Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Unimog-Museum: Weltenbummlertreffen vom 26. bis 28. Juli

    7. Weltenbummlertreffen vom 26. – 28. Juli 2019 im und am Unimog-Museum 

    Traditionelles Treffen von Unimog- und anderen Allradler-Fahrzeugen und ihren Besitzern. Mit  über 100 Fahrzeugen und spannenden Vorträgen über Reisen durch die Mongolei, durch Portugal und andere Regionen der Welt.

    Zum siebten  Mal treffen sich  Weltreisende und ihre „Allradler“ am letzten Juliwochenende in Gaggenau. Das „Weltenbummlertreffen“ ist ein familiäres Treffen, bei dem auch in diesem Jahr über 100 Fahrzeuge erwartet werden. Sie reisen aus ganz Deutschland und anderen Teilen Europas an und nehmen dabei hunderte Kilometer Anfahrtsweg auf sich, um dabei zu sein. Bekannte Gesichter und Fahrzeuge sind dabei, aber wie in jedem Jahr gibt es für die Teilnehmer und das Publikum auch wieder viel Neues zu entdecken.

    Spannende Reisevorträge und -filme, Lagerfeueratmosphäre und natürlich außergewöhnliche Fahrzeuge – diese Mischung macht das Weltenbummlertreffen zu etwas ganz Besonderem. Dabei sind auch in diesem Jahr Aufbau- und Zubehörhersteller wie Füss Mobile, Atlas 4×4, Merex/Mertec. Sie  präsentieren Equipment für Mensch und Fahrzeug. Dazu gibt es tiefe Einblicke in die Fahrzeugtechnik und Kurse zum Selberschrauben in der neuen Werkstatt des Unimog-Museums. Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Neben seinen Angeboten aus der Küche und vom Grill bietet das Unimog-Restaurant an allen drei Tagen passend zum Treffen Exotisches aus aller Welt aus dem Smoker.

    Die Fahrzeugschau auf dem Außengelände inklusive Museumseintritt, Führungen und Vorträgen ist für 5,90 €/Person (ermäßigt 4,90 €, Familienticket 12,90 €) zu besichtigen.

    Zudem bietet das Museum ein Kombiticket für 9,80 € für drei Tage (Freitag/Samstag/Sonntag) an. Alle Stellplätze rund um das Museum sind an diesem Wochenende für die Weltenbummler-Fahrzeuge reserviert. Daher werden die Tagesgäste gebeten, auf die Parkplätze der Firma Swarco auszuweichen.

    Das Programm sowie Infos zur Veranstaltung findet man  unter www.unimog-museum.de.

    Text und Bild: Pressemeldung des Unimog-Museums

  • Unimog-Museum: Aktionstag zum Unimog im Baugewerbe

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt vom 9. Juli:

    Unimog von heute, gestern und vorgestern

    Sonderausstellung im Museum: Universalmotorgerät im Einsatz beim Baugewerbe

    Den Unimog im Einsatz beim Baugewerbe – von den 50er Jahren bis in die Neuzeit – konnten Besucher am Sonntag hautnah selbst erleben. Während einer Sonderausstellung „Unimog als Baumeister“ waren, im Rahmen eines Aktionstages des Unimog-Museums (UM), mehrere Fahrzeuge mit entsprechenden Anbaugeräten oder Ausstattungen im Einsatz zu sehen. Die Palette reichte von „heute, gestern bis vorgestern“, wie der technische Leiter des UM, Karl-Josef Leib, bei den Vorführungen den zahlreichen Besuchern erläuterte.
    Die Museumsleitung und die ehrenamtlichen Helfer des einmaligen Museums an der Geburtsstätte eines Fahrzeugs, das in der ganzen Welt bekannt und zuhause ist, hatten wieder keine Mühen gescheut, um einen attraktiven Aktionstag auf die Beine zu stellen. Im Außengelände des Museums waren Vorbaukompressoren und Frontlader sowie ein auf der Ladefläche aufgebockter Bagger bei der Arbeit zu sehen. Daneben zog ein Unimog eine angebaute Grabenfräse durch die Wiese, die einen bis 1,5 Meter tiefen Graben für die Kabelverlegung grub und das ausgehobene Erdreich anschließend wieder verfüllte.
    Ein Zweiwege-Unimog, der Güterzüge bis zu einem Gewicht von 800 Tonnen ziehen kann, vergnügte sich auf der selbstverlegten Gleisstrecke neben dem Museum mit einem zum Personentransport umgebauten offenen Güterwagen von 1913. Vom ersten Unimog des leichten Typs 411 für die Landwirtschaft mit 25 PS bis zu zum aktuellen Euro 6, hochgeländegängigen, schweren Unimog 5023 mit 231 PS und 12,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht war alles im Einsatz.
    Neben der stetigen Steigerung der Motorenleistung der gezeigten Universalmotorgeräte konnte auch die Entwicklung des Umfangs der für das Baugewerbe erforderlichen Sonderausstattungen in Augenschein genommen werden. Besonders deutlich wurde dieser stetige Fortschritt im Umfeld des Unimog bei zwei Kranfahrzeugen. Der eine Kran steht auf einem Prototyp eines in den 60er Jahren selbst gebauten Sattelauflegers einer Stahlbaufirma. Gezogen wird er von einem ausgemusterten Unimog 404 S der Bundeswehr von 1967. Er hat eine maximale Tragkraft von 3000 Kilogramm und eine Hubhöhe von zehn Meter. Das Fahrzeug war bis 1989 beim Hallenbau im Einsatz. Noch immer einsatzbereit, ist er inzwischen in guten Händen im Ruhestand bei einem Unimog-Liebhaber, der rechtzeitig von seiner beabsichtigten Verschrottung hörte.
    Der andere steht hinter der Kabine des oben beschriebenen Unimog 5023. Sein Ausleger kann hydraulisch bis auf 16 Meter ausgefahren werden und er kann dann noch 690 Kilogramm heben. Ebenso besteht die Möglichkeit, an seiner Spitze einen Arbeitskorb für Personen zu befestigen. Während früher der Bediener persönlich für die Kontrolle der maximalen Lasten verantwortlich war, wird diese Aufgabe heute elektronisch überwacht. Sobald die maximale sichere tragfähige Kombination zwischen Last und Auslegerlänge überschritten wird, verweigert der Kran die Arbeit.
    Foto: Hans-Peter Hegmann
  • Museum Hohenheim: Sonntagsführung zum Thema Unimog am 1. September

