Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Top 5 außergewöhnliche Fakten über Mercedes-Benz

    Die Marke Mercedes-Benz steht für einen der beliebtesten und bedeutendsten Autohersteller der Welt und ist voll von interessanten Fakten. Der Name steht für Luxus und Stil und genießt weltweit ein sehr hohes Ansehen. Doch es gibt auch Fakten und Geschichten über die Marke, die vermutlich die wenigsten kennen und die durchaus eine kuriose oder gar humorvolle Note haben können. Wir präsentieren Ihnen heute unsere Top 5 der außergewöhnlichen Fakten über Mercedes-Benz.

    Nr. 1 – Die erste Autofahrerin der Welt ist Bertha Benz

    Bertha Benz war viel mehr als nur die Ehefrau des berühmten Ingenieurs Carl Benz. Nicht nur ermöglichte sie mit dem Vorschuss aus ihrer Mitgift für die Ehe ihrem Gatten im Jahre 1871 die Weiterführung seines Unternehmens. Sie gilt außerdem als die erste Autofahrerin der Welt und als erste Person überhaupt, die sich mit einem Automobil auf eine längere Tour traute, die über eine Probefahrt hinausging. Sie fuhr mit ihren beiden Söhnen im Jahr 1888 die 106 km lange Strecke von Mannheim nach Pforzheim – und drei Tage später wieder zurück.

     

    Nr. 2 – Die Bedeutung des Mercedes-Sterns

    Das weltberühmte Markenzeichen von Mercedes-Benz ist der dreizackige Stern, der auch häufig als Kühlerfigur auf den Karosserien prangt. Doch für was steht das Symbol eigentlich? Der Mercedes-Stern steht für die drei Elemente: Land, Luft und Wasser – jeder Zacken steht für ein Element. Denn zur Zeit seiner Entwicklung schuf Gottlieb Daimler Motoren sowohl für Autos, als auch Schiffe und Flugzeuge. Der Ring um den Stern herum wurde übrigens erst einige Jahre später zum Stern hinzugefügt.

     

    Nr. 3 – Der teuerste Mercedes aller Zeiten kostete 9,5 Mio. Euro!

    Das ist der stolze Preis, der als höchster je für einen Mercedes bezahlt wurde. Bei einer Kaution in Kalifornien zahlte ein Sammler 9,5 Millionen Euro für einen Mercedes-Benz 540 K Special Roadster von 1936. Und wenn wir nicht von Oldtimern, sondern von etwas neueren Modellen sprechen wollen: In der Schweiz wurde ein Mercedes SLR McLaren für schlappe 2,6 Millionen Euro an einen reichen Autofan verkauft. Der 650 PS starke Sportwagen hat dabei nicht einmal Fensterscheiben oder ein Dach.

     

    Nr. 4 – Mercedes-Benz als Sport-Sponsor auf der ganzen Welt

    Mercedes-Benz ist bekannt als Partner und Hauptsponsor des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und außerdem von Heimatverein VfB Stuttgart. Aber wussten Sie auch, dass Sportstätten auf der ganzen Welt nicht nur im Fußball nach dem deutschen Unternehmen benannt sind?

    Erst im August 2017 eröffnete das neugebaute Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, USA. Dort wird hauptsächlich American Football vom NFL-Ligisten Atlanta Falcons gespielt. Sponsor des Mercedes-Benz Stadium in Atlanta ist neuerdings das gigantische Casino & Hotel Resort Harrah’s Cherokee, das auf einem riesigen Vergnügungsgeländer über 3.000 Glücks- und Casinospiele anbietet. Wem die Reise dafür zu weit ist, der kann es stattdessen mit einem Online Casino bei casinoonlinespielen.info/ versuchen, denn dort finden Sie genauso viele Spiele, von Spielautomaten über Roulette bis Blackjack und Co.

     

    Nr. 5 – Der Name der berühmten Rennwagen „Silberpfeile“

    Jeder kennt die Grand-Prix- und Formel1-Rennwagen von Mercedes-Benz: die berühmten Silberpfeile. Doch woher kommt eigentlich der ungewöhnliche Name? Die Geschichte geht auf das Jahr 1934 zurück, als die neuen Formel-Rennwagen von Mercedes das zulässige Gesamtgewicht zum Rennen auf dem Nürburgring um 1 kg überschritten. Kurzerhand kam der Fahrer Manfred von Brauchitsch auf die Idee, den weißen Lack abzuschleifen, um das Gewicht zu reduzieren. Über Nacht schliffen die Mechaniker den Lack ab – dabei kam das typisch silberne Aluminium zum Vorschein.

     

  • Aktionstag im Unimog-Museum zu Ernte und Transport

    Ein Unimog mit einer „halbautomatischen“ Kartoffellegemaschine. Die „andere Hälfte“ bestand aus zwei Frauen, die die Kartoffeln in die Drehteller einlegen mussten.

