Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Landesverein Badische Heimat: Vortrag zum Unimog im Murgtal

    Am 17. Juli hält Hans-Jürgen Schöpfer, Ehrenmitglied im Unimog-Club Gaggenau, bei der Badischen Heimat einen Vortrag „Frühe Unimog-Bilder im Murgtal. Impressionen aus dem Forst, der Feldarbeit und dem Industrieeinsatz“. Hier zur Einstimmung einige Bilder nur mit Unimog 411.

    Gaggenau, B 462 bei Ottenau – Unimog Baureihe 411 Triebkopfversion mit Frontseilwinde und Ruthmann Schräghubwagenaufbau

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher bei der Getreideernte, der Antrieb erfolgt über die vordere Zapfwelle

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog Baureihe 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Tiefladeanhänger beim Transport eines Raupenbaggers

     

    Gaggenau – Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 mit Frontlader und Schaufel beim Verladen von Erdaushub

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411 über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411, über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

     

    Gaggenau – Güterzug im Bahnhofsgelände,beladen mit fabrikneuen Unimog der Baureihe 411

     

     

    Gaggenau, Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 beim Rangieren eines Sattelaufliegers mittels einer Dolly-Achse

     

    Gaggenau, Gelände des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund die Schulung – Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse

     

    Gaggenau, Versuchsgut vis a vis des Unimog-Museums – Unimog U30, Baureihe 411 mit Stalldungstreuer

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog 411 mit Ries Kanalspülgerät

     

    Gaggenau, Hauptstraße beim Daimler-Benz-Werk, Unimog U30, Baureihe 411 mit kurzem Radstand 1.720 mm

     

    Gaggenau, Gelände beim heutigen Unimog-Museum – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Kirche St. Laurentius – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken, Speiser-Seitenwagenhäcksler und Amazone-Ladewagen

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog U30, Baureihe 411 mit Heuwender

     

    Der Vortrag findet um 20 Uhr in den Fraktionsräumen (D 0.06/D 0.07) im neuen Landratsamt Rastatt (Am Schlossplatz 5) statt.

    Der Zugang erfolgt über den VHS-Eingang.

    Der Eintritt ist frei.

    Fotos: Daimler AG

  • Unimog trifft Gelände: Jahrestreffen der Regionalgruppe Rhein-Main

    Die Regionalgruppe Rhein-Main des Unimog-Club Gaggenau e.V. lädt ein zum Jahrestreffen nach Aufenau. Vom 20. – 23. Juni 2019 erwartet Unimog-Besitzer, Enthusiasten und Besucher ein buntes Programm im Offroad Gelände des Motorsportclub Aufenau.

    Neben Geländefahrten stehen diverse Vorführungen auf dem Programm. Zwischen Fachgesprächen können die Fahrzeugbesitzer bei Geschicklichkeits-Wettbewerben ihr Können zeigen.

    Der Eintritt für Besucher ist an allen Tagen frei. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau e.V., des Unimog-Veteranen Clubs sowie des Mercedes-Benz G-Clubs beträgt 35€ für das gesamte Wochenende. Nichtmitglieder zahlen 45€. In bewährter Weise stehen Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.

    Die Anreise ist ab Donnerstag, 15. Juni 16:00 Uhr möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.rhein-main.unimog-club-gaggenau.de oder direkt per E-Mail via rb.rhein-main@unimog-club-gaggenau.de

  • Unimog-Museum: Ausstellung „Der Unimog als Baumeister“ eröffnet

    Karl-Josef Leib, der Technische Leiter des Unimog-Museums (grüne Jacke), führte am Eröffnungstag durch die Sonderausstellung

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt zur Eröffnung der Sonderausstellung im Unimog-Museum:

    Der Aufräumer und Schaffer

    Seit 5. Mai ist im Unimog-Museum (UM) in Gaggenau die aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel „Der Unimog als Baumeister“ eröffnet.

    Das Konzept des universal einsetzbaren Motorgerätes wurde auch recht schnell in der Bauwirtschaft erkannt. Besonders seine für damalige Verhältnisse enorme Zugkraft und die heute noch anerkannte außergewöhnliche Geländegängigkeit machten den Unimog zu einem Arbeitsgerät der ersten Stunde nach dem Zweiten Weltkrieg. Dieser hatte als Erbe sehr viele Trümmergrundstücke hinterlassen, die aufgeräumt werden mussten. Neben vielen Frauenhänden kamen dabei oft die Universal Motorgeräte aus Gaggenau zum Einsatz. Die kleinen Unimog Typ 411 zogen dabei auch Vierachs-Tiefladeanhänger, auf denen mehrere Tonnen schwere Seil-Löffelbagger transportiert wurden. So auch 1957 bei der Baufirma Grötz in Gaggenau. Ein Foto aus dem Firmenarchiv, auf dem ein solcher Winzling einen riesigen Bagger durch Rotenfels zieht, diente auch als Vorlage für das aktuelle traditionelle Sondermodell. Diese werden zu jeder Sonderausstellung des UM hergestellt und können im Shop erworben werden.

