Category Archives: Allgemein

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

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    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Unimog-Museum: Aktionstag zum Unimog im Baugewerbe

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt vom 9. Juli:

    Unimog von heute, gestern und vorgestern

    Sonderausstellung im Museum: Universalmotorgerät im Einsatz beim Baugewerbe

    Den Unimog im Einsatz beim Baugewerbe – von den 50er Jahren bis in die Neuzeit – konnten Besucher am Sonntag hautnah selbst erleben. Während einer Sonderausstellung „Unimog als Baumeister“ waren, im Rahmen eines Aktionstages des Unimog-Museums (UM), mehrere Fahrzeuge mit entsprechenden Anbaugeräten oder Ausstattungen im Einsatz zu sehen. Die Palette reichte von „heute, gestern bis vorgestern“, wie der technische Leiter des UM, Karl-Josef Leib, bei den Vorführungen den zahlreichen Besuchern erläuterte.
    Die Museumsleitung und die ehrenamtlichen Helfer des einmaligen Museums an der Geburtsstätte eines Fahrzeugs, das in der ganzen Welt bekannt und zuhause ist, hatten wieder keine Mühen gescheut, um einen attraktiven Aktionstag auf die Beine zu stellen. Im Außengelände des Museums waren Vorbaukompressoren und Frontlader sowie ein auf der Ladefläche aufgebockter Bagger bei der Arbeit zu sehen. Daneben zog ein Unimog eine angebaute Grabenfräse durch die Wiese, die einen bis 1,5 Meter tiefen Graben für die Kabelverlegung grub und das ausgehobene Erdreich anschließend wieder verfüllte.
    Ein Zweiwege-Unimog, der Güterzüge bis zu einem Gewicht von 800 Tonnen ziehen kann, vergnügte sich auf der selbstverlegten Gleisstrecke neben dem Museum mit einem zum Personentransport umgebauten offenen Güterwagen von 1913. Vom ersten Unimog des leichten Typs 411 für die Landwirtschaft mit 25 PS bis zu zum aktuellen Euro 6, hochgeländegängigen, schweren Unimog 5023 mit 231 PS und 12,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht war alles im Einsatz.
    Neben der stetigen Steigerung der Motorenleistung der gezeigten Universalmotorgeräte konnte auch die Entwicklung des Umfangs der für das Baugewerbe erforderlichen Sonderausstattungen in Augenschein genommen werden. Besonders deutlich wurde dieser stetige Fortschritt im Umfeld des Unimog bei zwei Kranfahrzeugen. Der eine Kran steht auf einem Prototyp eines in den 60er Jahren selbst gebauten Sattelauflegers einer Stahlbaufirma. Gezogen wird er von einem ausgemusterten Unimog 404 S der Bundeswehr von 1967. Er hat eine maximale Tragkraft von 3000 Kilogramm und eine Hubhöhe von zehn Meter. Das Fahrzeug war bis 1989 beim Hallenbau im Einsatz. Noch immer einsatzbereit, ist er inzwischen in guten Händen im Ruhestand bei einem Unimog-Liebhaber, der rechtzeitig von seiner beabsichtigten Verschrottung hörte.
    Der andere steht hinter der Kabine des oben beschriebenen Unimog 5023. Sein Ausleger kann hydraulisch bis auf 16 Meter ausgefahren werden und er kann dann noch 690 Kilogramm heben. Ebenso besteht die Möglichkeit, an seiner Spitze einen Arbeitskorb für Personen zu befestigen. Während früher der Bediener persönlich für die Kontrolle der maximalen Lasten verantwortlich war, wird diese Aufgabe heute elektronisch überwacht. Sobald die maximale sichere tragfähige Kombination zwischen Last und Auslegerlänge überschritten wird, verweigert der Kran die Arbeit.
    Foto: Hans-Peter Hegmann
  • Museum Hohenheim: Sonntagsführung zum Thema Unimog am 1. September

    Der Prototyp 5 ist der älteste Unimog der Welt. Er steht im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Stuttgart-Hohenheim.