    Hans-Peter Hegmann schreibt am 4. Oktober im Badischen Tagblatt:

    Im Unimog-Museum Gaggenau fand am 30. September als Ergänzung zu den immer wieder wechselnden Themen-Sonderausstellungen von Fahrzeugen ein weiterer Aktionstag statt. Im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der Landwirtschaft war diesmal das Thema Ernten und Transportieren an der Reihe.

    Neben einem Vortrag zum Einsatz des Unimog auf den landwirtschaftlichen Musterhöfen der Daimler-Benz AG mit Zeitzeugen gab es am Nachmittag eine Fahrzeugpräsentation und Vorführungen mit den museumseigenen Geräten und den älteren Unimog aus dem Zeitraum von 1960 bis in die Siebziger Jahre. Beteiligt haben sich mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten auch zum Teil weit angereiste Unimog’ler und Mitglieder des Unimog-Clubs, die ihre technischen Raritäten oft vom Schrottplatz geholt und wieder einsatzbereit funktionsfähig restauriert haben.

    Unimog mit HOLDER-Spritzgerät zum Pflanzenschutz.

    Die Konzeption für den Einsatz in der Landwirtschaft war von Anfang an ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Unimog. Dabei stand besonders die technische Entwicklung gegenüber dem Traktor im Vordergrund. Dieser war, wie auch die sich damals noch im Einsatz befindlichen Zugtiere, nur auf das Ziehen angehängter Geräte beschränkt. Der Unimog wurde so konstruiert, dass er neben der hinteren Anbaumöglichkeit gleichzeitig noch an der Front und zum Teil an der Seite Geräte tragen konnte, die in ihrer Kombination oft mehrere Arbeitsgänge gleichzeitig ausführen konnten.

    Der ehemalige Werkleiter für den Produktbereich Unimog und MB-trac, Hans-Jürgen Wischhof (79), eröffnete die Matinee mit einem Vortrag. Mit großer Leidenschaft und Begeisterung zitierte er die Überschrift aus einem Prospekt von 1957: „Unimog macht schwere Arbeit leicht“. Darunter ist eine Abbildung eines Unimog beim Pflügen, und es folgt die Aufzählung mehrerer Vorteile beim Einsatz eines Unimog bei den verschiedenen Arbeiten. Am Ende der Aufzählung kommt der Hinweis, dass der Leser „bei einem Besuch auf unseren Beispielbetrieben, dem Murghof und dem Pfinzhof, selbst sehen kann, wie viele Vorteile der Unimog in der Praxis bringt“. Der Murghof gegenüber dem Schloss Rotenfels gehört inzwischen der Familie Rohwer; auf dem Gelände des ehemaligen Pfinzhofs bei Karlsruhe wurde Industrie angesiedelt.

    Aber im Saal sitzen zwei Zeitzeugen, die sich noch detailreich an ihre Arbeit auf den beiden Musterhöfen erinnern können. Mit vielen Fotos der Vorführ-Arbeitseinsätze von Kartoffelsetzmaschinen bis Rübenerntern oder Seitenmähdreschern können sich die Zuhörer sofort in die damalige Situation versetzen. Auch das ist Museum – nicht nur das Aufstellen von Geräten.

    Martin Schumacher (2. v. l.) stellte seinen Unimog 411 vor, der einst auf dem Murghof seine Dienste tat

    Doch selbst dazu gibt es noch eine Überraschung. Im Saal ist Martin Schumacher aus Sinsheim (Elsenz). Ihm ist es vor einiger Zeit auf einer bekannten Versteigerungsplattform gelungen, einen Unimog 411, der ehemals auf dem Murghof im Einsatz war, zusammen mit mehreren Anbaugeräten zu ersteigern. Mit dem Beamer wird der Kraftfahrzeugbrief gezeigt, auf dem handschriftlich als Erstbesitzer die Daimler Benz AG, Gutsverwaltung Murghof, eingetragen ist. Die Erstzulassung erfolgte am 10. Mai 1957.

    Er wurde im Dezember 1962 an einen Landwirt im Landkreis Schaumburg-Lippe verkauft, wo ihn Schumacher, nach vermutlich 20 Jahren im hintersten Winkel einer Scheune stehend, wieder zum Leben erweckt hat. Und genau so steht das über 50 Jahre alte Fahrzeug auf dem Außengelände des Museums. Mit vielen Roststellen und mit Staub und Strohresten versehen, macht der Unimog einen leicht mitgenommenen Eindruck. Aber er ist ein wahrer Schatz, und vielleicht gibt es ja irgendwo ganz tief im Rahmen verborgen noch ein paar Erdkrumen vom ehemaligen Murghof …

    Fotos: Hans-Peter Hegmann

  • Einzigartiger Unimog auf Magdeburgs Schienen

    Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB), nahm jetzt auf der Messe „Innotrans 2018“ in Berlin den symbolischen Fahrzeugschlüssel für den 2-Wege Unimog von Dr. Ralf Forcher, Leiter Marketing, Vertrieb und Service bei Mercedes-Benz Special Trucks entgegen.

