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  • Aktionstag im Unimog-Museum zum MB-trac am 28. Oktober

    Prospektbild von 1984 – Slg. Wessel

     Aktionstag im Unimog-Museum zum Thema MB-trac am 28. Oktober

    Noch einmal lädt das Unimog-Museum im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der Landwirtschaft zu einem Aktionstag ein. Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 dreht sich dabei alles um den „Mercedes unter den Traktoren“ – den MB-trac.

    Das Programm startet am Sonntagmorgen um 11 Uhr mit einer Matinee zum Thema. Darin geht es um die Entwicklung und die Geschichte dieses auf Basis des Unimog entstandenen Kult-Traktors, um Pläne für Weiterentwicklungen sowie um Traktoren von heute und morgen und was der MB-trac von damals mit ihnen zu tun hat.

    Bei der Präsentation von ca. 20 MB-trac für unterschiedliche Anwendungen wird es nachmittags auch Vorführungen wie das Rücken von Baumstämmen geben. Und in der Unimog-Werkstatt kann man das „Innenleben“ eines MB-trac 700 in Augenschein oder sogar unter die Lupe nehmen. Sein Getriebe wird dort derzeit in Stand gesetzt, damit er fit für den Winterdienst auf dem Museumsgelände wird. Auf junge Besucher warten ein Mal- und Basteltisch und ein Riesenpuzzle.

    Herzlich willkommen zu diesem Aktionstag sind natürlich alle MB-trac und ihre Besitzer. Wer mit einem MB-trac vorfährt, bekommt freien Eintritt, einen Essens- und Getränkegutschein und ein kleines Andenken an den Tag.

    Das genaue Programm des Aktionstags findet man unter

    www.unimog-museum.de/faszination/aktuelle-veranstaltungen/

    Die Drei freuen sich auf den Besuch weiterer Artgenossen am Aktionstag MB-trac – Foto Wessel

  • Die Unimog-Musterbetriebe Murghof und Pfinzhof

    Verwalter Günter Hopfgarten beim Mähen auf dem Murgvorland bei Rotenfels – Foto: Daimler AG

    Die Unimog-Musterbetriebe Murghof und Pfinzhof

    Beim Aktionstag des Unimog-Museums am 30. September 2018 zu den Einsätzen „Ernte und Transport“ wurden viele Gaggenauer und viele Unimog-Fans erstmals darauf aufmerksam gemacht, dass die Gebäude auf der anderen Seite der Bundesstraße zum überwiegenden Teil früher zu einem landwirtschaftliches Mustergut der damaligen Daimler-Benz AG gehörten.

    Hierzu Auszüge aus meinem Band 3 der „Geschichten rund um den Unimog“:

    Als der Unimog 1951 nach Gaggenau umgezogen war, stellte sich die Frage nach einem Vorführgelände in der Nähe des Werkes. In Sichtweite bot sich das Hofgut Amalienberg an, ein damals üblicher landwirtschaftlicher Mehrzweckbetrieb mit Kartoffel- und Getreideanbau sowie Viehzucht. Mit ebenen Feldern sowie leichten und steilen Hanglagen war er ideal geeignet, den „universellen Einsatz“ des neuen Gaggenauer Produktes zu testen und zu demonstrieren. Das Gelände rund um den Amalienberg wurde daher für Vorführungen rege genutzt. Für die Idee, dort ein Schulungsgebäude mit Übernachtungsmöglichkeiten zu errichten, konnte der Gutsverwalter Kurt Hagen nicht gewonnen werden. Er wollte sich seinen landwirtschaftlichen Betrieb nicht noch häufiger durch die Schulungsteilnehmer stören lassen.

     

    Einsatzversuche mit Kartoffellegegerät am Amalienberg – Foto: Daimler AG

    Ein weiteres landwirtschaftliches Vorführgelände wurde beim Winklerhof im heutigen Gaggenauer Stadtteil Winkel gefunden. Der Besitzer und Landwirt Karl Maier konnte den Besuchern über eigene Erfahrungen mit dem Unimog berichten, denn er hatte einen Unimog 70.200 – bereits 1949 bei Boehringer in Göppingen gebaut – täglich im Einsatz.

    Einsatz beim Winklerhof 1955 (noch ohne Bäume beim Haus) – Foto: Daimler AG

    1953 war die Unimog-Schulung gebaut und eingeweiht worden. Sie steht heute noch neben dem Unimog-Museum.

     

    Die Unimog-Schulung kurz nach der Fertigstellung – Foto Daimler AG

    Um die Wirtschaftlichkeit des Unimog in konkreten Fällen unter Beweis zu stellen, wurden Ende der 50er Jahre in der Nachbarschaft des Schulungsgebäudes der Murghof und im 40 km entfernten Grötzingen der Pfinzhof angepachtet. Beweisen wollte man damit auch, dass entgegen herrschender Meinung derartige Höfe ohne tierische Zugkraft wirtschaftlich betrieben werden können.