    Zu einer Sonntagsführung zum Thema Unimog lädt das Museum für den 1. September, 11 Uhr, nach Stuttgart-Hohenheim in den Standort Filderhauptstraße 179 ein.
    Von A wie Ackerbau bis Z wie Zweiwegefahrzeug geht Martin Flammer – ehemaliger Leiter des Unimog-Vertriebstrainings – mit den Besuchern auf Zeitreise durch die weitverzweigte Unimog-Technikgeschichte. Auf seinem Streifzug vorbei an seltenen Originalen darf ein weiterer Stern auf dem Acker natürlich nicht fehlen: der legendäre MB-trac. Diese Sonntagsführung verspricht Geschichte und Geschichten aus erster Hand von einem Unimog-Experten.

    Weitere Informationen zum U 5 oder zur Anfahrt unter www.landwirtschaftsmuseum.uni-hohenheim.de

    Foto: DLM Hohenheim

    Prototyp Nummer 6 steht im Unimog-Museum Gaggenau

    Insgesamt wurden nur sechs der von der amerikanischen Besatzungsmacht genehmigten zehn Prototypen fertiggestellt. Die ersten vier existieren nicht mehr.

  • Für die Feuerwehr Matzelsdorf kommt nur ein Unimog infrage.

    Die Beziehung hielt 38 Jahre lang. Sie konnten sich immer aufeinander verlassen, meisterten zahlreiche brenzlige Situationen gemeinsam, gingen durchs Feuer. Zwei starke Partner. Doch jetzt wechselt der Unimog aus dem Jahr 1981 nach erfolgreicher Karriere als Einsatzfahrzeug bei der Feuerwehr Matzelsdorf in den Winterdienst bei der Marktgemeinde Millstatt.

    Aber ohne Unimog kann und will die Feuerwehr Matzelsdorf nicht auskommen. Deshalb haben sich die Kärntner den neuen LFA Unimog U 218 mit Ladebordwand ins Team geholt. Denn ein adäquater Ersatz für einen Unimog kann nur ein Unimog sein.

    Vielseitig im Einsatz: mit dem Unimog U 218.

    Aus feuerwehrtechnischer Sicht ist der Unimog 218 eine echte Bereicherung für die Einsatzkräfte in Matzelsdorf, wie Kommandant Hubert Kramer bestätigt. Mit dem Special Truck von Mercedes-Benz können auch anspruchsvolle Aufgaben leicht gemeistert werden. Denn der „kleine“ Unimog punktet auf ganzer Linie: optimale Traktion und spurtreues Fahrverhalten dank permanentem Allradantrieb, dazu sparsam im Verbrauch und extreme Wendigkeit. Der Unimog U 218 bringt alles mit, was für einen vielfältigen Einsatz bei kommunalen Feuerwehren notwendig ist.

    Denn das Einsatzgebiet der Matzelsdorfer Feuerwehrleute erstreckt sich vom Millstätter See bis in den Biosphärenpark Nockberge. Unter anderem kann es dann schon einmal heißen: Einsatz in 2.500 m Höhe. Aber mit dem Unimog U 218 ist auch das kein Problem.

    „Wir können dankbar und stolz sein, dass die Marktgemeinde Millstatt und der Kärntner Landesfeuerwehrverband unseren Vorstellungen für dieses Einsatzfahrzeug zugestimmt haben.“

    Hubert Kramer, Kommandant Feuerwehr Matzelsdorf

    Feuerwehr und Gemeinde erfüllen sich gemeinsam den Traum vom Unimog.

