Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Reisen mit dem Unimog – Mit Polygon Shelter zurück zu den Wurzeln

    Leicht, kompakt, robust und hochgeländegängig. Diesen Kerneigenschaften eines Expeditionsfahrzeugs hat sich die Fahrzeugmanufaktur Polygon Shelter aus Magdeburg verschrieben.

    Im Fokus ihres Handwerks steht dabei das Andersdenken: Die weit verbreitete Kastenform der Aufbauten sowie der Leitsatz „So groß wie möglich“ ist für das Team um Polygon Shelter unvereinbar mit den einzigartigen Fahreigenschaften eines Unimog und damit letztlich dem Anspruch, überall dort hinzugelangen, wo andere umkehren müssen.

    Die eigenen Überzeugungen und Erfahrungswerte des Teams, der stetige Austausch mit Reisenden sowie das Reflektieren traditioneller Bauweisen legten den Grundstein für ein technisches Gesamtkonzept, das effiziente Raumnutzung mit Ästhetik und Robustheit verbindet. Eine konsequente Leichtbauweise der absetzbaren Kabinen, kompakte Fahrzeugabmessungen sowie maximale Offroad-Reserven machen den Weg frei für Abenteuer ohne Grenzen. Dabei schaffen ausgereifte Systemlösungen für den Innenraum zugleich ein Höchstmaß an Komfort auf Reisen.

    „Wir wollen nicht weniger als die Fahrdynamik eines echten Geländefahrzeugs und den Komfort eines umfassend und hochwertig ausgestatteten Wohnmobils vereinbar halten – der richtige Kompromiss für die Vollkommenheit des unabhängigen Reisens“ sagt Sascha Reiche, Kopf und Entwicklungsingenieur des Unternehmens.

     

    Über Polygon Shelter

    Mit der Wissenschaft und langjährigen Erfahrung im Hintergrund sowie dem stetigen Fernweh als Motor – Daraus ist die Philosophie des Unternehmens erwachsen. Das Ergebnis sind Fahrzeugumbauten, die auf die bewährten Qualitäten des Unimog und ein eigens darauf zugeschnittenes Raumkonzept der Kabinen setzen.

    Aus einem universitären Gründungsprojekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Jahre 2016 hervorgegangen, ist Polygon Shelter seither zu einer kleinen Manufaktur herangewachsen, die ihre Fahrzeuge in Kleinserie fertigt.

    Fahrzeugtechnik im Überblick

    • Unimog 435 U1300 L Turbodiesel der Baujahre 1987 und 1988
    • 5900 mm Länge, 2300 mm Breite, 3200 mm Höhe
    • Leergewicht: 5,6 t
    • Klimaanlage, Sitzheizung, Navigation, Rückfahrkamera, schallgedämmte Fahrerkabine
    • 2×240 Liter Kraftstofftank, 55 Liter Brenngastank
    • Kontinuierliche Warmwasserversorgung und Heizung im Kabinenaufbau via Wasserstandheizung und Motorwärme
    • Dachträger mit Astabweiser
    • Monocoque GFK-Sandwichkabine mit Spezialoberflächenbeschichtung
    • Möbelkomponenten aus Ulmen- und Pappelholz
    • Doppelstock-Festbett, Sitzbereich, Innen- und Außenküche, Dusche, WC
    • 230 V Bordnetzspannung mit mobilen Solarmodulen
    • 280 Liter Frischwasser mit Trinkwasserfilteranlage

     

  • “ Mister Unimog Berlin“ wird 90

    Am 5. Oktober feierte „Mister Unimog Berlin“, Gerhard Hinrichs, bei guter Gesundheit seinen 90. Geburtstag. Er sagte dazu: „Ich bin dankbar, dass mich mein Körper so gut durch die Jahrzehnte getragen hat. Seit 1952 durfte ich für den Unimog arbeiten – davon viele Jahre als Werkstattleiter der Unimog-Generalvertretung Endres. Der Unimog war mein Leben!“

    Auf dem Foto von Carl-Heinz Vogler begrüßen sich um 2006 Gerhard Hinrichs und der damalige Vorsitzende des Unimog-Club Gaggenau, Michael Wessel, vor dem Berliner „Putzteufel“, einem geschlossenen U 401, in der früheren Werkstatt des Unimog-Museums Gaggenau.