    Der Murghof repräsentierte den typischen bäuerlichen Mischbetrieb mit 15 bis 30 Hektar und nur einem Unimog als zentralem Fahrzeug. Eingerichtet wurde ein Laufstall für Kühe mit Melkstand. Das Murgvorland wurde für Grünfutter gepachtet. Hinzu kamen Flächen im benachbarten Bischweier. Hatte doch bereits Albert Friedrich, einer der geistigen Väter des Unimog, immer wieder in Erinnerung gerufen, dass die Landwirtschaft „ein Transportgewerbe wider Willen“ ist. Hier konnte der Unimog seine Ladefläche und insbesondere seine Schnelligkeit zusätzlich einbringen.

     

    Szene auf dem Murghof – Foto: Daimler AG

    Der Pfinzhof hingegen war ein reiner Ackerbaubetrieb ohne Viehwirtschaft mit 62 Hektar, wie er damals in Norddeutschland häufig anzutreffen war.

    Der Pfinzhof bei Karlsruhe-Durlach in „Ein viehloser Ackerbaubetrieb“ – Mitteilungen der DLG – Sammlung Wessel

    Die Bedeutung dieser Beispielbetriebe wird daran deutlich, dass sie 1958 über 3000 Besucher zählten. Darunter 427 Einzelkunden, 329 Besucher in Gemeindegruppen und immerhin 2.423 Besucher von Fachverbänden oder landwirtschaftlichen Berufsgruppen.

    Die Erfahrungen in der Bewirtschaftung der beiden Musterhöfe wurden ausführlich in landwirtschaftlichen Fachzeitschriften wie Deutsche Landwirtschaftszeitung, Deutsche Landwirtschaftliche Presse, Mitteilungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, Technik für Bauern und Gärtner publiziert.

    Dass diese beiden Höfe eine hervorragende Ergänzung zu den Schulungen, Werksführungen und Vorführungen darstellten, belegen zahlreiche Schreiben. So ist in einem Brief der Alzeyer Automobil-Gesellschaft m.b.H. zu lesen: „Von der Möglichkeit, Unimog-Interessenten zu einer Besichtigung des Werkes Gaggenau einzuladen, machten wir regen Gebrauch und fuhren mit Bauernvereinen usw. nach Gaggenau. Wir dürfen hier besonders betonen, dass wir dabei von den maßgeblichen Herren im Werk Gaggenau volle Unterstützung in unseren Wünschen fanden. – Wenn wir hier die Beispielshöfe „Pfinzhof“ und „Murghof“ besonders nennen, so tun wir dies, weil wir damit unseren landwirtschaftlichen Interessenten ein vorbildliches Beispiel des Unimog-Einsatzes zeigen konnten. Gerade dadurch konnte sich mancher Interessent zum Kauf eines Fahrzeuges entschließen, denn in der Werbung wird das gezeigte Beispiel immer den größten Erfolg erzielen.“

    Karl-Heinz Gutmann auf einem Prospektfoto beim Murghof – Foto: Daimler AG

    Karl-Heinz Gutmann, heute ehrenamtlicher Helfer im Unimog-Museum, betreute viele Besuchergruppen. Gelegentlich, so Gutmann, wurden auch Prospekt-Fotos gemacht. Eines hat noch heute bei ihm in der Wohnung einen Ehrenplatz. Es zeigt ihn beim Betanken eines Unimog beim Murghof. Aufgenommen hat dieses Bild der langjährige Pressereferent des Unimog-Bereichs, Siegfried Köppe. Und so sind auch seine Frau und sein Sohn Heinrich mit auf dem Bild. Den Steiff-Unimog gibt es heute noch in der Familie Köppe.

    Der Murghof in der Nähe des heutigen Unimog-Museums in den 1960er Jahren – Foto: Daimler AG

    Siegfried Köppe, der auch die Schriftleitung der Kundenzeitschrift „Unimog-Ratgeber“ hatte, hörte eines Tages den Verwalter des Murghofes, Dr. Reinhardt, Besuchern gegenüber sagen: „In diesem großen Gebäude wohnt nur noch der Verwalter, denn die anderen Arbeitskräfte brauchen wir dank des Unimog nicht mehr!“ – Köppe reagierte sofort und bald darauf zog der gelernte Diplom-Landwirt und Agrarjournalist mit seiner vierköpfigen Familie zusätzlich im Murghof ein. Seine Frau als Bauerntochter fühlte sich dort sehr wohl. Und wenn sich am Wochenende mal ein unangemeldeter Besucher auf dem Murghof zeigte, übernahm Köppe die Führung.

    Hilfreich für die Arbeit von Siegfried Köppe in der Schriftleitung des Ratgebers und beim Texten von Verkaufsunterlagen war natürlich auch, dass er durch die Einsatzversuche auf dem Murghof und dem Schulungsgelände sehr früh mit allen Neuentwicklungen konfrontiert wurde. Informationen, die dann immer noch fehlten, steuerten seine Kegelbrüder aus der Entwicklung und dem Vertrieb bei.

