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  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln – vom U 2010 über den U 411/U 421 über den U 404 und U 406 bis zu den aktuelle Mogs wie U 5000.

    Du möchtest einen Unimog kaufen? Dann suche deinen Unimog oder ein passendes Ersatzteil in unserem Kleinanzeigenmarkt für gebrauchte Unimog, Original-Ersatzteile oder Zubehör. Infos zu Anbaugeräte wie Kran, Frontlader oder Schneepflug gibt es in unseren diversen Foren. Fans von Expeditionsfahrzeugen oder Bundeswehrausführung haben ihre eigene Foren – genauso die Fans und Mitglieder des Unimog-Clubs und des Museums.

    Du suchst einen Unimog-Händler, eine Unimog-Generalvertretung oder einfach nur eine Service-Station? In unsere Händlerübersicht wirst Du bestimmt fündig.

    Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Unimog-Museum – den Unimog-Mythos live erleben
    Unimog-Club Gaggenau – offizieller Mercedes-Benz Markenclub

  • Unimog-Film der Woche: Unimog – Wir stellen vor | Historischer Werbefilm

    Exklusive Unimog Insights: Einmal mehr zeigen wir unbekannte Einblicke in die Mercedes-Benz Unimog Archive. „Wir stellen vor: Unimog“ vermittelt Eindrücke aus vergangenen Zeiten. Aus Sicht des Kunden erzählt, untermalt Bildmaterial vom legendären Testgelände Sauberg sowie bei verschiedenen Anwendungen eindrucksvoll die Möglichkeiten des Unimog.

    Quelle: Daimler AG Public Archive

  • Unser Unimog-Film der Woche: Unimog – die selbstfahrende Arbeitsmaschine

    Der Mercedes-Benz Unimog – ein echter Alleskönner im weltweiten Einsatz. Wie international das Universal-Motor-Gerät aufgestellt ist, zeigt dieser historische, englische Werbefilm des Filmemachers Martin Schliessler, der einige Unimog-Filme produzierte.

  • Breslau Rallye Polen: Premiere eines Unimog Mittelmotor Rallye Prototyp

    Rallies wie die „Dakar“ sind vor allem durch ihre Pkw-Prototypen wie Peugeot DKR, X-raid Mini und Overdrive Toyota bekannt – die Rallye Breslau Polen hingegen vor allem durch ihre Truck-Prototypen. Die grösste Off-Road Rally Europas sah bisher Tatra-Prototypen aus Tschechien, Ex-Werks Kamaz aus Russland, Twinturbo-Mercedes Unimog aus Deutschland, Ex-DDR IFA mit MAN-Technologie oder zahlreiche Ex-Militär MAN.

    2018 gesellt sich ein neues „Biest“ zu den bereits legendären Race-Trucks: Ein nagelneu aufgebauter Mittelmotor Mercedes Unimog Prototyp des „Unimog Racing Team“, der seine Premiere auf der Breslau Rallye vom 29. Juni bis 7. July feiern wird.

    Hinter dem Unimog Racing Team stehen Steffen Braun, Rainer Ulrich, Alexander Schönefeld und Christian Köpke, die bereits 2009 in ihre erste Breslau Rallye starteten. „Unser erster Rallyetruck war ein gebrauchter Mercedes Unimog U1300L der Bundeswehr“ berichtet Christian Köpke. „Wir hatten eigentlich gar keine Ahnung. Wir sind auf Achse zur Rallye und zurück gefahren, haben auf und unter dem Lkw geschlafen. Sind wir am Anfang nur aus Spass gestartet, sind unsere Ambitionen im laufe der Jahre gestiegen. Ziel war nun ein Sieg der Rally.“

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  • Unimog-Video der Woche: U 5023 – Der Ochse im Wolfspelz

    Henne Nutzfahrzeuge hat wieder ein sehenswertes Video gedreht: Der Unimog 5023 ist ein richtiges Beast. Die Baureihe 437.437 steht für Power und Wendigkeit im Gelände. Ein kraftvoller BlueTec-6-Motor der Baureihe OM 934 stellt aus 5,1 Litern Hubraum 170 kW Leistung und ein Drehmoment von 900 Nm bereit.

