Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Museumsshop und Tourist-Info im Unimog-Museum öffnen am 05. Mai – Ausstellung bleibt noch geschlossen

    Die aktuellen Entwicklungen im Umgang mit dem Coronavirus haben auch Auswirkungen auf das Unimog-Museum. Da Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von unter 800 m² öffnen dürfen, wird auch der Museumsshop wieder mit dem Verkauf starten.

    Die erzwungene Auszeit haben die Mitarbeiterinnen in den letzten Wochen dazu genutzt, den Shop schöner und übersichtlicher und nach den Hygienevorgaben zu gestalten. Ab Dienstag, den 05. Mai 2020, ist es nun wieder möglich, hochwertige Sammlermodelle, Spielsachen, Fachliteratur, Kleidung und viele weitere Unimog-Produkte vor Ort zu erwerben. Der Museumsshop ist zunächst von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. In dieser Zeit steht auch die Tourist-Info von „Im Tal der Murg“ für Auskünfte bereit.

    Die Museumsleitung sorgt dafür, dass Abstandsgebote während des Einkaufs und/oder der Beratung eingehalten werden und jeder Kunde nur mit Alltagsmaske die Einrichtung betritt. Die Ausstellungsfläche bleibt noch geschlossen.
    Fragen beantwortet das Museumsteam gerne. Tel.: 07225 98131-0, E-Mail: info@unimog-museum.de.

    Das Restaurant im Unimog-Museum bietet ab dem 04. Mai 2020 von Montag bis Freitag, bei telefonischer Vorbestellung, Mittagessen zum Abholen von 11 bis 13 Uhr an.

    Um den Mythos Unimog weiterhin erlebbar zu machen, präsentiert das Museum ansonsten jede Woche Ausstellungsstücke in Wort und Bild – auf der Homepage, im Newsletter und in den sozialen Kanälen Facebook und Instagram.

  • Historischer Werbefilm zum Mercedes-Benz Unimog 404 S

    Unbedingt anschauen – der vielleicht beste historische Werbefilm zum Unimog 404 S. 😍😀

    Das Unimog-Museum ist derzeit geschlossen, aber dafür öffnen wir einmal mehr die Tore unseres Unimog Archivs 🎬 Der Mercedes-Benz Unimog 404 S war und ist ein treuer Helfer im Militär, bei der Feuerwehr, in der Industrie und in der Bauwirtschaft, was dieses Video eindrucksvoll belegt.

  • Ludwig Weinfurtner dreht YouTube-Videos mit seinem Unimog

    Text & Quelle: Anna-Lena Weber, www.idowa.de 31.10.2019
    Ludwigs ganzer Stolz: sein Unimog 411, 2,3 Tonnen schwer und 34 PS stark. Foto: Anna-Lena Weber

     

    Die Leidenschaft für den Unimog hat Ludwig Weinfurtner von seinem Opa übernommen. Die Idee, andere über YouTube daran teilhaben zu lassen, kam ihm aus Langeweile.

    Ludwig Weinfurtner zieht am Reißverschluss eines drei auf sechs Meter großen Zeltes. Es steht in der Einfahrt zu seiner Wohnung in Trasching bei Roding. Hinter der Plane kommt ein Unimog 411 zum Vorschein. Er geht zur Fahrerseite des Universal-Motor-Geräts, das mit „Unimog“ abgekürzt wird. Dort deutet er an der Tür auf ein paar Unebenheiten: „Da hatn d’Oma gspachtelt.“ Mit den Fingern fährt er über den Rand der Motorhaube. Sieht man genauer hin, erkennt man Pinselstriche im Lack. Die hat auch die Oma hinterlassen: „De hat na lackiert“. Farbe: Resedagrün. Der Unimog Jahrgang 1966 ist seit 34 Jahren Teil der Familie Weinfurtner. Seit knapp einem Jahr darf Ludwig offiziell mit ihm fahren. Ausprobiert hat er das natürlich schon viel früher. Mit seinem Opa ist er bereits als Dreijähriger in den Wald gefahren. Ein paar Jahre später durfte Ludwig selbst mal hinters Steuer. Und der Opa? „Der is hald derweil ind Schwammerl ganga.“

     

    Der Unimog: vom Arbeitsgerät zum YouTube-Star

    Ludwig schraubt erst seit sechs Jahren an dem Unimog rum. Vorher durfte er das vom Opa aus nicht. Sein technisches Know-how hat er sich angelesen oder einfach rumgetüftelt. Seit September macht der 18-Jährige eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik. Die Zylinderkopfdichtung hat er notgedrungen einmal im Wald ausgetauscht. Das dazugehörige Video „Unimog Fail beim Heufahren/Zylinderkopfdichtung mitten im Wald tauschen“ hat über 100 000 Aufrufe.

