U1300 l aus BW Bestand

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

U1300 l aus BW Bestand

Beitragvon rippy0815 » 08.09.2010, 12:35

Hallo Zusammen,

bin hier gaaaannnzzzz neu und habe noch keinen Unimog.

Trage mich aber schon seit längerem mit dem Gedanken
einen U 1300l aus dem BW Bestand perspektivisch zu kaufen
um in dann in ein Wohnmobil umzubauen.
Habe hier schon eine Weile die Berichte verfolgt und hätte nun mal
ein paar Fragen.

Wo kauft man am Besten so ein BW Rückläufer und wird nicht übers Ohr gehauen ?

Da ich technisch (noch) nicht so versiert bin wäre es natürlich für mich
von Interesse ein Depotfahrzeug ; mit Sankastenaufbau; zu bekommen
der wenig Kilometer hat und nicht totgepflegt oder totgefahren wurde.
.
Kenne aus der Internetrecherche bis jetzt nur "Philip aus dem Hanfbachtal".
Hat jemand hier eine passende Erfahrung??
.
Hat jemand Erfahrung in dem Umbau des Sankastens (Höhe + 30cm o.ä.)
oder sollte man lieber einen mit Pritschenaufbau erwerben und dann einen
z.b Bockletaufbau zu verwenden?
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Beitragvon MagMog » 08.09.2010, 12:53

guude,

hier im forum, alleine unter den letzten 12 themen:

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=57053

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=57022

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=57044

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=56984

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=56493

http://www.unimog-community.de/index.ph ... ic&t=52300


und weiter:
http://www.unimog-community.de/index.ph ... highlight=

wichtig wäre es m.e., sich zuerst über die unterschiedlichen motoren, die im 435 verbaut wurden, zu informieren. gerade die sankas haben da einige unterschiede.
der sankoffer gilt vielen als zu schwer und zu schlecht isoliert. häufig wurde durchnässte isolierung mit korrosionschäden gefunden und der aufwand einer erhöhung als unverhältnismäßig aufwändig beschrieben.

gut mog! justus.
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Beitragvon rippy0815 » 08.09.2010, 13:18

Bedeutet das das man eher einen Unimog ohne Aufbau kaufen sollte?

Wo bekommt man am Besten ein Depotfahrzeug das weder totgepflegt
noch totgefahren wurde und am Besten nicht mehr als 25 TKM hat?

Philip aus dem Hanfbachtal ?? oder wo ??

Welcher Aufbau ist zu empfehlen ? Bocklet??

Habe wie gesagt technischn noch nicht so viel Ahnung ein Fahrzeug
beurteilen zu können.
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Beitragvon elektrosmog » 08.09.2010, 17:21

Hallo Rippy,

weil du hier noch gaaanz neu bist möchte ich dich darauf hinweisen, dass wir uns in diesem Forum bei unseren realen Vornamen nennen und unsere Beiträge mit diesem unterzeichnen.

Nun zu deinen Fragen:

Erfahrungen muss man mit dem jeweiligen Händler leider immer selbst machen.
Ich war vor ein paar Wochen mal im Hanfbachtal und es hat mir dort überhaupt nicht gefallen.
Wenn du um die Ecke wohnst kannst du ja selbst mal vorbei schauen und einen Preis aushandeln. :lol:
Ein guter Tipp ist die Militärfahrzeughändler bei mobile.de anzufragen.
Es gibt auch ein Militärfahrzeugforum http://www.multi-board.com/board mit sehr kompetenten Leuten, die sich in der Szene sehr gut auskennen.
Netten Kontakt hatte ich in der Vergangenheit mal mit Matze Meier aus Nürnberg.

Hier gibt es noch eine Adressenliste:

http://www.daerr.info/index.php?ex-mili ... m-haendler

Gruß
Patrick
Als der liebe Gott die Welt erfand, dachte er an Siedlinghausen / Hochsauerland !
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Beitragvon rippy0815 » 08.09.2010, 20:53

Hallo Patrick,

vielen Dank für Deine Tipps und Adressen.

Kannst Du mir sagen ob es besser ist ein Depotfahrzeug mit möglichst wenig Kilometern zu erwerben ?

Bei den BW rückläufern gibt es ja wohl nur 3 Typen
> Totgefahrene
> Totgepflegte
> Depotfahrzeuge ; Standschäden???

Wen sollte man zu einem Kauf mitnehemen?

Sollte man ein Fahrzeug nehmen mit Sankasten und diesen Umbauen oder
lieber eine Pritsche und dann zum Beispiel ein Bocklet Aufbau drauf zu setzen?

Wie soll ich als technisch nochj nicht so fitter vorgehen ?

Danke für Deine Bemühungen im Voraus.

Grüsse aus dem Hochtauns

Stephan - A.
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Beitragvon schoeni » 09.09.2010, 11:30

Hallo Stephan,

ein Bekannter von mir hat einen U1300L von der Vebeg gekauft, gerichtet, getüvt und auf weiß umlackieren lassen.
So weit ich weiß will er den verkaufen, wenn Du Interesse hast kann ich einen Kontakt vermitteln.
Es handelt sich um einen U1300L mit Sankoffer, Bj 1990, Laufleistung kleiner 20TKM. Der Preis wird sich allerdings oberhalb von 25T€ bewegen (Unterboden sandgestrahlt, komplettes Fahrzeug lackiert etc...)

