Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Etwas zum Schmunzeln

    Gerhard Hinrichs, langjähriger Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres in Berlin, sowie Christoph Lehmann und Hans-Rüdiger Endres verdanken wir interessante Geschichten aus den ersten Unimog-Jahren. Der Cartoonist Dirk Meissner hat sie illustriert. 

    Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.

     

    1954 im Frühjahr

    Im Schneckentempo auf dem Kaiserdamm

    Eine der zahlreichen Unimog-Vorführungen wurde durch zu niedrige Geschwindigkeit zur Anekdote, wie Gerhard Hinrichs berichtet. Diesmal sollte einem Abrissunternehmer der Unimog schmackhaft gemacht werden. Der Schutt einer Ruine in Berlin-Kreuzberg sollte zur Deponie gefahren werden. Der Unternehmer wollte dem Bewerber natürlich richtig auf den Zahn fühlen und schickte den Vorführzug über die Straße des 17. Juni, die in die Bismarckstraße und später in den ansteigenden Kaiserdamm übergeht. Selbstverständlich waren die zwei Anhänger randvoll beladen und hätten somit einen dienstbeflissenen Polizisten zu ehrgeizigen Taten aufrufen können. Am steilsten Stück des Kaiserdamms kroch der Unimog mit „mittlerer Handwagengeschwindigkeit“ die Straße hinauf. Jeder, der einmal selbst einen U 25 gefahren hat, weiß, wie schwierig ein Wechsel vom zweiten in den dritten Gang ist. Meistens begnügt man sich also mit dem zweiten Gang, um das Gespann nicht zum völligen Stillstand zu bringen.
    Im Rückspiegel des Unimog tauchte auch bald ein VW-Käfer im typischen Dunkelblau der Berliner Polizei auf. Der Beifahrer winkte schon wichtig mit der rotweißen Kelle und ließ den Lastzug anhalten.

    Hinrichs, im grauen Kittel mit Mercedes-Stern, stieg aus und erkundigte sich betont freundlich, was er denn wohl falsch gemacht hätte. Den Ball flach zu halten war für ihn oberstes Gebot, denn zu dieser Zeit konnte er noch nicht den längst fälligen Führerschein der Klasse II vorweisen. Arbeiten war ihm einfach wichtiger als der Besuch der Fahrschule. Die Polizei bemängelte die zu geringe Geschwindigkeit und die viel zu schwere Ladung. Hinrichs ging eifrig auf das Gespräch ein und erklärte dieses und jenes. Damit konnte das Vorzeigen der Papiere dezent umgangen werden.

    Er hätte ja die Ladung wiegen wollen, erklärte Hinrichs, aber es gab nun mal keine Waage in der Nähe, und extra durch die halbe Stadt zum Wiegen zu fahren, so viel Sprit war nicht im Tank des Unimog. Dann wurden ersatzweise diverse zu bemängelnde Dinge am Lastzug amtlich festgestellt. Im Laufe der immer noch in freundlichem Ton geführten Diskussion fragte der Polizist sichtlich überfordert: „Ja watt machen wa denn nun mit Ihnen?“ Hinrichs antwortete nicht ganz uneigennützig: „Na am besten lassen Sie mich weiterfahren!“ Völlig verdutzt kapitulierte der Ordnungshüter mit den Worten: „Mensch, haun’se bloß ab!“ – Damit stand einer erfolgreichen Fortsetzung der Vorführung nichts mehr im Wege.

    Copyright Hans-Rüdiger Endres

  • Unimog-Museum soll Darlehen über eine Million erhalten

    Investitionsbeitrag zur Erweiterung des Museums soll im Haushaltsplan für das Jahr 2020 veranschlagt werden

    Die Stadt Gaggenau will dem Verein Unimog-Museum ein Investitionsdarlehen für die Erweiterung des Museums an der B 462 gewähren. Das gab Oberbürgermeister Christof Florus gestern Abend in der Sitzung des Gemeinderats bekannt. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss habe in seiner nicht-öffentlichen Sitzung vom 16. Mai ausführlich über die Gewährung dieses Investitionsdarlehens für die Erweiterung des Unimog-Museums an der B462 beraten und nach Angaben des Oberbürgermeisters einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

    Zum Beschluss

    Bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2019/2020 der Großen Kreisstadt Gaggenau soll im Haushaltsjahr 2020 die Gewährung eines Investitionsdarlehens an den Verein Unimog-Museum in Höhe von einer Million Euro veranschlagt werden.