    Seinen YouTube-Kanal „Ludwig Weinfurtner“ betreibt er seit dem 3. März 2015. „Des is an Opa sei Geburtstag“, bemerkt Ludwig. Absicht sei das aber nicht gewesen. Sobald es um Privates geht, ist Ludwig kein Mann der vielen Worte. Zu seiner Beziehung zum Großvater sagt er nur: „Mei, da Opa is a Guader.“ Umso detailreicher erzählt er von seinem Unimog. Vor allem in seinen Videos.

    Gerade ist er dabei, die neu eingestellte Einspritzdüse in den vierten Zylinder einzubauen: „Mei Vermieter is a Lastwangfahrer gwen und der hat sofort ghert, dass de vom vierten Zylinder nachtropft. I habs ausbaut und wos is? Ja, de is noß.“ Also musste eine neue her. Den Ausbau und die Einstellung der Düse hat er schon auf Video aufgenommen. Auch den Einbau hält er für seine Community fest. Die 1000-Abonnenten-Marke knackt er im Oktober 2017. Ab da werden es stetig mehr. Mittlerweile zählt der Kanal 132 Videos, 12 800 Abonnenten und über vier Millionen Aufrufe.

    Eins hat sich aber nie geändert: Zu 93,3 Prozent sind seine Zuschauer männlich. Die meisten seiner Videos haben einen Untertitel. Dass auch die etwas davon haben, die des bairischen Dialekts nicht mächtig sind. Seine Videos schauen Leute überall auf der Welt. Sogar in der Mongolei und Kanada werden sie abgerufen. Der Altersdurchschnitt seiner Zuschauer ist von über 45 Jahren auf Anfang 20 gesunken. „Warum des de junga Leid so gfallt, des versteh i ned“, rätselt Ludwig über seinen Erfolg. War es doch reine Langeweile, die ihn dazu trieb, Videos über sich und seinen Unimog zu drehen.

    Ludwig fährt mit dem Unimog sogar zum Abiball

    Oft hat er grobe Ideen, wie er ein Video drehen möchte, immer funktioniert das nicht. „Aber im Nachhinein wirds eh immer besser“, sagt er. Beim Filmen helfen ihm seine Brüder oder Bekannte. Was er filmt, kommt immer darauf an, was gerade ansteht. Heu für die Hobbylandwirtschaft vom Vater heimfahren, am Unimog rumschrauben oder andere Modelle des Kultfahrzeuges von Mercedes Benz testen. Doch auch als Laie bleibt man aufgrund des Traschingers gerne dran.

    Seinen Unimog bindet er überall mit ein. Ins Promo-Video für die Feuerwehr Trasching, bei der er Mitglied ist. Oder bei der Fahrt zur Schule. Die ist natürlich in einem Video festgehalten und hat 125 000 Aufrufe. Nach bestandenem Abitur bestreitet er auch die Fahrt zum Abiball mit dem Unimog. „Da hab i mir a Tanzpartnerin ausgliehn. Ghert ja ned mir, aber für den Abend is mitgfahrn“, erzählt Ludwig knapp. Ob der Unimog auch als Frauenmagnet fungiert? „Ja keine Ahnung, es is a Cabrio, es is a Benz, er hat Allrad, der hat alles.“ Fakt ist: Wenn er mit Freunden weggeht, gibt es immer welche, die ihn von YouTube kennen. Ludwig bildet sich nichts darauf ein. Er macht die Videos, weil es ihm Spaß macht, nicht, um erkannt zu werden.

