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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#474175
Hallo ihr Mogler, ich bin neu hier im Forum angemeldet aber schon mein Leben lang ein Unimog Fanatiker... Ich habe seit langem alle Maile Unimog Lektüren und bin auch so immer intressiert gewesen sobald ein Mog in meiner nähe war. Ich durfte schon als 13 jähriger des öfteren bei einem Abrissunternemer in Hamburg mit einem U1600 Kommunal mitfahren und es begeisterte mich sehr dieses schöne Fahrzeug. Jetzt bin ich seit 3 Jahren auf einem Landwirtschaftsbetrieb und habe mit viel Technik zutun (Ich bin Betriebsleiter und fahre nur selten selber mit den Traktoren) was mir auch sehr viel Spaß macht. Jetzt der Grund für meine Anmeldung hier :D
Wir bewirtschaften mit unseren Rindern eine kleine INsel in der Ostsee auf der auch Gäste etc. Urlaub machen... Problem ist das zu dieser Insel ein Damm besteht der jetzt aus Naturschutztechnischer sicht weggerissen wird und wir somit ein Fahrzeug brauchen womit wir die 1,20 tiefe und 600 meter lange Furt dorthin mit einem Fahrzeug samt einem höhergelegtem Viehhänger befahren müssen. Da kam aufeinmal mein Traum ganz Nahe und kurzer hand haben wir einen 5023 Mog zum ausprobieren gehabt und sind neben dem Damm rauf auf die Insel gefahren.

was haltet ihr davon mit einem Unimog 5023 Kipppritsche in Saftgrün mit 495er Michelin XM47 24" Ackerstollen und zusätzlicher höherlegung (Wattiefe für Notfälle also ca.1,50m) regelmäßig den Verkehr zwischen Insel und Festland zu bewätigen? was sind die Alternativen(muss von der Naturschutzbehörde wegen der Öle etc. sehr sicher sein!) Also wahrscheinlich mit einem Alten 1300 BW Mog nicht Möglich?zumal keine 495er Reifen montierbar und Wattiefe...? Salzgehalt 0,5-0,9%! evtl sogar Doppelkabine um gleich nochmehr Menschen mit rüber zu nehmen?
Ich weis es Klingt irrealistisch aber das ist im Moment der PLan... Ich würde mich sehr über Anregungen und Meinungen von Euch freuen.
#474183
Hallo,

ich weiß ja nicht, welches Budget dir zur Verfügung steht, aber für den gewünschten 5023er mit den Modifikationen kannst du dir locker 15-20 gebrauchte Bundeswehr-1300L beschaffen. Wenn du nicht nur am Strand langfährst sondern wirklich durch's Meerwasser, auch unter Ausnutzung der Wattiefe, wirst du an keinem Fahrzeug lange Freude haben. Das wird vermutlich kaum den nächsten TÜV ohne größere Reparaturen überstehen, selbst wenn du einen nagelneuen 5023er nimmst. Ich erinnere mich da an einen Bericht über einen Unimog einer Rettungsorganisation, die damit u.a. ihr Boot ins Meer gelassen haben und dafür auch ins Wasser mussten. Die hatten nur wenige Jahre an dem Mog, bis der vom Rost quasi weggefressen war.

Die 495er Bereifung wird auf dem 1300L problematisch. Geht es aber um die Aufstandsfläche auf's Gewicht bezogen, reichen für den 1300L wesentlich kleinere Räder als beim deutlich schwereren 5023er. Der 1300L hat auch 120cm Wattiefe, da könnte man evtl. auch noch ein paar cm rausholen.

Gruß,
Michael
#474194
Danke für die Antwort! Du meinst wahrscheinlich die DGzRS Retter mit dem Boot und dem Mog am Darßer Ort in MV... Allerdings war der Unimog meines erachtens 16 Jahre alt als er abgegeben wurde und durch einen roten John Deere mit gerade einmal 1 Meter Wattiefe ersetzt wurde... Unser Unimog soll Ohnehin noch sone art Gelcoed bzw. Rahmen/Unterbodenschutz bekommen und die ersten 4 jahre Hohlraumversiegelt werden. Das Größte Problem ist meiner Meinung nach das der U1300 sofort von den Grünen aus dem Verkehr gezogen wird wegen irgendwelcher undichtigkeiten usw... Bei den neuen gibts da wohl keine Probleme (solange sie dicht sind :)) da diese mit Bioöl etc. Ausgerüstet sind und eine art Unbendenklichkeitsbescheinigung haben. Weiterer knackpunkt ist das der MOg einen ca.12tonen Anhänger samt Traktor und Presse bzw 20 Rindern Trocken auf die INsel befördern soll... Die Furt ist ja reiner Ostseesand und damit nicht ohne weiteres mit allem befahrbar. Was würde PAssieren wenn ich mit nem Original U1300 in 1,5Meter Tiefes Wasser fahre?Wie gesagt ich bin über jeden Tipp und andere Lösungen dankbar!
#474196
Hallo,
Das Größte Problem ist meiner Meinung nach das der U1300 sofort von den Grünen aus dem Verkehr gezogen wird wegen irgendwelcher undichtigkeiten usw...
Mein 1300L Bj. 87 ist auch dicht. Da sifft nix.
Bei den neuen gibts da wohl keine Probleme (solange sie dicht sind :)) da diese mit Bioöl etc. Ausgerüstet sind und eine art Unbendenklichkeitsbescheinigung haben
Bioöl in der Hydraulikanlage. Die hat der BW-1300L erst gar nicht. Gut, wenn du die auch noch brauchst und dementsprechend an einem 1300L nachrüsten müßtest, wird's auch wieder aufwändig. Motor-, Getriebe- und Achsöle sind bei den neuen Mogs gleich wie bei den alten.

