- 21.07.2010, 15:33
#305364
Hallo,
die meisten von Euch haben oder hatten sicherlich nicht das gleiche Busatis- Mähwerk BM 63 zum Anbau an die Schmidt-Anbauplatte. Aber meine Frage dürfte sich wohl auf alle gängigen Busatis-Mähwerke an U411 / U421 beziehen.
A . Zugfeder am Aufzug
In den Montagebildern (bei BM 63 - Bild A) ist eine
Zugfeder (Pos. 26),
in der E-Teilliste, Blatt MB 63 200 - Artikel BM 442 413, Pos. 31,
aufgeführt.
Diese Zugfeder wird
* unten an die Kette der Kettenscheibe (Pos. 24) angebracht;
* oben am Hubarm (Pos. 14 - Blatt BM 63 500) des Hydraulikzylinders.
Bei unserem Mähwerk BM 63 KW ist anstelle dieser Zugfeder eine starre Stange mit beiderseitgem Gewinde (keine durchgehende Gewindestange) als Verbindung Kettenscheibe - Hubarm. Da sie ebenfalls im abgebröckeltem Kommunalgelb lackiert war, bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass diese auch Original war, ggfs. eine Alternative zur Zugfeder. Ich konnte es aber nie in den verschiedenen mir zugänglichen Bedienungsanleitungen und E-Teillisten finden (BM 63 KW, BM 1113 KW.
Während des kurzen Probebetriebs 2008 (2009, 2010 war es nicht dran wegen Überholung; unser U421 hat keine Doppelkupplung, was ein großer Nachteil ist) musste ich feststellen, dass eine Zugfeder anstatt der starren Stange im holprigen Gelände, das ich eigentlich ausmähen will, von Vorteil wäre, da sicherlich ein gewisser Effekt der Zugentlastung wie bei den Mähwerken der kleinen Traktoren aus den Fünzigern und Sechzigern von Vorteil wäre.
++
Also mache ich mich auf die Suche nach einer solchen
Zugfeder (Pos. 26),
in der E-Teilliste MB 63 2000 Artikel BM 442 413, Pos. 31,
oder zumindest deren Kenndaten zum Aussuchen einer geeigneten Ersatz-Zugfeder, als da wären
Länge; Durchmesser; Federkennlinie.
Wer kann da weiter helfen?
++
B. Zugentlastung des Mähbalkens
Mit Thomas D. hatte ich da schon eine Diskussion angefangen. Wie vorher beschrieben, bei den kleinen Traktoren (10 - 30 PS) der Fünziger und Sechziger war diese notwendig, da die Masse der Traktoren dem vom Mähbalken erzeugten Drehmoment nicht immer Stand gehalten hätte.
Aber die kleinen Unimogs U411 / U421 wiesen ein wesentlich günstigeres Verhältnis der Eigenmasse zum horizontalen Drehmoment vom Mähwerk aus, so dass eine klassische Gewichtsentlastung des Mähbalkens druch starke Zuge- oder Druckfedern eigentlich gar nicht notwendig war. Zudem ist ja eine einstellbare Mähbalkenbremse (Blatt BM 63 4 00, Pos. 12 - 21) verbaut, die Mähwerk und Unimog-Rahmen bei richtiger Einstellung vor einem Verbiegen schützen.
Deshalb meine Frage:
Welchen Zweck hatte die Feder im Vergleich zu einer starren Stange? Etwa doch vertikale Gewichtsentlastung des Mähbalkens um die Zuggkräfte auf die Mähbalkenbremse zu verringern? Ich sähe darin schon einen großen Vorteil! Deshalb sende ich ja die Rückfrage wegen der fehlenenden Zugfeder.
Bitte Euch um Eure Meinung; auch wenn es kühler geworden ist, ist noch Zeit dazu!
Stöhne bei 37 Grad, dem statisch gesehen heissesten moskauer 21. Juli seit der Temperaturaufzeichnung!