Wie das Fahrzeug unbearbeitet aussieht kannst Du in der Bildergallerie auf meiner Homepage sehen (www.schoeni.de), da aber nur mein weitgehend identischer Mog (Ausstattung, Baujahr und Zustand)

Gruß Schöni
Zuletzt geändert von schoeni am 10.09.2010, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon MagMog » 09.09.2010, 13:02

guude,

ich würde mir zuerst meine anforderungen überlegen, reisen weit und schnell, nahe und mit muße, in eher warme oder winterliche gebiete, im großen und ganzen straßen und wege oder richtig in matsch, sand, wüste, dicken schnee. kurzzeiturlaub, über wochen oder rund um die welt.

als nächstes über die unterschiedlichen motorisierungen der bw-435er informieren sowie die aufrüstungsmöglichkeiten wie z.b. ein splittgetriebe nachzurüsten.

dann das konzept umbau sankoffer oder pritsche einschlägig überdenken.

danach beim besichtigen der mogs mal hier im forum nach einem erfahrenen begleiter fragen.

die sache ist nämlich nicht so einfach wie:

"Bei den BW rückläufern gibt es ja wohl nur 3 Typen
> Totgefahrene
> Totgepflegte
> Depotfahrzeuge ; Standschäden???"

ein totgefahren aussehender muß nicht schlechter sein als ein depotmog.
auch sind Deine erfahrungen, fähig- und möglichkeiten nicht unwesentlich.

wenn Du standschäden selber reparieren kannst ist es erheblich günstiger in die gummi- und dichtteile zu investieren und dann ein fast neues fahrzeug zu haben als ein relativ verschlissenes bei dem dann regelmäßig größere
brocken nötig sind.
in diesem zusammenhang ist es auch wichtig welche betriebssicherheit Du möchtest.
bei einer entfernung von max. ein paar hundert km von zu hause ist es eine ganz andere sache als im hochhimalaya liegen zu bleiben, auch und gerade dann ist auch das eigene materielle und handwerkliche vermögen nicht unwesentlich in eine entscheidung mit einzubeziehen.

für die zukunftssicherheit kann auch eine möglichkeit der nachrüstung für umweltplaketten wichtig werden, manche können mit ihren fahzeugen heute schon nicht mehr nach hause fahren.
weniger werden die umweltzonen mit sicherheit auch nicht.

gut mog! justus.
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Beitragvon rippy0815 » 10.09.2010, 09:22

Hallo Justus

Ert einmal vielen Dank für Deine ausführliche Information.

Kurz mal zum Einsatz:

> Weltreise wäre toll, aber da zieht meine Frau nicht mit
mein Sohn (6 Jahre) wäre wohl begeistert aber noch zu jung
> Daher wird das Einsatzgebiet auf maximal 2-3 Wochen Touren
beschränkt sein, z.B Türkei; Spanien, Nordafrika, Naher Osten
> Mein Traum wäre ein Tripp vom Heimatort quer durch Afrika nach
Kapstadt
> Zuferlässigkeit ist sehr wichtig
> kaum Schraubererfahrung

vielleicht kannst Du mir mal folgende Fragen beantworten:

Wenn man sich zu einem U1300L entschlossen hat und will den
zu einem Wohn/Expeditionsmobil umbauen zu was würdest Du raten:

1)
a) Sankoffer ausbauen; Problem sehe ich hier in der Stehhöhe
b) Sankoffer durch Fahrzeugbau erhöhen auf eine Stehhöhe von
ca. 1,95
c) ein Pritschenmodell nehmen und einen Fremdaufbau z.B Bocklet
draufbauen
2)
Welches Modell sollte man nehmen wenn zuverlässigkeit wichtig ist:
> ein Debotfahrzeug mit möglicht wenig KM; Standschäden kann man beseitigen
oder
wenn man Glück hat ein nicht totgepflegten mit bis zu TKM 50
3)
Welchen Kofferaufbau ist emphelenswert?
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Beitragvon MagMog » 12.09.2010, 14:35

guude,

ich habe schon mehrfach gelesen, dass der 435 sankoffer unverhälnismäßig schwer ist, schlecht gedämmt mit vielen kältebrücken beschenkt und sehr schwer zu entkernen ist. auch ist eine freie planung von fenstern und türen wg. des grundgerippes nur eingeschränkt möglich.

letztlich scheint das kosten-arbeits-nutzenverhältnis nicht optimal zu sein.

den koffern sind viele möglichkeiten gegeben, es reicht von kleinen containern, alten wohnwagen, holzkisten, kühlkoffern, verschraubten trapezblechen, klasssischem zirkuswagenbau, sandwichplatten bis zu aufbauten von ormocar, unicat und anderen.
dazu kannst Du Dich reichlich in entsprechenden fachforen belesen, z.b.

http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... d6a5f58855

http://www.leerkabinen-forum.de/

http://www.unimurr.de/forum-unimurr/wbb ... d108879907

und jede menge gockeln.

gut mog! justus.
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Beitragvon MagMog » 12.09.2010, 14:52

guude,

hier ein leidensgenosse:

http://www.unimurr.de/forum-unimurr/wbb ... eadid=3622

gut mog! justus.
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Beitragvon schoeni » 13.09.2010, 13:33

Zum Sankoffer gibts hier ein paar Bildchen zu sehen:
Einfach blättern...http://www.schoeni.de/bilderalben?func=detail&id=2651

Gruß Schöni
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