     

  • Großartige Ideen für den Umbau deines Unimog

    Heute findest du auf dem Markt so viele Unternehmen, die sich mit der Produktion der Renovierung und Restaurierung von gebrauchten Unimog, Trucks, Vans und Trailern beschäftigen, aber wenn du Ideen und vor allem die Fähigkeiten hast, kannst du diese Arbeit vielleicht sogar selbst erledigen. Unabhängig davon, ob dieser Umbau deine Haupteinnahmequelle wird, oder nur zum reinen Vergnügen dient –  der erfolgreiche Start deines Traums auf Rädern kann durchaus wahr werden und in diesem Artikel findest du ein paar Ideen dazu:

    Fahrbare Imbissbude, Casino auf Rädern oder Luxus Camping Unimog?

    Privates Casino auf Rädern – Einen eigenenMan Cave“ zu besitzen ist der Traum jedes Mannes. Familienleben und Platzbeschränkungen diktieren oft, dass dein besonderer Platz schließlich in den Schuppen oder möglicherweise eine Garage verbannt wird. Wenn du deinen Van oder den Campingwagen umbaust, kannst dein Hobby überall mitnehmen und sogar Glückspielabende mit Freunden würde nichts mehr im Weg stehen. Ob Roulette, Poker oder Würfelspiele – in einem privaten Online Casino ist alles möglich und du kannst deine Freunde damit sicher beeindrucken.

    Fahrbarer Imbiss oder Catering – Die Beliebtheit von mobilen Catering-Einrichtungen wächst täglich. Dies wird am besten durch die Tatsache veranschaulicht, dass viele bekannte Franchisemarken diese Idee schon lange hatten. Zunächst solltest du den idealen Standort für eine Catering-Einrichtung finden. Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, die eine gute oder schlechte Veranlagung für den Erfolg deiner Geschäftsidee geben. Aber dein Service ist schließlich mobil und wenn der Ort die falsche Wahl war, kannst du dies immer noch ändern. Sei vor allem kreativ und nutze jeden Zentimeter von deinem Truck, Bus oder Van.

    Luxus-Camping Unimog –  Warst du jemals auf einer dieser „wirklich“ langen Autofahrten, bei denen du dir wünschen würdest, dass du stehenbleiben könntest, um ein richtiges Nickerchen abzuhalten? Oder wolltest du immer schon einmal eine Reise durch ferne Länder unternehmen, ohne ständig für die Unterkunft bezahlen zu müssen? Immer mehr Menschen lieben es im Urlaub zu campen und es ist mittlerweile Trend und Mode geworden. Gut – noch besser – Luxus; oftmals wird das Camping auch zur persönlichen Herausforderung, denn man möchte gerne zeigen was man hat. Ein DIY-Luxus Campingbus kann einer ganzen Familie, samt Hund, den Komfort auch unterwegs bieten und man muss auf nichts verzichten.

     

    DIY –  der Herzenswunsch wird zur Realität

    Weißt du, was an DIY-Projekten so großartig ist? Alles. Du kannst Projekte auswählen, die deinem Geschmack entsprechen und dann nach Herzenslust verwenden. Mit einem Lieferwagen, Van, Truck oder Bus bekommt man ein bisschen mehr Freiheit. Du kannst ästhetisch das tun, was du möchtest, also wenn du deinen Geschäftsnamen und deine Nummer auf das Fahrzeug kritzeln willst, nur zu – niemand kann dich aufhalten. Die Mobilität bietet Flexibilität in allen Bereichen – egal ob es Designer-Schuhe, ein Wassertaxi, ein Online Casino, ein Man Cave oder ein Snack-Truck wird – es gibt viele kreative Möglichkeiten um deinen Traum zu verwirklichen. Ob es um Effizienz, Dekoration, Spaß oder Selbstversorgung geht, auf dicht wartet ein tolles DIY-Projekt und dein persönlicher Traum.

