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#93766
Hallo Holzmacher.
Ich denke über die Benutzung eines auszuleihenden Taifun Sägespaltautomat nach.
Wie handhabt Ihr das mit dem Zwischenlagern und trocknen der Scheite. Buche auf einem Haufen liegen lassen und warten ist sicher keine so gute Idee. bei Fichte mag das gehen. Gitterboxen direkt vom Förderband füllen ist denke ich auch aufwendig und man braucht ne Menge Gitterboxen.

Ich mache so 40 Ster im Jahr. Diesmal könnte es mehr werden.

Wie machen das die Prifis?

Gruß, Hans Peter
#93774
Hallo Hans-Peter,

Du stellst schlichtweg die Frage, die uns fast alle mit dem Brennholzvirus infizierten Mogler bewegt. Habe hierzu gestern auch ein Thema eingestellt

Die "Vollprofis" die ich kenne (Brennstoffhöfe bzw. Unternehmer mit einer Produktion von mehr als 1.000 RM Brennholz) lagern eigentlich in zwei Formen:
1) Diejenigen, die Säge-Spat-Kombi haben (die Mehrzahl) lagern in Gitterboxen oder Plastikwebesäcken. Letztere kannst Du dir mal bei www.grube.de ansehen. Die haben dann aber auch Hebe- und Transportmöglichkeiten zum Kunden, meint Stapler/Kräne, für Gitterboxen stabeln der gleichzeitig das Holz aus der Gitterbox auch in einen Anhänger kippen kann.
2) Ein paar Profil Spalten und Bündeln in einzeln RM. Diese Bündel werden dann geschichtet und abgedeckt oder in Hallen gelagert. Möchte ein Kunden Holz kaufen wird die entsprechend Menge Brennholzbündel mit Vollsägeautomaten und Förderband gesägt.

Einen Unternehmer kenne ich, der an seinem Harvester ein Spalt-Säge-Aggregat hat und Stämme im Wald direkt auf den Kipper verarbeitet. Brennholz kippt der dann zur Lagerung in seinen Holzschuppen einfach ab.

Habe für mich (150 RM pro Jahr) auch noch nicht die optimale Lösung gefunden. Leider...

Grüsse von Holzbock zu Holzbock
Frieder
#93777
frieder,

der automat am harvester ist ein igland wp3000. den kann man an einen bagger, radlader oder schlepper mit frontlader anbauen. das gerät gefällt mir auch und ich überlege so einen anzuschaffen( ca. 9000 neu).
eine taifun rca320 ist mit sicherheit besser und bringt viel mehr als eine posch 700 cutmaster. hab beide schon im einsatz erlebt. die taifun ist mit sicher der leistungsfähigste bezahlbare sägespaltautomat auf dem markt. der doppelspalter wird auch mit krummenholz gut fertig.

gruss
rufus
#93799
Hallo zusammen

Hab zu eurem Thema einen recht guten vergleich Auf der Arbeit habenwir sowohl einen Igland WP als auch einen Tajfun RCA 320. Der Igland
ist super bei sandigem Holz. Es mus aber alles super gerade sein das es durch den Trichter geht. Du brauchst einen recht starken Schlepper mitFrontlader oder ein Hydraulikaggregat über Zapfwelle. Und da es ein Schneid (Quetsch) spalter ist,ist das ergebnis oft sehr ungleichmäßig und man hat sehr viel Kleinschlag. Der frist aber alles sogar abbruchholz mit Nägel und so.
Der Tajfun mach echt super schönes holz und es geht super fix. Mit 2 Mann Rollentisch und Bagger mit greifer schaffen wir so 5 bis 6 Meter die Stunde. Wir kippen das Holz zum Trocknen einfach in eine Halle ab.
Zu hause kippe ich es immer in Baustahlmattensilos und decke die ab.

Gruß Thomas
#93802
thomas,
das sehe ich 100% genauso. beides sind top geräte und einer posch 700 cutmaster weit überlegen. ich plane eher in ein igland zu investieren, da man alles alleine machen kann und das langholz auch nicht mehr ablängen muss. bei mir soll das teil am radlader oder kettenbagger angebaut werden. tendiere aber mehr zum bagger da man genauer aufnehmen kann und im stand arbeiten ( nur schwenken). bei der hydraulik hast du recht die erforderliche hydraulikmenge ist so um die 100l pro min, das schafft kein alter schlepper ohne aggregat. bei baumaschinen ist das aber kein grosses problem. den igland kann man auch manuell als waagerechtspalter einsetzen, wenn dickes holz verarbeitet werden muss. der einzige nachteil an der igland ist der schnitt, aber das ist eher ein optisches problem als ein funktionelles. das holz ist eher etws brüchiger und trocknet daher schneller aus.
was ich noch nicht kapiert hab ist, die steuerung , wie halbiert oder geviertelt wird.

gruss
rufus
#93807
Hallo zusammen,

genau der Meinung bin ich auch. Ich würde allerdings den Sägespaltautomat vorziehen. Wir standen vor ca. 2 Jahren auch vor der Entscheidung Igland oder Spaltautomat. Mit einem Spaltautomat kannst du vielseitiger arbeiten, (0, 2, 4, 6 bzw 8 Teile) spalten und sägen oder nur sägen. Dazu kannst du noch größere Durchmesser beschicken. Auch die Belastund von Igland und Holz sind für einen Frontlader nicht ohne!
Außerdem bist du mit dem Igland an ein Antriebsfahrzeug gebunden. Den Spaltautomat kann man sowohl am 19er Eicher als auch am 140er Xylon betrieben!

Das Lagern von ofenfertigem Holz ist in Silos aus Baustahlmatten am kostengünstigsten und am einfachsten und schnellsten zu bewerkstelligen.
Man bedenke nur die andauerne Wechslerei der vollen Gitterboxen. Alles schon gehabt. Am besten funktionierts mit den Silos.
Für den Hausgebrauch eignet sich das auch gut. Die paar Meter kann man von hand entnehmen.
Im großen Stil eignen sich meiner Meinung nach Polypgreifer am besten.

Gruß
#93817
fritzle,

einen bgu sägespaltautomten mit förderband hab ich schon. einen bagger, radlader und neuen fendt vario mit fl auch. das ist also kein problem. ich nehm nur gitterboxen. hab ein kistendrehgerät, damit ist ein umfüllen gar kein problem. kostet erst mal mehr, ist aber für mich insgesammt billiger, weil ich nix in die hand nehmen muss.


gruss
rufus
#93907
Bei uns zuhause lagern wir das fertige brennholz im ehemaligen stall. die einzellnen boxen eignen sich super zum einlagern! aber da der platz begrenzt ist hab ich auch schon über die anschaffung von gitterboxen nachgedacht, aber der preis für die dinger is mir momentan einfach zu hoch!
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