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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#385909
Hallo,

auf der Suche nach einem geeigneten Ausleger für eine Ast- / Heckenschere bin ich auf Böschungsmäher hingewiesen worden.

Nun meine Frage (nach bescheidenen Erfahrungen mit einer Hydraulikwinde):

Wer betreibt mit seinem 411 einen hydraulischen Böschungsmäher und reicht die Leistung des OM636 für den Antrieb von Unimog und Hydraulikpumpe aus.

Oder anders gefragt: Wie groß darf die Pumpenleistung maximal sein, bevor der OM636 stehen bleibt?

Die Firma Hess Hydraulik hat mir bei Verkauf der Zapfwellenpumpe für meine Winde von einer Literleistung von mehr als 50l/min abgeraten.

Wer benutzt eine größere Pumpe und wie groß muß die Literleistung für einen kleineren Böschungsmäher (Breite etwa 1 Meter) in etwa sein?

Mit freundlichen Grüßen

Rolf
#385938
Hallo Rolf,

bei einer Pumpe mit Getriebe (1:3,8 ), bei 540 U/min an der Zapfwelle,
von 40 qcm /U haste eine Literleistung von 80 Liter/min.

Dafür benötigst eine maximale Leistung von rd. 30 Kw.

Bedenke aber das, das nur erforderlich ist wenn du maximalen Druck benötigst, wird höchst selten vorkommen.

(Ich persönlich würde, wenns bei deinem Böschungsmäher erforderlich ist, auf 100 Liter/min gehn)

Grüsse: Hugo
#385995
Hallo Rolf,

bedenke das die 30 Kw nur bei voller Belastung (Spitzen) abgerufen werden.
Im Normalfall kommst da bei weitem nicht dran, ausserdem hat ein Diesel eine höhere "Schwungmasse" und gleicht allein dadurch schon die Spitzen aus.

Achso: Übertragungsverlust von 15% wäre da schon eingerechnet!

Aber recht hast du: wenn kontinuierlich "volle" Leistung, also 200 bar abgerufen werden, geht der aus.

Ich persönlich geh mal davon aus das du das nicht erreichst, es sei denn du willst 10 vm dicke Äste abschneiden.


Grüsse: Hugo
#386046
Hier hilft ein Blick in die physikalische Formelsammlung (siehe Anhang, Quelle BOSCH).

Der Motor bleibt stehen, wenn sein Moment (ca. 80 bis 100 Nm) überfordert wird.

Mit 25 kW kann man z. B. bei 200 bar 75 l/min fördern (von der Zapfwelle getrieben).

Zur eigenen Nachrechnung empfohlen ...
Dateianhänge:
Pumpe.JPG
Pumpe.JPG (27.9 KiB) 999 mal betrachtet
#386059
Moin zusammen - ich betreibe meine beiden Winden so: vorne auf der Zapfwelle ein 1:3,8 Getriebe mit Pumpe drauf, die etwa 70l kann.
Das geht prima, der Motor läuft beim winden im erhöhten Standgas und zieht so richtig dicke Buchen- und Eichenstämme ran. Habe an der Steuerung ein Manometer, das ist selbst bei großer Last kaum mal über 100bar. Die Winde hinten kann gut 4t, die vorne etwa 3t. Der Querschnitt der Hydraulikschläuche/Leitungen sollte groß genug sein, damit das Öl auch ungebremst fließen kann. Gruß Markus

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