    Eine Biographie liefert dieses Dokument:

    Hier weitere Fotos, die uns ebenfalls Hans-Rüdiger Endres, sein früherer Chef, zur Verfügung gestellt hat:

    1952: Gerhard Hinrichs (re.) im Jahr der ersten Begegnung mit dem Unimog

     

    1975: Gerhard Hinrichs (Mitte) beim Geburtstag des Firmengründers Hans-Henning Endres

     

    1989: 60. Geburtstag von Gerhard Hinrichs

     

    2011: Bei „60 Jahre Mercedes Unimog“ im Testgelände Ötigheim

  • Unimog-Club Gaggenau: Rückblick Teilemarkt 2019

     

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt vom 2. Oktober 2019:

    Früh aufstehen für die Unimog-Schnäppchen

    Teilemarkt des Unimog-Clubs in Kuppenheim lockt sogar Besucher aus Kanada

    Kuppenheim (hap) – Für viele Unimog-Bastler ist es der Höhepunkt des Jahres: Der Teilemarkt des Unimog-Clubs Gaggenau (UCG) im Stadion der Motoballer in Kuppenheim an der Eichetstraße. Hier gab es am Samstag wieder fast alles, was das Herz der Fans höher schlagen lässt.
    Gebrauchte und neue Unimogteile, Literatur, Modelle und gelegentlich steht vor dem Tor auch mal ein fertig restaurierter und fahrbereiter Oldtimer-Unimog auf einem Anhänger, der einen neuen Eigentümer sucht. Entsprechend bunt gemischt ist auch das zahlreiche Publikum, das aus allen Teilen Deutschlands, dem Elsass oder sogar den Niederlanden angereist ist.

    Die ursprünglichen Gründer des Vereins waren überwiegend von der Idee geleitet, alte Unimogs wieder fahrbereit zu machen und sich anschließend zu gemeinsamen Ausfahrten zu treffen. Daher kamen sie regelmäßig zu sogenannten Schraubertreffen auf einem Firmengelände in Bischweier zusammen. Dabei wurden immer wieder alte Teile mitgebracht, die man irgendwo gefunden oder aus einem total verrosteten Fahrzeug ausgebaut hatte.Irgendwann kamen auch die ersten Neugierigen hinzu, die sich nur für die vorhandenen Teile interessierten. Hieraus entstand im Laufe der Jahre der Teilemarkt, der immer größer wurde und inzwischen auf dem Sportplatz der Pumas eine ausreichend große Fläche für Privatverkäufer bis zum Nutzfahrzeughändler bereit hält.

    Nachdem die Anbieter bis 7.30 Uhr ihre Stände oder Stellflächen bezogen haben, wird das Schiebetor, vor dem bereits die ersten Besucher warten, geöffnet. Einige streben sofort zu bestimmten Ständen; man kennt sich. „Er schlachtet immer wieder Unimogs bestimmter Typen aus, die er nicht restauriert, sondern in Einzelteilen verkauft“, klärt der Käufer auf und wühlt in einer Kiste mit Teilen, die ein Laie sicher nicht einordnen kann. „Er weiß ja auch nicht immer, wie es innen drin aussieht, aber das Risiko muss man halt eingehen, wenn man die Teile so günstig kaufen kann“, klärt er den Neugierigen auf und nimmt vorsichtshalber zwei gleiche Teile mit.

    Neben den Ständen mit Kisten voller Einzelteile gibt es aber auch eine komplette Doppeltrommel-Seilwinde zu kaufen oder Stoßstangen. Auf der Suche nach ganz bestimmten Schlauchanschlüssen ist Harald von Langsdorff. Seine Eltern stammen aus Förch und er ist vor Jahrzehnten nach Kanada ausgewandert. Obwohl er sich eigentlich als Fan von Mercedes-Benz-Oldtimern nur für Pkws interessiert, hat er im Frühjahr mehr oder weniger spontan einen ausgemusterten Feuerwehr-Unimog ersteigert. Nachdem dieser inzwischen mit dem Schiffscontainer in Ontario angekommen ist, stellte er fest, dass die Schlauchanschlüsse, die er jetzt sucht, fehlten. Also wurde der Heimatbesuch in die Zeit des Teilemarkts verlegt – und zum Glück gibt es dort auch einen Experten für Feuerwehr-Unimog. Der kann die Teile besorgen.
    Einen Eindruck vom Teilemarkt 2019 vermitteln die weiteren Fotos von Hans-Peter Hegmann:
  • Hans-Jürgen Wischhof wird 80

    Hans-Jürgen Wischhof in seinem U 411 c von 1966 beim Korso „125 Jahre Automobilbau in Gaggenau.       Foto: Hans-Peter Hegmann

