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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#514418
Hallo,

im Laufe der Restaurierungen bei Unimog und Co gibt es immer wieder einige Teile, die eher ein Klumpen aus Öl, Fett und Dreck sind.
Um das Teil selbst erstmal zu Gesicht zu bekommen habe ich mir einen Teilewaschtisch besorgt, als Alternative zu Bremenreiniger-Dosen.
Das funktioniert auch schon ganz gut, wobei ich denke mit warmer Reinigungsflüssigkeit würde es besser gehen. Evtl. baue ich noch eine Heizung ein.
Jetzt habe ich bei ebay auch große (22l und 30l) Ultraschallreinigungsgeräte für relativ wenig Geld (<300€) gefunden.
Vergleichbare Größen im Internet kosten >1500€, vermutlich sind diese Geräte aus China.
Ich habe allerdings auch von Markengeräten gelesen die nach wenigen Jahren an der Wanne durch waren, auch die Wandler scheinen einem Verschleiß zu unterliegen.

Hat hier jemand so ein Gerät im Einsatz, oder nutzt eines der teuren?
Die Bewertungen bei ebay sind gut, allerdings nur bei einem Artikel überhaupt vorhanden. Bei Amazon ähnlich.

Gruß Carsten
#514422
Hallo Carsten,

Ultraschall-Reinigung kenne ich für Brillen und Uhren. Wenn's um ordentliche Dreckbatzen geht, bevorzuge ich den Hochdruckreiniger oder die selbstgebaute Teilewaschmaschine (Top-Loader, Motorölpumpe, Waschmaschinenmotor), die mit Heizöl betrieben wird.
#514423
Gutes neues zusammen,
ich bin vergangenes Jahr, eigentlich eher zufällig, an einen biologischen Teilewäscher gekommen. Es können Maschinenteile mit einem Gewicht bis zu 100kg auf den Waschtich abgelegt werden, größere Teile hänge ich über den Waschtisch, die 41 Grad warme Reinigungslösung läuft nach einer Filterung in die Auffangwanne zurück und wird mittels Enzymen von der Verschmutung geinigt. Somit war Deine Überlegung schon in die richtige Richtung.
Die Teile setzt Mercedes in seinen Werkstätten auch ein. Ich habe damit zum Beispiel eine total verkrustete Esp in kurzer Zeit gereinigt, mit einem Dampfstrahler(welchen ich auch besitze) würde ich da nicht ran gehen.
Das beheizte Untraschallgerät benutze ich für verkokte Kolben und Vergaser, die kommen mit dem richtigen Reinigungszusatz wie neu heraus.
Gruß
Thomas
#514426
Hallo Thomas,

die Bio-Waschtische haben den Nachteil, dass sie geheizt werden müssen und dass das Zeug bei der Entsorgung stinkt wie Hölle. Eher was für den täglichen Gebrauch als für gelegentliche Hobbynutzung.

Ich habe eine alte Teilewaschmaschine mit Drehkrorb, der durch Düsen angetrieben wird und heizbar ist. Verwendet werden Waschemulsionen auf Wasserbasis.

Gruß
Markus
#514428
Hallo Markus,
das mit dem heizen (41 Grad) stimmt, ich heize die Anlage einen Tag vor und einen Tag danach ( nur dann funktioniert der enzymatische Abbau ). Das das Abbauprodukt stinkt kann ich nicht behaupten, muss als "sonstige wässerige Abfälle" entsorgt werden. Ich finde den umgang angenehmer als mit den sonst üblichen Reingungsmitteln, die ja auch fachgerecht ensorgt werden müssen.
Wie gesagt ich bin günstig dazu gekommen, weil sich der Hersteller nicht im Stande sah das Teil zu entstören. Möchte ihn heute nicht mehr missen.
Gruß
Thomas
#514430
Hallo Thomas,

ich hatte auch mal so eine Anlage. Ich will dir davon nicht abraten. Wenn du günstig daran gekommen bist und die Betriebskosten sich rechnen.

Ich kenne die Tische allerdings nur so, dass dort Mikroorganismen den Abbau übernehmen und diese dauerhaft absterben, wenn nicht geheizt wird. Hinzu kommt, dass gewisse Stoffe, die die Mikroorganismen abtöten nicht gereinigt werden dürfen. Z.b. Lacke, Farben, Harze, Silikone und Biozide, so geht es zumindest aus einer Punlikation von MEWA hervor.

Und der zuverwendende Reiniger ist teuer.

Gruß
Markus
#515080
Hallo Carsten,

Toplader-Waschmaschine, Trommel raus, Siebtablett oben drauf, Öffnungen der Wanne zugelötet, Stutzen unten eingelötet, Schmierölpumpe von einem Käfer-Motor mit einem kleinen Elektromotor unten drunter, Schläuche und Fußschalter dran, Heizöl rein - fertig.

Das Ding habe ich einige Jahre lang bei der Restauration von Fahrzeugen intensiv genutzt. Beim Stillegen musste ich ordentlich Ölsand rausschaufeln.
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