Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Unser Kalenderblatt Dezember

    Zur Abwechslung hier mal wieder ein Kalenderblatt aus einem Unimog-Kalender, der Mitte der 1950er Jahre erschien. Der Unimog Veteranen Club hat den Kalender für seine Mitglieder im Jahr 1991 wieder aufgelegt.

    Ab 1953 erhielt der Unimog nicht nur den Stern am Kühlergrill sondern auch wahlweise ein festes Fahrerhaus. Wegen der besonderen Form der Scheinwerfer wurde dieses Fahrerhaus auch „Froschauge“ genannt.

    Besonders im Winterdienst war es sehr vorteilhaft, ein festes Dach über dem Kopf zu haben.

    Anschließend noch ein paar weitere Bilder mit „Froschaugen“:

    Unimog U25, Baureihe 401 als Zugfahrzeug einer Linnhoff Bodenvermörtelungsmaschine mit 24,3 Tonnen Gewicht

     

    Unimog U25, Baureihe 401 Auslieferung einer Serie zugmaschinen mit hinterere Doppelbereifung an die Deutsche Bundesbahn

     

    Unimog U25, Baureihe 401 mit Vorbaukompressor zum Betrieb von Druckluftwerkzeugen

     

    Unimog U25, Baureihe 401 mit Anhänger und Aufsetztanks für Schlempe, eingesetzt bei der Spirituosenherstellung

     

    Unimog U25, Baureihe 401 mit zwei Anhängern beim Gütertransport

     

    Unimog U25, Baureihe 401 mit Wassertank und Schmidt Vorbaukehrmaschine

     

    Unimog U25, Baureihe 401 mit Schmidt Anbaustapelmast

     

    Unimog U25, Baureihe 401 Zugmaschine und Umsetzfahrzeug einer Stuttgarter Brauerei

     

    Ein guter Schluss ziert alles: Unimog U25, Baureihe 401 während einer Geländevorführung auf dem Erprobungsgelände Sauberg in der Nähe von Gaggenau

     

    Copyright: Daimler AG

  • Unimog-Museum: Preview der SWR-Produktion „Stars auf Rädern“

    Der Truck aus Steven Spielbergs Erstling „Duell“ und „Christine“, das unheimliche Auto aus dem gleichnamigen Horror-Klassiker von John Carpenter. Foto: SWR

    Preview der SWR-Produktion „Stars auf Rädern – die berühmtesten Filmautos der Welt“ am 13. Dezember im Unimog-Museum

    Sie sind echte Leinwandstars, oft berühmter und beliebter als die Kerle, die sie fuhren. Von Film-Enthusiasten vergöttert, oft heißer gehandelt als die Schauspieler selbst: Filmautos, die Geschichte schrieben. Der SWR-Redakteur Thorsten Link, Unimog- und Automobilfans bekannt als Moderator der SWR-Sendung „Rasthaus“ und als Autor etlicher Filme über Kult-Automobile (u.a. den Unimog) hat sich für ein einzigartiges Feature auf die Suche gemacht nach den Stars auf Rädern, und er hat sie gefunden, nicht in Museen, sondern bei Privatbesitzern in Deutschland und Amerika.

    Es ist eine Zeitreise durch mehr als 50 Jahre Kinogeschichte mit faszinierenden Geschichten von echten Originalen und den Leuten, die sie wie Schätze bewahren. Mit dabei: die Dienstwagen von Kultinspektor Columbo und Geheimagent James Bond, der Truck aus Steven Spielbergs Erstlingswerk „Duell“ oder „Christine“ das unheimliche Gefährt aus dem gleichnamigen Horror-Klassiker von Mystery-Movie-Legende John Carpenter.

    Das 45-Minuten-Feature wird am 5. Januar 2019 im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Als Preview ist es aber bereits am Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 19.30 Uhr im Unimog-Museum zu sehen.   Karten dafür gibt es ab sofort kostenlos im Museum.