    „HJW“ – eine Berufung über das Berufsleben hinaus

     – Unimog-Experte Hans-Jürgen Wischhof feiert am 25. September seinen achtzigsten Geburtstag
    Thomas Senger schreibt am 25. 9. 2019 im Badischen Tagblatt:
    Es ist sicher der richtige Ort, der für diesen Anlass in Frage kommt. Und man darf davon ausgehen, dass sich heute Freunde und Weggefährten von „HJW“ im Unimog-Museum die Klinke in die Hand geben werden. Seinen 80. Geburtstag feiert Hans-Jürgen Wischhof im Unimog-Museum. Museum und Unimog-Club Gaggenau haben zum Empfang geladen – zu Ehren eines Mannes, der nicht nur einer der Nestoren beider Einrichtungen ist, sondern der das Unikum Unimog jahrelang maßgeblich unternehmerisch begleitet hat. Man darf getrost behaupten: HJW ist einer, der den Unimog lebt.
    Nun feiert HJW seinen Achtzigsten – doch einfach nur zurückblicken auf sein Leben insbesondere bei Daimler und in der Kommunalpolitik will er keinesfalls – auch wenn die Retrospektive derzeit eine wichtige Rolle spielt: „Im letzten Jahr habe ich damit begonnen, das Archiv für das Unimog-Museum aufzubauen. Ich führe mehrere Sammlungen zusammen. Das wird insgesamt mehr als zwei Jahre dauern. Derzeit ist das Archiv noch eine Baustelle.“
    Ein wandelndes Archiv, das ist Hans-Jürgen Wischhof. Schon als Bub daheim auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide lernte er den Unimog kennen. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der Fachhochschule in Köln begann er 1965 seine berufliche Laufbahn beim VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau) in Frankfurt/Main. Es sollte 15 Jahre dauern, bis HJW 1980 in die Dienste der damaligen Daimler-Benz AG eintrat – zunächst in der Unimog- und MB-trac-Entwicklung. Nach mehreren Stationen folgten 1989 der Aufbau und die Leitung der Pressestelle der Mercedes-Benz AG, ehe er 1990 die Leitung des neu geschaffenen Geschäftsbereichs Unimog in Gaggenau übernahm. Wiedervereinigung und Entspannung zwischen Ost und West zeitigten bald gravierende Folgen. Die Budgets der öffentlichen Hand wurden drastisch gekürzt – die Unimog-Stückzahlen fielen von 10000 auf 2500 zurück.
    Im Zeichen der Wirtschaftlichkeit und der Zukunftssicherung sowohl des Produkts Unimog als auch des Standorts Gaggenau stand die Entscheidung der Konzernleitung, die Produktion des Unimog 2002 nach Wörth zu verlagern. Doch wohl kein anderes Produkt, auch keine Haushalts- oder Kücheneinrichtung – wird mit der kleinen Großen Kreisstadt so sehr in Verbindung gebracht wie der Unimog. Diesen Identifikationsfaktor, diesen Imageträger für das Murgtal zu hegen gelingt dem Unimog-Museum seit rund 13 Jahren. Als langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums hat HJW maßgeblichen Anteil daran – nicht nur, weil mehrere Fahrzeuge von ihm im Museum stehen.
    In Museum und Unimog-Club aktiv
    Auch der Unimog-Club Gaggenau, der inzwischen in 33 Ländern mit rund 6000 Mitgliedern vertreten ist, wäre ohne Hans-Jürgen Wischhof – Mitglied Nummer 1 – heute ein anderer.
    In Gernsbach, wo er mit seiner Familie seit 1992 wohnhaft ist, engagiert sich der Jubilar ebenfalls ehrenamtlich. Er trat der politischen Gruppierung Freie Bürgervereinigung Gernsbach (FBVG) bei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2014 innehatte. Eine Reihe von Initiativen starteten die Freien Bürger unter seiner Führung; die Bilanz des Erreichten ist für HJW selbst aber unbefriedigend. So wartet nicht nur er noch immer auf ein Parkhaus auf dem Färbertorplatz: „Ohne ein Parkhaus kann die Altstadt nicht entwickelt werden“, argumentiert Wischhof. Immerhin: Der Ausbau der Salmengasse als doppelläufige Straße mit zwei Kreiseln und gegenläufiger Gottlieb-Klumpp-Straße ist nicht Realität geworden, „in diesem Projekt waren wir erfolgreich.“
    Letztlich zu wenig für ihn, um seine Arbeit im Gemeinderat in einer zweiten Periode fortzusetzen. Von 2006 bis 2009 gehörte er dem Gremium an; ein erneutes Nachrücken im Jahr 2010 lehnte er damals ab – mit Verweis auf Altersgründe und mit der Bemerkung, „dass man in dieser Tätigkeit nur sehr wenig zur Entwicklung der Stadt Gernsbach zum Wohle der Bürger beitragen kann.“ Doch nach wie vor und „selbstverständlich“ ist der Jubilar Mitglied der FBVG und nimmt an den Fraktionssitzungen teil.
    Der Kreis der Gratulanten aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, aus der Automotive-Szene und den Reihen der Unimog-Freunde, er wird am heutigen 25. September sicher weniger das Murgtäler Klein-Klein der Kommunalpolitik diskutieren, sondern einem Mann die Ehre erweisen, der sich wohl wie kein anderer mit „seinem“ Unimog identifiziert.
  • Unimog vom 26. bis 29. 9. auf der Nufam 

