Category Archives: Tipps & Tricks

  • Fahrzeugschlüssel vom Unimog verloren – was tun im Notfall?

    Für schwieriges Terrain und geplanten Arbeiten in der Natur hilft in den meisten Fällen nur ein Unimog weiter. Viele Arbeiter in der Land- und Forstwirtschaft schwören auf den zuverlässigen Alleskönner in Form eines Unimog. Die Nutzfahrzeuge sind aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit und stabilen Traktion vor allem in Deutschland sehr beliebt. Von der Bundeswehr über die Forstwirtschaft bis hin zum Bergbau kommen die massiven Unimog heutzutage gerne zum Einsatz. Doch wird der Schlüssel eines Unimog verloren, ist guter Rat oftmals sehr teuer. Denn um das Fahrzeug zu starten und in den Innenraum zu kommen, benötigt man einen herkömmlichen Autoschlüssel. Anders als bei modernen Autos sind die Schlüssel für den Unimog nicht mit einer elektrischen Entriegelung ausgestattet, so dass es einige ungeklärte Fragen hinsichtlich des Fahrzeugschlüssels eines Unimog gibt. So gibt es einige Unimog-Besitzer, die sich fragen, ob sich ein Schlüssel für den Unimog so einfach nachmachen lässt. Lässt sich ein Ersatzschlüssel vom Werk bestellen? Was kann man tun, wenn man den Schlüssel für den Unimog nicht mehr zur Hand hat?
    So haben wir das Thema ‚Fahrzeugschlüssel eines Unimog‘ für Sie näher unter die Lupe genommen und verraten Ihnen einige praktische Tipps, mit denen sie teure Kosten umgehen können.
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  • Großartige Ideen für den Umbau deines Unimog

    Heute findest du auf dem Markt so viele Unternehmen, die sich mit der Produktion der Renovierung und Restaurierung von gebrauchten Unimog, Trucks, Vans und Trailern beschäftigen, aber wenn du Ideen und vor allem die Fähigkeiten hast, kannst du diese Arbeit vielleicht sogar selbst erledigen. Unabhängig davon, ob dieser Umbau deine Haupteinnahmequelle wird, oder nur zum reinen Vergnügen dient –  der erfolgreiche Start deines Traums auf Rädern kann durchaus wahr werden und in diesem Artikel findest du ein paar Ideen dazu:

    Fahrbare Imbissbude, Casino auf Rädern oder Luxus Camping Unimog?

    Privates Casino auf Rädern – Einen eigenenMan Cave“ zu besitzen ist der Traum jedes Mannes. Familienleben und Platzbeschränkungen diktieren oft, dass dein besonderer Platz schließlich in den Schuppen oder möglicherweise eine Garage verbannt wird. Wenn du deinen Van oder den Campingwagen umbaust, kannst dein Hobby überall mitnehmen und sogar Glückspielabende mit Freunden würde nichts mehr im Weg stehen. Ob Roulette, Poker oder Würfelspiele – in einem privaten Online Casino ist alles möglich und du kannst deine Freunde damit sicher beeindrucken.

    Fahrbarer Imbiss oder Catering – Die Beliebtheit von mobilen Catering-Einrichtungen wächst täglich. Dies wird am besten durch die Tatsache veranschaulicht, dass viele bekannte Franchisemarken diese Idee schon lange hatten. Zunächst solltest du den idealen Standort für eine Catering-Einrichtung finden. Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, die eine gute oder schlechte Veranlagung für den Erfolg deiner Geschäftsidee geben. Aber dein Service ist schließlich mobil und wenn der Ort die falsche Wahl war, kannst du dies immer noch ändern. Sei vor allem kreativ und nutze jeden Zentimeter von deinem Truck, Bus oder Van.