    Schon vor dem Museum wird auf die Sonderausstellung „Unimog als Baumeister“ aufmerksam gemacht

    Die in der Landwirtschaft häufig eingesetzte Möglichkeit, vorne am Fahrzeug Nebenaggregate anzutreiben, wurde im Baugewerbe mit der Installation eines Druckluftkompressors für Presslufthämmer ebenfalls oft ausgeschöpft. Daneben kamen besonders die ersten Unimog mit Pritschen-Sattelauflieger oder den in England entwickelten „Goose-Neck“ Schwanenhals-Kippaufleger zum Einsatz. Mit ihren Durchschwenkmöglichkeiten zwischen 90 und 110 Grad erreichten sie auf engen Grundstücken eine enorme Wendigkeit.

    Dieser putzige Betonmischer ist nur noch als originelle Lostrommel im Einsatz

    Durch Aufbau von kleinen Betonmischern und Bestückung mit den ersten Fertigbeton-Pumpen durch die Firma Schwing waren die Gaggenauer wichtige Helfer beim Wiederaufbau und der Schaffung von neuem Wohnraum. Auch solche Fahrzeuge sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen, wobei die winzige Mischtrommel auf einem frühen Unimog heute für die Ziehung von Losen eingesetzt wird.

    Erwin Pfistner war sein ganzes Berufsleben für den Unimog tätig. Hier erklärt er privat die Funktionsweise einer Grabenfräse

    Eine weitere Variante, die von Mercedes-Benz angeboten wurde, waren die sogenannten Triebköpfe. Das bedeutet, dass der Unimog nur aus dem vorderen Teil mit Vorderachse, Fahrerhaus, Motor sowie Getriebe mit Antriebstrang ausgeliefert wurde. Der hintere Ausbau wurde durch Sonderaufbauten bei kleineren Spezialherstellern ergänzt. Einer dieser Hersteller war die Firma Lesa (Leo Sauer in Stolberg). In der Sonderausstellung ist ein Unimog Typ 416 mit einem 6 x 6 Ausbau von Lesa zu sehen. Die Firma ergänzte den Triebkopf mit einem Sonderrahmen, an dem zwei Unimog-Hinterachsen mit Blattfedern, anstelle der üblichen Schraubenfedern, montiert wurden. Mit einem großen Aufbaukran versehen wurde er an das Elektrizitätswerk Entreprise Générale d’Electricité in Frankreich ausgeliefert. Dieses errichtete mit dem Fahrzeug die ersten Fernleitungen in Frankreich. Inzwischen ist es über einige Umwege, allerdings ohne den Kranaufbau, 2015 bei einem Unimog-Begeisterten in Halsenbach gelandet.

    Der Donges-Kran auf einem Unimog-S (links) konnte vor dem Verschrotten gerettet werden.

     

    So wie fast jedes der ausgestellten Fahrzeuge einen individuellen Aufbau erhielt oder oft sogar nur einmal hergestellt wurde, sind auch die verschlungenen Wege, die sie hinter sich haben. So wurde zum Beispiel der einzige noch erhaltene Unimog Typ 404 mit einem Aufsattelkran auf einem Schrottplatz in der ehemaligen DDR entdeckt, wo bereits die Presse auf ihn wartete. Der vor dem sicheren Tod bewahrte Oldtimer wurde jedoch nicht restauriert, sondern trägt noch immer die alte verwitterte Firmenaufschrift seines letzten Besitzers. Ob er in der Landmetzgerei zum Laden von Schweinehälften verwendet wurde, kann man bei den Unimog-Experten und ihren Führungen durch die Sonderausstellung erfahren.

    Termin vormerken:

    Am 7. Juli und 29. September finden auf nachgebauten Baustellen auf dem Außengelände des UM Vorführungen mit den historischen Baufahrzeugen statt.

    Im Außengelände gibt es an Aktionstagen im Juli und September noch viel mehr zu sehen und erleben!

    Fotos: Michael Wessel