  • Fünf Millionen Schaltgetriebe aus Gaggenau

     

     

    Produktionsjubiläum der schweren Nutzfahrzeuggetriebe im Mercedes-Benz Werk Gaggenau (Werkteil Rastatt): Die stolze Mannschaft vor dem Fünf-Millionsten Getriebe, das anlässlich des Jubiläums bunt lackiert wurde. // Production milestone of heavy-duty transmissions in the Mercedes-Benz production site Gaggenau (Rastatt plant): The proud team in front of the five-millionth transmission, which has been colored in honor of the celebration.

    Mit dem Unimog-Getriebe begann die Erfolgsstory

    Als im Jahr 2002 die Produktion des Unimog von Gaggenau nach Wörth verlagert wurde, kam nicht selten die Frage auf: „Macht ihr das Werk in Gaggenau dann dicht?“ Dem war nicht so, denn die Unimog-Produktion machte nur etwas zehn Prozent der Beschäftigung des Werkes aus. Die frei werdenen Flächen wurden dringend benötigt. So für die Erweiterung der Fertigung von Schaltgetrieben und ganz speziell für die Stückzahlsteigerungen bei der Herstellung von Wandlern für die automatischen Pkw-Getrieben.

    Die Wiederaufnahme der Getriebefertigung nach dem Zweiten Weltkrieg im damaligen Nutzfahrzeug-Werk von Daimler-Benz ist dem Unimog zu verdanken, denn nach Übernahme dessen Produktion von Boehringer in Göppingen im Jahr 1951 musste dafür auch eine Getriebefertigung aufgebaut werden. Bereits 1955 wurden dann auch die ersten Getriebe für die in Gaggenau montierten schweren Lastwagen montiert. Dies war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, wie der Bericht von Thomas Senger im Badischen Tagblatt vom 13. November 2018 belegt:

    Fünf Millionen und noch kein Ende

    Das Benzwerk Gaggenau feiert im Werkteil Rastatt Produktionsjubiläum bei den schweren Getrieben

    Fünf Millionen Nutzfahrzeug-Getriebe aus dem Standort Gaggenau: Dies war Anlass für eine Feierstunde im Werkteil Rastatt. Dort werden diese Einheiten gefertigt. Ein großes Lob für die Mitarbeiter gab es dabei vonseiten des Managements. Betriebsratsvorsitzender Michael Brecht mahnte gleichzeitig weitere Investitionen in den Standort an.
    Die Ahnengeschichte der Nutzfahrzeuggetriebe aus Gaggenau reicht bis ins Jahr 1951: Der Produktionsanlauf des Unimog machte hier einen Neustart der Getriebefertigung nach dem Zweiten Weltkrieg notwendig. 1955 begann dann der Getriebebau für Busse und Lkw. Die Produktionszahlen wuchsen rasant; im Jahre 2012 wurden die vier Millionen erreicht.
    Während ein Urahn, das fünfgängige Getriebe G3, in modifizierter Form immer noch in Indien gebaut wird, ist das G330 von heute ein automatisiertes Hochtechnik-Getriebe mit zwölf Gängen. „Großes Lob für die super Mannschaft“ hatte Dr. Frank Reintjes parat. Sein Titel „Leiter Global Powertrain, E-Mobility Manufacturing Engineering“ bei Daimler Trucks verweist auf die Internationalisierung des Konzerns und die globalen Herausforderungen für das Unternehmen. Hier sieht er den Standort sehr gut aufgestellt, schloss er in sein Lob „das sehr gute Management“ ebenso ein wie den Betriebsrat: Dieser helfe „im besten Sinne des Wortes Co-Management im brutalen globalen Wettbewerb“.
    Standortleiter Dr. Matthias Jurytko zeigte sich „wahnsinnig stolz“ auf die Mitarbeiter: „Die Produktion von Getrieben in dieser Größenordnung und in dieser Qualität kann man nur erfolgreich meistern, wenn eine hochqualifizierte und motivierte Mannschaft Hand in Hand und mit größtem Engagement zusammenarbeitet.“
    Diese Vorlagen des Managements griff Michael Brecht gerne auf. Er ist Vorsitzender des Standort-Betriebsrats und des Daimler-Gesamtbetriebsrats. „Ein paar Erweiterungsinvestitionen wären ein tolles Dankeschön“ an die Mitarbeiter, das sich überdies auch für das Unternehmen lohnen werde. „Ich habe da schon ein paar Ideen“, sagte er launig im Rahmen der Podiumsrunde vor der Belegschaft.
    Im BT-Gespräch konkretisierte Brecht seinen Vorschlag: Er habe auf die Investitionen zur Kapazitätserweiterung im Bereich Räder und Wellen bei den schweren Getrieben angespielt. Hier müsse das Management nun „in nächster Zukunft“ eine entsprechende Entscheidung treffen. Branchenkenner gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus. Rund 1500 Mitarbeiter sind unmittelbar mit dem schweren Getriebe beschäftigt, so Brecht. Am gesamten Standort – inklusive Stammwerk Gaggenau – sorge Getriebebau für 3500 bis 4000 Arbeitsplätze. Da müsse man für die nächsten zwanzig Jahre planen, betonte er mit Blick auf die Elektromobilität. „Man muss nicht für die nächsten fünf Jahre Angst haben“, versicherte Brecht, die Transformation im Nutzfahrzeigbereich werde nicht über Nacht passieren können. Aber was man jetzt nicht frühzeitig entwickle, könne man später nur sehr schwer produzieren.
    Rund 180 000 schwere Getriebe können pro Jahr am Standort gefertigt werden, bilanzierte Matthias Jurytko; rund zehn Stunden dauere die Produktion jedes einzelnen.