    Luxus-Camping Unimog –  Warst du jemals auf einer dieser „wirklich“ langen Autofahrten, bei denen du dir wünschen würdest, dass du stehenbleiben könntest, um ein richtiges Nickerchen abzuhalten? Oder wolltest du immer schon einmal eine Reise durch ferne Länder unternehmen, ohne ständig für die Unterkunft bezahlen zu müssen? Immer mehr Menschen lieben es im Urlaub zu campen und es ist mittlerweile Trend und Mode geworden. Gut – noch besser – Luxus; oftmals wird das Camping auch zur persönlichen Herausforderung, denn man möchte gerne zeigen was man hat. Ein DIY-Luxus Campingbus kann einer ganzen Familie, samt Hund, den Komfort auch unterwegs bieten und man muss auf nichts verzichten.

     

    DIY –  der Herzenswunsch wird zur Realität

    Weißt du, was an DIY-Projekten so großartig ist? Alles. Du kannst Projekte auswählen, die deinem Geschmack entsprechen und dann nach Herzenslust verwenden. Mit einem Lieferwagen, Van, Truck oder Bus bekommt man ein bisschen mehr Freiheit. Du kannst ästhetisch das tun, was du möchtest, also wenn du deinen Geschäftsnamen und deine Nummer auf das Fahrzeug kritzeln willst, nur zu – niemand kann dich aufhalten. Die Mobilität bietet Flexibilität in allen Bereichen – egal ob es Designer-Schuhe, ein Wassertaxi, ein Online Casino, ein Man Cave oder ein Snack-Truck wird – es gibt viele kreative Möglichkeiten um deinen Traum zu verwirklichen. Ob es um Effizienz, Dekoration, Spaß oder Selbstversorgung geht, auf dicht wartet ein tolles DIY-Projekt und dein persönlicher Traum.

  • Alttypenberatung im Unimog-Museum


    Paul Schneider, einer der Experten im Team der Alttypen-Beratung

     Die Typen, die sich für alte Unimog interessieren oder sogar welche besitzen, sind eher in den oberen Altersregionen zu finden. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Begriff „Unimog-Alttypenberatung“ etwas ganz anderes.

    2014 kam die Idee auf, dass der Unimog-Kundendienst zukünftig primär für das aktuelle Programm zuständig ist und sich andererseits Experten im Unimog-Museum um Fragen rund um die Oldtimer aus Gaggenauer Produktion – also bis Baujahr 2001 – kümmern sollten. Und so hat es das Unimog-Museum ab 2015 übernommen, als Dienstleister des Unimog-Bereichs die Fragen und Anliegen der Besitzer der Unimog-Oldtimer zu beantworten. Dies entwickelte sich als weitere kleine Erfolgsstory des Unimog-Museums.

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  • Unimog in der Forstwirtschaft im Einsatz

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    Bäume ziehen, Holz spalten, Futterkrippen befüllen, Ballen verladen – die Forstverwaltu
    ng van Meeteren verlangt ihrem Unimog alles ab.

    Seit einem Jahr hat die Forstverwaltung Udo van Meeteren in Eifeldörfchen Wallersheim einen Unimog U 318 im Einsatz. Damit wird ein Landstrich von 760 Hektar Wiesen und Mischwald instandgehalten, zu dem auch ein üppiger Rotwildbestand gehört. Wie macht sich der neue Geräteträger im Forstalltag?

     
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    Der Unimog U 318 der Forstverwaltung Udo von Meeteren hat sich zum unentbehrlichen Helfer gemausert. Er erledigt den Job von drei Fahrzeugen – er zieht, sägt, spaltet, krant und baggert.

    Klack, der Haken schnappt zu. Karl-Heinz Dringen wirft einen prüfenden Blick auf die Stahlschlinge, die er um den mächtigen Stamm gelegt hat, dann drückt er auf seine Fernbedienung. Schlagartig spannt sich das Stahlseil, die hydraulisch angetriebene Seilwinde am Heck des tannengrünen Unimog sorgt für Bewegung in der Lichtung. Bis auf wenige Meter Abstand wird der Stamm herangezogen, dann klettert der Forstwirt hinters Steuer. Die vier grobstolligen XM47-Michelins setzen das 177 PS starke Kraftpaket in Bewegung. Auf der Wiese wird der Stamm abgehängt und wartet nach dem Entrasten auf die Kettensäge – die liegt stets griffbereit im Eigenbaukasten aus Leichtmetall auf der Pritsche des U 318.

