Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Unimog als Gewinnspiel im Online Casino?

    Glücksspiele haben Menschen im Laufe der Geschichte schon immer fasziniert. Daran hat sich bis heute wenig geändert, allerdings ist es heute über das Internet leichter denn je, seine Einsätze bei solchen Spielen zu platzieren. In den vergangenen Jahren haben sich eine ganze Reihe von Portalen etabliert, bei denen man klassische Casinospiele wie Roulette oder Blackjack, aber auch zahlreiche Spielautomaten online nutzen kann. Vom eigenen PC aus kann man dort seine Einsätze platzieren, mittlerweile sind sogar mobile Glücksspiele vom Smartphone oder Tablet aus möglich. Aufgrund des enormen Wettbewerbs zwischen den verschiedenen Online Casinos versuchen diese immer wieder, mit speziellen Aktionen neue Kunden anzulocken oder die Bestandskunden zu weiteren Einsätzen zu bewegen. Besonders die VIP-Kunden mit sehr hohen Umsätzen sind für die Betreiber natürlich interessant. Im Casino werden diese Kunden als „High Roller“ bezeichnet, sie dürfen sich auf viele Vorteile freuen. Dazu zählen immer wieder spezielle Events oder Reisen – und hier würde sich ganz bestimmt auch ein Unimog-Abenteuer anbieten.

    Spezielle Angebote und Gewinnspiele

    Für echte High Roller gibt es in Online Casinos viele zusätzliche Angebote. Oft gibt es sogar die Chance auf die Teilnahme an Events oder Reisen, bei denen man andere Fans von Glücksspielen aus dem gleichen Casino kennenlernen kann. Dabei muss es vor Ort nicht immer um Spiele wie Roulette oder Poker gehen, ganz im Gegenteil. Hier würde eine kleine Tour per Unimog durch das Gelände sicher für ein unvergessliches Erlebnis sorgen – gerade mit einer der älteren Baureihen, die selbst Technikmuffel ganz bestimmt begeistern werden. Solche und ähnliche Trips werden den VIP-Kunden zum Beispiel von ihrem persönlichen Ansprechpartner vorgeschlagen, der auf diese Weise natürlich für eine möglichst starke Kundenbindung sorgen will. Zudem gibt es bei Treueprogrammen mit mehreren Stufen immer wieder spezielle Gewinnspiele mit möglichst einmaligen Preisen – auch hier würde sich ein kleines Unimog-Abenteuer wirklich anbieten. Auf jeden Fall wäre das ein besonders individuelles Erlebnis – und vor allem etwas ungewöhnlicher als eine Kreuzfahrt oder eine Reise zu einem großen Pokerturnier.

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  • Liska-Motiv Februar


    Der Zeichner Hans Liska hat in den 1950er Jahren viele Motive mit Mercedes-Fahrzeugen mit leichter Hand im Bild festgehalten.
    Bekannt wurden seine Skizzenbücher. Von der Aufmachung her konnte der Betrachter den Eindruck gewinnen, das Original-Skizzenbuch von Liska in der Hand zu haben. Hier zudem aus einem Unimog-Kalender von 1957 das Februar-Motiv mit einem Unimog 411 und Rückewagen.
  • Sebastians letzte Reise – ein rührende Geschichte aus der Mitte der Mercedes-Fanszene

     

    In jüngster Zeit hat wohl mancher Mercedes-Verrückte bei sternenklarer Nacht hinauf in den Himmel zum Großen Wagen geschaut und sich gefragt, wann der denn wohl endlich die längst überfälligen AMG-Felgen mit Tieferlegung bekommt. Denn seit November 2019 ist Sebastian Nast auch irgendwo da oben, zeitlebens ein leidenschaftlicher Tuning-Liebhaber und eine Institution in der deutschsprachigen Mercedes-Fanszene.

    Bekannt war Sebastian weit über die Landesgrenzen hinaus für das von ihm gegründete „MB-Exotenforum“, in dem es um die besonderen und wirklich seltenen Modelle der Marke geht. Als die Forengemeinde von seinem plötzlichen Tod erfuhr, wurden in kürzester Zeit viele Hebel in Bewegung gesetzt und etwas ganz besonderes für den Verstorbenen organisiert, und das hat im wörtlichen Sinne auch etwas mit einem „Großen Wagen“ zu tun, nämlich dem weltweit einzigen Mercedes 600 Bestattungswagen. Dieser kleine Film (es wird noch einen ausführlicheren geben) erzählt die rührende Geschichte von Sebastians letzter Reise und vom Teamgeist, der das überhaupt erst möglich gemacht hat.