    Im Heft 14 des „Unimog-Ratgebers“ von 1959 beschreibt Schriftleiter Siegfried Köppe – ergänzt durch eine reizvolle Zeichnung – das Futterholen auf dem Murghof – Sammlung Wessel

    Verwalter des Murghofs war dann von 1959 bis 1972 Günter Hopfgarten (siehe Bild oben) mit seiner Frau Liselotte. In diese lange Zeit fiel auch 1967 die Aufgabe der Milchwirtschaft und der Aufbau einer Schweinezucht.

    Der Murghof wurde 1976 abgepachtet, da das Konzept nicht mehr den damaligen Verhältnissen in der Landwirtschaft entsprach. Der Pfinzhof wurde in Bauland umgewandelt.

    Ab Mitte der 70er Jahre war die Unimog-Schulung im Wesentlichen nur noch Depot für Anbaugeräte und Lager für Verkaufsmaterialien.

    Dr. Kurt Albus und die Unimog-Musterbetriebe

    Im Heft’l 89 des Unimog-Club Gaggenau wurde von mir der Leiter der Anwendungstechnik im Unimog-Versuch, Dr. Kurt Albus, vorgestellt.

    Im Juni 1953 hatte er seine Doktorarbeit mit dem Thema „Die Entwicklung der motorischen Entwicklung zum Säen und Hacken von Getreide und Rüben sowie zur Kartoffelkultur – Grundlagen, Gang und Zukunftsaussichten“ an der Uni Hohenheim abgeschlossen. Als besonders positives Beispiel war darin bereits der Unimog mit Fronthackgerät enthalten.

    Am 1. September 1953 fing der frisch gebackene Doktor dann im Unimog-Versuch an. Er erinnert sich, dass dieser noch in einer ‚besseren Baracke’ untergebracht und eine kleine Ausstellung und die Ersatzteilversorgung mit dabei waren. Bereits nach kurzer Zeit erprobte er zunächst in der Nähe von Worms und dann wochenlang in ganz Westdeutschland mit seinen Kollegen Willi Seitz und Ludwig Wohlfahrt den Stoll-Rübenvollernter. Voller Stolz präsentierte er diesen auch an seiner früheren Hochschule in Hohenheim.

    Seine Kollegen amüsierten sich, wenn Albus während des Fahrens in extremer Liegestellung den Verlauf der Rübenrodung fotografierte. Fortan war er der Rübenspezialist. Dies führte auch dazu, dass er bei Hoegen-Dijkhof in Holland diese Geräte mit besonderer Smaring-Schar für feuchte Böden studierte und dann präsentierte. Albus resümiert heute: „Nirgendwo kommen Natur und Technik so eng zusammen wie bei der Rüben- und Kartoffelernte!“

    Bereits 1952 hatte der Unimog-Bereich ein ganzes Jahr lang versucht, in Jugoslawien mit dem Unimog Fuß zu fassen um dort die Landwirtschaft zu motorisieren – oder sogar zu Unimog-isieren. Bis dahin galt immer noch als Regel, dass zu einem landwirtschaftlichen Betrieb auch ein Pferd gehört.

    Wegen dieser beabsichtigten Motorisierung der Landwirtschaft türmten sich auch in einer Halle des Unimog-Versuchs unzählige Maschinen und Anbaugeräte, die Albus in mühseliger Kleinarbeit und mit Hilfe einer Kranbahn sortierte um danach die weitere Verwendung mit den Herstellern zu klären. Zwischen 1954 und 1957 wurde Albus dann als Gruppenleiter mit sechs Mitarbeitern für die Geräteerprobung und -freigabe verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehörten dabei auch Vorträge bei Verkäuferschulungen – natürlich insbesondere über den Rübenvollernter.

     

    Vorführung für einen indischen Maharadscha auf einem Versuchsgelände in Rastatt 1955 – links Dr. Kurt Albus, daneben Albert Friedrich, der damalige Technische Leiter des Unimog-Bereichs – Foto: Slg. Albus

    Als großes Schaulaufen bezeichnet heute Albus eine Vorführung vor einem indischen Maharadscha im Beisein der gesamten Unimog-Hierarchie sowie einiger ‚Zentralisten’ im Jahr 1955 auf einem Versuchsgut der Südwestdeutschen Saatgut GmbH im Raum Rastatt (heute ist dort das Pkw-Werk Rastatt von Mercedes-Benz). Vorgestellt wurde das gesamte Jahresprogramm von der Saat bis zur Ernte mit Front-, Heck- und Seitenanbaugeräten einschließlich Schädlingsbekämpfung.