    Auch beim Holzmachen zeigt der neue BlueTec 6-Unimog, dass er multitaskingfähig ist und viel mehr kann als ein gewöhnlicher Schlepper: Die Seilwinde wird mittels Heckkraftheber an ihren angestammten Platz in der Maschinenhalle gestellt, stattdessen der hydraulische Holzspalter angedockt. Ein hydraulischer Oberlenker sorgt als obere Verbindung zwischen Heck und Hilfsaggregat fürs Anheben, nur die 80 kW-Zapfwelle vom Fahrzeugausstatter Söder, eine Sonderausstattung für das sogenannte „Agrarheck“, muss noch mit dem Wellenanschluss des Spalterantriebs verbunden werden. Die benötigten 540 U/min der Heckzapfwelle erfordern beim 5,1-l-Motor gerade mal 1550 U/min, dazu muss nur das Standgas leicht erhöht werden. Dann kann es mit dem Spalten losgehen. Das gesamte ofenfertige Brennholz landet wenig später auf dem Anhänger. „Ohne den Hauer-Frontlader wäre das ganz schön zeitraubend“, erklärt Dringen, während er mit einem Handgriff die Deichsel an die Scharmüller-Anhängerkupplung des Unimog hängt. „Mit der Ringfeder-Kupplung am alten U 300 war das oft ein Eiertanz. Wenn die Flucht nicht gestimmt hat, gab‘s oft Probleme beim Ankoppeln.“

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    Wirtschaftlicher Wechsel: vom MB-Trac zum Unimog.

    Fünf Jahre lang, bis 2006, erledigte Karl-Heinz Dringen all seine forstwirtschaftlichen Transport-, Mäh-, Saat-, Pflanz-, Räum- und Wegearbeiten ausschließlich mit einem MB trac 900 turbo. Dann entschied sich der Forstverband erstmals für einen Unimog. Ein echter Neuanfang bei van Meeteren – aber ein wirtschaftlicher: Der erste U 300 Geräteträger mit 4,2-l-Hubraum war mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 l Diesel pro Betriebsstunde noch sparsamer. Schon der U 300 verfügte über eine vollproportionale Arbeitshydraulik, die beiden Hydraulikkreise mit Durchflussmengen von 25/50 l/min leisteten 200 bar Maximaldruck. Doch im Nachhinein schien manches an der ab dem Jahr 2000 produzierten Unimog-Generation zumindest für die Forstwirtschaft verbesserungsbedürftig.

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    Komfortabel und optimiert: jetzt ein zuverlässiger Alleskönner.

    Beim neuen U 318 wurde der Frontlader vom Gerätehersteller besser ans Fahrwerk angepasst und so die notwendige Bodenfreiheit gewährleistet. Auch den nun über 300 mm höheren Gerätedrehpunkt (3.620 mm, statt wie beim U 300 3.310 mm) hat der Mann hinterm U 318-Steuer beim Stapeln der Gitterboxen in seiner Maschinenhalle schnell zu schätzen gelernt. „Jetzt ist das Aufsetzen selbst in dritter Reihe völlig entspannt möglich“, konstatiert er.

    Schnell gewöhnt hat sich der Forstwirt außerdem an den Hydrostat, der als besonderes Feature der neuen Unimog-Generation im Fahrbetrieb einen fliegenden Wechsel mit dem Schaltgetriebe erlaubt und für stufenlosen Vortrieb bis zu 50 km/h sorgt. Arbeiten mit dem Frontlader gehen durch diese Antriebsart wesentlich flüssiger von der Hand als mit einer weiteren Untersetzung, die zuvor unerlässlich war. Als enorme Arbeitserleichterung empfindet Karl-Heinz Dringen den neuen, ergonomischen Kombi-Joystick, mit dem zwei Hydraulikstellbewegungen – im Schaufelbetrieb etwa „hoch“ und „kipp“ – gleichzeitig ausgeführt werden können.

