Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Sonderausstellung im Unimog-Museum: Der Unimog in der Landwirtschaft

    Stand der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer 1948 auf der DLG-Messe in Frankfurt – Foto: Sammlung Scheidemann

    Sonderausstellung im Unimog-Museum: „Vom Alleskönner zum Spezialisten – Der Unimog in der Landwirtschaft“

    Im Unimog-Museum Gaggenau wird am Sonntag, 29. April 2018, die Unimog-Sonderausstellung „Vom Alleskönner zum Spezialisten – Der Unimog in der Landwirtschaft“ eröffnet. Sie geht bis zum 18. November 2018.

    Als der Unimog 1948 auf der ersten Nachkriegsausstellung der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft (DLG) erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert wurde, war er eine technische Sensation: ein Ackerschlepper mit einem völlig neuen Konzept mit zwei Sitzplätzen, Ladefläche, Allradantrieb, gefederten Achsen und 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der als Antrieb vorgesehene Vierzylinder-Dieselmotor von Daimler-Benz mit 25 PS weckte Vertrauen. Die Boehringer-Mannschaft, die die Produktion des Unimog von Erhard & Söhne übernommen hatte, fuhr mit 150 Bestellungen im Gepäck nach Hause. Über 600 Unimog wurden dann ab Februar 1949 bei Boehringer in Göppingen gebaut.

    Nach Übernahme des Unimog-Geschäftes durch die Daimler-Benz AG 1951 entwickelten sich die Anwendungsmöglichkeiten des Unimog „explosionsartig“. Ein Prospekt aus dem Jahr 1953 zeigt cirka 60 Anwendungen des Unimog mit Geräten, Aufbauten, Anhängern etc. allein in der Landwirtschaft. Das Besondere daran war, dass mit dem Unimog-Konzept erstmals eine ganze Reihe von Arbeitsverfahren miteinander kombiniert und in den Markt eingeführt werden konnten, was den Unimog zum ersten System-Traktor in Deutschland machte.

    Die seit den 1960er Jahren einsetzende und bis heute andauernde Reduzierung der Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe führte zu größeren Flächen und bedurfte damit immer leistungsstärkerer Technik. Dem versuchte man zunächst mit dem U 406, dem U421 und schließlich der Schweren Baureihe Rechnung zu tragen. 1973 kam der MB-trac als Alternative zum Unimog in der Land- und Forstwirtschaft auf den Markt. Er gehörte und gehört auch 27 Jahre nach dem Ende des MB-trac-Programms zu den beliebtesten Ackerschleppern überhaupt. Wie der Unimog ist auch der MB-trac Kult.

    Bei den modernen Unimog liegt der Schwerpunkt in der landwirtschaftlichen Anwendung heute vor allem im Bereich wirtschaftlicher Transport (auf und abseits der Straßen), bei der Oberflächenbearbeitung wie dem Pflanzenschutz, der Düngung sowie dem Mähen von Gras und bei der Heuwerbung.

    Die vielgestaltige und wechselvolle Geschichte des Unimog in der Landwirtschaft wird in der diesjährigen Sonderausstellung von 1948 bis 2018 erzählt und durch Fahrzeug- und Gerätebeispiele erlebbar gemacht. Unter den Exponaten, die von Leihgebern aus ganz Deutschland zur Verfügung gestellt wurden, sind ein U 2010 mit 4-Punktanbau und Kipper mit Luftdruckbetätigung, ein U 2010 mit Hassia Hochkipper, ein U 401 mit Holder-Aufbauspritze, ein U 411 vom damaligen Daimler-Musterbetrieb „Murghof“ in Gaggenau als Scheunenfund, ein U 1600 Agrar, ein U 2100 Agrar, ein MB-trac 800 mit Düngerstreuer, ein MB-trac 1800 intercooler mit Anbau-Maishäcksler, ein U 406 mit Schüttbehälter und Düngerstreuer, ein U 140 mit „terramatic“, ein U 500 mit Düngerstreuer, um nur einige Beispiele zu nennen.

    „Der Unimog in der Landwirtschaft“ ist Thema der Sonderausstellung 2018 im Unimog-Museum – Foto: Daimler AG

    Die Fahrzeugausstellung wird ergänzt um technisches Begleit- und Werbematerial und zahlreiche Fotos und Filme. An insgesamt fünf Aktionstagen rund um die Themen Aussaat und Düngung, Pflanzenschutz, Ernte und Transport sowie zum ganz besonderen Thema MB-trac werden im Laufe der Ausstellung überdies noch viel mehr Fahrzeuge und Anbaugeräte zum jeweiligen Schwerpunktthema zum Teil auch im Einsatz vorgeführt, zum ersten Mal gleich am Eröffnungstag. An diesem Tag kommt auch die mobile Rampe des Museums zum Einsatz.