    Auch hierbei wollte man wieder beweisen, dass die landwirtschaftliche Vollmotorisierung mit dem Unimog gewährleistet werden kann. Mit dem gleichen Ziel wurden immer wieder landwirtschaftliche Betriebe für Versuchseinsätze gewonnen.

    Dabei stieß Albus auch auf den Pfinzhof bei Karlsruhe-Durlach. Als er dort ankam, war gerade eine LANZ-Raupe mit Anhängepflug im feuchten Gelände hängengeblieben. Albus besorgte zwei Unimog im benachbarten Gaggenau und zwei Stunden später war der LANZ samt angehängtem Pflug rausgezogen. Ein anschließendes Gespräch mit dem Bewirtschafter Dr. Eckard aus Hohenwettersbach mündete dann in Überlegungen, den Hof für den Unimog als Versuchsgut zu pachten. Es musste schnell gehen und Albus erhielt zu seiner eigenen Überraschung vom Kaufmännischen Leiter des Unimog-Bereichs Dr. Alfred Rummel und vom Versuchsleiter Christian Dietrich grünes Licht, selbst mit dem Vorstand von Daimler-Benz Kontakt aufzunehmen. Leiter des Vorstandssekretariats war Dr. Hanns Martin Schleyer, der ebenfalls sofort einwilligte. Der erste Schritt auf dem Weg zum späteren Nachweis einer möglichen Vollmotorisierung der Landwirtschaft mittels Unimog war gemacht. Der Verwalter des Pfinzhofs, Diplomlandwirt Hans Bühler, wurde daher auch gleich mit verpflichtet.

    Durch Erprobungen und Vorführungen bestanden bereits Kontakte zum Murghof. Mit dem Staatlichen Liegenschaftsamt in Baden-Baden konnte Albus als nächsten Schritt die Pachtung des Murghofs vereinbaren. Auch hier wurden der bisherige Verwalter und sein Mitarbeiter gleich mit übernommen. Und um die Fläche zu erweitern, wurde als „Seilwindenversuch“ eine Waldfläche am Hang gerodet.

    Der Kaufmännische Leiter des Unimog-Bereichs, Dr. Alfred Rummel, legte Wert darauf, dass der Nachweis der landwirtschaftlichen Vollmotorisierung wissenschaftlich begleitet wird. Hierfür konnte Albus an der Uni Hohenheim den Jungwissenschaftler Dr. Theo Bischoff gewinnen, der eigentlich bereist eine Zusage des Landwirtschaftsministeriums hatte. Auf Vermittlung von Dr. Rummel wurde zudem Dr. Reinhardt für diese Aufgabe gewonnen.

    Die mögliche Vollmotorisierung der Landwirtschaft mittels Unimog wurde in vielen Fachzeitschriften vorgestellt – Sammlung Wessel

     

    Zahlreiche Fachaufsätze in landwirtschaftlichen Zeitschriften und in Publikationen des Unimog-Bereichs erschienen in der Folgezeit von Bischoff und Reinhardt. Darin werden beispielsweise der Murghof und der Pfinzhof ausführlich vorgestellt, um dann in verschiedenen Tabellen den Anbau, die Ernteerträge und die Düngung, den Maschineneinsatz vom Unimog bis hin zu Kleingeräten, den Jahres-Arbeitsplan mit den verschiedenen Fruchtarten und den Zeitplan der Bestellung und der Ernte und natürlich – das Wesentlichste – den wirtschaftlichen Erfolg vorzustellen. Hinzu kamen Führungen auf dem Pfinzhof und dem Murghof für das Fachpublikum, das in großer Zahl anreiste. Dies ganz im Sinne von Max Eyth, um den Unimog den Experten bei der Arbeit zeigen zu können. Es waren somit die Vorläufer der späteren Feldtage.

    Soweit der Auszug aus der Vorstellung von Dr. Kurt Albus im Heft’l 89.

    Beispiel eines Fachberichts aus dem Jahr 1960 zum Murghof

    1960 beschreibt Dr. Theo Bischhoff, Uni Hohenheim, in der Fachzeitschrift „BAUEN AUF DEM LANDE“ wie er vier Jahre zuvor daran mitwirkte, den von der damaligen Daimler-Benz AG gepachteten Murghof zu einem landtechnischen Beispielbetrieb – einem Feldhäxelhof – umzubauen. Darin heißt es: „Der Betrieb muß sich nach erfolgter Umstellung selbst tragen und die laufenden Kosten der Mechanisierung decken können.

    Besonders interessant sind die Aufnahmen vor und nach den Umbaumaßnahmen.

    Michael Wessel

    14. 10. 2018

     

  • Aktionstag im Unimog-Museum zu Ernte und Transport

    Ein Unimog mit einer „halbautomatischen“ Kartoffellegemaschine. Die „andere Hälfte“ bestand aus zwei Frauen, die die Kartoffeln in die Drehteller einlegen mussten.