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    Mit Euro VI zeigt sich der Motor kraftvoller.

    Beeindruckend auch das neue Euro VI-Aggregat – nicht nur wegen des auf 750 Nm erhöhten Drehmoments, sondern auch durch die thermische Standfestigkeit des neuen Vierzylindermotors. „Die neue Anordnung des Kühlers hinter dem fahrerseitigen Radkasten war goldrichtig“, ist sich der Forstspezialist sicher. „Und die Zusatzmaßnahme, dass hier ein automatischer Wendellüfter zum Ausblasen eingebaut wurde, macht den Motor gerade jetzt im Herbst alltagstauglicher! Auch wenn der Auspuff durch die aufwändige Abgasreinigung mittlerweile in etwa so viel wie ein Kleinwagen kostet“, frotzelt Dringen.

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    Zwingend notwendig für den Forstwirt: Die hydraulischen Sonderfunktionen am Heck – Zapfwelle sowie Heckkraftheber zur Montage von Seilwinde oder Holzspalter – sollten sich von außen separat schalten lassen, ohne dass er vorne Kugelhähne bedienen bzw. ins Fahrerhaus klettern musste. Über die Zusatzbedienmöglichkeit neben dem Hinterrad können von dort alle hydraulischen Front- und Heckfunktionen einzeln geschaltet werden.

    Die Arbeit selbst geht dem Wallersheimer Forstverwalter nie aus, doch alles läuft mit dem Unimog leichter und viel flotter. „Es gibt immer was zu tun – Zäune reparieren, Hochstände fürs Jagdrevier bauen, Wege instandhalten, Wildschäden in Ordnung bringen … Der Unimog wird dabei ständig eingesetzt – mit den hydraulischen Zusatzgeräten wie Arbeitskorb, Schaufel, Mähwerk oder Kreiselegge kann er praktisch alles.“ Im Winter geht’s freilich etwas ruhiger zu. „Wenn es richtig kalt ist, verteilen wir Wildfutter-Siloballen, die von den Bauern im Sommer hergestellt werden.“ Dazu hat der U 318 jüngst für den Frontladebetrieb eine spezielle Ballenzange erhalten. Mit ihr kann der Forstwirt die genormten Ballen auf- oder abladen, im Hydrostatbetrieb geht dies ruckzuck und sogar zentimetergenau. Karl-Heinz Dringen hat für den Winter vorgesorgt und einen ordentlichen Vorrat angelegt.

    Weitere Informationen:

    Broschüre bestellen

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  • Wie kann ich den Wertverlust bei meinem Unimog minimieren?

    Trotz tiefem Winter alles im grünen Bereich - Aufstellung zur Ausfahrt

    Es gibt viele Gründe, die für den Wertverlust Ihres Unimog verantwortlich sein können. Wenn Sie aber ein Paar Punkte beachten, können Sie den Verlust minimieren.

    Gründe für den Wertverlust eines Autos und Möglichkeiten, dies zu verhindern

    Wie hoch ein Wertverlust ist, hängt überwiegend vom Baujahr und der Kilometerleistung ab. Aber es gibt weitere Faktoren die bestimmen, wie hoch der Wiederverkaufswert ist. Wenn Sie wissen möchten Was ist mein Unimog noch wert?, dann klicken Sie einfach auf den Link. Hier müssen Sie nur wenige Daten eingeben und erhalten in kürzester Zeit ein Angebot für Ihren Unimog. Auf Wunsch können Sie ihn auch dort sofort verkaufen.