    Produktion schwerer Nutzfahrzeuggetriebe im Mercedes-Benz Werk Gaggenau (Werkteil Rastatt). // Production of heavy-duty transmissions in the Mercedes-Benz production site Gaggenau (plant Rastatt).

    Fotos: Daimler AG
  • Mitgliederversammlung 2018 des Unimog-Club Gaggenau

    Vorsitzender Rainer Hildebrandt(links) mit Michael Wessel aus Gaggenau, dem Gründer und langjährigen Vorsitzenden des Unimog-Club Gaggenau

    Wieder in der Erfolgsspur

    Unimog-Club Gaggenau zieht Bilanz

    Das Unimog-Museum ist nicht nur Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt, sondern wird daneben immer mehr zum zentralen Mittelpunkt des vor 25 Jahren gegründeten Unimog-Club Gaggenau (UCG). Am Wochenende wurde dort die jährliche ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins ausgerichtet. Zum ersten Mal rückte mit Angelika Grieb-Erhardt eine Frau in den Vorstand auf. Noch in diesem Jahr will der Club die Grenze von 7000 Mitgliedern überschreiten.
    In seinem Bericht konnte der Vorsitzende Rainer Hildebrandt auf sein erstes komplettes Vereinsjahr in dieser Position zurückblicken. Die in der vorangegangenen Versammlung komplett neu gewählte Führungsmannschaft habe mit dem 25-jährigen Vereinsjubiläum ihre erste große Bewährungsprobe mit Bravour gemeistert. Vom 15. bis 17. Juni waren rund 20.000 Besucher aus ganz Europa und sogar Übersee auf dem Festgelände rund um das Museum und im Bad Rotenfelser Kurpark unterwegs. Sie hatten Gelegenheit, 800 Fahrzeuge mit dem weltbekannten Namen zu bestaunen und im Einsatz zu sehen. Über 100 Helfer hatten dazu beigetragen, dass das Wochenende nicht nur ein Fest, sondern ein markantes Ereignis in der bisherigen Geschichte des Vereins wurde.
    Das Vereinsjubiläum war auch Anlass, dass erstmals in der Vereinsgeschichte langjährige Mitglieder geehrt wurden, die dem Verein von Anfang an treu geblieben sind. Da man als pragmatische Schrauber „solche Dinge eher schlicht feiert“, wurden stellvertretend für alle der Gründer und langjährige Vorsitzende Michael Wessel mit einer Urkunde geehrt. Daneben wurde Karlhugo Schmidt von der Regionalgruppe Rhein-Main für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt. Kassierer Claudio Lazzarini von der Schweizer Regionalgruppe zeigte in seinem bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Kassenbericht, woher das Geld kommt und für was es ausgegeben wird. Das Jubiläumsfest wurde dabei getrennt dargestellt. Es hat trotz der Kosten von gut 140000 Euro dank Sponsoren und großzügiger Spender nur ein Defizit von knapp 15.000 Euro für den Verein verursacht.
    Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 6967; Lazzarini erwartet bis Weihnachten das 7.000. Mitglied. Bei den Wahlen wurden die