  • Auf gute Zusammenarbeit – Unimog-Clubs treffen sich zum Erfahrungsaustausch

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    Thomas Kugel, Daniel Brinkmann, Rainer Hildebrandt, Jochen Schäfer, Stefan Schwaab, Stefan Kugel und Michael Wessel (v. l.), Foto: Sylvia Steinhoff

    Am Vorabend der Jahreshauptversammlung des Unimog Veteranen Club am 11. März in Coesfeld-Goxel trafen sich der im Vorjahre neu gewählte Vorstand des Unimog Veteranen Club mit dem ebenfalls neu gewählten ersten Vorsitzenden des Unimog-Club Gaggenau, Rainer Hildebrandt, und dem Ehrenvorsitzenden Michael Wessel sowie dem Vorsitzenden des Unimog-Museum e. V., Stefan Schwaab. In angenehmer Atmosphäre wurden Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit diskutiert. Ein Wiedersehen gibt es auf jeden Fall beim Jubiläumsfest „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“. Wie bereits zum Jubiläumstreffen des UVC im Jahr 1995 werden einige Clubmitglieder auf eigener Achse „aus dem hohen Norden“ nach Gaggenau fahren. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

  • Etwas zum Schmunzeln, Teil III

    Christoph Lehmann, Hans-Rüdiger Endres und Gerhard Hinrichs (v. l.)

    Gerhard Hinrichs, der langjährige Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres, Berlin, hat mit dem Unimog viel erlebt. Gerne wird er auch „Mister Unimog Berlin“ genannt. Christoph Lehmann hatte 2013 die Idee, sich von Gerhard Hinrichs (Jahrgang 1929 – er war mittlerweile 84 Jahre alt) Unimog-Geschichten aus alten Zeiten erzählen zu lassen und diese niederzuschreiben. Mit dabei war auch sein früherer Chef Hans-Rüdiger Endres, der danach den Cartoonisten Dirk Meissner beauftragte, diese Geschichten zu illustrieren. Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.


    Der Unimog – dem einen zu laut, dem anderen zu leise

    Dass Unimog, Lastkraftwagen und Arbeitsmaschinen allgemein nicht zu den Leisesten zählen, gehört zum Allgemeinwissen. Dass aber heute die Lärmbelästigung pro Fahrzeug viel geringer ist als früher, wird schnell vergessen, da die schiere Masse an Fahrzeugen die Fortschritte in der Geräuschbekämpfung für den Laien nicht erkennbar macht. In den 1950er-Jahren war ein Kraftfahrer eben noch ein echter Kraft-Fahrer. Er brauchte zum Lenken, Bremsen und Kuppeln wirklich noch Kraft, vom Be- und Entladen ganz zu schweigen. Man musste also hart im Nehmen sein, wenn man täglich hinter dem Lenkrad saß, und besonders dicke Trommelfelle haben.

    Die Weisheit, der Beruf des Fernfahrers sei der schönste der Welt, weil man den ganzen Tag vorm Bett sitzt und aus dem Fenster guckt, stimmte damals wie heute nicht. Es gab bestimmt noch Einiges zu verbessern. Das dachte sich auch ein Fahrer der Spedition Hamacher. Er kam eines Tages auf Gerhard Hinrichs zu und fragte, ob denn der Unimog nicht irgendwie ein bisschen leiser sein könnte, denn der Motor sei so laut, dass einem da ja die Ohren abfallen würden.

    Hinrichs ging darauf ein und verringerte auf dem kleinen Dienstweg den Einspritzdüsen-Öffnungsdruck. Damit wurde der Diesel etwas früher über einen längeren Zeitpunkt eingespritzt und die Verbrennung erfolgte somit nicht mehr so schlagartig, der Klang wurde weniger hart. Eine Rechnung durfte nicht gestellt werden, sonst hätte ja der Fuhrparkchef, ein Herr Nagel, Wind von der Sache bekommen. Gesagt, getan: Der Unimog war nun etwas leiser und der Fahrer war zufrieden.

    Allerdings bemerkte nun der Fuhrparkchef, wenn der Unimog an seine Loge vorbei vom Hof fuhr, dass dieser irgendwie seinen „charakteristischen Klang“ verloren hatte. Da aber für Herrn Nagel dieser typische Sound zum Unimog gehörte, machte er sich Sorgen um den Motor und sprach Hinrichs an, was denn da wohl los sein könnte. Dieser beruhigte ihn, dass das ganz normal sei, denn im Laufe der Zeit würde sich das Motorgeräusch ändern. Vom heimlichen Geräusch-Tuning war natürlich keine Rede.