    Großen Dank spricht Hubert Kramer auch der Firma Nusser in Feldkirchen aus. Die Zusammenarbeit für die Aufbauarbeiten des Löschfahrzeugs sei für Nusser und die Matzelsdorfer Einsatzkräfte stets hilfreich und zielführend gewesen. Kramer und seine 41 aktiven Feuerwehr-Kollegen und -Kolleginnen wollten das elf Tonnen schwere Allrad-Löschfahrzeug Unimog keinesfalls missen. Zur Finanzierung des Einsatzfahrzeuges und den dazu notwendigen Gerätschaften hat sich das gesamte Feuerwehr-Team mit einem Fünftel an den Kosten beteiligt. Und auch die Bevölkerung half mit. Eine Gemeinde erfüllt sich den Traum eines 220 PS-starken Unimog U 218 mit einem 5.132 ccm großen Hubraum. Beste Voraussetzungen für sichere Einsätze.

  • Ein Hotel beim Unimog-Museum?

    Blick auf das Unimog-Museum. Neben dem Außenparcours links wäre ein denkbarer Standort für ein Hotel – Foto: Martin Walter

    Thomas Senger schreibt am 8. Juni im Badischen Tagblatt:

    Vom Unimog direkt ins Hotel

    Im Museum an der B462 hofft man auf einen Neubau für Übernachtungsgäste

    In den 13 Jahren seines Bestehens hat sich das Unimog-Museum an der B462 als feste Größe etabliert. Gründer und Spiritus Rector Stefan Schwaab denkt bereits weiter: Nicht nur über eine Erweiterung, nicht nur über den Bau eines Konferenzzentrums, sondern – als logische Konsequenz daraus – über den Bau eines Hotels.
    Schwaab wurde bei der Kommunalwahl für die SPD erneut in den Gaggenauer Gemeinderat gewählt. Im BT-Gespräch bestätigt er Überlegungen, betont aber, dass man sich noch in einem frühen Stadium befinde. „Für den Fall, dass der Unimog-Museumsverein ein Konferenzzentrum im Rahmen der Erweiterungsplanung des Museums bauen würde, gibt es Gespräche hypothetischer Natur.“
    Bei diesen Kontakten „mit potenziellen Investoren für ein Hotel im Raum Gaggenau“ gehe es bislang darum, „Interesse auszuloten“. Dies scheint erfolgversprechend zu sein, denn, so Schwaab: „Ich stoße bei diesen Gesprächen auf durchaus positive Resonanz.“ Wie und nicht zuletzt wo das Hotel realisiert werden könnte, dies sei derzeit „völlig offen“. Es könnte, aber müsste nicht zwingend auf Kuppenheimer oder Bischweierer Gemarkung sein, sagt Schwaab mit Blick auf die Gemarkungsgrenzen auf und beim Museum. Ein Teil des Museums liegt auf Gemarkung der Gaggenauer Nachbarstadt Kuppenheim. Auch ein Standort in Gaggenau sei nicht ausgeschlossen, gibt Schwaab zu bedenken, denn ein Transport von Tagungsgästen über kurze Distanzen werde bald kein großes Thema mehr sein: „In wenigen Jahren sind Shuttledienste ohne Fahrer denkbar.“ „Man muss nicht, man kann“, sei die Devise für einen Standort unmittelbar neben dem Museum.
    Bei der Stadt Gaggenau, dort wartet man seit Jahren, was aus dem leer stehenden Parkhotel – an exponierter Lage in der Innenstadt – werden wird, weiß man laut offizieller Darstellung nichts Konkretes: „Wir können zu einer Sache, die uns noch nicht genau bekannt ist, leider keine Stellungnahme abgeben“, hieß es Ende Mai aus der städtischen Pressestelle: „Die Idee, am Unimog-Museum zusätzlich ein Hotel zu errichten, hat Herr Schwaab lediglich in einem formlosen Gespräch mit OB Florus angedeutet.“
    Kuppenheim zeigt Interesse
    Er habe aber für Mitte Juni um einen Termin beim OB gebeten. Ein solches Gespräch wird in Kuppenheim im Juni stattfinden, bestätigt Kuppenheims Bürgermeister Karsten Mußler. In der Knöpflestadt ist man schon länger auf der Suche nach einem Hotel-Standort, erläutert Mußler im BT-Gespräch. Der Bedarf sei vorhanden. Ein Hotel beim Museum wäre „einer von drei möglichen Standorten.“ Gleichwohl, so gibt Mußler zu bedenken, sei ein Neubau beim Unimog-Museum derzeit nicht zulässig. Der Kuppenheimer Gemeinderat müsste zunächst ein Bebaungsplanverfahren auf den Weg und dann zum Abschluss bringen.

