- 24.07.2004, 11:38
#6808
Hi,
Wir sind von Zell am See nach Stavanger in Norwegen umgezogen.
Selbstverstændlich inclusive Unimog sowie kompletter Werkstett. Da ich den Unimog mit Turboumbau sowie meiner Getriebeølkuehlung noch nie ueber eine længere Strecke getestet habe, war das Unternehmen eine spannende Geschichte. Nachdem der Unimog ,der noch in Deutschlang gemeldet war, nach 5 Jahren ohne TUV auf den TUV- Hof in Bad Reichenhall fuhr, war mir ersteimal recht uebel. Aber der TUV ging trotz ziemlich schwacher Bremsen problemlos ueber die Buehne.
Spæter zeigte sich,das beide Dieseltanks aufgrund von Verschmutzungen vollstændig unbrauchbar waren, da sie die Hauptkrafstoffilter nach ca. 50 km vollstændig verstopften.
Abhilfe brachte hier ein altes 50 Liter Ølfass das zum Tank umfunktioniert wurde und im Koffer innen stand.
Dann gings los:
Bei einem Lehrgewicht von 3500 kg wurden ca. 1- 1,5 Tonnen Werkstattinhalt in den Unimog gestopft, sodas der Mog hinten schon ganz schøn in die Knie ging.
Mit dieser Beladung fuhren wir ca. 2000 kilometer von Zell am See bis Stavanger.
Durchschnittsgeschwindigkeit: auf gerader Strecke 80 - 95 km/h, am Berg dann, wenns richtig steil wurde gings bis 50 km/ h runter.
Wassertemperatur bei ca. 27 Grad Aussentemp.: bis 105 C max; bei ca. 20 C: ca. 90 C, normaler Wasserkuehler, normale Wasserpumpenriemenscheibe, Elektroluefter in dichtem Blechkasten.
Øltemperatur: Ølkuehler ca. 30 x 40 Zentimeter, kein Luefter: ca. 115 C.
Getriebeøl: mit Røhren-Ølkueler wie im Forum vorbeschrieben bei sæmtlichen Belastungen ( schnelle Fahrt, Bergfahrt) max. 90 C. Die Temperatur war nur einmalig bei bis zu 120 C, nachdem ich fælschlicherweise ca. 1,5 liter zuviel Øl ins Getriebe gekippt hatte, da sich heisses Getriebe- Øl am Messstab so wenig abzeichnet. Nach Ablassen des Øls hatte ich wieder das schøn schaltbare kalte 90 C Øl.
Motorbedingte Lautstærke: nach kompletter Isolierung sowie Lageung des Fahrerehauses auf Gummipuffern : wahrscheinlich ganz gut, es besteht jedoch ein erhebliches Drøhnen, das wahrscheinlich von der \"blanken\" Lagerung Antriebsstranglagerung an der Traverse herruehrt. Desweiteren habe ich die 6 Auflagepunkte der Kofferschwingen nicht mit Gummi unterlegt-vermute das das auch viel Lærm und Vibrationen macht.
Fazit nach 2000 km Fhrt mit ca. 5 Tonnen Gewicht:
Kuehlung: Wasser und Oel fuer unsere Breiten ausreichend, fuer Wuestentouren ist sicher mindesten eine kleinere Riemenscheibe und ggf ein Luefter hinter dem Ølkuehle sinnvoll.
Getriebeoelkuehler: super
Motorleistung: geht so
Lautstærke: Getriebelagerung vebessern, dh neue Orginal Gummilagerung oder besser komplette Neukonstruktion der Lagerpunkte in Gummisinterelementen.Kofferlagerung mit Gummiunterlegung und Elast./gefederter Schraubverbindung.
Viele Gruesse aus Stavanger, Norwegen
Christoph
[Editiert am 24/7/2004 von christophhaas]
Wir sind von Zell am See nach Stavanger in Norwegen umgezogen.
Selbstverstændlich inclusive Unimog sowie kompletter Werkstett. Da ich den Unimog mit Turboumbau sowie meiner Getriebeølkuehlung noch nie ueber eine længere Strecke getestet habe, war das Unternehmen eine spannende Geschichte. Nachdem der Unimog ,der noch in Deutschlang gemeldet war, nach 5 Jahren ohne TUV auf den TUV- Hof in Bad Reichenhall fuhr, war mir ersteimal recht uebel. Aber der TUV ging trotz ziemlich schwacher Bremsen problemlos ueber die Buehne.
Spæter zeigte sich,das beide Dieseltanks aufgrund von Verschmutzungen vollstændig unbrauchbar waren, da sie die Hauptkrafstoffilter nach ca. 50 km vollstændig verstopften.
Abhilfe brachte hier ein altes 50 Liter Ølfass das zum Tank umfunktioniert wurde und im Koffer innen stand.
Dann gings los:
Bei einem Lehrgewicht von 3500 kg wurden ca. 1- 1,5 Tonnen Werkstattinhalt in den Unimog gestopft, sodas der Mog hinten schon ganz schøn in die Knie ging.
Mit dieser Beladung fuhren wir ca. 2000 kilometer von Zell am See bis Stavanger.
Durchschnittsgeschwindigkeit: auf gerader Strecke 80 - 95 km/h, am Berg dann, wenns richtig steil wurde gings bis 50 km/ h runter.
Wassertemperatur bei ca. 27 Grad Aussentemp.: bis 105 C max; bei ca. 20 C: ca. 90 C, normaler Wasserkuehler, normale Wasserpumpenriemenscheibe, Elektroluefter in dichtem Blechkasten.
Øltemperatur: Ølkuehler ca. 30 x 40 Zentimeter, kein Luefter: ca. 115 C.
Getriebeøl: mit Røhren-Ølkueler wie im Forum vorbeschrieben bei sæmtlichen Belastungen ( schnelle Fahrt, Bergfahrt) max. 90 C. Die Temperatur war nur einmalig bei bis zu 120 C, nachdem ich fælschlicherweise ca. 1,5 liter zuviel Øl ins Getriebe gekippt hatte, da sich heisses Getriebe- Øl am Messstab so wenig abzeichnet. Nach Ablassen des Øls hatte ich wieder das schøn schaltbare kalte 90 C Øl.
Motorbedingte Lautstærke: nach kompletter Isolierung sowie Lageung des Fahrerehauses auf Gummipuffern : wahrscheinlich ganz gut, es besteht jedoch ein erhebliches Drøhnen, das wahrscheinlich von der \"blanken\" Lagerung Antriebsstranglagerung an der Traverse herruehrt. Desweiteren habe ich die 6 Auflagepunkte der Kofferschwingen nicht mit Gummi unterlegt-vermute das das auch viel Lærm und Vibrationen macht.
Fazit nach 2000 km Fhrt mit ca. 5 Tonnen Gewicht:
Kuehlung: Wasser und Oel fuer unsere Breiten ausreichend, fuer Wuestentouren ist sicher mindesten eine kleinere Riemenscheibe und ggf ein Luefter hinter dem Ølkuehle sinnvoll.
Getriebeoelkuehler: super
Motorleistung: geht so
Lautstærke: Getriebelagerung vebessern, dh neue Orginal Gummilagerung oder besser komplette Neukonstruktion der Lagerpunkte in Gummisinterelementen.Kofferlagerung mit Gummiunterlegung und Elast./gefederter Schraubverbindung.
Viele Gruesse aus Stavanger, Norwegen
Christoph
[Editiert am 24/7/2004 von christophhaas]
