Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Carl-Heinz Vogler übergibt sein Unimog- und MB-trac Archiv

     

    Carl-Heinz Vogler bei der Übergabe seiner „Archiv-Schätze“ an die UCG-Geschäftsstelle – Foto: Beatrice Ehrlich

    Die ersten 72 Ausgaben des Mitgliedermagazins UNIMOG-Heft’l des Unimog-Club Gaggenau hat Carl-Heinz Vogler als Chefredakteur verantwortet. Sein Ziel war es immer, dass jede Ausgabe noch besser wird als dessen Vorgänger. Das ist ihm gelungen.

    Jetzt hat er sein Archiv geräumt und an den Unimog-Club Gaggenau übergeben. In 30 Ordnern sind unter anderem fast 5.000 Fotos enthalten – darunter viele historische Aufnahmen von Daimler-Benz.

    Zwei Ordner sind mit historischen Dokumenten – Originale und Kopien – gefüllt.

    Über 2.000 Papier-Bilder in Setzkästen – Foto: Carl-Heinz Vogler

    Geordnet nach Veranstaltungen, Baureihen, Anbaugeräten, Einsätzen sind weitere 2.000 Fotos in Steck- und Setzkartons enthalten. Hinzu kommen Presseberichte, UCG- und UVC-Magazine und Unimog-Journale.

    Getrennt hat sich Vogler bei dieser Gelegenheit auch von Unimog-Büchern und –Plakaten.

    In Summe kamen so etwa 150 Kilo Papier zusammen!

    Carl-Heinz Vogler zu seinem Entschluss: „Bei mir hat sich seit der Clubgründung im Jahr 1993 viel an Unimog-Dokumenten und –Fotos angesammelt, und diese möchte ich über die Geschäftsstelle den Mitgliedern zugänglich machen.“

    Im Hintergrund: 30 Ordner voller Unimog-Fotos und Fahrzeug-Dokumente – Foto: Carl-Heinz Vogler

  • Etwas zum Schmunzeln – der Fassadenkletterer

    Gerhard Hinrichs, langjähriger Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres in Berlin, sowie Christoph Lehmann und Hans-Rüdiger Endres verdanken wir interessante Geschichten aus den ersten Unimog-Jahren. Der Cartoonist Dirk Meissner hat sie illustriert.
    Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.
    1954 – Der Fassadenkletterer

     

    Auf einem Abrissgrundstück in Berlin-Spandau sollte Mitte der 1950er-Jahre die freistehende Mauer eines Hauses niedergerissen werden. Dem beauftragten Abrissunternehmen Kirschmann stand unter anderem ein Unimog zur Verfügung, den es als Gebrauchtfahrzeug bei der Unimog-Generalvertretung Endres erstanden hatte. Das ehemalige Vorführfahrzeug war inzwischen mit Zapfwellengetriebe und Heckseilwinde nachgerüstet und damit wiederholt erfolgreich eingesetzt worden.

    Das Umreißen der Hauswand war somit scheinbar nur eine Routineaufgabe für den Unimog. Das Seil wurde 30 bis 40 Meter lang abgespult und an der Mauer befestigt. Dann wurde die Zapfwelle eingeschaltet und der Motor mit etwas überhöhter Drehzahl laufen gelassen. Das Seil spannte sich, der Unimog ruckte an und stemmte sich gegen die Zugkraft der Winde.

    Aber er rutschte immer weiter. Die Mauer jedoch stand unerschütterlich! Sie hatte offenbar schon andere Angriffe überstanden.
    Warum es niemandem gelang, den Motor abzustellen, ist unklar. Offenbar war die Überraschung über die standhafte Mauer sehr groß, da nur vergeblich versucht wurde, die Winde direkt am Windengetriebe mit dem Hebel auszukoppeln. Doch dies misslang, weil das Seil und somit auch die Kupplungsklauen voll unter Spannung standen. Arbeiten mit Seilwinden war und ist immer noch ein Risiko.