    Zum Thema

    Gaggenau soll sich beteiligen
    Hans-Peter Hegmann und BT-Redaktion:
    Größer und attraktiver – und teuer könnte es werden. Knapp zehn Millionen Euro werden derzeit für einen Entwurf kalkuliert, mit dem das Unimog-Museum erweitert werden soll. Die Stadt soll sich stärker in der Unimog-Museum Betriebs GmbH engagieren. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung Anfang Mai stellte Stefan Schwaab die Pläne vor. Er ist Vorsitzender des Museumsvereins.
    Wie berichtet, möchte sich das Museum vergrößern, um seine Zukunft wirtschaftlich zu sichern. Dazu gehört nach Schwaabs Vorstellungen zunächst eine Vergrößerung und Optimierung der Ausstellungsfläche, um die Gästezahlen konstant über dem derzeitigen Niveau von 40000 Besuchern pro Jahr zu halten. Als zweites Standbein sollen die Erlösquellen der Betriebs-GmbH ausgedehnt werden.
    Neben einer kleinen Erweiterungslösung gibt es eine Variante mit geschätzten Kosten von 9,9 Millionen Euro. Sie sieht vor, eine Empore mit 1000 bis 1200 Quadratmetern Fläche einzubauen. Auf dieser könnte die Stadt Gaggenau die bereits länger existierende Idee eines Industriemuseums umsetzen. Dazu werden konkrete Gespräche mit der Stadt über die finanzielle Beteiligung sowohl bei den Investitions- als auch den Folgekosten vorbereitet.
    Weiter ist geplant, auf einem zweiten Stockwerk eine Konferenzfläche einzurichten. Laut Schwaab müssen immer wieder Anfragen mangels Kapazität abgesagt werden. Hier sei besonders Daimler mit seinem wirtschaftlichen Umfeld ein angepeilter Dauerkunde. Eine Erweiterung der Nutzungsfläche inklusive Konferenzzentrum würde die wirtschaftliche Absicherung der Folgekosten für den gesamten Museumsbetrieb verstärken. „Wir wollen in einem fairen Dialog eine klassische Win-win-Situation mit der Stadt schaffen, damit besonders die Folgekosten langfristig gesichert werden können“, betonte Schwaab Anfang Mai.
    Zur nächsten Mitgliederversammlung sollen eine Kapitalerhöhung und eine Satzungsänderung vorbereitet werden: Schwaab hofft, dass die Stadt ihren Anteil an der Betriebs-GmbH von fünf auf 20,9 Prozent erhöht. Sie erhielte damit die Möglichkeit, einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden zu etablieren. Auf Wunsch könnte auch jede Gemeinderatsfraktion einen Vertreter ins Museumskuratorium entsenden. Darüber hinaus sollen Spenden aus Industrie und Verbänden sowie Fördermittel aus Stuttgart die Finanzierung der Pläne sichern.
  • Die Unimog-Community trauert um Moritz Gerau vom Unimog Team Fitzen

    Am Wochenende ereilte die Unimog-Community die traurige Nachricht über den tragischen Tod von Moritz Gerau. Wir sind alle geschockt und können es noch gar nicht richtig fassen.