    Ein Unimog ist ein begehrtes Fahrzeug und es gibt viele Liebhaber, die sich nach solch einem Fahrzeug umsehen, da es für die unterschiedlichsten Einsätze verwendet werden kann. Deshalb werden auch für ältere Fahrzeuge oft recht hohe Preise erzielt. Die meisten Fahrzeuge werden heute über das Internet in den diversen Autobörsen verkauft. Je nach Zustand werden beispielsweise für einen 406 aus dem Jahr 1966 nach Preise weit über 8.000 Euro erzielt. Ein U 1300 L von 1986 liegt bei ca. 30.000 Euro. Hier sind auch weniger der Kilometerstand für den Verkaufspreis ausschlaggebend, sondern das bisherige Einsatzgebiet sowie die Art der Einsätze.

    – Je weniger Vorbesitzer ein Fahrzeug hat, desto höher ist der Verkaufspreis. Viele Besitzer deuten darauf hin, dass es Probleme mit dem Fahrzeug gab und dieses nur schnell wieder verkauft werden soll.

    – Unschöne Roststellen und Beulen drücken ebenfalls den Preis von solch einem Arbeitstier und sollten vermieden oder ausgebessert werden.

    – Natürlich ist besonders bei einem Unimog die Zusatzausstattung entscheidend, welcher Preis erreicht werden kann.

    Wie sollten Sie Ihren Unimog richtig einlagern?

    Bevor Sie Ihr Fahrzeug für eine längere Zeit einlagern, sollten Sie ein paar Dinge erledigen, damit es später kein böses Erwachen gibt. Hierzu zählen unter anderem:

    – Bocken Sie Ihren Unimog auf, damit die Reifen geschont werden. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, so geben Sie mehr Luft in diese und bewegen den Unimog regelmäßig, damit die Reifen keine Standflächen bilden können.

    – Tanken Sie Ihren Unimog voll, damit sich kein Kondenswasser bildet.

    – Nehmen Sie einen Ölwechsel vor der Einlagerung vor.

    – Klemmen Sie die Batterie ab.

    – Wasser mit Frostschutz auffüllen.

    – Metallteile einfetten.

    Die richtige Lagerhalle

    Auch der Ort der Lagerung ist sehr wichtig, damit Sie Ihren Unimog später problemlos aus dem Schlaf erwecken können. Die Garage oder Halle sollte nicht nur frostfrei, sondern auch gut belüftet sein. Am besten legen Sie ein Paket Granulat in die Garage, um der Luft die Feuchtigkeit zu entziehen. Ein Paket reicht oft für mehrere Monate.

    Die Vorteile eines Unimog

    Als beliebtes Objekt muss man sich bei einem Unimog keine Gedanken um Ersatzteile machen. Ein weiterer Vorteil ist die ausgereifte Technik und die hohe Qualität. Besonders beliebt sind diese als echte „Arbeitstiere“ in der Landwirtschaft oder als Fahrzeuge für den Abenteurer, da sie auch als Wohnmobil eingesetzt werden. Viele Anbaugeräte machen es möglich, dass dieser zu fast jedem Zweck eingesetzt werden kann.

  • Die elektronische Versicherungsbestätigung – auch für Unimog-Besitzer

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    Wer stolzer Besitzer eines Unimog ist, der möchte sein Fahrzeug auch nutzen und zeigen. Das geht nur mit einer amtlichen Zulassung. Sie bildet in Deutschland die Bedingung, um ein Kfz auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen fahren zu können. Unimog-Besitzern stehen dabei unterschiedliche Zulassungs-Optionen zur Verfügung. Sie können bei bestimmten Gegebenheiten ihren Unimog mit Zugmaschinen-, LOF-, LKW- oder Oldtimer-Zulassung betreiben. Welche Möglichkeit der Zulassung man auch nutzt, eins ist dafür immer erforderlich – die elektronische Versicherungsbestätigung bzw. die eVB-Nummer.

    Die eVB – Nachweis für Haftpflicht-Versicherungsschutz

    Worum geht es dabei? Jedes Fahrzeug, das bei uns am öffentlichen Verkehr teilnimmt, benötigt eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Dieser gesetzlich vorgeschriebene Versicherungsschutz stellt sicher, dass im Schadensfall die unter Umständen hohen Schadensersatzansprüche von Geschädigten abgedeckt werden können. Im schlimmsten Fall gehen sie in die Hunderttausende oder sogar Millionen. Der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung ist vor diesem Hintergrund eine zwingend notwendige Voraussetzung für die amtliche Zulassung. Ohne Versicherungsschutz keine Fahrerlaubnis.