    Unimog vom 26. bis 29. 9. auf der Nufam 

    Die S&G Automobil AG mit Hauptsitz in Karlsruhe zeigt vom 26. bis 29. September insgesamt mehr als 40 Nutzfahrzeuge auf der Nutzfahrzeugmesse Nufam in Karlsruhe. S&G wurde bereits 1898 gegründet – kein Autohaus weltweit ist länger Partner von Fahrzeugen mit dem Stern. S&G ist von Anfang an Aussteller auf der Nufam.

    Unimog Oldie U 406 ist der Star auf dem Freigelände der Messe „Nufam“ in Karlsruhe.

    Unimog: Arbeits- und Erlebniswelt (Stand B 324 in Halle 3)

    Auf der Nutzfahrzeugmesse Nufam ist auch die Unimog-Sparte gut vertreten. Die Knoblauch GmbH aus Immendingen, Unimog-Generalvertretung, bringt mehrere Modelle der Baureihe Unimog-Geräteträger nach Karlsruhe, darunter einen Unimog U 530 für den Winterdienst, einen Unimog U 218 mit Abrollcontainersystem sowie einen Unimog U 430 als Agrarfahrzeug.

    Auch in diesem Jahr gibt es auf der Nufam spannende Erlebnisprogramme rund um den Unimog. Jeweils zur vollen Stunde werden täglich Vorführungen und Mitfahrmöglichkeiten angeboten. Am Wochenende erwartet der Unimog-Parcours „Next Generation“ mit Mini-Mogs und Bobby-Cars die jüngsten Messebesucher: auf dem Freigelände bei Halle 1.

     

    Über 3.600 Quadratmeter Standfläche

    Auf einer über 3.600 Quadratmeter großen Standfläche in der dm-Arena (A 412) sowie auf rund 400 Quadratmeter Außenareal werden Lkw und Transporter aller Gewichtsklassen sowie eine große Auswahl an Aufbauten und Fahrzeugeinrichtungen vorgestellt. Mit insgesamt elf Fahrzeugen ist die Daimler AG darüber hinaus auf der „Kommunalmeile“ im Freigelände vertreten.

    Rechtsabbiegeassistenten retten Leben

    Ein Forschungsprojekt des Steinbeis Transferzentrum Mobilität und Logistik unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Baier untersucht in einem Feldversuch gemeinsam mit dem Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e.V., wie Abbiegeassistenten sinnvoll eingesetzt werden können. Die ersten Ergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung „Rechtsabbiege­assistenten retten Leben“ im Demo-Park der Nufam am Samstag 14.45 Uhr vorgestellt.

    Prominenter Gast ist der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, der zugleich Schirmherr der Nufam ist, und an der Live-Demonstration des Abbiege-Assistenten teilnimmt.

    Truck Training demonstriert optimierten Abbiege-Assistent für besseren Schutz von Fußgängern und Radfahrern

    Die Experten vom TruckTraining der Daimler AG demonstrieren nicht nur hier, sondern während der gesamten Messe, wie im neuen Actros Abbiege-Assistent und MirrorCam funktionieren.

    Der Abbiege-Assistent ist bereits seit 2016 erhältlich und ist derzeit das einzige voll in die Fahrzeugarchitektur integrierte System seiner Art. Der Abbiege-Assistent kann die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Unfälle auf der Beifahrerseite beim Abbiegen beziehungsweise Spurwechsel nach rechts minimieren. Nun wurde das Warnsystem noch einmal verbessert: MirrorCam und Abbiege-Assistent arbeiten im neuen Actros Hand in Hand – alle relevanten Hinweise sind an einem Ort auf den Displays der MirrorCam gebündelt.

    Pressemeldung Daimler AG