    Hans-Peter Hegmann schreibt am 4. Oktober im Badischen Tagblatt:

    Im Unimog-Museum Gaggenau fand am 30. September als Ergänzung zu den immer wieder wechselnden Themen-Sonderausstellungen von Fahrzeugen ein weiterer Aktionstag statt. Im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der Landwirtschaft war diesmal das Thema Ernten und Transportieren an der Reihe.

    Neben einem Vortrag zum Einsatz des Unimog auf den landwirtschaftlichen Musterhöfen der Daimler-Benz AG mit Zeitzeugen gab es am Nachmittag eine Fahrzeugpräsentation und Vorführungen mit den museumseigenen Geräten und den älteren Unimog aus dem Zeitraum von 1960 bis in die Siebziger Jahre. Beteiligt haben sich mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten auch zum Teil weit angereiste Unimog’ler und Mitglieder des Unimog-Clubs, die ihre technischen Raritäten oft vom Schrottplatz geholt und wieder einsatzbereit funktionsfähig restauriert haben.

    Unimog mit HOLDER-Spritzgerät zum Pflanzenschutz.

    Die Konzeption für den Einsatz in der Landwirtschaft war von Anfang an ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Unimog. Dabei stand besonders die technische Entwicklung gegenüber dem Traktor im Vordergrund. Dieser war, wie auch die sich damals noch im Einsatz befindlichen Zugtiere, nur auf das Ziehen angehängter Geräte beschränkt. Der Unimog wurde so konstruiert, dass er neben der hinteren Anbaumöglichkeit gleichzeitig noch an der Front und zum Teil an der Seite Geräte tragen konnte, die in ihrer Kombination oft mehrere Arbeitsgänge gleichzeitig ausführen konnten.

    Der ehemalige Werkleiter für den Produktbereich Unimog und MB-trac, Hans-Jürgen Wischhof (79), eröffnete die Matinee mit einem Vortrag. Mit großer Leidenschaft und Begeisterung zitierte er die Überschrift aus einem Prospekt von 1957: „Unimog macht schwere Arbeit leicht“. Darunter ist eine Abbildung eines Unimog beim Pflügen, und es folgt die Aufzählung mehrerer Vorteile beim Einsatz eines Unimog bei den verschiedenen Arbeiten. Am Ende der Aufzählung kommt der Hinweis, dass der Leser „bei einem Besuch auf unseren Beispielbetrieben, dem Murghof und dem Pfinzhof, selbst sehen kann, wie viele Vorteile der Unimog in der Praxis bringt“. Der Murghof gegenüber dem Schloss Rotenfels gehört inzwischen der Familie Rohwer; auf dem Gelände des ehemaligen Pfinzhofs bei Karlsruhe wurde Industrie angesiedelt.

    Aber im Saal sitzen zwei Zeitzeugen, die sich noch detailreich an ihre Arbeit auf den beiden Musterhöfen erinnern können. Mit vielen Fotos der Vorführ-Arbeitseinsätze von Kartoffelsetzmaschinen bis Rübenerntern oder Seitenmähdreschern können sich die Zuhörer sofort in die damalige Situation versetzen. Auch das ist Museum – nicht nur das Aufstellen von Geräten.

    Martin Schumacher (2. v. l.) stellte seinen Unimog 411 vor, der einst auf dem Murghof seine Dienste tat

    Doch selbst dazu gibt es noch eine Überraschung. Im Saal ist Martin Schumacher aus Sinsheim (Elsenz). Ihm ist es vor einiger Zeit auf einer bekannten Versteigerungsplattform gelungen, einen Unimog 411, der ehemals auf dem Murghof im Einsatz war, zusammen mit mehreren Anbaugeräten zu ersteigern. Mit dem Beamer wird der Kraftfahrzeugbrief gezeigt, auf dem handschriftlich als Erstbesitzer die Daimler Benz AG, Gutsverwaltung Murghof, eingetragen ist. Die Erstzulassung erfolgte am 10. Mai 1957.

    Er wurde im Dezember 1962 an einen Landwirt im Landkreis Schaumburg-Lippe verkauft, wo ihn Schumacher, nach vermutlich 20 Jahren im hintersten Winkel einer Scheune stehend, wieder zum Leben erweckt hat. Und genau so steht das über 50 Jahre alte Fahrzeug auf dem Außengelände des Museums. Mit vielen Roststellen und mit Staub und Strohresten versehen, macht der Unimog einen leicht mitgenommenen Eindruck. Aber er ist ein wahrer Schatz, und vielleicht gibt es ja irgendwo ganz tief im Rahmen verborgen noch ein paar Erdkrumen vom ehemaligen Murghof …

    Fotos: Hans-Peter Hegmann

  • Aktionstag im Unimog-Museum zu den Themen Ernte und Transport

    Unimog Baureihe 411 mit Segler Ernterotor Mähwerk und Amazone Anhänger mit Bordwanderhöhung bei der Grünfutterernte – Foto: Daimler AG

    Beim vorletzten Aktionstag im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der Landwirtschaft werden am Sonntag, dem 30. September Unimog mit Anbaugeräten für diese Zwecke im Mittelpunkt stehen.