    Die elektronische Versicherungsbestätigung dient dabei als Nachweis für die Zulassungsstelle, dass eine Kfz-Haftpflichtversicherung besteht. Sie hat im Jahre 2008 die frühere Deckungskarte abgelöst. Mit dem Abschluss der Versicherung wird die eVB automatisch an das zentrale Kraftfahrt-Bundesamt übermittelt. Die Zulassungsstellen haben direkten elektronischen Zugriff auf diese Daten. Sie können daher bei der Beantragung der Zulassung sofort feststellen, ob Versicherungsschutz für den jeweiligen Unimog besteht oder nicht.

    eVB-Nummer ermöglicht schnellen Check

    Um diesen „Check“ möglichst einfach und rationell zu gestalten, gibt es die eVB-Nummer. Jedem Haftpflicht-Vertrag wird eine bestimmte Nummer zugeordnet, die zusammen mit den jeweiligen Vertragsdaten beim Kraftfahrt-Bundesamt gespeichert ist. Die Nummer besteht aus insgesamt sieben Zeichen – einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern, zum Beispiel AB123CD. Die Versicherungen teilen ihren Kunden die eVB-Nummer üblicherweise von sich aus mit. Bei Direktversicherern kann man sie oft sofort online abrufen. Es reicht dann, bei der Zulassungsstelle diese anzugeben und der Bearbeiter kann damit das Bestehen des Versicherungsschutzes unmittelbar nachprüfen. (mehr …)

  • Unimog-Ratgeber: Anmeldung, Versicherung und Zustandsklasse

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine während einer Vorführung auf dem Erprobungsgelände Sauberg in der Nähe von Gaggenau

    Unimog Baureihe 416 mit Doppelkabine während einer Vorführung auf dem Erprobungsgelände Sauberg in der Nähe von Gaggenau

     

    Der Begriff Oldtimer ist nach deutschem Gesetz unmissverständlich definiert. In diese Kategorie fallen nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung jene Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben, sich nicht allzu weit vom Originalzustand beziehungsweise einem guten Erhaltungszustand entfernt haben und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Auf einen großen Teil der Unimog, die uns auf Messen und Unimog-Treffen begegnen, trifft genau das zu. Daher möchten wir hier einige Tipps bereitstellen.

    Zunächst einige grundsätzliche Fakten und Richtigstellung zum Thema Oldtimer und H-Kennzeichen: Das eigene Kennzeichen – mit und ohne Oldtimer-Kennung – kann man heutzutage dank Portalen wie www.guenstige-kennzeichen.de ganz leicht online bestellen. Doch was hat es mit dem Oldtimer-Kennzeichen und der Vergabe eigentlich auf sich? Das Pkw-Kennzeichen, dem ein H für Historisches Fahrzeug hinzugefügt ist, gibt es seit 1997. Seitdem können Besitzer von Fahrzeugen, die mindestens 30 Jahre alt sind, beim TÜV oder der Dekra die Zuteilung des Hs durch einen Sachverständigen vornehmen lassen. Seit knapp vier Jahren gelten überarbeitete Regeln, was die Oldtimer-Zulassung betrifft.

    Der bis 2011 notwendige gute Pflege- und Erhaltungszustand des Fahrzeugs wurde mit der Oldtimer-Zustandsnote 3 gleichgesetzt (gebrauchter Zustand, aber fahrtüchtig und ohne Durchrostung). Die Annahme, der nun geforderte gute Zustand entspräche der Note 2, ist jedoch falsch. Die neue Regelung hat mit den Zustandsnoten nichts mehr zu tun und will lediglich verdeutlichen, dass das Fahrzeug einigermaßen gepflegt sein sollte. Die Ausstellungsmodelle auf den Fahrzeugmessen übertreffen diese Mindestanforderung allerdings meist.

    Die Oldtimer-Versicherung

    Auch bei der Versicherung ergeben sich für den Fahrer eines Oldtimers Vorteile. Ein merklich geringeres Haftpflicht-Schadenrisiko sorgt zum Beispiel für attraktive Prämien. Ferner gibt es von Beginn an keine Schadenfreiheitsrabatte, sondern einen gleichbleibend günstigen Tarif. An die Versicherung in der Oldtimer-Sparte sind allerdings ein paar Kriterien geknüpft: So muss das Alter des Fahrzeugs bei mindestens 20 Jahren liegen, der Nutzer in der aller Regel über 25 Jahre alt und ein weiteres Alltagsfahrzeug vorhanden sein. Und auch hier spielt der gut erhaltene Originalzustand des Fahrzeugs eine Rolle. Eine gute Übersicht zu den KFZ-Versicherungen gibt es bei Toptarif.de

    Denjenigen, die noch weitere Fragen zum Thema haben, empfehlen wir den praktischen und kostenlos downloadbaren Oldtimer-Ratgeber der GTÜ, den man hier findet.

    Kasko Versicherung für Oldtimer

    Im Bereich Kasko unterscheidet der Spezalist zwei Arten von Deckung:

    1. Teilkasko
    2. Vollkasko

    Die Teilkasko enthält in aller Regel die Gefahren

    • Brand/Explosion
    • Entwendung
    • Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawinen, Erdrutsch
    • Glasbruch
    • Tierbiss- und Kurzschlussfolgeschäden

    Darüber hinaus sind noch weitere Deckungsbausteine in der Teilkasko möglich (je nach Versicherer unterschiedlich):

    • Vandalismus
    • Transportmittelunfallschäden
    • Benutzung von Fähren

    Die Vollkasko beinhaltet die Gefahren der Teilkasko und darüber hinaus weitere Schäden am eigenen Fahrzeug.

    Begriff/Definition der Vollkaskoversicherung: Eine von aussen mit physikalischer Gewalt einwirkende Kraft auf das versicherte Objekt.
    Bei den Oldtimer Versicherungen gibt es festgelegte Bewertungen über die Zustandsnoten. Oldtimer sind demnach nur bis max Zustandsnote 4 gerade noch so Vollkasko versicherbar. In der Regel muss für die Vollkaskoversicherung ein Gutachten vorgelegt werden. In diesen Speziellen Gutachten wird der Markt- oder Wiederherstellungswert ermittelt.

    Es gibt Gesellschaften die versichern auch automatisch die Wertsteigerungen die ein Oldtimer im laufe der Jahre erfahren kann mit.

    Die Deckung der Vollkasko beinhaltet bei guten Tarifen auch:

    • Reine Betriebsschäden (z.B. Aufschlagen der Motorhaube)
    • Schäden durch chemische Reaktion (umgekippter Farbtopf)
    • Unbegrenzte Tierbiss- und Kurzschlussfolgeschäden
    • Eine Allrisk Deckung
    • Wertverluste (das Gutachten sollte dann aber nie älter als 5 Jahre sein)

    Auch können für den Oldtimer Schutzbriefe abgeschlossen werden. Da in aller Regel der Oldtimerversicherer dabei von „normalen“ Risiken (PKW usw.) ausgeht, sollten Sie in jedem Fall vorher klären ob die Schutzbriefleistungen auch für Ihren Oldtimer (Zuggaschine, LKW usw.) gilt.

  • Technik-Tipp: Unterbodenschutz erneuern – so klappt’s

    Ein Unterbodenschutz hält nicht ewig – es wird empfohlen, ihn alle sechs bis acht Jahre zu erneuern. Doch nicht immer ist es notwendig, den Unterboden komplett zu versiegeln. Oft reicht es, wenn nur die betroffenen Bereiche erneuert werden.

    Sparen durch Eigenleistung

    Ein Unterbodenschutz ist ein spezieller Schutz des Fahrzeugbodens vor Rost, Steinschlag und Nässe. Wird dieser Schutz in Kombination mit einer Hohlraumversiegelung durchgeführt, ist es eine überaus lohnenswerte Investition. Mit dem Schutz werden Folgekosten vermieden und der Unimog lebt länger.

    Wer dies selber macht, spart viel Geld. Ein entsprechendes Unterbodenschutz-Spray oder einen Schutz auf Wachsbasis gibt es schon für kleines Geld, zum Beispiel vom Fachlieferanten Kent. Wachs liefert einen besseren Schutz, da es dicker und widerstandsfähiger ist. Egal ob Wachs oder Spray: Zunächst ist eine Hebebühne erforderlich, zum Beispiel in einer Mietwerkstatt, und natürlich ein sauberer Unterboden. (mehr …)

  • Unimog-Oldtimer: Anmeldung, Versicherung und Zustandsklasse

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    Foto: OPTI-MOG alias Christoph Lindemann 

    Der Begriff Oldtimer ist nach deutschem Gesetz unmissverständlich definiert. In diese Kategorie fallen nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung jene Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben, sich nicht allzu weit vom Originalzustand beziehungsweise einem guten Erhaltungszustand entfernt haben und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Auf einen großen Teil der Unimog, die uns auf Messen und Unimog-Treffen begegnen, trifft genau das zu. Daher möchten wir hier einige Tipps bereitstellen.

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  • Leasing, Ballonfinanzierung oder Ratenkredit: So werden Autokredite verglichen

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    Unimog-Käufer haben die Qual der Wahl: Leasing und Ballonfinanzierung locken mit niedrigen Monatsraten, klassische Ratenkredite sind derzeit so günstig wie nie und ermöglichen obendrein zusätzliche Rabatte auf den Kaufpreis. Der Vergleich verschiedener Finanzierungsvarianten birgt allerdings seine Tücken.

    Es bringt wenig, Leasing, Ballonfinanzierung und Ratenkredit anhand des effektiven Jahreszinssatzes zu vergleichen. Da die zeitliche Struktur der drei Kreditvarianten (auch Leasing ist letztlich nichts anderes als ein Kredit) sich stark unterscheidet, führt ein identischer Zinssatz zu stark differierenden absoluten Finanzierungskosten. Zudem ermöglichen Ratenkredite zusätzliche Rabatte, die mit den häufig direkt beim Händler abgeschlossenen Leasing- und Ballonfinanzierungen nicht möglich sind.

    Vergleich mittels Barwert statt Effektivzins

    Ein Zahlenbeispiel (entnommen einer Musterberechnung zu dem Thema des Vergleichsportals autokredit.com) verdeutlicht wie, welche Probleme beim Vergleich von Finanzierungen mit unterschiedlicher Struktur auftauchen. Benötigt werde ein Nettokreditbetrag in Höhe von 22.000 Euro für ein anzuschaffendes Fahrzeug.

    • In Variante A kann der Betrag über eine Ballonfinanzierung mit einer monatlichen Rate in Höhe von 420,00 Euro (die 36 mal zu entrichten ist) und einer endfälligen Schlussrate in Höhe von 10.000 Euro finanziert werden. Die Schlussrate entspricht dem Restwert am Ende der dreijährigen Laufzeit und bewirkt den Übergang des Fahrzeugs in das Eigentum des Kreditnehmers.
    • In Variante B ermöglicht ein Ratenkredit die Finanzierung in 48 Monatsraten zu je 550,00 Euro – das Fahrzeug (Restwert nach vier Jahren: 7500 Euro) gehört dem Kreditnehmer am Ende der Laufzeit.
    • In Variante C wird ein Leasingvertrag über 36 Monate Laufzeit mit einer monatlichen Rate in Höhe von 450 Euro abgeschlossen, an dessen Ende das Fahrzeug für eine zusätzliche Einmalzahlung in Höhe von 10.000 Euro vollständig erworben wird.

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