    Moritz hat vor gerade mal eineinhalb Jahren zusammen mit Henning Heitmann das Unimog-Team Fitzen gegründet und hat sich mit seiner Arbeit als Kameramann schnell auf Youtube einen Namen gemacht. Mit einigen anderen Unimog-Youtubern war er Teilnehmer des  UCG-Jubiläumsfest in Gaggenau – dort kamen zum erste Mal alle Unimog-Youtuber persönlich in Kontakt mit dem UCG und der UCOM.

    Im August 2018 wurde Moritz zum stellvertretenden Regionalbeauftragten der Regionalgruppe Hamburg-Schwerin gewählt und dank ihm konnte eine unbesetzte Region wiederbelebt werden. Die Unimog-Szene hat sich gefreut, dass sich wieder junge Menschen ehrenamtlich für den UCG engagieren.

    Mit Moritz haben wir einen wertvollen Menschen verloren, der sich immer zuverlässig und mit ganzem Herzen für unsere Unimog-Passion eingesetzt hat. Er wird eine große Lücke in unserer Unimog-Community hinterlassen.

    Wir werden ihn und seine freundliche, offene Art sehr vermissen.

     

    Wir wünschen allen Angehörigen und Freunden viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.

    In mitfühlender Anteilnahme,

    die Unimog-Community

     

    Wir werden Moritz in bleibender Erinnerung behalten. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier den aktuellen Unimog eNewsletter-Artikel zum Team Fitzen, für das Moritz immer hinter der Kamera stand. Er hat sich sehr über diese Veröffentlichung der Daimler AG gefreut:

    So viel Unimog Begeisterung steckt hinter dem Youtube-Phänomen Team Fitzen.

  • Landesverein Badische Heimat: Vortrag zum Unimog im Murgtal

    Am 17. Juli hält Hans-Jürgen Schöpfer, Ehrenmitglied im Unimog-Club Gaggenau, bei der Badischen Heimat einen Vortrag „Frühe Unimog-Bilder im Murgtal. Impressionen aus dem Forst, der Feldarbeit und dem Industrieeinsatz“. Hier zur Einstimmung einige Bilder nur mit Unimog 411.

    Gaggenau, B 462 bei Ottenau – Unimog Baureihe 411 Triebkopfversion mit Frontseilwinde und Ruthmann Schräghubwagenaufbau

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher bei der Getreideernte, der Antrieb erfolgt über die vordere Zapfwelle

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog Baureihe 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Tiefladeanhänger beim Transport eines Raupenbaggers

     

    Gaggenau – Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 mit Frontlader und Schaufel beim Verladen von Erdaushub

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411 über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411, über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

     

    Gaggenau – Güterzug im Bahnhofsgelände,beladen mit fabrikneuen Unimog der Baureihe 411

     

     

    Gaggenau, Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 beim Rangieren eines Sattelaufliegers mittels einer Dolly-Achse

     

    Gaggenau, Gelände des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund die Schulung – Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse

     

    Gaggenau, Versuchsgut vis a vis des Unimog-Museums – Unimog U30, Baureihe 411 mit Stalldungstreuer

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog 411 mit Ries Kanalspülgerät

     

    Gaggenau, Hauptstraße beim Daimler-Benz-Werk, Unimog U30, Baureihe 411 mit kurzem Radstand 1.720 mm

     

    Gaggenau, Gelände beim heutigen Unimog-Museum – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Kirche St. Laurentius – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken, Speiser-Seitenwagenhäcksler und Amazone-Ladewagen

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog U30, Baureihe 411 mit Heuwender

     

    Der Vortrag findet um 20 Uhr in den Fraktionsräumen (D 0.06/D 0.07) im neuen Landratsamt Rastatt (Am Schlossplatz 5) statt.

    Der Zugang erfolgt über den VHS-Eingang.

    Der Eintritt ist frei.

