Category Archives: Unimog Museum

  • Auf gute Zusammenarbeit – Unimog-Clubs treffen sich zum Erfahrungsaustausch

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    Thomas Kugel, Daniel Brinkmann, Rainer Hildebrandt, Jochen Schäfer, Stefan Schwaab, Stefan Kugel und Michael Wessel (v. l.), Foto: Sylvia Steinhoff

    Am Vorabend der Jahreshauptversammlung des Unimog Veteranen Club am 11. März in Coesfeld-Goxel trafen sich der im Vorjahre neu gewählte Vorstand des Unimog Veteranen Club mit dem ebenfalls neu gewählten ersten Vorsitzenden des Unimog-Club Gaggenau, Rainer Hildebrandt, und dem Ehrenvorsitzenden Michael Wessel sowie dem Vorsitzenden des Unimog-Museum e. V., Stefan Schwaab. In angenehmer Atmosphäre wurden Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit diskutiert. Ein Wiedersehen gibt es auf jeden Fall beim Jubiläumsfest „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“. Wie bereits zum Jubiläumstreffen des UVC im Jahr 1995 werden einige Clubmitglieder auf eigener Achse „aus dem hohen Norden“ nach Gaggenau fahren. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

  • Alttypenberatung im Unimog-Museum


    Paul Schneider, einer der Experten im Team der Alttypen-Beratung

     Die Typen, die sich für alte Unimog interessieren oder sogar welche besitzen, sind eher in den oberen Altersregionen zu finden. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Begriff „Unimog-Alttypenberatung“ etwas ganz anderes.

    2014 kam die Idee auf, dass der Unimog-Kundendienst zukünftig primär für das aktuelle Programm zuständig ist und sich andererseits Experten im Unimog-Museum um Fragen rund um die Oldtimer aus Gaggenauer Produktion – also bis Baujahr 2001 – kümmern sollten. Und so hat es das Unimog-Museum ab 2015 übernommen, als Dienstleister des Unimog-Bereichs die Fragen und Anliegen der Besitzer der Unimog-Oldtimer zu beantworten. Dies entwickelte sich als weitere kleine Erfolgsstory des Unimog-Museums.

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  • Unimog-Welt: Hoffen auf einen Kredit der Stadt von 1,5 Millionen Euro

    Am 22. Januar 2018 stellte der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum e. V., Stefan Schwaab, im Gaggenauer Stadtrat die Planungen zur Erweiterung des Unimog-Museums vor. Thomas Senger schrieb am Folgetag im Badischen Tagblatt:


    Stefan Schwaab bei der Präsentation im Rathaus der Stadt Gaggenau am 22. Januar 2018 – Foto: Michael Wessel

     

    Das Unimog-Museum an der B462 liegt zwar auf Kuppenheimer Gemarkung. Aber es ist ein Museum auch für die regionale Industriegeschichte, das den Bekanntheitsgrad der Stadt Gaggenau und des Murgtals deutlich und weltweit steigert, betont Stefan Schwaab. Der Vorsitzende des Trägervereins präsentierte gestern dem Gemeinderat Sachstand, Ziele und Visionen – und den Wunsch nach einem Kredit der Stadt Gaggenau in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

    Denn der vor wenigen Wochen in Betrieb genommene Werkstattbau ist nur ein Schritt auf dem Weg zu einer „Unimog-Welt“. Erweiterungsbau mit neuem Außenbereich, eine größere Tourist-Info und Museums-Shop, zweite Ausstellungshalle mit Veranstaltungsraum im Obergeschoss – das sind wichtige Bausteine innerhalb dieses Konzepts.

    „Grundsolide“ seien das Museum, sein Trägerverein und auch die Stiftung unterwegs, betonte Schwaab. Gleichwohl sei nun der Zeitpunkt, da man sich über die Größe der künftigen Museumserweiterung im Klaren werden müsse. In der gestrigen Sitzung wurde noch keine Abstimmung über den Antrag vorgenommen.

    Wie mehrfach berichtet, hatte der Gemeinderat im April 2016 dem Museum einen Zuschuss von 500.000 Euro für die Erweiterung zugebilligt. Schwaab hatte damals zuvor vergeblich um einen einmaligen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro geworben. Die „maximal 500.000 Euro“, so die Vorlage der damaligen Gemeinderatssitzung, sollen auf die Doppelhaushalte 2017/18 und 2019/20 verteilt werden. Die Stadt orientierte sich dabei an den städtischen Richtlinien zur Förderung von Vereinen: Maximal zehn Prozent der förderfähigen Kosten sind demnach zu bezuschussen. Die Erweiterung des Museums kostet rund 6,3 Millionen Euro.