    Der erste Unimog der neuen Generation mit Doppelkabine und Umrüstung zum 2-Wege-Fahrzeug wurde jetzt auf der Messe „InnoTrans“ in Berlin an die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) übergeben. Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB, nahm den symbolischen Fahrzeugschlüssel für den 2-Wege Unimog von Dr. Ralf Forcher, Leiter Marketing, Vertrieb und Service bei Mercedes-Benz Special Trucks, und Andreas Angenstein, Bezirksleiter der Unimog Generalvertretung Ahlborn, entgegen.

    Holger Doth, verantwortlich für das Segment 2-Wege Fahrzeuge bei Mercedes-Benz Special Trucks: „Wir freuen uns, dass die Magdeburger Verkehrsbetriebe weiterhin auf die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit des Unimog vertrauen.“

    „Der neue Unimog wird dank modernster Ausstattung und Technik die Einsatzzeiten verkürzen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter verbessern“, freut sich Birgit Münster-Rendel.

    Der als Einsatzfahrzeug für städtische Verkehrsbetriebe konzipierte Unimog U 423 verfügt über eine Zagro Drehschemel-Schienenführung für sehr enge Kurvenradien, eine Doppelkabine der Firma Kronenburg mit Platz für bis zu sieben Personen sowie einem Kofferaufbau zum Mitführen hydraulischer Aufgleisgeräte. Ab Werk wurde das Unimog-Fahrgestell bereits mit mehreren aufbauspezifischen Fahrgestell-Modifikationen von Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) ausgeliefert –  zum Beispiel mit einer Radstandsverlängerung auf 5400 mm, um das Fahrzeug optimal für die umfangreichen externen Aufbauumfänge vorzubereiten.

    Dank seiner Wandlerschaltkupplung kann der Unimog im Notfall auch eine Straßenbahn abschleppen oder Rangierarbeiten im Depot übernehmen. Und da er als 2-Wege-Fahrzeug schnell und komfortabel zwischen Schiene und Straße wechseln kann, ist er für den Einsatz bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben wie geschaffen und immer schnell zur Stelle, wenn es darauf ankommt.

  • Aktionstag im Unimog-Museum zu den Themen Ernte und Transport

    Unimog Baureihe 411 mit Segler Ernterotor Mähwerk und Amazone Anhänger mit Bordwanderhöhung bei der Grünfutterernte – Foto: Daimler AG

    Beim vorletzten Aktionstag im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der Landwirtschaft werden am Sonntag, dem 30. September Unimog mit Anbaugeräten für diese Zwecke im Mittelpunkt stehen.

    Der Murghof in der Nähe des heutigen Unimog-Museums in den 1960er Jahren – Foto: Daimler

    Los geht es aber am Sonntagmorgen um 11 Uhr zunächst mit einer Matinee über die landwirtschaftlichen Musterhöfe, die die damalige Daimler-Benz AG ab 1956 bis in die 1970er Jahre betrieb, um zu zeigen, dass man mit nur einem Unimog und entsprechenden Anbaugeräten einen mittelgroßen bäuerlichen Mischbetrieb bewirtschaften konnte. In Wort und Bild und in Erinnerungen von Zeitzeugen werden der Murghof und der Pfinzhof vorgestellt.

    Bei der Fahrzeugpräsentation am Nachmittag reicht das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge und Geräte vom Feldhäcksler der allerneuesten und vom Baumschüttler neuerer Bauart über den Maispflücker und -rebler der 1960er Jahre bis hin zum Einfahr-Mähdrescher aus den 1950er Jahren. Ebenso werden Transportlösungen aus den verschiedenen Jahrzehnten präsentiert wie Anhänger der Firma Müller-Mitteltal. Dabei sind die Fahrzeuge und die Anbaugeräte zum Teil auch im Einsatz zu erleben.

    Prospekt für Müller-Mitteltal-Anhänger zum Unimog aus den 1950er Jahren – Slg. Wessel

    Für junge Besucher gibt es einen Basteltisch, ein Riesenpuzzle und eine kleine Überraschung am Ende der Fahrzeugvorführung.

    Herzlich willkommen zu diesem Aktionstag sind wie immer alle Unimog mit entsprechenden Anbauten und Ausrüstungen. Wer mit dem eigenen Unimog vorfährt, bekommt freien Eintritt, einen Essens- und Getränkegutschein und ein kleines Andenken an den Tag.

    Das genaue Programm des Aktionstags findet man unter

    www.unimog-museum.de/faszination/aktuelle-veranstaltungen/