548
Hallo Uwe.

Ich weiß nicht wie das beim Kienzle Fahrtenschreiber ausschaut, aber bei meinem VDO konnte ich den vorderen Ring bei geöffnetem Fahrtenschreiber an der Rückseite aus den Arretierungen hebeln. Es war zwar etwas Gefummel (man braucht ungefähr 12 Schraubendreher und es erfordert etwas Geschick), aber es hat funkioniert. Meine Tachonadel war übrigens auch leicht verbogen.

Gruß Olli
#386562
Hi!

Verbogene Tachonadel... (hatte ich auch schon )... da frage ich mich immer wie das passiert sein kann. Durch die enormen Bremsverzögerungen des Mogs wohl nicht... :). Ob das bisschen Masse der Nadel ausreicht um bei Erschütterungen zum Verbiegen zu führen?

Grüße,

Klaus

btw.: Mein Kumpel macht die Blechringe von Tachos immer auf der Drehbank mit einem speziell dafür angefertigten Alu-dingsda auf. Er spannt den Tacho dazu in die mit Klebeband geschützten Backen ein und dreht mit der Hand, wärend er den "Montierhebel" mit dem Längs/Quervorschub in Position bringt. Funktioniert etwa wie Reifenmontieren. Vorteil ist das die Gefahr der Knickung des Rings minimiert wird.
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