- 07.07.2022, 10:26
#563072
Hallo die Altmetall-Schrauber!
Gestern habe ich versucht, den Anlasser an meinem Trenkle Tremo (hier baugleich U421) loszuschrauben. Aber die zwei Befestigungsschrauben, die den Anlasser an der Kupplungsglocke fixieren, liessen sich mit keinen normalen Methoden bewegen. Es sind Innensechskant-Schrauben (Inbus) und der Innensechskant war korrosionsbedingt sowieso schnell rund (Inbus ist echt doof für diese Verwendung - würde wohl künftig auf Innentorx wechseln?). Habe natürlich die üblichen Massnahmen angewendet (Wärme auf die Umgebung, Rostlöserchemie, Klopfen...). Aber es wurde nichts. Bei der unteren Schraube konnte ich den Schraubenkopf dann schon mal rausbohren. Bei der oberen kann man mangels Platz nicht axial bohren, also habe ich den Schraubenkopf quer durchgebohrt/angefräst, war damit gestern Abend aber noch nicht ganz fertig (muss mir noch einen geeigneten Fräskopf besorgen).
Meine eigentliche Frage: Die restlichen Schrauben an der Kupplungsglocke an diesem Fahrzeug sind auch Inbus. Vermutllich werden sie sich auch nicht freiwilling bewegen lassen. Bei einigen ist auch kaum Platz für "alternative Werkzeuge", ausser dem angedachten kurz abgewinkelten Inbus. Mir ist also bange, dass ich diese Schrauben nur mit sehr viel Mühe herausbekommen würde, sollte es denn mal sein müssen.
Ähnliche Probleme sehe ich an den Getrieben bzw. Achsen voraus. Die Schraubenköpfe (da normaler Aussensechskant) sind teilweise auch stark korrodiert. (Habe schon mal alle Schraubenköpfe/Muttern/Gewinde provisorisch unter Fluidfilm gesetzt.)
Ich kann mir hier und da "irgendwas an den Schraubenkopf anschweißen" als Lösung vorstellen, aber das ist echt aufwendig.
Wie macht ein Restaurationsprofi solche Sachen?
P.S. Der Tremo steht seit gestern trocken in der Werkstatt. Das erste Mal seit vielen Jahren unter Dach
.
Danke und Gruß - Claudius
Gestern habe ich versucht, den Anlasser an meinem Trenkle Tremo (hier baugleich U421) loszuschrauben. Aber die zwei Befestigungsschrauben, die den Anlasser an der Kupplungsglocke fixieren, liessen sich mit keinen normalen Methoden bewegen. Es sind Innensechskant-Schrauben (Inbus) und der Innensechskant war korrosionsbedingt sowieso schnell rund (Inbus ist echt doof für diese Verwendung - würde wohl künftig auf Innentorx wechseln?). Habe natürlich die üblichen Massnahmen angewendet (Wärme auf die Umgebung, Rostlöserchemie, Klopfen...). Aber es wurde nichts. Bei der unteren Schraube konnte ich den Schraubenkopf dann schon mal rausbohren. Bei der oberen kann man mangels Platz nicht axial bohren, also habe ich den Schraubenkopf quer durchgebohrt/angefräst, war damit gestern Abend aber noch nicht ganz fertig (muss mir noch einen geeigneten Fräskopf besorgen).
Meine eigentliche Frage: Die restlichen Schrauben an der Kupplungsglocke an diesem Fahrzeug sind auch Inbus. Vermutllich werden sie sich auch nicht freiwilling bewegen lassen. Bei einigen ist auch kaum Platz für "alternative Werkzeuge", ausser dem angedachten kurz abgewinkelten Inbus. Mir ist also bange, dass ich diese Schrauben nur mit sehr viel Mühe herausbekommen würde, sollte es denn mal sein müssen.
Ähnliche Probleme sehe ich an den Getrieben bzw. Achsen voraus. Die Schraubenköpfe (da normaler Aussensechskant) sind teilweise auch stark korrodiert. (Habe schon mal alle Schraubenköpfe/Muttern/Gewinde provisorisch unter Fluidfilm gesetzt.)
Ich kann mir hier und da "irgendwas an den Schraubenkopf anschweißen" als Lösung vorstellen, aber das ist echt aufwendig.
Wie macht ein Restaurationsprofi solche Sachen?
P.S. Der Tremo steht seit gestern trocken in der Werkstatt. Das erste Mal seit vielen Jahren unter Dach
Danke und Gruß - Claudius
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