    Als Entscheidungsgrundlage für eine weitergehende Förderung wird dem Verein Unimog-Museum aufgetragen, eine detaillierte Kosten-/Finanzierungsübersicht für das in der Ausschusssitzung vom 16. Mai vorgestellte Bauvolumen vorzulegen, wobei auch weitere Zuwendungen von Dritten und Kostenreduktionen dargestellt werden sollen. Die Verwaltung habe den Verein Unimog-Museum mittlerweile über das Ergebnis der Ausschussberatung unterrichtet.

    Badisches Tagblatt vom 19. Juni 2018

  • Bilderbogen „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“ von Hans-Peter Hegmann

    Spektakulär und ein Publikumsmagnet über das gesamte Festwochenende waren die Fahrten auf dem Action-Parcours.

    Staubige Angelegenheit: Testfahrer holen alles aus den Gefährten heraus.

    Wir freuen uns über zahlreiche Videos auf YouTube.

    Andreas Burren vom Unimog-Club Schweiz/liechtenstein bei der Arbeit

    Schrauben ist nicht nur Männersache!

    Erwin Pfistner und sein Dieseli sind unzertrennlich.

    Ganz schön groß ist der Unimog in den letzten Jahrzehnten geworden.

    Der Bus des Unimog-Museums wurde gerne für Fahrten ins Unimog-Camp oder zur Firma MEREX genutzt.

    Buch&Bild zeigte sein umfangreiches Angebot an Unimog- und MB-trac-Literatur.

    Für jede angemeldete Teinehmerin und für jeden Teilnehmer ein Shirt – sehr freundlich überreicht.

    Wer möchte da nicht gerne mitspielen?

    Endlich mal Objekte zum intensiven Studieren!

    Es gab nicht nur Bratwurst. Gratulation an den Fußballverein Bad Rotenfels!

    Besuchermagnet waren die Vorführungen zum Unimog und MB-trac im Forst.

    Spricht für sich – und viele der tausenden Gäste sahen dies beim Abschied genauso.

    Alle Fotos: Hans-Peter Hegmann – Copyright

     

  • Jubiläumsfest: Rundgang über das Festgelände

    Großes Interesse herrschte an den zahlreichen Vorführungen im Außenbereich, wo unter anderem die Verwendung in der Holzwirtschaft demonstriert wird.

    Eine Leidenschaft, die weite Distanzen überwinden lässt

    Festwochenende zum 25-jährigen Bestehen des Unimog-Clubs Gaggenau: Fans feiern alle Facetten ihres Alleskönners

    Christiane Vugrin im Badischen Tagblatt vom 18. Juni 2018

    Es gibt sie doch. Die Liebe, die keine Grenzen kennt. Die Leidenschaft, die weite Distanzen überwinden lässt und Menschen jeglicher Couleur zusammenführt. Bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Unimog-Clubs Gaggenau treffen sich unzählige Unimog-Fans, um Attraktionen, Aktionen und Vorführungen zu erleben, ausgestellte Fahrzeuge zu bewundern und ihren Alleskönner Unimog zu feiern.

    Schweizer Mitglieder legen in der Museums-Werkstatt einen Boehringer-Unimog, Baujahr 1950, bis auf die letzte Schraube auseinander und bauen ihn wieder zusammen.

    Samstagmittag: schönes Sommerwetter. Rund um das Unimog-Museum ist der Teufel los. Freundliche Anweiser bewahren kühlen Kopf und zeigen Anreisenden den Weg zu Parkplätzen. Alle „Draußenplätze“ des Restaurant-Museums sind belegt. Überall herrscht fröhliches Treiben. Immer wieder kommt ein voll besetzter elektrobetriebener Golfwagen vorbei, um Besucher zu Veranstaltungsplätzen zu fahren.

    Gut gefüllt ist auch die neue Museums-Werkstatt. „Wir haben gestern einen Boehringer Unimog, Baujahr 1950, bis auf die letzte Schraube auseinandergelegt und bauen diesen jetzt wieder zusammen“, erklärt Claudio Lazzarini, Vorstandsmitglied des Unimog-Clubs, aus Chur. Der Schweizer kann punktgenau sagen, wann er das erste Mal auf einen Unimog traf. „1976 in der Armee“, lacht der Unimog-Liebhaber und fügt hinzu, „seither bin ich unheilbar.“

    Als das Fest konzipiert wurde, standen Überlegungen im Raum, wie die neue Werkstatt publikumswirksam genutzt werden könnte. Der Vorschlag von Lazzarini, mit genügend Schweizer Mitgliedern das Auseinander- und Zusammenbauen eines Unimog zu demonstrieren, traf ins Schwarze. Ein Fahrzeug ist zwar am Samstagmittag noch nicht zu erkennen, aber das Vorstandsmitglied ist sich sicher: „Am Sonntag werden wir mit dem Unimog aus der Werkstatt fahren.“

    Die kleine chinesische Reisegruppe nimmt viele neue Eindrücke und jede Menge Fotos mit.