    „Egal wie, es soll so klingen wie früher!“, verlangte Herr Nagel, und beauftragte die Werkstatt, den Motor entsprechend einzustellen. Der Vorteil war, dass jetzt beide Arbeiten in Rechnung gestellt werden konnten. Ob dem Fahrer dann tatsächlich die Ohren abfielen oder er die Lust am Unimog-Fahren verlor, ist nicht überliefert.

    Copyright Hans-Rüdiger Endres

  • Unimog-Prospekt des Monats März 2018

    Titel des dritten Boehringer-Prospekts von 1950

    „Klein, aber oho!“ kann man den dritten Prospekt der Maschinenfabrik Gebr. Boehringer zum Unimog bezeichnen. Zusammengefaltet ist er nur 10 mal 15 Zentimeter groß. Viermal aufgefaltet bringt er es auf das Format DIN A2. In sehr kompakter Form wird darin der Unimog mit all seinen Vorzügen und Einsatzbereichen vorgestellt.

     

    Mit dem Hinweis „Der rechte Weg … ACKERBAUMASCHINE – SCHLEPPER – TRANPORTER in Einem“ wird beim Betrachter Neugierde geweckt. Und beim mehrfachen Aufblättern dieses Faltprospektes im Westentaschenformat heißt es dann weiter: „Der langsamste, schnellste und stärkste Schlepper seiner Klasse – das ist der UNIMOG.“

    Innenteil aufgefaltet

    Im nächsten Schritt wird „das Geheimnis seiner überragenden Leistungen“ gelüftet:

    1. Eine durchdachte und robuste Fahrwerk-Konstruktion.
    2. Weiche Federung mit Stoßdämpfern wie bei einem guten Lastwagen.
    3. Vorne und hinten gleich große Räder mit Spezialreifen für Acker und Straße.
    4. Allklauen-Getriebe für sechs Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge für Geschwindigkeiten von 1 bis 50 Stundenkilometer.
    5. Differentialsperre hinten und vorn.
    6. Vierradantrieb mit einem während der Fahrt ohne Betätigung der Kupplung zu- und abschaltbarem Vorderradantrieb.
    7. Öldruck-Vierradbremse mit großen Bremstrommeln.
    8. Hohe Bodenfreiheit (380 bis 450 Millimeter).

    Stolz wird aufgezählt, dass der Unimog durch seinen 25-PS-Mercedes-Benz-Vierzylinder-Dieselmotor „Vorzüge hat, die nicht jeder Diesel bietet“.

     

    Außenteil aufgefaltet

    Die 15 Einsatzfotos und reizvollen Zeichnungen sind bereits aus dem aufwendigen ersten Gesamtprospekt – ebenfalls aus 1950 – bekannt (siehe UCOM Newsletter Februar 2018).

  • Ein magischer Moment: Vier Unimog-Generationen räumen die Brockenstraße


    Der Brocken im Nationalpark Harz genießt einen mystischen Ruf. Diese Magie hat auch das besondere Projekt von Henne Nutzfahrzeuge und Nutzfahrzeuge Hasselfelde begleitet. Bei traumhaftem Winterwetter haben sie vier Unimog-Generationen vereint und gemeinsam die Brockenstraße geräumt. An einem zunächst düsteren Februartag erklimmt eine ganz besondere Gemeinschaft die verschneite Brockenstraße im Harz.

    In tiefen Nebel gehüllt erreichen ein U 84 (1979), ein U 2400 (1995), ein U 400 (2004) sowie ein U 429 (2018) in kompletter Winterausstattung das Brockenplateau. Der Wind schneidet eisig und im Abstand von 30 Metern verschwindet alles hinter weiß-grauen Schwaden, als plötzlich Sonnenstrahlen den Himmel durchbrechen und den schroffen Gipfel des Brockens in eine glitzernde Winterlandschaft verwandeln. In diesem traumhaften Lichtsieht man die vier Unimog gemeinsam den Schnee bis zu 30 Meter in die klare Luft schleudern. Es ist ein magischer Moment, in dem der Mythos Unimog greifbar ist.