    Material für ein Video muss her: „Neues vom Unimog Nummer 7“

    Fürs Drehen und Schneiden rechnet er mit bis zu 20 Stunden in der Woche. Er verdient auch Geld mit seinen Videos, oder vielmehr mit der Werbung, die zu Beginn und während der Clips, von YouTube geschaltet werden. Einen Betrag zwischen 20 Cent und zwei Euro verdient er pro Schaltung. „Des wennst umrechnest, kommst auf an Stundenlohn zwischen fünf und zehn Euro.“ Je nachdem, wie oft seine Videos geklickt werden. Einfluss auf den Inhalt und wo die Werbung platziert wird, hat er nur bedingt. Inhalte wie Alkohol blockiert er. Das eingenommene Geld investiert er, wie soll es anders sein, in seinen Unimog. Zum Beispiel in die neue, gerade fertig eingebaute Einspritzdüse. Nur noch die Abdeckung im Fußraum zwischen Fahrer- und Beifahrersitz wieder aufsetzen und Ludwig kann den Motor starten.

    Nachdem das mit Diesel betriebene Nutzfahrzeug warmgelaufen ist, schwingt sich Ludwig in die Fahrerkabine. Laut ist es. Ein Radio ist zwar eingebaut, aber ausgeschaltet. Gegen die Motorengeräusche kommt es nicht an: „Da muss i an Schalldämpfer in Auspuff einbauen, des is nix auf Dauer, da wirst dorat.“ Sich unterhalten geht nur, wenn man sich anschreit. Die Lenkung geht schwer. Von Stoßdämpfern hat der Unimog auch noch nichts gehört. Jede Unebenheit am Boden spürt man sofort. Eine Fahrt mit dem Unimog ist vergleichbar mit einer Fahrt in der Wilden Maus. Trotzdem, das Gefährt vollbringt wahre Meisterleistungen oder wie es Ludwig sagen würde: „Da Unimog hold.“ Es geht in den Wald. Ludwig peilt einen Hang an. Und fährt den unbefestigten, holprigen Weg hinauf. Eine Steigung von 45 Grad schafft der Unimog mit links. Oben angekommen wendet er das Fahrzeug und stellt es mit den beiden linken Reifen auf zwei Baumstämme. Eine perfekte Position für einen Panoramaschwenk. Ludwig steigt aus und zückt sein Handy. Material für den Clip „Neues vom Unimog Nummer 7“ ist im Kasten.

    Hier geht es zu Ludwigs YouTube Kanal. 

  • Kettenfahrzeuge: Vor- und Nachteile

    Die Gewinnung von Kohlenwasserstoffressourcen, das Sammeln von Beeren, das Fischen und die Jagd – das alles ist ein rentables, vielversprechendes, aber auch schwieriges Geschäft, so wie die Spiele hier, in denen Sie alles verlieren oder Millionen gewinnen können. Die Bewegung und vor allem der Transport von Personen und Gütern im Gelände mit Permafrost, jungfräulichem Schnee, Sümpfen, Wasserbarrieren und Steinen ist eine Aufgabe von zunehmender Komplexität. Und wenn gewöhnliche Autos diese Schwierigkeiten nicht überwinden können, treten die Geländefahrzeuge auf die Bühne, die jedes unebene Gelände bewältigen können.

    Die Vorfahren moderner Geländewagen wurden vor mehr als hundert Jahren entwickelt. Und heutzutage sind sie sehr gefragt. Die allerersten Modelle waren geländegängige Fahrzeuge auf Vollkette und sie bildeten die gesamte „Flotte“ der damaligen Geländefahrzeuge. Im Laufe der Zeit verloren Geländefahrzeuge auf Schienen einen Teil ihrer Position an Radfahrzeuge. Wie die Praxis gezeigt hat, waren Maschinen dieses Typs passierbarer als ihre Vorgänger.

    Kettenfahrzeuge sind jedoch nicht aus dem Verkauf verschwunden – im Gegenteil, sie werden in vielen Bereichen aktiv eingesetzt und können schwerwiegende Straßenhindernisse überwinden. Sie haben auch eine ganze Armee von Fans, die den neuesten Radfahrzeugen trotz ihrer offensichtlichen Vorteile feindlich gegenüberstehen. Aber was genau sind die Vorteile von Radfahrzeugen? Versuchen wir es genauer zu verstehen.

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