    Eine weitere Unterstützung gewährte die Stadt bei der Erweiterung des Museumsparkplatzes in Richtung Schloss-Akademie. Für die Schaffung von etwa 54 Pkw-Stellplätzen auf dem städtischen Grundstück am Rande des Kurgebiets gab es für förderfähige Herstellungskosten von maximal 440.000 Euro (brutto) einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 60 Prozent, maximal jedoch in Höhe von 264.000 Euro (brutto).

    In der Sitzung gestern Abend sagte Schwaab – er sitzt für die SPD im Gemeinderat – dass das Museum mehr eine „Einrichtung“ sei denn ein Verein im Sinne der städtischen Vereinsförderrichtlinien. Nicht von ungefähr werbe auch der Landkreis mit dem Museum als „touristisches Leuchtturmprojekt“ und nicht umsonst wünsche er deshalb auch einen Landkreiszuschuss von 200.000 Euro.

    Nun hoffe er in den nächsten Monaten auf eine Diskussion im Gemeinderat, an deren Ende eine Entscheidung stehe, die der Einrichtung Unimog-Museum „den notwendigen Spielraum“ ermögliche.

    OB Florus sagte: „Die Wichtigkeit des Unimog-Museums ist uns allen bewusst.“ Nun gelte es gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

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  • Werkstatt fertiggestellt: „Ein großer Schritt zur Unimog-Welt“

    Pressespiegel BNN, 8.12.2017, von Joachim Kocher


    Die neue Werkstatt des Unimog-Museums bei Gaggenau ist im Beisein zahlreicher Gäste ihrer Bestimmung übergeben worden. Mit der Realisierung der Werkstatt, die vom Architekturbüro Kohlbecker geplant wurde, geht ein lang gehegter Wunsch des Vereins Unimog-Museum in Erfüllung. Die Werkstatt hat eine Nutzfläche von 400 Quadratmeter und wird künftig insbesondere der Wartung und Instandsetzung der eigenen Fahrzeuge dienen. Mit dem Bau des zweigeschossigen Gebäudes wurde im März dieses Jahres begonnen.

    Schwaab: „Ein Meilenstein“

    Der Vorsitzende des Unimog-Museums-Vereines, Stefan Schwaab, sprach von einem Meilenstein in der Weiterentwicklung der Unimog-Welt. Schwaab dankte allen, die aktiv zum Bau der Werkstatt beigetragen haben. Wunderschöne Proportionen habe Architekt Florian Kohlbecker geschaffen. Schwaab: „Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich hierherkomme.“ Der Vorsitzende wies auch darauf hin, dass bis zuletzt noch letzte Arbeiten an dem Gebäude durchgeführt wurden.

    2017 zwei Millionen Euro investiert

    In dem neuen Gebäude erfolgen künftig unter anderem die Instandsetzung und Wartung der eigenen Fahrzeuge. Außerdem sind dort Kurse und Schraubertreffs für Unimog-Fans geplant. Die Schraubertreffs sollen in Kooperation mit dem Unimog-Club durchgeführt werden. Wie Stefan Schwaab im BNN-Gespräch betonte, wurden in diesem Jahr durch den Unimog-Museums-Verein insgesamt drei Maßnahmen realisiert. So konnte in diesem Jahr bereits die erweiterten Parkplätze, durch die 54 weitere Stellplätze geschaffen wurden, der Waschplatz mit dem Ölabscheider sowie jetzt die Werkstatt fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden. Wie Schwaab bei der Einweihungsfeier betonte, wurden bereits die Abwasserrohre für den Erweiterungsbau verlegt. „Wir sind stolz, dass wir die Infrastruktur hinbekommen haben.“ Der Verein investierte für die diesjährigen Maßnahmen mehr als zwei Millionen Euro.