    „Ein Atemberaubender Anblick und dazu das Wissen, dass zwischen dem ältesten und dem neusten Unimog fast 40 Jahre liegen – einfach toll!“
    – Rüdiger Lorenz, Henne Nutzfahrzeuge GmbH

    Winterdienst auf der Brockenstraße

    Mit einer Höhe von 1141 Metern ist der Brocken im Nationalpark Harz der höchste Berg Norddeutschlands. Die einzige
    Zufahrt zum Gipfelplateau ist die Brockenstraße, auf der man auf einer Länge von 9,6 Kilometern insgesamt etwa 525
    Höhenmeter überwindet.

    In der Wintersaison – von Oktober bis April – muss die gesamte Straße geräumt werden, um dem Rettungsdienst, der
    Feuerwehr, dem Personal der Wetterwarte, dem Betriebsdienst der Harzer Schmalspurbahn sowie Mitarbeitern und
    Versorgungsfahrzeugen des Brockenwirts die Zufahrt zu ermöglichen. Aufgrund der Umweltschutz-Bestimmungen im
    Nationalpark Harz darf die Brockenstraße nicht mit abtauenden Mitteln bestreut, sondern lediglich mit Schneepflug und
    Schneefräse vom Schnee befreit werden.

    Seit 2017 wird der Winterdienst von Unimog-Servicepartner Nutzfahrzeuge Hasselfelde übernommen. Beinahe täglich schickt Geschäftsführer Christian Degenhardt seine Mannschaft mit schwerem Gerät auf die Brockenstraße.

    Vom U 84 (Typ 406) bis zum nagelneuen U 429 (Typ UGE)

    Um das besondere Projekt mit vier Unimog-Generationen auf dem Brocken realisieren zu können, wurde die bestehende Unimog-Flotte in Hasselfelde durch Unimog-Generalvertreter Henne um einen nagelneuen Unimog U 429 mit kompletter Kommunalausstattung und Schmidt Winterdienstausrüstung erweitert. Der Unimog-Geräteträger verfügt über ein hydrostatisches Getriebe, eine Kommunalhydraulik mit Schneepflugentlastung und „Electronic Quick Reverse“ für schnelles Umschalten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgängen.

     

    Normalerweise wird der Winterdienst auf der Straße zum Brockenplateau hauptsächlich durch einen Unimog U 400 (Baujahr 2004) mit Frässchleuder und Trockengutstreuer realisiert. Dank kommunaler Ausstattung mit Frontzapfwelle,
    hydrostatischem Getriebe, Arbeitsgruppe sowie der Wechsellenkung Variopilot ist die Arbeit mit dem Unimog absolut
    komfortabel. Unterstützung bekommt er von einem Unimog U 2400 (Baujahr 1995). Der leistungsstärkste Vertreter der
    Baureihe 437 ist ebenfalls mit einer Schneefrässchleuder und dazu mit einem Palfinger-Kran (PK 11000 B) in einer seltenen abnehmbaren Ausführung ausgerüstet. Trotz Kran hat auch dieser Unimog die volle kommunale Ausstattung.

    Wenn die „Unimog-Jünglinge“ alleine nicht mehr weiterkommen, eilt ein U84 (Baujahr 1979) zu Hilfe. Während der Unimog der Baureihe 406 sich mit seinen 62 kW (84 PS) doch eher gemächlich auf den Brocken schiebt, versorgt der aufgebaute Antriebsmotor (OM 355 A) die Schmidt Vorbau-Schneefräse mit satten 191 kW (260 PS). Das Besondere an diesem Fahrzeug: Der Unimog wurde nach der Schneekatastrophe 1978/1979 für den Winterdienst in Quickborn bei Hamburg angeschafft. Ein weiterer Winter mit Schneechaos blieb in der Norddeutschen Region jedoch aus und so wurde der U84 nach über 35 Jahren mit einer Laufleistung von gerade einmal 5900 Km und nur 141 Betriebsstunden außer Dienst gestellt. Auf dem Brocken muss er dafür jetzt wieder so richtig ran an den Schnee und erlebt seinen zweiten Frühling – oder besser Winter.