    Bei einem Aktionstag steht der MB-trac im Mittelpunkt – Foto: Daimler AG

    In verschiedenen Vitrinen sind Dioramen von Toon Versnick aus Belgien zu bestaunen. Und schließlich hat die Kreativabteilung gemeinsam mit dem Hersteller Wiking wieder ein attraktives Sondermodell entwickelt, das ebenfalls ab der Ausstellungseröffnung am 29. April erhältlich ist.

    Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es auf der Homepage www.unimog-museum.de

     

     

     

     

     

     

  • Unimog-Museum: Oldtimer von 1897 kehrt nach Gaggenau zurück

     

    „Orient-Express“ von 1897 im Ziel der Oldtimer-Rallye London-Brighton 2009 – Foto: Tina Wessel

    Es ist schon ein ganz besonderer Glücksfall, dass dem Unimog-Museum das wohl älteste Fahrzeug aus Gaggenauer Produktion angeboten wurde: Ein Oldtimer mit dem Namen „Orient Express“ aus dem Jahr 1897 in Kutschenform und einem Einzylinder-Motor mit 6 PS.

    Karl Leib (li.) und Heinz Tiemayer ließen sich ausführlich in die Technik des Orient-Express einweisen, bevor sie diesen nach Gaggenau überführten. – Foto: Michael Wessel

     

    Ron Mellowship und Michael Wessel kurz vor der Überführung des Orient-Express Nr.  104 von Kent in den Schwarzwald. – Foto: Karl Leib

    Der Australier Ron Mellowship rettete den Orient-Express Nummer 104. Ein ausführlicher Bericht folgt demnächst hier (reimt sich sogar).

    In dem geplanten Erweiterungsbau des Museums, in dem neben weiteren Unimog und MB-trac auch die Industriegeschichte des Murgtals präsentiert werden soll, wird dieser Oldtimer das Glanzstück werden – von seiner Bedeutung vergleichbar mit dem Unimog-Prototypen 6, der heute bereits im Museum zu bewundern ist.

    Jetzt wurde der Orient-Express erstmals bei der Mitgliederversammlung des Vereins Unimog-Museum gezeigt. Dabei fand er große Beachtung und die Gäste waren begeistert, dass dieses einmalige Kulturgut nach 120 Jahren zurück an seinen Geburtsort gekommen ist.

    Sitzprobe – Foto: Alfons Braun

    Großes Interesse an dem Orient-Express-Wagen aus dem Jahr 1897 – Fotos: Michael Wessel

    Am 1. Mai wird diese spektakuläre Neuerwerbung in der Stadt Gaggenau vorgestellt. Nach dem Start um 11:45 Uhr an historischer Stätte, nämlich im Mercedes-Benz Werk, geht es in die Fußgängerzone und von dort weiter bis zum Unimog-Museum. Neben dem „Orient-Express“ nehmen weitere Schlüsselfahrzeuge am Korso teil: ein Benz-LKW von 1916, ein Bus von 1936, ein Feuerwehrauto von 1938, ein Unimog-S aus den 1950er Jahren und einer der letzten Unimog aus Gaggenau.

    Für die Finanzierung des Kaufs dieses einmaligen Kulturguts bittet die Stiftung Unimog-Museum um Spenden: Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, IBAN: DE27662500300050055557.

  • Der erste Unimog-Prospekt von Daimler-Benz 1951

    Titel des ersten Unimog-Prospekts von Daimler-Benz aus dem Jahr 1951

    Als Daimler-Benz 1951 von Gebrüder Boehringer den Unimog-Bereich übernahm, wurden auch eigene Prospekte erforderlich. Angelehnt an den prachtvollen Boehringer-Prospekt von 1950 – teilweise mit gleichen Texten und Fotos – wurde ein ebenfalls 20-seitiger Prospekt herausgegeben. Das Drängen auf den Weltmarkt wird daran deutlich, dass es ihn in verschiedenen Sprachen gibt.

    1952 wurde bei der zweiten Auflage stolz die Silbermedaille der DLG auf der Rückseite verewigt.

    Offensichtlich mit den „Original-Druckwerkzeugen“ druckte Daimler-Benz in den 1960er oder 1970er Jahren eine dritte Auflage. Sie ist am glänzenden Papier erkennbar.

    Letztendlich hat der Unimog Veteranen Club diesen Prospekt als Jahresgabe mit dem Vermerk „UVC REPRINT 1995“ hochwertig nachdrucken lassen.