    Der Murghof in der Nähe des heutigen Unimog-Museums in den 1960er Jahren – Foto: Daimler

    Los geht es aber am Sonntagmorgen um 11 Uhr zunächst mit einer Matinee über die landwirtschaftlichen Musterhöfe, die die damalige Daimler-Benz AG ab 1956 bis in die 1970er Jahre betrieb, um zu zeigen, dass man mit nur einem Unimog und entsprechenden Anbaugeräten einen mittelgroßen bäuerlichen Mischbetrieb bewirtschaften konnte. In Wort und Bild und in Erinnerungen von Zeitzeugen werden der Murghof und der Pfinzhof vorgestellt.

    Bei der Fahrzeugpräsentation am Nachmittag reicht das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge und Geräte vom Feldhäcksler der allerneuesten und vom Baumschüttler neuerer Bauart über den Maispflücker und -rebler der 1960er Jahre bis hin zum Einfahr-Mähdrescher aus den 1950er Jahren. Ebenso werden Transportlösungen aus den verschiedenen Jahrzehnten präsentiert wie Anhänger der Firma Müller-Mitteltal. Dabei sind die Fahrzeuge und die Anbaugeräte zum Teil auch im Einsatz zu erleben.

    Prospekt für Müller-Mitteltal-Anhänger zum Unimog aus den 1950er Jahren – Slg. Wessel

    Für junge Besucher gibt es einen Basteltisch, ein Riesenpuzzle und eine kleine Überraschung am Ende der Fahrzeugvorführung.

    Herzlich willkommen zu diesem Aktionstag sind wie immer alle Unimog mit entsprechenden Anbauten und Ausrüstungen. Wer mit dem eigenen Unimog vorfährt, bekommt freien Eintritt, einen Essens- und Getränkegutschein und ein kleines Andenken an den Tag.

    Das genaue Programm des Aktionstags findet man unter

    www.unimog-museum.de/faszination/aktuelle-veranstaltungen/

  • Roland Feix im Einsatz mit Unimog und Rabe-Pflug

    Zum Betrachten des Videos das Bild anklicken

    Nach fast 70 Jahren hat der Unimog-Pionier das Pflügen nicht verlernt

    Der 90-jährige Unimog-Pionier Roland Feix war Überraschungsgast beim großen Unimog- und MB-trac-Treffen der Unimog-Generalvertretung Henne am zurückliegenden Sonntag in Aufhofen in der Nähe des Starnberger Sees. Und wie vor 69 Jahren setzte er sich ans Steuer eines Unimog und pflügte einige Furchen. Ein Besucher, der Prospektfotos mit Roland Feix aus dem Jahr 1949 kannte, sagte spontan: „Ich komme mir vor wie auf einer Zeitreise“.

    Roland Feix pflügt beim Unimog- und MB-trac-Treffen in Aufhofen – Foto: Wessel

     

    Prospektfoto aus dem Jahr 1950 mit Roland Feix beim Pflügen Slg. Wessel

    1949 war Roland Feix zunächst als Monteur in die Unimog-Abteilung der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer in Göppingen tätig und wurde dann als Vorführer insbesondere im Gebiet der überaus erfolgreichen Generalvertretung Henne tätig. Noch heute schwärmt Feix vom besonderen Talent des damaligen Vertriebsleiters Otto Seyfried. Nachdem der den regionalen Adel mit Unimog für die Jagd versorgt hatte, machte er den reichen Landwirten klar, dass sie sich doch auch so ein Fahrzeug leisten konnten. Damals verkaufte die Generalvertretung Henne etwa ein Viertel der in Deutschland zugelassenen Unimog – und das gilt heute noch. Die Erfolgsstory hat also Bestand.

    Roland Feix (li.) und daneben Otto Seyfried, der legendäre Verkaufsleiter von Henne um 1950 – Slg. Feix

    An den Nummernschildern konnte man bei dem Treffen ablesen, dass viele Unimog- und MB-trac-Besitzer nur für das eintägige Treffen eine lange Anfahrt in Kauf genommen hatten. Mit dabei waren auch Fans aus Österreich und der Schweiz.

    Roland Feix beim Wenden des Pflugs – Foto: Wessel

    Bei diesem Treffen im bayerischen Oberland hatten viele der insgesamt etwa 400 Unimog und MB-trac auch Anbaugeräte mit dabei. Als ein Unimog 411 mit Rabe-Pflug seine ersten Furchen zog, kam die Idee auf, dass doch Roland Feix, der 1949 und 1950 unzählige Vorführungen in Bayern absolviert hatte, mal wieder ans Steuer sollte. Er ließ sich nicht lange bitten und machte mit. Die Zuschauer waren beeindruckt, wie leichtfüßig der 90jährige ins Fahrerhaus stieg. Nach einem nur kurzen Vertrautmachen mit der leicht veränderten Hydraulik-Bedienung zog Roland Feix zur Begeisterung der Gäste mehrere Furchen.