Karl
die meisten von Euch haben oder hatten sicherlich nicht das gleiche Busatis- Mähwerk BM 63 zum Anbau an die Schmidt-Anbauplatte. Aber meine Frage dürfte sich wohl auf alle gängigen Busatis-Mähwerke an U411 / U421 beziehen.
A . Zugfeder am Aufzug
In den Montagebildern (bei BM 63 - Bild A) ist eine
Zugfeder (Pos. 26),
in der E-Teilliste, Blatt MB 63 200 - Artikel BM 442 413, Pos. 31,
aufgeführt.
Diese Zugfeder wird
* unten an die Kette der Kettenscheibe (Pos. 24) angebracht;
* oben am Hubarm (Pos. 14 - Blatt BM 63 500) des Hydraulikzylinders.
Bei unserem Mähwerk BM 63 KW ist anstelle dieser Zugfeder eine starre Stange mit beiderseitgem Gewinde (keine durchgehende Gewindestange) als Verbindung Kettenscheibe - Hubarm. Da sie ebenfalls im abgebröckeltem Kommunalgelb lackiert war, bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass diese auch Original war, ggfs. eine Alternative zur Zugfeder. Ich konnte es aber nie in den verschiedenen mir zugänglichen Bedienungsanleitungen und E-Teillisten finden (BM 63 KW, BM 1113 KW.
Während des kurzen Probebetriebs 2008 (2009, 2010 war es nicht dran wegen Überholung; unser U421 hat keine Doppelkupplung, was ein großer Nachteil ist) musste ich feststellen, dass eine Zugfeder anstatt der starren Stange im holprigen Gelände, das ich eigentlich ausmähen will, von Vorteil wäre, da sicherlich ein gewisser Effekt der Zugentlastung wie bei den Mähwerken der kleinen Traktoren aus den Fünzigern und Sechzigern von Vorteil wäre.
++
Also mache ich mich auf die Suche nach einer solchen
Zugfeder (Pos. 26),
in der E-Teilliste MB 63 2000 Artikel BM 442 413, Pos. 31,
oder zumindest deren Kenndaten zum Aussuchen einer geeigneten Ersatz-Zugfeder, als da wären
Länge; Durchmesser; Federkennlinie.
Wer kann da weiter helfen?
++
B. Zugentlastung des Mähbalkens
Mit Thomas D. hatte ich da schon eine Diskussion angefangen. Wie vorher beschrieben, bei den kleinen Traktoren (10 - 30 PS) der Fünziger und Sechziger war diese notwendig, da die Masse der Traktoren dem vom Mähbalken erzeugten Drehmoment nicht immer Stand gehalten hätte.
Aber die kleinen Unimogs U411 / U421 wiesen ein wesentlich günstigeres Verhältnis der Eigenmasse zum horizontalen Drehmoment vom Mähwerk aus, so dass eine klassische Gewichtsentlastung des Mähbalkens druch starke Zuge- oder Druckfedern eigentlich gar nicht notwendig war. Zudem ist ja eine einstellbare Mähbalkenbremse (Blatt BM 63 4 00, Pos. 12 - 21) verbaut, die Mähwerk und Unimog-Rahmen bei richtiger Einstellung vor einem Verbiegen schützen.
Deshalb meine Frage:
Welchen Zweck hatte die Feder im Vergleich zu einer starren Stange? Etwa doch vertikale Gewichtsentlastung des Mähbalkens um die Zuggkräfte auf die Mähbalkenbremse zu verringern? Ich sähe darin schon einen großen Vorteil! Deshalb sende ich ja die Rückfrage wegen der fehlenenden Zugfeder.
Bitte Euch um Eure Meinung; auch wenn es kühler geworden ist, ist noch Zeit dazu!
Stöhne bei 37 Grad, dem statisch gesehen heissesten moskauer 21. Juli seit der Temperaturaufzeichnung!
Karl