    Hier einige Musterseiten aus dem Prospekt von 1951. Darunter gleich zu Beginn eine Seite mit zwei Bildern, auf denen Manfred Florus, der leider im April 2018 verstarb, zu sehen ist.

     

    Schon früh wurde der Unimog nicht nur für die Land- und Fortstwirtschaft angeboten.

    Oben ist Roland Feix zu sehen, der am 3. Januar 2018 seinen 90. Geburtstag feiern konnte.

  • Vorstellung der Henne Nutzfahrzeug GmbH – Förderer der Unimog-Community

    Als Unimog-Generalvertreter der ersten Stunde ist Henne heute wie damals einer der erfolgreichsten Händler und Dienstleister für den Alleskönner.

    An insgesamt sechs Standorten im Süden und Osten Deutschlands betreut die Henne Nutzfahrzeuge GmbH Kunden und Fans des Unimog rund um die Themen Neu- und Gebrauchtkauf sowie Service und Ersatzteile.

    Blick in die Werkstatt

    Henne und der Unimog

    Die Vergangenheit von Henne und die Geschichte des Unimog sind eng miteinander verknüpft. Der Firmengründer Ernst Jakob Henne (* 22. Februar 1904; † 22. Mai 2005) war bereits erfolgreicher Generalvertreter, als der Unimog noch den Ochsenkopf trug. Das Unternehmen AUTO-HENNE lieferte allein 200 der 600 damals in Göppingen gebauten Boehringer-Unimog aus. Daraufhin schlug Ernst Jakob Henne die Übernahme durch die Daimler AG vor und bereitet damit den Weg für die Verlagerung der Unimog-Produktion nach Gaggenau.

    Ernst-Jakob Henne (1904 – 2005)

    Das Unternehmen heute

    Seit diesen ersten aufregenden Jahren schlägt das Herz der Firma Henne für den Unimog. Damals besonders im Süden Deutschlands aktiv, betreut die Henne Nutzfahrzeuge GmbH heute Gebiete in Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Als Teil der Gruma-Gruppe ist die Firma in einen familiengeführten, mittelständisch geprägten Unternehmensverbund integriert und beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Bis heute versteht sich die Henne als erfahrener und zuverlässiger Partner bei allen Themen rund um den Unimog – egal ob Oldtimer, Youngtimer oder Neufahrzeug, ob Kauf, Miete, Restauration, Service oder Ersatzteile. Neben dem Kerngeschäft ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter von Geräteträgern und allradgetriebenen Kleinlastkraftwagen. Im Jahr 2017 ist Henne außerdem mit der Marke JCB in den Handel mit Baumaschinen eingestiegen und baut diese Sparte seitdem systematisch auf.

    Unimog mit Leidenschaft

    Doch Henne verbindet mit dem Unimog nicht nur Geschäft, sondern auch eine ganz besondere Leidenschaft. Aus diesem Grund werden immer wieder besondere Projekte und Aktionen umgesetzt. Im Betrieb in Martinsrieth (Sachsen-Anhalt) wird zum Beispiel der Firmeneigene Unimog restauriert und filmisch begleitet: https://www.youtube.com/watch?v=UpF0RGUPxUQ

    Die jüngste Aktion führte das Henne-Team auf den Brocken, auf dessen Gipfel bei traumhaftem Wetter vier Unimog-Generation aufeinander trafen: https://www.youtube.com/watch?v=yeZqcHhaZOc

    Arbeiten bei Henne

    Die Henne Nutzfahrzeuge GmbH ist stets auf der Suche nach neuen Talenten. Aktuell sind besonders Nutzfahrzeug-Mechatroniker (m/w), Mechatroniker (m/w) für Land- und Baumaschinen, Serviceberater (m/w) und Lageristen (m/w) gefragt.

    Auch Bewerbungen für eine Ausbildung bei Henne, egal ob technisch oder kaufmännisch, sind in jedem Betrieb willkommen.

    Alle Stellenangebote findet Ihr hier: http://www.henne-unimog.de/de/karriere.html

    Ansprechpartner zu allen Unternehmensbereichen findet Ihr hier:

    http://www.henne-unimog.de/de/ueber-uns/ansprechpartner.html 

    Henne und die Unimog-Community

    „Wir unterstützen die Unimog-Community, weil sie genau das ist, was den Unimog stark macht. Der Austausch über das Forum, der familiäre Zusammenhalt bei Treffen oder in den Regionalgruppen und die leidenschaftlichen Anstrengungen des Museums sind beispiellos und etwas ganz besonderes. Wenn wir auch etwas in die Familie einbringen können, dann tun wir das natürlich!“