    Selbst das Aussteigen klappt noch flott – Foto: Wessel

    Rund sieben Jahrzehnte liegen auch zwischen den beiden folgenden Bildern. Das historische Prospektfoto von 1950 zeigt Roland Feix mit einer Heckseilwinde, mit der er die ersten Versuche anstellte und dabei auch viele Ändrungen anregte. Das zweite Bild entstand jetzt beim Treffen von Henne in Aufhofen.

    Prospektfoto von 1950 mit Roland Feix – Slg. Wessel

     

    Roland Feix mit Heckseilwinde 2018 – Foto: Wessel

    Michael Wessel

    Erstveröffentlichung im Badischen Tagblatt vom 5. September 2018

     

     

     

  • Henne rief – und alle kamen zum Unimog- und MB-trac-Treffen

    Unimog- und MB-trac-Treffen von Henne am 2. September in Aufhofen

    Es war schon eine Augenweide, als sich am Sonntagmorgen, dem 2. September, die Unimog und MB-trac von zwei Seiten – wie auf einer Perlenschnur aufgereiht – südlich von München auf den großen Flächen in Egling-Aufhofen trafen. Am Ende des Tages waren es mehr als 400. Mit dabei hatten viele Unimog und MB trac auch historische und neue Anbaugeräte. Diese wurden zur Freude der Besucher teilweise im Einsatz gezeigt. Eingeladen hatte zu diesem imposanten Treffen die Unimog-Generalvertretung Henne.

     

    Ein wunderschönes Bild boten die vielen Unimog und MB-trac

    Das Unternehmen begleitet den Alleskönner seit seiner ersten Stunde und wollte mit diesem Treffen ein Event für die gesamte Community und Fangemeinde des Unimog veranstalten. Neben den Oldtimern konnten sich die Besucher auch anhand einer Vielzahl von ausgestellten Exponaten von der Leistungsfähigkeit der aktuellen Unimog-Baureihen überzeugen.

    Überdurchschnittlich hoch war dabei der Anteil an Unimog mit „grüner Lackierung“. Laut Thomas Rieger, dem Centerleiter Süd von Henne, wollte das Unternehmen damit ein klares Signal für die Verwendung des Unimog in der Landwirtschaft und bei landwirtschaftlichen Lohnunternehmern setzen.

    Für die Idee eines Unimog und MB trac Treffens konnte Henne weitere Mitstreiter gewinnen: den Historischen Fahrzeugverein Deining, den Verein Historische Fahrzeuge und Geräte Neufahrn, die Oldtimer-Freunde Endlhausen und die Oberbayerischen Unimog Freunde.

    Henne präsentierte sein aktuelles Programm an Unimog und Baumaschinen

    Freundliche Begrüßung am Anmelde- und Infopunkt

    Das mobile Sägewerk und im Hintergrund die Präsentation von Henne

    Das absolute Highlight des Treffens war aus meiner Sicht ein kleines altes Sägewerk, das mittels Seitenabtrieb und Riemen von einem Boehringer-Unimog, Fahrgestell-Nummer 250, angetrieben wurde. Bereits vor 1900 wurde diese Säge mittels Windkraft betrieben und später auf Elektrobetrieb umgerüstet. 2003 hat sie der Historischen Fahrzeugverein Deining restauriert und dabei mit einem mobilen Sockel versehen. Daher kann sie bei verschiedenen Treffen eingesetzt werden. Wobei der Aufwand dafür enorm ist. Daher ein ganz besonderer Dank an die engagierten Helfer.

    Vorführung des Schredderns

    Feuerwehrfahrzeuge verschiedener Generationen

    Fronthackgerät von Schmotzer

    Am Ende der Veranstaltung war der ganze Acker gepflügt

    Diese MB-trac 1800 intercooler sah so aus, als sei er direkt vom Fließband gelaufen

    Viele MB-trac hatten eine lange Anfahrt auf eigener Achse hinter sich.

    Trotz schlechtem Wetter reisten mehr als 2000 Besucher und über 400 Fahrzeuge an. Besonders hoch war der Anteil an MB trac. Deren Fahrzeugnummern ließen erkennen, dass viele Besitzer eine lange Anfahrt in Kauf genommen hatten, um bei diesem ersten Treffen im bayerischen Oberland mit dabei zu sein. Vermutlich hielt sich die Zahl der Unimog und MB trac am Ende die Waage. Da es sich um eine Tagesveranstaltung hielt, standen auch auf den Wiesen die Fahrzeuge direkt nebeneinander – also ohne Wohnwagen und Zelte.

