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Für Modellsammler: Die Unimog-Frühjahr-Highlights von BUSCH

Text und Bilder von Rolf Kölnberger

 

 

Zwei schwere Jungs kümmern sich um zivile und militärische Einsätze beim Landesschutz. Erst mit abgenommener Plane wird die große Zuladung besser ersichtlich.

Busch Neuheiten Frühjahr 2026

Nach all den Jahren ist es nun soweit, dass sich das einstige Zugpferd der Spielwarenmesse – die Modellbahn- und Modellautobranche – fast komplett verabschiedet hat. Leere Gänge und viel Freifläche locken keine (Fach-)Besucher mehr an. Aber nichts desto trotz wird es in der Branche auch weiterhin viele interessante Neuheiten geben und die werden wie üblich im Zeitraum Januar bis Februar vorgestellt. Letztendlich sind es aber die Endverbraucher, unsere Sammler und treuen Bastler, die entscheiden, was begeistert oder nicht. Die nachfolgenden Neuheiten wurden bereits angekündigt und veröffentlicht und stehen im Handel bereit.

 

Allradler meistert ungewöhnlichen Auftrag.

Seit Februar 2026 ist der Mog mit kurzem Radstand für € 45,99 im Fachhandel erhältlich. Auf einem schwarzen Fahrgestell mit schwarzen Gummigeländereifen ist hinter der roten Kabine eine silberne Pritsche mit Gerätekiste aufgebaut, an deren Heckbord eine hochstehende Warntafel mit Hinweis auf den Fahrauftrag angebracht ist. Scheinwerfer, Rückleuchten und Scheibenwischer sind bereits werksseitig montiert. Schwarze Außenspiegel und Zusatzscheinwerfer sind wie üblich mit bebilderter Montageanleitung lose im Tütchen im Podestsockel untergebracht.


Es kann kein Zufall sein, dass Busch zum Jahresanfang 2026 die Military Edition startet, und gleich ein dicker Hobel macht den Anfang, MB U 5023 Doka im Camouflage-Design.

 Militär gewinnt an Bedeutung ─ überall auf der Welt

Im zivilen Leben und immer häufiger drängt sich wieder mal das Militär in den Vordergrund, dem Unimog ist das egal. Die fast schon legendäre Mercedes-Benz Unimog U 5023 Doppelkabine hat alles im Griff, wirklichkeitsnäher kann kein Härtetest sein: Auf dem anspruchsvollen Offroad-Gelände in Ötigheim zeigt der Alleskönner, was ihn zum Maßstab für extreme Einsätze macht.

Neben der Bundeswehr nutzen sehr viele Armeen der Welt den Unimog. Neben dem Transport von Personal und Material kann der Unimog auch zum Ziehen verschiedenster Anhängelasten wie Anhänger oder Waffensystemen genutzt werden. Für den Militäreinsatz hat Busch dem Extrem-Geländegänger neben hochgezogenem Auspuff und Luftansaugstutzen auch ein Mannloch auf dem Fahrzeugdach spendiert, damit die Besatzung im unübersichtlichen Terrain noch bessere Rundumsicht hat. Das Tarnfleckdesign verspricht eine schwerere Erkennbarkeit, fast wie ein Chamäleon ─ und auch die Verpackung betont die Militär-Edition innen mit Camouflage-Bedruckung. Kurz vor Ostern 2026 hat Busch den militärisch angehauchten U 5023 mit Doppelkabine an den Modellfachhandel ausgeliefert, wo das Modell für € 40,49 erhältlich ist.

Modelle für Sonderaufgaben waren immer schon eine besondere Stärke bei Busch, so nun als Schwertransport-Begleiter und Helfer im internationalen Katastrophenschutz.

 Internationaler Katastrophenschutz  ─  @Fire

Wenn es richtig unwegsam wird, kommt der Unimog U 5023 Doppelkabine ins Spiel, bewegt sich dann in dem Element für das er geschaffen wurde, eben Offroad abseits befestigter Wege. Mit permanentem Allrad, Portalachsen und einer Wattiefe von 1,2 m meistert er Einsätze in schwierigstem Gelände. Besonders geschätzt wird er von nationalen wie internationalen Feuerwehren, im Militärwesen und in Katastrophenschutzeinheiten, aber auch auf abgelegenen Baustellen zeigt er weltweit seine Stärken, bei Wind und Wetter, bei jeder Temperatur.

Das vorliegende Modell befasst sich mal nicht mit dem blauen Fuhrpark des THW sondern mit typisch weiß/gelben Einsatzfahrzeugen eines anderen Rettungsdienstes im Internationalen Katastrophenschutz. Es ist die 2002 gegründete gemeinnützige, nichtstaatliche Hilfsorganisation >>@fire<< mit Sitz in Osnabrück, leistet internationale Hilfe bei Naturkatastrophen. 2014 wurde @fire Schweiz als rechtlich eigenständige Organisation gegründet und dem deutschen Verein angegliedert. Seit November 2021 ist @fire bei der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group / Organisation der Vereinten Nationen) klassifiziert. @fire arbeitet nach den INSARAG-Grundlagen und ist innerhalb von 24 Stunden weltweit im Katastrophengebiet einsatzbereit. Die Schwerpunkte liegen hier in erster Linie in der Rettung von Verschütteten nach Erdbeben oder ähnlichen Ereignissen, die es gilt in den Trümmern zu lokalisieren, zu befreien und zu versorgen. Was für ein super Team!! THW und @fire ergänzen sich ideal.

Im Wildland Firefighting befasst sich @fire mit der spezialisierten Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden durch den Bau von Brandschneisen oder direktes Löschen durch physisch hochbelastbare Teams, auf dem Boden und aus der Luft. Technische Ausrüstung und Fahrzeuge werden innerhalb Deutschlands an dezentral verteilten Standorten vorgehalten. Lager für Einsätze befinden sich laut eigener Aussage in der Nähe von Stuttgart, Köln und Potsdam. Für Urban Search and Rescue hält @fire Ausrüstung bereit, die von Ortungstechnik über Bergungsgeräte bis zu medizinischer Ausrüstung und Einsatzlogistik reicht.

Die Landfahrzeuge von @fire besitzen teilweise Blaulicht, Sondersignal mit Folgetonhorn und Lautsprecher, beim vorliegenden U5023 Doka dominiert das Gelb im „@fire“-Design mit einer aufgesetzt hellgrauen Plane. Übrige Teile vom Interieur und alle relevanten Fahrgestellteile erscheinen in schwarz. Auf der Motorhaube und den Seitentüren „klebt“ plakativ das Logo mit Angabe der Organisation. Seit Februar ist der schwere Mog U 5023 mit der fünfsitzigen Doppelkabine im Modellfachhandel für 38,69 € erhältlich.

 

 

 

 

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