    OB Florus: „Leuchtturmprojekt“

    Oberbürgermeister Christof Florus sprach von einem „Leuchtturmprojekt“ und von „einem weiteren Meilenstein“. Das Stadtoberhaupt machte auch deutlich, dass die Stadt Gaggenau für das Projekt Erweiterung 500.000 Euro zur Verfügung stelle. Gaggenau und die Stadt Kuppenheim stünden hinter dem Projekt. Der Vorsitzende des Unimog-Clubs, Rainer Hildebrandt,  sprach von einem tollen Objekt, das den Verein „einen großen Schritt zur Unimog-Welt nach vorne bringt“.

    Schlüssel übergeben

    Architekt Florian Kohlbecker nahm zur Entwicklung des Projektes Stellung und dankte seinen Mitarbeitern sowie allen am Bau beteiligten Handwerkern. Kohlbecker, der auch zweiter Vorsitzender des Unimog-Museums-Vereins ist, betonte, dass der Verein nach wie vor auch auf Unterstützung angewiesen sei. „Wir haben schließlich noch etwas vor.“ Abschließend erfolgte die Schlüsselübergabe an Werkstattleiter Daniel Müller und Museumschef Stefan Schwaab.

    Fotos: Michael Wessel

  • 5. Weltenbummlertreffen im und am Museum ein voller Erfolg – der Rekord-Weltreisende Gunther Holtdorf übergibt einen Scheck von 2.000 Euro an den Museumsverein

    Es war das emotionale Highlight des diesjährigen Weltenbummlertreffens: Am Samstagabend (29.07.) berichtete Gunther Holtdorf 200 begeisterten Zuhörern von seiner 26 Jahre währenden Reise kreuz und quer durch die ganze Welt. Die er im Übrigen in einem kleinen blauen Mercedes-Benz-G-Klasse-Geländewagen namens „Otto“ absolviert hatte. Den fast baugleichen „Otto 2“ hatte Holtdorf zum Treffen mitgebracht. Der gerade 80 Jahre alt gewordene Holtdorf nahm sein Auditorium mit an exotische Schauplätze, auf abenteuerliche Wege, Straßen und Schiffspassagen und zu ungewöhnlichen Menschen. Über zwei Stunden erzählte er und alle hingen gebannt an seinen Lippen.

    Zuvor hatte der Vorsitzende des Museumsvereins Stefan Schwaab einen symbolischen Scheck von Gunther Holtdorf in Höhe von 2.000 Euro für das Bausteinkonto entgegennehmen können, denn Holtdorf verzichtete zugunsten der Erweiterungspläne des Museums auf eine Gage.

    Diese Geste und viele andere Sympathiebekundungen der über 200 Teilnehmer in etwa 100 Fahrzeugen zeigen, wie sehr die Weltenbummlerszene das alljährliche Treffen am und im Museum wertschätzt. Sie alle haben sich den Termin fürs nächste Mal schon vorgemerkt: den 27. – 29. Juli 2018.

    Die Erfolgsgeschichte des Weltenbummlertreffens am Unimog-Museum geht somit weiter und wir haben die schönsten Impressionen dieses Jahres in einer Galerie für Sie hier zusammengefasst.

  • Unimog-Museum e.V. freut sich über Spende von insgesamt 10.000 Euro

    Große Freude herrschte am Sonntag beim Vorstand des Unimog-Museum e.V.: Sein Vorsitzender Stefan Schwaab bekam gleich zwei Schecks in Höhe von insgesamt 10.000 Euro für das Bausteinkonto des Vereins überreicht.

    Zur Übergabe des ersten Schecks über 6.000 Euro war eine 42köpfige Delegation der Regionalgruppe Nordschwarzwald des Unimog-Club Gaggenau aus Freudenstadt und Umgebung samt ihrer Unimog angereist. Die Regionalgruppe hatte im Juni das diesjährige Jahrestreffen des Unimog-Club Gaggenau in Dornstetten ausgerichtet und dabei eine attraktive Tombola organisiert, deren Reinerlös nun in voller Höhe dem Erweiterungsbau des Unimog-Museums zugute kommt. Alex Bohnet von der Regionalgruppe Nordschwarzwald bezeichnete bei der Übergabe das Museum als „Kind des UCG“, auf dessen

    Erfolgsgeschichte man stolz sein und dessen Weiterentwicklung man nach Kräften fördern wolle.

    Der zweite Scheck in Höhe von 4.000 Euro kam vom Vorstand des Unimog-Club Gaggenau e.V., dessen Vorsitzender Michael Schnepf in seiner Ansprache betonte, dass es einen einstimmigen Vorstandsbeschluss gegeben habe, die Spendensumme der Tombola auf 10.000 Euro zu erhöhen, um damit die  volle Unterstützung des Bauvorhabens des Unimog-Museum e.V. zum Ausdruck zu bringen.