    Beim Schrauben sind vornehmlich Männer anzutreffen. Männer, die sich konzentriert und lächelnd der gemeinsamen Aufgabe widmen. Männer, die strahlend benötigte Ersatzteile anliefern, wie drei Herren aus Belgien. Mit einem „Lüfterrad“ in der Hand wird Toon Versnick freudig begrüßt. Ein benötigtes Originalersatzteil für den Boehringer, das laut Claudio Lazzarini im Grunde unbezahlbar ist. Aber: Aufgrund von Kontakten und einer gemeinsamen Leidenschaft wie selbstverständlich umsonst aus dem Ausland angeliefert wird.

    Immer wieder ein Höhepunkt: Die Testfahrten auf dem Außenparcours.

    Unimog-Fans gibt es nämlich in der ganzen Welt. Da scheint die Anreise aus dem Elsass von Ibrahima Gueye nicht sonderlich weit. „Ich arbeite im Daimler-Werk in Wörth und interessiere mich für alles, auf dem ein Stern drauf ist“, lächelt der Senegalese. Einen Zwölf-Stunden-Flug hat dagegen eine Familie aus Hongkong hinter sich. Der Grund für den Trip nach Gaggenau: das Jubiläumsfest des Unimog-Clubs.

    Die kleine chinesische Reisegruppe wird nach dem Besuch viele neue Eindrücke und jede Menge Fotos von verschiedenen Unimog-Fahrzeugen mit nach Hause bringen – dank einer individuellen Führung von Wei Huang und seiner Frau Huiyi. „Ich war vor über zehn Jahren der erste Chinese, der Mitglied im Unimog-Club wurde“, sagt der ehemalige Betreiber der Gaggenauer Gaststätte „Kaiser of China“ stolz.

    Ein tolles Event, findet auch Ibrahima Gueye (rechts)

    Blutwurz mit eigenem Fest-Etikett

    Als früheres Vorstandsmitglied war Peter Rebsdat für die Betreuung englischsprachiger Mitglieder zuständig. Auch zum Jubiläum ist er im Museum, um sich zu kümmern und seinen Freund Scott Dannils zu sehen. Seit genau 20 Jahren ist der Amerikaner Clubmitglied. In seiner Heimat New Jersey hat er zwei eigene Unimog stehen. Jedes Jahr macht Dannils eine Stippvisite zu Veranstaltungen des Unimog-Clubs. „Ein tolles Event, alles gut organisiert“, zeigt sich der Amerikaner begeistert über das Jubiläumsfest.

    Auf dem Weg Richtung Kurpark sind an Ständen Ersatzteile oder Unimog-Zubehör zu erstehen. Immer wieder können verschiedene Unimog-Modelle begutachtet werden. Ein echter Hingucker: der feuerrote U 406, Baujahr 70, von Sonja May aus Kuppenheim. „Wir sind bei jedem Unimog-Treffen dabei“, sagen Sonja und Kurt May, die eine eigene Schnapsbrennerei besitzen. Nicht fehlen darf deshalb der Blutwurz, der extra zum Jubiläum ein eigenes Etikett verpasst bekam.

    Zahlreiche Besucher müssen auch verpflegt werden. Den Löwenanteil trägt hierbei der Fußballverein Bad Rotenfels mit einem großen Festzelt auf dem Vereinsgelände. Die drei Festtage werden mit 220 Helfern für die Bewirtung (Frühstück, verschiedene Mittagessen, Bierwagen und Weinbrunnen) sowie 40 Helfern für Auf- und Abbau gestemmt.

    Die Thekenmannschaft des Fußballclubs FV Bad Rotenfels machte einen guten Job.

    „Das ist eine Mammutveranstaltung für uns, hier kommen wir an unsere Grenzen“, bestätigt Jakob Amschlinger. „Heute Morgen kamen 400 Personen zum Frühstück“, berichtet der Vorsitzende des Festausschusses von einer entsprechend großen Schlange am Frühstücksbuffet. Die Anmeldungen für den letzten Festtag sind nicht weniger. Aber gemeinsam mit seinem Vorgänger Markus Koschenz und einem gut eingespielten Team werden die Kicker auch diese Herausforderung meistern.

    Alle Fotos: Hans-Peter Hegmann Copyright