Einen 12t-Anhänger durch 1,2-1,5m tiefes Wasser zu ziehen, da solltest du über eine Fähre nachdenken statt einen Mog.

Die BW-Version des 1300L hat als SA eine Watanlage bis 1,2m Wassertiefe. Geht's tiefer, musst du halt drauf achten, dass die entsprechenden Stellen, wo Wasser eintreten kann, höher gelegt werden. Bei tiefer im Wasser liegenden Aggregaten steigt dementsprechend der Druck von außen. Irgendwann steht halt das Wasser auch in der Kabine, die könnte man aber wie bei einigen Modellen realisiert, nochmal ca. 10cm höher setzen, größere Reifen könnten auch nochmal 5-10cm bringen. Eventuell unter einen BW1300L die Achsen eines größeren Mogs drunterschrauben und auf 24 Zoll-Reifen hochrüsten (dann gingen auch die richtig breiten). Oder einen solchen Mog nehmen und die Watfähigkeit nachrüsten, das betrifft aber sehr viele Kleinigkeiten, die man da ändern muss.

Rost- bzw. Korossionsprobleme sehe ich nicht nur bei den Teilen, die man leicht schützen kann (Rahmen, Achsen). Da sind insbesondere die filigraneren Teile gefährdet wie Bremssättel, Achsdichtungen und wenn's tiefer ins Wasser geht auch viele Kleinteile, die im Rahmen verbaut sind (komplette Druckluftanlage, Motoranbauteile wie Anlasser, Generator, sämtliche Leitungen usw.).

Gruß,
Michael
#474256
Hallo
Salzwasser ist für jede Achsen auf Dauer ein Problem.
Einen 5023 mit relativ vielen Geber-gimmiks wird an allen möglichen Steckern auf Dauer Probleme bereiten. Wenn dann das EPS oder der Motor spinnt, steht man evtl mitten in der Brühe.
Für die entsprechende Wattiefe wäre ein Mog mit den 200er-achsen, auf denen 14.00er Reifen gefahren werden können, eine gute Lösung. Neen den 425er oder gro0en 435/427 Baureihen wäre alternativ ein 1600er mit der hochgesetzten Fahrerhaus denkbar, auf dem ebenfalls Platzt für die 14.00er Räder ist.
diese Fahrzeuge sind auch als Zugmaschine, evtl Agrar-Version mit Sicherheit günstiger als ein 5023, der von LKW auf Zugmaschine umgetypt werden muss..
#474325
hmmmmmm das klingt ja alles nicht so gut... allerdings habe ich jetzt herrausgefunden das der Salzgehlt gen Null geht da die Insel in einer Flussmündung liegt und dort nur im Ausnahmefall Salzwasser hinein drückt... Neuste Idee ist die Sache günstiger mit einem K701 von Kirovets zu realisieren aber da habe ich erstrecht bedenken das die grünen, die aufjedenfall früher oder Später da sind das erlauben. Ichu denke Immernoch die Zuverlästigte und Komfortabelste Variante ist einfach einen 5023 zu nehmen und den 15 Jahre zu nutzen und danach zu verscheuern.... dann hat der sein Dienst getan... einzige Sünde ist das der Dann eigentlich zu wenig genutzt wird... ):

hat nicht noch jemand ne alternativ Variante ausser ne Fähre?

:danke
#474351
Hallo nochmal

Ich würde in Deinem Fall eher zu was tendieren:
http://www.traktorpool.de/details/Trakt ... 0/2560851/

Wenn du da nochmal ein paar Euro investierst und ihn in einer Fachwerkstatt überholen oder eventuell auch umölen lässt steht dem Fahrspass für viele Jahre nichts mehr im Wege.

Vor allem zu einem viel günstigeren Preis!

Grüssle Michael
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