    Insgesamt sind damit bis Ende Juli Spenden in Höhe von 107.250 Euro auf das Bausteinkonto eingegangen und damit fast die Hälfte der angestrebten 250.000 Euro. Stefan Schwaab bedankte sich bei allen bisherigen Spendern, insbesondere aber bei der Regionalgruppe Nordschwarzwald  des UCG und beim UCG-Vorstand und seinem Vorsitzenden Michael Schnepf. Nach einer Begehung der Baustelle – derzeit sind das neue Werkstattgebäude und ein Waschplatz im Bau –, einem gemeinsamen Imbiss auf der Museumsterrasse und einer Führung durch die derzeitige Sonderausstellung ging es für die 17 Unimog wieder auf den Heimweg in den Nordschwarzwald.

    Informationen über die Bausteinaktion des Unimog-Museums finden Sie hier.

  • 5. Weltenbummlertreffen im Unimog-Museum

    Traditionelles Treffen von Unimog- und anderen Allradler-Fahrzeugen  und ihren Besitzern vom 28. – 30. Juli 2017. Highlight: Der Weltreisende Gunther Holtorf und seine Geschichten aus 26 Jahren Unterwegssein.

    Bereits zum fünften Mal treffen sich Weltreisende und ihre „Allradler“ am letzten Juliwochenende in Gaggenau. Das „Weltenbummlertreffen“ ist ein familiäres Treffen, bei dem in diesem Jahr um die 120 Fahrzeuge aus der ganzen Welt erwartet werden. Viele bekannte Gesichter und Fahrzeuge sind darunter, aber wie immer gibt es für die Teilnehmer und das Publikum auch wieder jede Menge Neues zu entdecken.

    Spannende Reise-Vorträge, Lagerfeueratmosphäre und natürlich außergewöhnliche Fahrzeuge – diese Mischung macht das Weltenbummlertreffen zu etwas ganz Besonderem. Außerdem dabei sind Aufbau- und Zubehörhersteller wie die Firmen Füss Mobile, Atlas 4×4, Merex/Mertec und andere. Sie präsentieren das neueste Equipment für Mensch und Fahrzeug. Dazu gibt es – passend zum Thema der diesjährigen Unimog-Sonderausstellung über den Antriebsstrang des Unimog – tiefe Einblicke in die Fahrzeugtechnik und Kurse zum Selberschrauben von den Technikexperten des Unimog-Museums.

    Das absolute Highlight in diesem Jahr ist ein Vortrag des Weltreisenden Gunther Holtorf, der mit seinem „Otto“, einem Mercedes-Benz-G-Klasse-Geländewagen, 26 Jahre lang fast alle Länder der Erde bereiste. 1989 ging es los, 2014 endete die Weltrekordreise zunächst mit einer Fahrt durchs Brandenburger Tor. Doch Holtorf hat mittlerweile wieder das Reisefieber gepackt.

    Copyright: Gunther Holtorf

    Sein Vortrag findet am Samstag, 29.07.2017 um 19:00 Uhr und am Sonntag, 30.07.2017 um 11:00 Uhr statt. Karten zu jeweils 17,90 € gibt es im Unimog-Museum, beim Bücherwurm in Gaggenau, der Touristeninformationen in Gaggenau, Gernsbach und Baiersbronn.

    Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Neben seinen Angeboten aus der Küche und vom Grill bietet das Unimog-Restaurant an allen drei Tagen passend zum Treffen Exotisches aus aller Welt an.

    Die Fahrzeugschau auf dem Außengelände inklusive Museumseintritt, Führungen und Vorträgen (ausgenommen der von Gunther Holtorf) ist für 5,90 €/Person (ermäßigt 4,90 €, Familienticket 12,90 €) zu besichtigen. Zudem wird ein Kombiticket für 9,80 € für drei Tage (Freitag/Samstag/Sonntag) angeboten.

    Weitere Informationen, sowie das Anmeldeformular für Teilnehmer mit eigenem Expeditionsmobil finden Sie hier.