    Schließlich kam es soweit, dass der Unimog bis an die Mauer herangezogen wurde und dass das nun fast senkrecht hängende Seil zunächst seine Hinterachse anhob und ihn schließlich immer höher zog! Unglaublich, aber auch als der Unimog schon 45 Grad „bergab“ stand, ging es weiter hinauf.

    Inzwischen war auch der rettende Zugang zum Abstell-Gestänge der Einspritzpumpe unmöglich geworden, und außerdem war ja immer noch mit dem Einsturz der Mauer zu rechnen. Also musste aus sicherer Entfernung erzwungenermaßen tatenlos zugesehen werden, wie der Unimog im wahrsten Sinne des Wortes senkrecht die Wand hochging! In diesem Unglücksfall kam nun zum Tragen, dass die Unimog-Konstrukteure ein Fahrzeug für extreme Steigungen entwickelt hatten, dem auch unter diesen Umständen der Sprit nicht ausging. Als in zehn Metern Höhe das Tauchrohr im Tank irgendwann doch nur noch Luft ansaugen konnte und die Diesel-Filterbehälter endlich leergesaugt waren, fand die unfreiwillige „Zirkusnummer“ ihr Ende.

    Und wenn ihn nicht ein starker Kran gerettet hätte, dann würde der Unimog wohl heute noch da baumeln. In vorbildlicher Pflichterfüllung.

    Copyright: Hans-Rüdiger Endres

  • Unser Kalendermotiv Juli 2018

    Diese Zeichnung von Hans Liska im Unimog-Kalender von 1956 zeigt einen Unimog 411 „Froschauge“ mit Front-Anbaukompressor und Presslufthammer im harten Arbeitseinsatz. Gehörschutz war damals kein Thema oder nur etwas für Weicheier. Die Folgen spürte man erst später.

    Hier noch einige weitere Fotos mit Anbaukompressoren:

    Unimog Baureihe 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Electron-Vorbaukompressor zum Betrieb von Preßlufthämmern

     

    Unimog U30, Baureihe 411 mit Vorbaukompressor und Tieflader beim Baumaschinentransport

     

    Unimog Baureihe 411 mit Vorbaukompressor zum Antrieb von Druckluftwerkzeugen und Geräten. Zu sehen ist Willi Seitz, der viele Jahre als Vorführer tätig war und gegen Ende seiner Berufstätigkeit mit besonderer Begeisterungsfähigkeit Besucher durch das Werk Gaggenau führte. Viele Besucher hatten das Gefühl, vom Werkleiter selbst betreut zu werden.

    Copyright: Daimler AG

     

  • Unimog- und MB-trac -Treffen bei Henne am 2. September

    Am 2. September 2018 veranstaltet Henne sein großes Unimog und MB trac Treffen in der Nähe von München beim Jägerwirt in der Hofmarkstraße 5, 82544 Egling/Aufhofen. Alle Mitglieder der Unimog-Community sind natürlich herzlich eingeladen mit Unimog oder MB-trac (egal welches Baujahr) dabei zu sein!

    Neben den Young- und Oldtimern auf dem Treffen zeigt Henne die neueste Unimog Technik und stellt alle Bereiche und Ansprechpartner des Unternehmens vor. Darüber hinaus gibt es:

    • Treffen von Unimog und MB-trac aller Baujahre
    • Ausstellung aktueller Unimog Technik für Agrar- und Kommunalanwendungen
    • Probefahren aktueller Unimog Modelle
    • Präsentation des JCB Baumaschinenprogramms
    • Zapfwellenleistungsprüfstand
    • Vorführung historischer Unimog Anwendungen
    • Kinderprogramm
    • Essen und Getränke vom Jägerwirt
    • und vieles mehr …

    Als besonderes Projekt möchte Henne versuchen, auf der Veranstaltung eine komplette Typenreihe aus Unimog und MB-trac aufzustellen. Helft Henne dabei und kommt mit Eurem Fahrzeug zum Treffen!

    Jeder Teilnehmer, der mit seinem Fahrzeug kommt, erhält ein Mittagessen, ein Getränk sowie eine Fahrzeugplakette.

    Wenn Ihr noch Fragen habt, meldet Euch einfach unter info@henne-unimog.de