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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#81103
Hallo Freunde,
bin dabei mir einen kabelbaum für meinen 411 b selbst zu stricken.
Da ich mich in der belegung der sicherungen usw. möglichst an die urvariante halten will habe ich mal in eine betriebsanleitung des 411 c gesehen . Dabei fiel mir auf dass im elektrischen schaltplan (bild 36) wohl der glühüberwacher , nicht aber der vorwiderstand eingezeichnet ist. Da mir in der näheren umgebung kein 411 c zum nachschauen zur verfügung steht meine frage:
Wurde der vorwiderstand ab 411c generell weggelassen oder schlicht in dem schaltplan dieser betriebsanleitung? (sind ja noch mehrere fehler drin) Ich nehme letzteres an, da die glühkerzen von Bosch und Beru gleichermaßen nur eine betriebsspannung von 0,9 V haben. 4x0,9= 3, 6 V und das dann an ca. 8-10V netzspannung in der anlassstufe? Weiß zufällig noch jemand den verglühstrom ohne glühüberwacher, was mir die messung ersparen würde. Möchte nämlich in diesen stromkreis ein 30A- relais einschleifen und gern wissen ob die strombelastung nicht überschritten wird.
Dank an alle elektrikmogger.

mfg
Heinz401
vom fuße der Wartburg
#81496
Hallo Heinz,

ich habe hier drei Schaltpläne vorliegen, betreffend 411, 411a und 411c.

Bei den Plänen für 411 und 411a ist der Widerstand aufgeführt, und zwar eingeschleift zwischen Klemme 17 am Vorglühschalter und den in Reihe geschalteten Wendelglühkerzen.

Beim Schaltplan zum 411c fehlt der Glühkerzen-Widerstand, wie du schon geschrieben hast. Mein Plan stammt aus dem Jahr 1969.

Ich kann nur vermuten, dass hier die "moderne" Vorglühvariante mit Stabglühkerzen gemeint ist, bei der der Widerstand entfällt und die Kerzen nicht in Reihe sondern parallel geschaltet sind. Die Betriebsspannung der Stabglühkerzen liegt bei 10,5 V.

Vielleicht kann einer der 411c-Besitzer/Elektrikspezialisten mal unter seine Motorhaube schauen und klären, was Sache ist. Es betrifft die Baujahre 04/1964 bis 10/1974.

Gruss aus Westfalen nach Thüringen
Gerhard
#81633
Hallo Gerhard, hallo Stefan,

danke euch für eure beiträge. Aus technischer sicht könnte das mit den stabglühkerzen sicher so sein, dennoch denke ich nicht das das dann standardausrüstung war und der widerstand somit auf der zeichnung entfiel, sonst gäbe es sicher nicht so viele nachrüster von stabglühkerzen.
Was ich aber immer noch nicht kenne ist der maximal fließende vorglühstrom. Um die spekulationen jetzt zu beenden muss ich mir wohl ein kräftiges A-meter besorgen und der sache auf den grund gehen.
Übrigens springt mein OM636 auch mit "alter " Vorglühung bei den derzeitigen temperaturen schon nach wenigen sekunden bald wie ein direkteinspritzer an . Elektrik und motor sind aber auch brandneu.
mfg Heinz401
vom fuße der Wartburg
#81648
Ein Vorwiderstand muß normalerweise verbaut sein, da die Glühkerzen im Reihenschaltung für 6 Zylinder ausgelagt waren, 2 Kerzen werden daher durch einen Widerstand ersetzt. Es können aber auch die Stromschienen zwischen den Kerzen als Widerstand ausgelegt sein. Stabglühkerzen sind alle in Parallelschaltung. Meines Wissens wurden diese nur bei den Aggregat-Motoren aus spanischer Fertigung verbaut.
gesuche, Lima vom 401 2010 900 Eus

:D 2000 incl.

Pleullagermuttern M180

Diese Motoren wurden ja nicht nur im Unimog sonde[…]

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