    Zur weiteren Einstimmung einige Fotos von Michael Wessel vom Weltenbummler-Treff 2015 und 2016:

  • Unimog-Museum – Sonderausstellung 2017: Motoren, Getriebe und Achsen – Der Antriebsstrang des Unimog

     

    Bis 19. November ist  es „besonders technisch“ im Unimog-Museum. Zum ersten Mal beschäftigt sich eine Sonderausstellung intensiv mit dem „Innenleben“ des „universalen Motorgeräts“ das so viel mehr zu leisten im Stande ist als die meisten seiner Konkurrenten.
    Ein perfekt abgestimmter „Antriebsstrang“, also die Kombination von Motor, Getriebe und Achsen, verschaffte dem Unimog bereits bei seiner Markteinführung vor bald 70 Jahren eine enorme Zugkraft und wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten über einen großen Geschwindigkeitsbereich.

    Von den ersten Prototypen bis zu den aktuell produzierten Baureihen wurden dabei durchweg Mercedes-Benz-Motoren verwendet, die eigentlich für den Betrieb von Personenwagen oder Nutzfahrzeugen entwickelt worden waren. Diese Motoren-Baureihen, es sind insgesamt 25 an der Zahl, mussten nur geringfügig an die besonders engen Einbauverhältnisse und die Lastanforderungen für den Einsatz im Unimog angepasst werden.

     


    In der Ausstellung werden die Komponenten des Antriebsstranges von Unimog der ersten Generation bis zum heutigen Tage mit Schnittmodellen, Motoren und Getrieben, die in Gang gesetzt werden können, Schautafeln und Filmen in ihrer Funktionsweise und mit ihren Besonderheiten anschaulich dargestellt. An verschiedenen Aktionstagen werden einige Schau-Komponenten zerlegt, erläutert und anschließend wieder zusammengebaut.

    Einen Programmschwerpunkt bilden die in den letzten Jahren immer strenger gewordenen Abgasvorschriften, deren Einhaltung wegen der sehr beengten Platzverhältnisse und den besonderen Anforderungen im Betrieb bedeutende konstruktive Herausforderungen für die Unimog-Entwickler mit sich brachten. Und man wird sehen: Sie haben sie gemeistert.

    Schließlich sind in der Ausstellung einige – zum Teil verblüffende – Beispiele von Fahrzeugen und Maschinen zu sehen, in denen die gleichen Motoren verbaut wurden wie im Unimog. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass auf dem Rhein oder auf dem Bodensee Schiffe unterwegs waren, die den gleichen Motor hatten wie der U 25? Oder dass ein Lagerhaus mit Mercedes-Benz-Motoren gekühlt wurde?

    Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter www.unimog-museum.de.

     

    Auch darin steckt ein Motor OM 636:

     

    Fotos: Michael Wessel

  • Im Schwebeflug zur Sommerausstellung

    Die Sommerausstellung im Unimog-Museum hat sich in diesem Jahr ganz der Technik hinter dem Universal-Motor-Gerät verschrieben. So erwarten die Besucher vom 30. April bis zum 19. November 2017 Hintergrundinformationen und Ausstellungsstücke rund um „Motoren, Getriebe und Achsen“.

    Erstmalig bekommen die Besucher zudem die Möglichkeit einen Blick unter verschiedene Exponate zu werfen. Möglich machen dies diverse Hebeeinrichtungen, die unter anderem einen Unimog U 1300 L Cabrio, sowie einen U 5000 in die Höhe hieven.

    Auf Augenhöhe mit den Exponaten der neuen Sonderausstellung begaben sich während der Ausstellungsvorbereitung unterdessen die Drohnenfilmer von Helix4Motion. Möglich wurde dies insbesondere durch die Unterstützung von Finkbeiner Hebetechnik, die dafür sorgen, dass interessierte Besucher die Ausstellungsstücke aus ganz neuen Blickwinkeln bestaunen können. Entstanden ist ein schönes Making-Of Video zur Sonderausstellung:

    Mehr Informationen zur Sonderausstellung „Motoren, Getriebe und Achsen – Der Antriebsstrang des Unimog“ finden Sie hier.

  • SWR mit „Vereinsmeier Gagstätter“ zu Gast im Unimog-Museum

    Axel Gagstätter – beliebter SWR Moderator – besuchte das ehrenamtliche Team des Museums.

    Neben Begegnungen mit besonderen Menschen, die den Museumsbetrieb Tag für Tag ermöglichen, griff der Moderator auch selbst ins Steuer und versuchte sich an unserem Offroad-Parcours.