Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Etwas zum Schmunzeln

    Dirk Meissner, 2013     Copyright Hans-Rüdiger Endres

    Gerhard Hinrichs, der langjährige Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres, Berlin, hat mit dem Unimog viel erlebt. Gerne wird er auch Mister Unimog Berlin genannt. Seinem früheren Chef Hans-Rüdiger Endres hat er 2013 einige Anekdoten erzählt, die dieser schriftlich festgehalten hat. Danach beauftragte er Dirk  Meissner, dazu jeweils ein Cartoon zu zeichnen. Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.

    Und hier zum Cartoon die Anekdote von Gerhard Hinrichs:

     


    Ein ungewollter Geschwindigkeitsrekord im Jahr 1956

     

    Ein Mittel, die Leistungsfähigkeit des Unimog unter Beweis zu stellen, waren praktische Vorführungen im Betriebsalltag des Interessenten. In diesem Falle sollten zwei Anhänger, mit denen flüssiger Asphalt transportiert wurde, quer durch Berlin von Rudow nach Wannsee gebracht werden. Unter heutigen Bedingungen würde dieser Transport zu einer Verkehrsmeldung in den Nachrichten führen, denn dieses Gespann benötigte zwei Ampelphasen zur Querung einer großen Kreuzung.

    Diese „Teerkocher“ waren im Straßenbild häufig hinter einem Unimog zu sehen und wirkten aufgrund des rauchenden Schlotes, des ratternden Dieselmotors und der schwarzen Teerhaut wie kleine Dampfloks auf Gummireifen. Mit den aus heutiger Sicht mageren 25 PS des Unimog in den 50er Jahren musste gut gehaushaltet werden, was im Klartext hieß, ständig mit Vollgas zu fahren und jedes Gefälle auszunutzen, damit man mal die 50 km/h-Schallmauer durchbrechen konnte.

    Auf der Rückfahrt vom Abladeort in Wannsee bietet sich die Gelegenheit zu einer „Hochgeschwindigkeitsfahrt“, denn die Königstraße ist kerzengerade und stark abschüssig! Das damals geringe Verkehrsaufkommen und fehlende Ampeln veranlassten Meister Hinrichs, vor den Augen des Beifahrers eine „gute Zeit“ herauszufahren. Trotz des laut Hinrichs „saumäßigen Zustandes“ der Straße, wurde eine Geschwindigkeit gefahren, die den besorgten Beifahrer veranlasste, den Enthusiasmus von Hinrichs zu bremsen, denn er fürchtete um die Schamotte-Auskleidung der Teerkocher. Die bretthart gefederten Anhänger hüpften unglücklicherweise lustig hinter dem Unimog hin und her.

    Siedend heiß fiel Hinrichs ein, dass er beim Wechseln der Anhänger nicht kontrolliert hatte, ob die Bremskraftregler der Anhänger von ungebremst auf Leerfahrt umgestellt waren. Daher lenkte er das Gespann geistesgegenwärtig auf einen Radweg und konnte auf einen im spitzen Winkel abzweigenden Waldweg fahren. Dieser führte glücklicherweise bergauf, ähnlich einer Notbremsgasse in den Alpen. So kamen der Unimog und die Teerkocher unbeschadet zum Stehen! Mit zittriger Hand wurde erst einmal eine Beruhigungszigarette angesteckt, bevor die Unversehrtheit des Materials festgestellt werden konnte.

    Trotz dieses Schreckens konnte der Interessent überzeugt und mehrfach in die Käuferliste von Endres eingetragen werden.

     

    Hans-Rüdiger Endres, 2013

  • Unimog-Prospekt des Monats Januar 2018

    Vorderseite des ersten Unimog-Prospektes zur DLG 1948

    Ein bebilderte Aufstellung mit den Prospekten der Unimog-Pionierjahre verdanken wir dem früheren langjährigen Vorsitzenden des Unimog Veteranen Club, Wilfried Scheidemann. An ihr orientieren wir uns bei der Vorstellung der ersten Unimog-Prospekte.

    Für die Ausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft 1948 in Frankfurt ließ die Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer, Göppingen, einen zweifarbigem doppelseitigen Prospekt im Format A4 drucken.

    Dieser zeigt auf der Vorderseite einen Prototypen des Unimog aus der Fertigung von Erhard&Söhne in Schwäbisch Gmünd. Außerdem den neu entwickelten Schriftzug mit dem Ochsenkopf. Hierzu schrieb Chefkonstrukteurs Heinrich Rößler in einer Chronik*: „Aus den vielen Entwürfen für ein geeignetes Firmenzeichen, das die „Kraft“, den „Allradantrieb“ und die „Qualität“ darstellen sollte, wurden die angekreuzten Vorschläge** ausgewählt. Da der Ochsenkopf jedoch in romanischen Ländern als ein „zarter Hinweis auf eheliche Seitensprünge“ angesehen wird, mußte dieses Zeichen bald wieder verlassen werden“.