    Fotos: Daimler AG

  • Unimog trifft Gelände: Jahrestreffen der Regionalgruppe Rhein-Main

    Die Regionalgruppe Rhein-Main des Unimog-Club Gaggenau e.V. lädt ein zum Jahrestreffen nach Aufenau. Vom 20. – 23. Juni 2019 erwartet Unimog-Besitzer, Enthusiasten und Besucher ein buntes Programm im Offroad Gelände des Motorsportclub Aufenau.

    Neben Geländefahrten stehen diverse Vorführungen auf dem Programm. Zwischen Fachgesprächen können die Fahrzeugbesitzer bei Geschicklichkeits-Wettbewerben ihr Können zeigen.

    Der Eintritt für Besucher ist an allen Tagen frei. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau e.V., des Unimog-Veteranen Clubs sowie des Mercedes-Benz G-Clubs beträgt 35€ für das gesamte Wochenende. Nichtmitglieder zahlen 45€. In bewährter Weise stehen Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.

    Die Anreise ist ab Donnerstag, 15. Juni 16:00 Uhr möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.rhein-main.unimog-club-gaggenau.de oder direkt per E-Mail via rb.rhein-main@unimog-club-gaggenau.de

  • Unimog-Museum: Ausstellung „Der Unimog als Baumeister“ eröffnet

    Karl-Josef Leib, der Technische Leiter des Unimog-Museums (grüne Jacke), führte am Eröffnungstag durch die Sonderausstellung

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt zur Eröffnung der Sonderausstellung im Unimog-Museum:

    Der Aufräumer und Schaffer

    Seit 5. Mai ist im Unimog-Museum (UM) in Gaggenau die aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel „Der Unimog als Baumeister“ eröffnet.

    Das Konzept des universal einsetzbaren Motorgerätes wurde auch recht schnell in der Bauwirtschaft erkannt. Besonders seine für damalige Verhältnisse enorme Zugkraft und die heute noch anerkannte außergewöhnliche Geländegängigkeit machten den Unimog zu einem Arbeitsgerät der ersten Stunde nach dem Zweiten Weltkrieg. Dieser hatte als Erbe sehr viele Trümmergrundstücke hinterlassen, die aufgeräumt werden mussten. Neben vielen Frauenhänden kamen dabei oft die Universal Motorgeräte aus Gaggenau zum Einsatz. Die kleinen Unimog Typ 411 zogen dabei auch Vierachs-Tiefladeanhänger, auf denen mehrere Tonnen schwere Seil-Löffelbagger transportiert wurden. So auch 1957 bei der Baufirma Grötz in Gaggenau. Ein Foto aus dem Firmenarchiv, auf dem ein solcher Winzling einen riesigen Bagger durch Rotenfels zieht, diente auch als Vorlage für das aktuelle traditionelle Sondermodell. Diese werden zu jeder Sonderausstellung des UM hergestellt und können im Shop erworben werden.

    Schon vor dem Museum wird auf die Sonderausstellung „Unimog als Baumeister“ aufmerksam gemacht

    Die in der Landwirtschaft häufig eingesetzte Möglichkeit, vorne am Fahrzeug Nebenaggregate anzutreiben, wurde im Baugewerbe mit der Installation eines Druckluftkompressors für Presslufthämmer ebenfalls oft ausgeschöpft. Daneben kamen besonders die ersten Unimog mit Pritschen-Sattelauflieger oder den in England entwickelten „Goose-Neck“ Schwanenhals-Kippaufleger zum Einsatz. Mit ihren Durchschwenkmöglichkeiten zwischen 90 und 110 Grad erreichten sie auf engen Grundstücken eine enorme Wendigkeit.

    Dieser putzige Betonmischer ist nur noch als originelle Lostrommel im Einsatz

    Durch Aufbau von kleinen Betonmischern und Bestückung mit den ersten Fertigbeton-Pumpen durch die Firma Schwing waren die Gaggenauer wichtige Helfer beim Wiederaufbau und der Schaffung von neuem Wohnraum. Auch solche Fahrzeuge sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen, wobei die winzige Mischtrommel auf einem frühen Unimog heute für die Ziehung von Losen eingesetzt wird.