    Der Prototyp 5 ist der älteste Unimog der Welt. Er steht im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Stuttgart-Hohenheim.

    Zu einer Sonntagsführung zum Thema Unimog lädt das Museum für den 1. September, 11 Uhr, nach Stuttgart-Hohenheim in den Standort Filderhauptstraße 179 ein.
    Von A wie Ackerbau bis Z wie Zweiwegefahrzeug geht Martin Flammer – ehemaliger Leiter des Unimog-Vertriebstrainings – mit den Besuchern auf Zeitreise durch die weitverzweigte Unimog-Technikgeschichte. Auf seinem Streifzug vorbei an seltenen Originalen darf ein weiterer Stern auf dem Acker natürlich nicht fehlen: der legendäre MB-trac. Diese Sonntagsführung verspricht Geschichte und Geschichten aus erster Hand von einem Unimog-Experten.

    Weitere Informationen zum U 5 oder zur Anfahrt unter www.landwirtschaftsmuseum.uni-hohenheim.de

    Foto: DLM Hohenheim

    Prototyp Nummer 6 steht im Unimog-Museum Gaggenau

    Insgesamt wurden nur sechs der von der amerikanischen Besatzungsmacht genehmigten zehn Prototypen fertiggestellt. Die ersten vier existieren nicht mehr.

  • Wie schnell ist ein Unimog rückwärts?

    Unser Freund André vom Bauforum24 war mal wieder unterwegs, – dieses Mal war er mit dem Unimog U 5023 auf einer Mercedes-Teststrecke und hat ein unterhaltsames aber auch informatives Video mitgebracht. Wir wünschen viel Spaß mit dem Universal-Motor-Gerät, das ist nämlich das Akronym für Unimog!

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Gefahren ist André zusammen mit Klaus von Mercedes-Benz den U 5023 und mit dem ging es direkt in den Härtetest. Unbestritten: Wo andere Geländewagen den Geist aufgeben, lächelt der Unimog-Fahrer nur Müde. Wusstet ihr, dass der Unimog rein theoretisch über acht Rückwärtsgänge verfügt? Rein theoretisch könnte man mit dem Unimog auch 110 km/h schnell fahren! Rückwärts! Das macht man natürlich nicht, das wäre auch lebensgefährlich. Aus dem Grund sind die Rückwärtsgänge sieben und acht auch gesperrt.

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Technische Daten vom Unimog U 5023:

    Unter der Haube vom Unimog U 5023 steckt der OM 934 LA. Der 4-Zylinder Diesel verfügt über eine Leistung von 231 PS. Der Hubraum wird mit genau 5,132 Liter angegeben. Wichtiger ist da schon das Drehmoment von 900 Nm welches bereits ab 1.400 U/Min an der Kurbelwelle anliegt. Der U 5023 verfügt über Schubrohrgeführte Portalachsen mit Schraubenfedern. Der Böschungswinkel vorne liegt bei 43°, hinten bei 41°. Die Wattiefe liegt serienmäßig bei 80 cm und optional bei 1,2 Meter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei exakt 89 km/h. 160 bzw. 240 Liter Kraftstoff kann man im U 5023 mitführen und der Ad-Blue Tank fasst 18 Liter.

    Die von André und Klaus gefahrene Doppelkabine vom U 5023 ist sechs Meter lang und ohne Außenspiegel 2,48 Meter breit. Der Wendekreis wird mit 16,4 Meter angegeben.
    Doch im Video selbst seht ihr wie der Unimog 5023 sich im Gelände schlägt, ihr erfahrt auch warum es einen Warnton gibt wenn man die Vorderachse sperrt und ihr seht wie das Fahrzeug sich “ganz locker” den Berg hinauf zieht.

    Ein fantastisches Video, sicherlich nicht nur für Unimog-Fans! Wir wünschen gute Unterhaltung und hätten gerne etwas von der Gelassenheit von Klaus, der auf dem Beifahrersitz scheinbar ganz genau wusste, dass André den Unimog nicht in seine Grenzen weisen kann.