    Angepriesen wird der Unimog dann als „ein modernes Fahrzeug für die Land u. Forstwirtschaft“ und als „mehr als vollwertiger Ersatz für Pferde, mehr als ein Schlepper – das ist der UNIMOG!“

    Es folgt eine Aufzählung der Einsatzgebiete als Ackerschlepper, Motormäher, Transportfahrzeug, Waldschlepper und als Kraftquelle, „die mit vorderer und hinterer Zapfwelle und seitlichem Riemenscheiben-Abtrieb zu vielseitigem Einsatz brauchbar ist.“

    Die Rückseite zeigt verschiedene Einsatzbeispiele und listet die wesentlichen technischen Daten auf. (mehr …)

  • Unimog-Pionier Roland Feix mit Bürgerpreis der Stadt Gaggenau ausgezeichnet

    Oberbürgermeister Christof Florus (links) überreicht Roland Feix den Bürgerpreis 2018 – Foto: Mandic

     

    Ulli Jahn schreibt am 12. Januar 2018 im Badischen Tagblatt:


    Mehr als ein „Mann der ersten Stunde“

    Roland Feix erhält von Oberbürgermeister Christof Florus den Bürgerpreis der Stadt Gaggenau

     „Die Auszeichnung wäre nicht notwendig gewesen“, sagte Roland Feix in seiner bescheidenen Art, fügte aber hinzu: „Ich freue mich trotzdem.“ Als einen „Mann der ersten Stunde“ bezeichnete ihn Oberbürgermeister Christof Florus. Über ein halbes Jahrhundert lang – von 1951 bis 2002 – war Gaggenau Produktionsstandort des Unimog. „Die Geschichte unserer Stadt ist und bleibt unauflöslich mit dem Unimog verbunden“, betonte Florus, als er gestern Abend im Rahmen des Neujahrsempfangs Feix den Bürgerpreis übergab. Der OB bezeichnete ihn „in Sachen Unimog mit Fug und Recht als lebende Legende“. Und Roland Feix versicherte, er werde, wie es die Gesundheit zulasse, sich weiter für seine Vereine einsetzen.

    „Der Unimog als Jungbrunnen: Unter dieses Motto könnte man das Leben des Bürgerpreisträgers 2018 sicherlich stellen“, sagte Florus. Feix trat 1949 in die Erfolgsgeschichte des Unimog ein, als er noch bei Boehringer in Göppingen zusammengebaut wurde. Nach der Übernahme durch Daimler-Benz und Umzug der Produktion 1951 nach Gaggenau sollten bis 2002 mehr als 320.000 Einheiten folgen.
    Feix war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1993 aktiv dabei, wobei ihn der Unimog in verantwortlicher Position weit in die große Welt hinaustrug, davon allein 15 Jahre lang nach Südamerika.
    Nach 44 Jahren im Dienste des Unimog ging Feix 1993 in Rente – „seine Berufsgeschichte und die des Unimog in Gaggenau überlappen sich bis auf wenige Jahre nahezu vollständig“, sagte Florus.
    Wer den Gaggenauer Bürgerpreis erhält, müsse sich hervorragende Verdienste um die Stadt und ihre Bevölkerung erworben haben. Das habe Feix allein schon in seiner aktiven Berufslaufbahn getan. Als es 1993 darum ging, den Unimog-Club aus der Taufe zu heben, und Jahre später dann, das Unimog-Museum zu etablieren, war Feix zur Stelle.
    Als Vorstandsmitglied des Unimog-Clubs betreute er die ausländischen Mitglieder, bevor er 2008 zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Das Unimog-Museum profitierte besonders in seiner Entstehungsphase von seinen Ideen – und bis auf den heutigen Tag von seinen fachkundigen Führungen.
    Besondere Verdienste hat sich Feix aber unter anderem auch um die Große Karnevalsgesellschaft (GroKaGe) und den Tennis-Club Blau-Weiß sowie die Kreisverkehrswacht erworben. Florus überreichte dem 90-Jährigen Urkunde, Medaille, Ehrennadel und ein Weinpräsent. Als Zeichen des Dankes für die Unterstützung ihres Mannes überreichte er Elisabeth Feix einen Blumenstrauß.

  • Unimog-Museum: Blockbuster Science-Fiction-Film “Transformers 5” – HOUND ist live dabei – es gibt noch Karten!

    Unimog goes Hollywood

    Es gibt noch Karten für “The Last Knight”!!!

    Den Sommer über rockte er die Kinos in Deutschland – über 1,2 Mio. Zuschauer hatte der fünfte Teil der „Transformers“-Filmreihe mit dem Titel „The Last Knight“ hierzulande. Einer der Protagonisten auf Seiten der Maschinen ist der bärbeißige aber gutmütige Autobot HOUND, dessen Verwandlungsform im fünften Teil ein Unimog auf Basis eines U 5023 ist.

    Am 19. Januar 2018 um 19.30 Uhr zeigt das Unimog-Museum gemeinsam mit dem ForumCinemas Rastatt „The Last Knight“ in der Halle des Museums. Und der Stargast des Abends ist der Original-Unimog Hound aus dem Hollywood-Blockbuster, den der Produktbereich Sonderfahrzeuge der Daimler AG Wörth dem Unimog-Museum für eine Weile ausgeliehen hat. Er wird am 19. Januar seinen ersten „Auftritt“ im Museum haben. Vor und nach dem Film haben die Besucher die Möglichkeit, HOUND „hautnah“ unter die Lupe zu nehmen.

    Karten für dieses einmalige Event gibt es zum Preis von 7,50 Euro (FSK 12, keine Ermäßigung) ab dem 5. Januar 2018 im Unimog-Museum und im ForumCinemas Rastatt. Es gilt schnell zu sein, denn die Zahl der Plätze (freie Platzwahl) ist begrenzt.