    Angelika Grieb-Erhardt.

    bisherigen Vorstandsmitglieder Rainer Hildebrandt (Vorsitzender), René Dusseldorp (erster Stellvertreter), Claudio Lazzarini (Kassierer) und Johannes Behringer (Schriftführer) einstimmig wiedergewählt. Eine weitere Premiere war die erstmalige Wahl einer Frau in den Vorstand des „Männerspielzeug-Vereins“. Die bisherige Vertreterin der Regionalbeauftragten, Angelika Grieb-Erhardt (Regionalgruppe Mittlerer Neckar), wurde für den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden Hans-Joachim Meyer als zweite Stellvertreterin gewählt.

    Das Jahrestreffen 2019 des UCG wird von der italienischen Regionalgruppe organisiert und in der Nähe von Chiavenna in der Lombardei stattfinden. Eine Präsentation zu der geplanten Veranstaltung durch die italienischen Unimog-Freunde erhielt großen Beifall und lässt auf eine große Beteiligung hoffen. Stiftungspräsident Johannes Behringer erläuterte den Mitgliedern die seit 2011 bestehende UCG-Stiftung „Unimog-Geschichte und Technik“. Sie hat eine Einlage von 50.000 Euro. Entstanden ist sie nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung 2010, in dem festgelegt wurde, ein eventuell noch vorhandenes Vermögen des UCG bei dessen Auflösung der Stiftung zuzuführen.
    Text und Bilder: Hans-Peter Hegmann im Badischen Tagblatt vom 27. November 2018
  • Der Unimog avanciert zum Youtube-Star – 350.000 Aufrufe in zwei Tagen

    Pressespiegel, Badisches Tagblatt, 17.11.2018

    Einmal mehr erregt das Unimog-Museum große Aufmerksamkeit, denn kürzlich besuchten es Jean Pierre Kraemer und Matthias Malmedie, um die neuesten Unimog-Modelle für ein Youtube-Video einem Härtetest zu unterziehen. Beide sind aus Youtube und TV einem größeren Nutzerkreis bekannt.

    Jean Pierre „JP“ Kraemer wurde durch die seit 2009 ausgestrahlte Doku-Soap „Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott“ einem breiteren Publikum bekannt. Sein Kollege, der Schauspieler und Rennfahrer Matthias Malmedie, moderiert bereits seit 2007 auf RTL II die Sendereihe „GRIP – Das Motormagazin“. Hierfür prüft er die neuesten Automodelle, die schnellsten Motorräder sowie außergewöhnliche Fortbewegungsmittel auf Herz und Nieren. Da lag es auf der Hand, auch mal den Unimog in Extremsituationen kennenzulernen und zu porträtieren.

    Der Besuch begann mit einer Führung im Museum durch den Technischen Leiter Karl-Josef Leib. Dabei erfuhren die Automobilexperten alles Wissenswerte zur Geschichte, den Anwendungsfeldern und zu den besonderen Fähigkeiten des Unimog, bevor sie selbst das Steuer ergreifen durften, um zum Testgelände Ötigheim von Mercedes-Benz Special Trucks zu fahren. Dort erwartete sie ein echtes Offroad-Abenteuer.

    Unter Anleitung von Karl-Josef Leib bewältigten sie Hindernisse jeglicher Art. „Unimog fahren – ich glaube viel mehr geht gar nicht, als wir heute gemacht haben.“, fasste Jean Pierre Kraemer die Erlebnisse am Ende des Tages zusammen.

    Herausgekommen ist ein witzig-spritziges Video, in dem Kraemer und Malmedie das Museum vorstellen und die Zuschauer Gelegenheit haben, im Geiste durch das Testgelände in Ötigheim zu fahren. Es ist auf dem Youtube-Auftritt von Mercedes-Benz zu finden: