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Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#233050
Moins,

vorgestern habe ich mir eine 404-Pritsche an Land gezogen (nur die Pritsche ohne Fahrzeug :wink: )

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Anm.: während der Fahrt war die Ladung natürlich mit Spanngurten gesichert.

Die Pritsche war auf einem 404, der als Zugmaschine zugelassen war. Deshalb ist auf den ersten 70cm eine feste Kiste mit Deckel aufgebaut (der graue Part auf dem 1. Bild). Die seitlichen Bracken sind auf 230cm gekürzt.

Meine Idee ist jetzt, die Kiste wegzunehmen, die Länge der Pritsche bei 230cm zu belassen, den Rahmen vorne um 20cm zu kürzen (damit könnte ich das Fahrerhaus um 20cm verlängern) und die verbleibenden 50cm vor der Stirnwand zur Aufnahme von 1 oder 2 Ersatzrädern zu verwenden.

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Den FuKo würde ich so umbauen, dass er bedarfsweise als Ladung mitgeführt werden kann oder ich bau mir noch einen passenden, absetzbaren Koffer aus dem Material eines ehem. Kühlkoffers.
Da das Hardtop ohnehin neu gebaut werden müsste, würde ich gleich die Frontscheibe um 10cm erhöhen.

Gruß Ulli
#233294
Hallo Ulli,

der erste Eindruck sieht gut aus :thumbup:

Wie möchtest Du den zusätzlichen Platz in der Kabine nutzen, reicht ja leider nicht für Notsitze, oder muss Dein Sitz soweit zurück?

Das "Wechselbrückenkonzept" finde ich ebenfalls interessant und bin daher auf Deine nächsten Schritte gespannt.
Frage am Rande, hat das eigentlich dann Einflüsse auf die Zugmaschinenzulassung.

Plane auch gleich einen kleinen Kran für Deine Ersatzräder mit ein :wink:
#233310
Hallo Ulli,

willst du dann auch die Pritsche zur Kipppritsche umbauen oder fest verschrauben? Das ganze erinnert mich sehr stark an den Mog von Muli mit dem BMW-Dieselmotor und das verlängerte Führerhaus am Torsten nur das Du noch die Cabriohütte mit einem Hardtop hast.

Hast du dann nicht noch eine gut gemachte Hütte über oder willst du die dann verlängern?
#233348
Moins,

Fahrerhausverlängerung wegen erweiterten Einstellbereiches der Sitze, möchte den Fahrersitz noch etwas nach hinten schieben und die Lehne etwas schräger stellen können (meine Bandscheiben verlangen nach etwas entspannterer Sitzhaltung :wink: ).

Ich habe seit 2 Jahren ein sandgestrahltes und grundiertes Fahrerhaus liegen, das wird jetzt unter Verwendung brauchbarer Teile des derzeit montierten verlängert.

Hardtop muss natürlich neu gebaut werden - aber darin habe ich ja schon Übung.

hier noch 2 weitere Ansichten

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mein jetziger Erkenntnisstand ist, das Reserverad per drehbarem Halter nach links ausklappar zu machen und rechts eine Kiste hinzusetzen.

Damit die Zugmaschinenzulassung nicht gefährdet ist, bleibt die Pritsche auf 2,3m Nutzlänge (2,32m dürfte sie lang sein).

Gekippt wird nicht - ich muss die Kosten im Auge behalten :wink:

Gruß Ulli
#233432
Sehr sehr geiles Konzept Ulli, auch wenn ich jetzt H habe denke ich wirklich darüber nach das zu übernehmen und nachzubauen.
Mir geht das mächtig auf die nerven immer den schweren Koffer spazieren zu fahren.

Kannst du so nen Entwurf mal mit meinem Fahrerhaus machen, bin ich zu blöd zu würd bestimmt klasse aussehn!

H-wäre damit ja auch möglich warum also nicht, aus meiner Sicht würde ich evtl. andere Tarife bei Fähren in kauf nehmen müssen fiele wieder unters LKw Fahrverbot Sontags (weil ich da gern mal nen Hänger drann hab, was bei H aber auch son Thema ist!)

Und Zugmaschinen sind bis Dato ausgenömmen vom Feinstaubzirkus.
Langt die Kugelkopfkupplung sowie ne Maulkupplung (auflaufgebremst) für ne Zulassung als Zugmaschine???

Nen Kran vemisse ich auch immer wieder, zumindest so irgendwas kleines um mal irgendwo nen Motor rauszuheben(für den kleine Kupplungswechsel zwischendurch! :lol: :lol: ) oder so würd ich einplanen.

Tschau Torsten
#233460
Moin Torsten,

für Zugmaschinen mit Anhänger (genauso wie für WoMo + Anhänger) gilt das Sonntagsfahrverbot nicht.
Die Befreiung von der Feinstaub-Dingsbums gilt allerdings nur für lof-Zugmaschinen, d.h. ich muss weiterhin draussen bleiben, weil ich wegen der Gasanlage kein H bekomme.

Wegen der Zeichnung mit fester Hütte muss ich mal schauen, ob ich eine geeignete Vorlage finde.

Absetzbarer Koffer könnte etwa so aussehen

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mal schauen, vielleicht findet sich etwas in der Art im Pickup-Bereich, erspart dann eine aufwändige Neukonstruktion. Aber das ist noch Zukunftsmusik, erstmal wird das Fahrerhaus verlängert, das Hardtop neu gebaut, Getriebe gewechselt, Pritsche aufgebaut.

Gruß Ulli
#233468
Moin Ulli,

ich weiss nicht woher Du die ganze Zeit nimmst :wink: , aber sieht gut aus.

Vor allem, die grosse Hütte hat was :thumbup:

Damit sieht er, trotz des "Plätscher-Looks" :D richtig brutal aus.
Dateianhänge:
UlliMog.jpg
UlliMog.jpg (59.42 KiB) 4916 mal betrachtet
#233480
Hallo Ulli,

auch das letzte Bild sieht Top aus. (Schon wieder eine Übereinstimmung mit Reiner :D )

Absetzbare Womo-Aufbauten von Pickups oder vielleicht kleinen Transportern (VW etc) sind aber neu nicht ganz billig. Bei Deinen Fertigkeiten kommt dann doch bestimmt eine Eigenkonstruktion Deine speziellen Bedürfnissen angepasst eher in Frage.

Aber stimmt das wirklich so wie Du es schreibst?
für Zugmaschinen mit Anhänger (genauso wie für WoMo + Anhänger) gilt das Sonntagsfahrverbot nicht.
Ein Großteil aller LKW auf unseren Strassen sind (Sattel-)Zugmaschinen mit Anhänger und trotzdem Sonntags glücklicher Weise nicht unterwegs.
#233506
guude Jürgen,

StVO § 30(3) An Sonntagen und Feiertagen dürfen in der Zeit von 0 bis 22 Uhr Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen nicht verkehren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntagsfahrverbot

also nur für Lastkraftwagen, nicht für zugmaschinen wenn deren Nutzlast nicht mehr als das 0,4fache des zGG beträgt. (wissen die cops zum glück meistens nicht. einfach nur mit der StVO argumentieren, weiß der cop doch mehr....pech gehabt!)

hier noch eimal im detail:

Laut der Verwaltungsvorschrift zu § 30 (3) StVO sind folgende Fahrzeuge
nicht vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot betroffen:
· Zugmaschinen, die ausschließlich dazu dienen, andere Fahrzeuge zu
ziehen,
· Zugmaschinen mit Hilfsladefläche, deren Nutzlast nicht mehr als das 0,4fache
des zGG beträgt,
· Kraftfahrzeuge, bei denen die beförderten Gegenstände zum Inventar der Fahrzeuge gehören (z.B. Ausstellungs- und Filmfahrzeuge).
http://www.schwarz-b.de/Sonntagsfahrver ... chinen.pdf

hier noch ein praxisnaher:
http://www.tuev-sued.de/uploads/images/ ... /1_141.PDF

gut mog. justus.
#233564
Moins,

Justus hat schon auf die Vorschriften hingewiesen - eine SZM ist im Sinne des Sonntagsfahrverbotes (SFV) keine Zugmaschine.

Auf der HP der Polizei Bayern gab es mal eine ausführliche Erläuterung (finde den Link jetzt nicht auf die Schnelle) zu der Problematik ZGM/SZM.

Sinngemäß hiess es, eine SZM unterliegt, sofern ohne Auflieger unterwegs, nicht dem SFV, der Sattelzug sehr wohl, er wird dann einem LKW gleichgestellt.

ZGM, die einen oder zwei Anhänger ziehen, sind vom SFV ausdrücklich ausgenommen.

Interessant wäre die Begründung für die unterschiedliche Beurteilung von ZGM/SZM.
Ich vermute, dass man nicht wieder zig Ausnahmen z.B. für ZGM im lof-Bereich erlassen wollte und deshalb ZGM grundsätzlich ausgenommen hat. Die spielen ausserhalb der lof und dem Schaustellergewerbe ohnehin keine nennenswerte Rolle.

Zum Pickup-Shelter: neu kommt nicht infrage, da würde meine Finanzministerin mir die rote Karte zeigen.

Gruß Ulli
#233568
wegen der Gasanlage kein H??? Bei welchem Urwald Tüv verkehrst du??

Mal im ernst das darf kein Thema sein fürn TÜV da es ja eine Verbesserung im Sinne des Umweltschutzes darstellt. Ich kenne einige Umbauten (halt mal ncht 404) die Gasumbauten und H haben.
Den Koffer mach so niedrig wie es geht, ich würde heute eine Doppelschalenkonstruktion bauen die sich per Druckluft hochfahren lässt.
Mechanisch gesichert wenn hochgefahren, und an den vier Ecken mit einfachen Linearführungen versehen.
Mir geht im Moment mein hoher Aufbau tierisch auf die nerven, da ich gern kleinste Nebenrouten etc. fahre und zB. im Osten immer wieder an Brücken mit nur 2,8m Durchfahrtshöhe gescheitert bin.
Bei einem Neubau wäre mein Dachgarten weg und Kofferhöhe gleich Fahrerhausdach!!
Auch im Gelände stört mich der hohe Aufbau und das dadurch ausgelöste Gechaukel trotz optimiertem Fahrwerk massiv.

anders ausgedrückt der würde runtergefahren etwa so aussehen.
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und hochgefahren so!!

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ganz grob gepainteted halt!! Man könnte die obere Schale auch im vorderem Bereich so ausbilden das sie Ersatzrad und Kiste überdeckt und sichert wenn sie runtergefahren ist, gliches gilt für die Tür ein verdecktes Schloss ist auf jeden Fall drinn usw.... Fenster hätte ich heute nur noch zwei in den kompletten Seitenwänden die man in die Schale bündig versenken könnte und ein großes Fenster (Notausstieg) mit Belüftung etc im Dach.
Das ganze soweit wie möglich aus Wasserfestem Sperrholz mit nur einer dünnen GFK lage um jede Einzelwand als mechansichen Schutz gegen Äste etc. und um das Thema mit dem Kondenswasser/Dampfsperre zu erledigen da die Wand ja dann rundumgeschlossen ist, (meiner steht wenn ich ihn nicht benutze immer in der Werkstadt kriegt also nur Wasser, UV oder Schnee ab wenn ich es will!) also so leicht wie möglich Innenausbau wäre bei mir absolut Modular!!

Ich persönlich hab auf meinen Touren etc. für mich festgestellt, das ich den Innenraum meines Koffers kaum nutze. bin ich drinn dann lieg ich im Bett schau Fernsehn oder schlafe, im Höchstfall koche ich nen Kaffe alles andere stinkt mir im wahrstem Wortsinn zu sehr. Stehhöhe ist zwar sehr angemehm aber teuer erkauft mit einem festem Aufbau.
Viel wichtiger wäre mir heute ein integriertes schnell aufzubauendes Vorzellt, wetterfeste Markise o.ä. da ich mich sehr gerne draussen aufhalte wenn das Wetter es zulässt, und es auch sehr angenehm ist etwas deratiges zu haben wen es regnet, stürmt oder schneit sich draussen der nassen Klamotten entledigen kann und den Dreck nicht in den Wohnbereich schleppt, und auch Kochen verliert draussen seinen schrecken und nervt höchstens die Nachbarn!

Für mich und meine Bedürfnisse wäre das halt die Lösung, sieht jeder anders schon klar, einige 100kg weniger Gewicht, weitaus weniger Windempfindlichkeit, problemloseres Geländefahren sogut wie keine Durchfahrtsbeschränkungen durch die schiere höhe mehr, usw.....

Tschau Torsten

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