  • Die besonderen Unimog-Prospekte von 1953 und 1955

    Der Faltprospekt von 1953 mit Mercedes-Stern und Ochsenkopf

    1953 warb der Unimog-Vertrieb mit einem besonders reizvollen Faltprospekt für sein „Allzweckgerät der Land- und Forstwirtschaft“. Auf dem Titel ist sowohl dominant der Mercedes-Stern als auch noch etwas kleiner der Ochsenkopf zu sehen. In den Leerflächen des Sterns werden drei landwirtschaftliche Unimog-Anwendungen vorgestellt. Und obwohl keine Drucknummer vorhanden ist, kann eine Herausgabe im Jahr 1953 angenommen werden, denn da erhielt der Unimog für seine neuen 401 und 402 erstmals den Stern zusätzlich zum bisherigen Markenzeichen Ochsenkopf. Der Ochsenkopf prangt zudem noch oberhalb einer Beschreibung der Vorteile des Unimog.

    Reizvolle Silhouetten werben für den Ganzjahreseinsatz in der Land- und Forstwirtschaft

    Im Innenteil wird der Ganzjahreseinsatz in der Land- und Forstwirtschaft mit einer großen Zahl an Silhouetten eindrucksvoll vorgestellt. Hinzu kommen Strichzeichnungen, die die alternative mühevolle Handarbeit skizzieren.

    Die Auflage von 1955 ohne Ochsenkopf und mit einer anderen Darstellung des Fahrers und der Anbaugeräte im unteren Teil.

    Wohl 1955 erschien eine weitere Ausgabe. Da fehlt allerdings auf der Vorderseite der Ochsenkopf und bei genauem Hinsehen fällt auf, dass der Fahrer eine andere Sitzhaltung einnimmt. Auch die Anbaugeräte sind nicht identisch mit dem Prospekt von 1953. Im Innenteil wurde die Reihenfolge der Silhouetten und Strichzeichnungen verändert. Und jetzt prangt ein Mercedes-Stern oberhalb der Beschreibung der Vorteile des Unimog.

    Die Reihenfolge der Silhouetten wurde – auswelchem Grund auch immer – teilweise verändert.

     

    Der frühere langjährige Vorsitzende des Unimog Veteranen Club, Wilfried Scheidemann, hat in seinem Katalog diesem Prospekt die Nummer B 20 gegeben und auch erwähnt, dass es dazu eine Version mit dem Aufdruck „Jetzt auch Unimog 30 PS“ gibt.

    Michael Wessel

     

    Der Aufdruck auf dem Prospekt von 1955.

  • DER UNIMOG S: EIN STÜCKZAHLKÖNIG

    Zünftig trat der Unimog von Beginn an auf und kam damit auf Anhieb sehr gut an. Als seine Väter ihn im August 1948 in Frankfurt am Main auf einer Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft präsentierten, schlug sich der große Anklang trotz des stolzen Preises von damals 11.230 Mark in nicht weniger als 150 Adhoc- Bestellungen nieder.

    Die renommierte Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer in Göppingen konnte der hohen Nachfrage zuerst nicht entsprechen. Bereits vor der Fa. Boehringer hatte die Fa. Ehrhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd im Jahr 1947/48 sechs Prototypen produziert. Bis Ende 1950 verließen nur 600 Einheiten des neuen Universal-Motorgeräts die Göppinger Hallen mit ihrer begrenzten Kapazität, bevor der Unimog dann mitsamt seinem Konstrukteur Direktor Albert Friedrich, dessen Mitarbeitern sowie den Produktionseinrichtungen anno 1951 ins Gaggenauer Werk von Daimler-Benz umzog. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: 1005 gefertigte Einheiten verzeichnet die Statistik noch für 1951, im Jahr darauf steigt die Stückzahl gar schon auf 3799 Exemplare.

    Welch großer Wurf damals im Herbst 1948 den Vätern des Unimog gelungen ist, zeigt sich auch daran, dass viele der typischen Kennzeichen des Ur-Unimog bis in die heutige Zeit erhalten geblieben sind: vier gleich große Räder, Allradantrieb mit Differenzialsperren, hochgeländegängige Portalachsen, Zapfwellen vorn und hinten sowie eine kleine Pritsche für den Transport von Lasten und Geräten. Kinderkrankheiten sind zudem in den jungen Jahren des Unimog kein Thema, die Konstruktion hat Hand und Fuß.

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