    Ein Mercedes-Stern und ein Unimog-Schriftzug wiesen den Weg und vertrieben die dicksten Wolken

    Vorbau-Kompressor

     

     

     

    Die Oberbayerischen Unimog-Freunde grüßten mit diesem Sechserpack – der kleinste Unimog ist auf dem Bild nicht mehr zu erkennen

    Gegen Ende der Veranstaltung zeigte sich der Geschäftsführer von Henne, Frank Schlesinger, begeistert darüber, was seine engagierten Mitarbeiter mit tatkräftiger Unterstützung der drei historischen Vereine auf die Beine gestellt hatten.

    Weiterer Bericht zu einem besonderen Gast der Veranstaltung folgt.

    Fotos: Michael Wessel

  • Unimog- und MB-trac -Treffen bei Henne am 2. September

    Am 2. September 2018 veranstaltet Henne sein großes Unimog und MB trac Treffen in der Nähe von München beim Jägerwirt in der Hofmarkstraße 5, 82544 Egling/Aufhofen. Alle Mitglieder der Unimog-Community sind natürlich herzlich eingeladen mit Unimog oder MB-trac (egal welches Baujahr) dabei zu sein!

    Neben den Young- und Oldtimern auf dem Treffen zeigt Henne die neueste Unimog Technik und stellt alle Bereiche und Ansprechpartner des Unternehmens vor. Darüber hinaus gibt es:

    • Treffen von Unimog und MB-trac aller Baujahre
    • Ausstellung aktueller Unimog Technik für Agrar- und Kommunalanwendungen
    • Probefahren aktueller Unimog Modelle
    • Präsentation des JCB Baumaschinenprogramms
    • Zapfwellenleistungsprüfstand
    • Vorführung historischer Unimog Anwendungen
    • Kinderprogramm
    • Essen und Getränke vom Jägerwirt
    • und vieles mehr …

    Als besonderes Projekt möchte Henne versuchen, auf der Veranstaltung eine komplette Typenreihe aus Unimog und MB-trac aufzustellen. Helft Henne dabei und kommt mit Eurem Fahrzeug zum Treffen!

    Jeder Teilnehmer, der mit seinem Fahrzeug kommt, erhält ein Mittagessen, ein Getränk sowie eine Fahrzeugplakette.

    Wenn Ihr noch Fragen habt, meldet Euch einfach unter info@henne-unimog.de

  • Erweiterung des Unimog-Museums um ein Industriemuseum

    Bei einer Radtour der Gaggenauer SPD-Fraktion mit Bürgermeister Michael Pfeiffer und interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 28. August gab es Neuigkeiten bezüglich der geplanten Erweiterung des Unimog-Museums. Hier der diesbezügliche Auszug aus dem Bericht des Badischen Tagblatts von Hans-Peter Hegmann:

    Vor der nächsten Station, dem Unimog-Museum (UM), erklärte Pfrommer, dass es seit der Eröffnung einen großen Beitrag zur touristischen Akzeptanz von Gaggenau geleistet habe. Aufgrund der soliden Finanzbasis sehe der Gemeinderat kein Problem für die Gewährung des gewünschten Darlehens für die Erweiterungspläne.

    Zudem gab Pfeiffer bekannt, dass es inzwischen Gespräche zwischen der Stadt und der Betreibergesellschaft des Museums gebe. Ziel sei es, das schon einmal im Gespräch gewesene Industriemuseum der Stadt Gaggenau gemeinsam zu realisieren. Bei erfolgreichen Verhandlungen soll es seine Heimat in einer zusätzlichen zweiten Etage des Erweiterungsbaus erhalten und unter Regie der Stadtverwaltung betrieben werden. Das Unimog-Museum sei der ideale Ort, um die Industrie-DNA Gaggenaus, die sich einst im ehemaligen Dorf an der Murg entwickelte, in einem entsprechenden Umfeld darzustellen.

    Foto: Hans-Peter Hegmann

    Am 1. September erschien zu diesem Bericht noch ein „Nachtrag“:

    Für Museum einiges zu klären

    Gaggenau (red) – Im Nachgang zu unserem Bericht „Industriemuseum rückt wieder ins Blickfeld“ (BT vom 30. August) legt SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Pfrommer wert auf die Feststellung, dass die Gespräche zwischen der Stadt und der Betreibergesellschaft des Unimog-Museums erst noch geführt werden. „Ich habe darauf hingewiesen, dass in den nächsten Monaten die grundsätzliche Entscheidung ansteht, ob im Zusammenhang mit der Erweiterung des Unimog-Museums auch ein Industriemuseum in der Regie der Stadt ,angedockt‘ werden soll“, erklärt Pfrommer. Daraufhin habe Bürgermeister Michael Pfeiffer am Rande der öffentlichen SPD-Radtour mitgeteilt, dass zunächst noch einige Rahmenbedingungen zu klären seien, bevor man in konkrete Gespräche eintrete, um das Ziel zu verwirklichen.