    Erwin Pfistner war sein ganzes Berufsleben für den Unimog tätig. Hier erklärt er privat die Funktionsweise einer Grabenfräse

    Eine weitere Variante, die von Mercedes-Benz angeboten wurde, waren die sogenannten Triebköpfe. Das bedeutet, dass der Unimog nur aus dem vorderen Teil mit Vorderachse, Fahrerhaus, Motor sowie Getriebe mit Antriebstrang ausgeliefert wurde. Der hintere Ausbau wurde durch Sonderaufbauten bei kleineren Spezialherstellern ergänzt. Einer dieser Hersteller war die Firma Lesa (Leo Sauer in Stolberg). In der Sonderausstellung ist ein Unimog Typ 416 mit einem 6 x 6 Ausbau von Lesa zu sehen. Die Firma ergänzte den Triebkopf mit einem Sonderrahmen, an dem zwei Unimog-Hinterachsen mit Blattfedern, anstelle der üblichen Schraubenfedern, montiert wurden. Mit einem großen Aufbaukran versehen wurde er an das Elektrizitätswerk Entreprise Générale d’Electricité in Frankreich ausgeliefert. Dieses errichtete mit dem Fahrzeug die ersten Fernleitungen in Frankreich. Inzwischen ist es über einige Umwege, allerdings ohne den Kranaufbau, 2015 bei einem Unimog-Begeisterten in Halsenbach gelandet.

    Der Donges-Kran auf einem Unimog-S (links) konnte vor dem Verschrotten gerettet werden.

     

    So wie fast jedes der ausgestellten Fahrzeuge einen individuellen Aufbau erhielt oder oft sogar nur einmal hergestellt wurde, sind auch die verschlungenen Wege, die sie hinter sich haben. So wurde zum Beispiel der einzige noch erhaltene Unimog Typ 404 mit einem Aufsattelkran auf einem Schrottplatz in der ehemaligen DDR entdeckt, wo bereits die Presse auf ihn wartete. Der vor dem sicheren Tod bewahrte Oldtimer wurde jedoch nicht restauriert, sondern trägt noch immer die alte verwitterte Firmenaufschrift seines letzten Besitzers. Ob er in der Landmetzgerei zum Laden von Schweinehälften verwendet wurde, kann man bei den Unimog-Experten und ihren Führungen durch die Sonderausstellung erfahren.

    Termin vormerken:

    Am 7. Juli und 29. September finden auf nachgebauten Baustellen auf dem Außengelände des UM Vorführungen mit den historischen Baufahrzeugen statt.

    Im Außengelände gibt es an Aktionstagen im Juli und September noch viel mehr zu sehen und erleben!

    Fotos: Michael Wessel

  • Unimog-Museum: Ehrgeizige Erweiterungspläne

    Quelle: Unimog-Museum e. V.

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt vom 7. Mai 2019:

    Zehn Millionen und die Stadt mit im Boot!

    Unimog-Museum: Vorsitzender Stefan Schwaab präsentiert ehrgeizige Pläne für die Erweiterung.
    Größer und attraktiver – und teuer könnte es werden. Knapp zehn Millionen Euro werden derzeit für einen Entwurf kalkuliert, mit dem das Unimog-Museum erweitert werden soll. Die Stadt soll sich stärker in der Unimog-Museum Betriebs GmbH engagieren. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung stellte Stefan Schwaab die Pläne vor. Er ist Vorsitzender des Museumsvereins.
    Wie berichtet, möchte sich das Museum vergrößern, um seine Zukunft wirtschaftlich zu sichern. Dazu gehört nach Schwaabs Vorstellungen zunächst eine Vergrößerung und Optimierung der vorhandenen Ausstellungsfläche, um die Gästezahlen konstant über dem derzeitigen Niveau von 40000 Besuchern pro Jahr zu halten. Als zweites wirtschaftliches Standbein sollen die Erlösquellen der Betriebs-GmbH ausgedehnt werden.
    Schwaab präsentierte zwei Varianten inklusive erster planerischer Entwürfe.
    Die erste Variante soll als Winkelanbau an das bestehende Museumsgebäude die Ausstellungsfläche auf 2400 Quadratmeter verdoppeln. Die Kosten würden 3,9 Millionen Euro betragen. Diese Summe ist beim Museumsverein aktuell bereits verfügbar.
    Die zweite Variante mit geschätzten Kosten von 9,9 Millionen Euro sieht vor, eine repräsentative Glasfassade und eine Empore mit 1000 bis 1200 Quadratmetern Fläche einzubauen. Auf dieser könnte die Stadt die bereits länger existierende Idee eines Industriemuseums zur Darstellung der allgemeinen Entwicklung in Gaggenau umsetzen. Dazu werden konkrete Gespräche mit der Stadt über die finanzielle Beteiligung sowohl bei den Investitions- als auch den Folgekosten vorbereitet. Hier sind unterschiedliche Modelle in der Entwicklung, die sich an den bisherigen Betriebskosten und der derzeitigen Besucherzahl orientieren und in Bezug zu der anteiligen Besucherzahl gesetzt werden.
    Gaggenau soll seinen Anteil erhöhen
    Weiter ist geplant, auf einem zweiten Stockwerk unter dem Dach eine Konferenzfläche einzurichten. Laut Schwaab müssen immer wieder Anfragen aus dem privaten und gewerblichen Umfeld mangels Kapazität abgesagt werden. Hier sei besonders Daimler mit seinem wirtschaftlichen Umfeld ein angepeilter Dauerkunde. Eine Erweiterung der Nutzungsfläche mit der Stadt und inklusive Konferenzzentrum würde die wirtschaftliche Absicherung der Folgekosten für den gesamten Museumsbetrieb verstärken. „Wir wollen in einem fairen Dialog eine klassische Win-win-Situation mit der Stadt schaffen, damit besonders die Folgekosten langfristig gesichert werden können“, betont Schwaab.
    Um die Voraussetzungen zu schaffen, die von Anfang an als Anteilseigner beteiligte Stadt in die Verantwortung zu nehmen, sollen zur nächsten Mitgliederversammlung eine Kapitalerhöhung und eine Satzungsänderung vorbereitet werden: Die Stadt soll ihren Anteil an der Betriebs-GmbH von fünf auf 20,9 Prozent erhöhen und erhielte damit die Möglichkeit, einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden zu etablieren. Auf Wunsch könnte auch jede Gemeinderatsfraktion einen Vertreter für das Museumskuratorium stellen.
    Bürgermeister Michael Pfeiffer betonte ebenfalls, dass von der Stadt eine für beide Seiten wirtschaftliche langfristige Lösung angestrebt werde. Es sei aber noch viel zu früh, um über konkrete Maßnahmen zu diskutieren.
    Wie Schwaab weiter erläuterte, ist er in Verhandlungen mit Großspendengebern aus Industrie und Verbänden, um die Finanzierungslücke zu schließen. Daneben bereitet er einen Besuch bei der Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums in Stuttgart wegen Fördermitteln vor.
    Mit dem neuen Beiratsmitglied, Dipl. Kaufmann Wolfgang Heringklee, sei bereits ein Businessplan erarbeitet worden. Darin sind enthalten: Pachterhöhung an den Museumsverein um 120000 Euro, Personalaufbau um mindestens 2,5 Vollzeitstellen, Erhöhung des seit Eröffnung bestehenden Eintritts von 4,90 auf 7,50 Euro und eine kalkulierte Verdoppelung des Umsatzes aus Veranstaltungen.