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  • Unimog-Club Ostalb: Rückblick zum Frühjahrstreffen


    Das Frühjahrstreffen des Unimog Club Ostalb e.V. (UCO) am 22. + 23. April 2017 zog eine Vielzahl an Besuchern aus Nah und Fern an. Zusammen mit dem Hoffest der Firma Reiner Kunz Landtechnik gab es auf dem weitläufigen Veranstaltungsgelände viel zu erleben und zu entdecken.

    An beiden Tagen konnte der UCO insgesamt 60 Fahrzeuge und deren Fahrer/-innen willkommen heißen. Neben der großen Maschinenausstellung der Firma Reiner Kunz Landtechnik und dem Landeplatz für Hubschrauber-Rundflüge hatte der UCO einen Geländeparcours vorbereitet. Auf diesem zeigten einige Mitglieder des Vereins die Fähigkeiten aber auch die Grenzen verschiedener Unimog-Baureihen.

    Ralf Schnobl

    Fotos: UCO

  • Unimog-Club Gaggenau: Einladung zum Jahrestreffen in Dornstetten vom 16. bis 18. Juni

    Die Regionalgruppe Nordschwarzwald freut sich auf das Jahrestreffen 2017 des Unimog-Club Gaggenau in Dornstetten

    Die Planung sowie die Umsetzungen für das UCG-Jahrestreffen 2017 vom 16. bis 18. Juni laufen auf Hochtouren.

    Veranstaltungsort

    Das Jahrestreffen findet – wie das jährliche „normale“ Unimog-Treffen der Regionalgruppe Nordschwarzwald – in Dornstetten statt. Das mittelalterliche Dornstetten liegt im Nordschwarzwald in direkter Nachbarschaft zu Freudenstadt; es ist Teil der deutschen Fachwerkstraße und feiert dieses Jahr sein 1250. Stadtjubiläum.

    Adresse:

    Steinbruch KaDo (Kaltenbach Dornstetten)
    Oberer Lattenberg
    72280 Dornstetten

    Bitte fahren Sie das Veranstaltungsgelände nur über den ausgeschilderten Weg an.

    Die Anmeldung am Einlass ist ihr erstes Ziel – hier bekommen Sie dann auch ihre reservierten/gebuchten Marken für Essen und Getränke sowie weitere Infos. Eine Anreise (und Übernachtung) ist bereits ab Donnerstag 15 Uhr möglich.

    Da wir den Unimog-Parkplatz mit Campingmöglichkeit auf einem landwirtschaftlich genutzten Gelände realisieren, ist es erforderlich, dass jeder Unimog-Besitzer eine Auffangmöglichkeit für eventuell auslaufende Betriebsstoffe mitbringt (Anforderung vom zuständigen Landratsamt).

    Gruppen sollten möglichst geschlossen anreisen, damit sie beieinander stehend auf dem Unimog-Parkplatz untergebracht werden können.

    Es kann aus Kapazitätsgründen auf dem Unimog-Parkplatz keine Stromversorgung der einzelnen Abstellplätze realisiert werden, eine zentrale Möglichkeit das Handy, Notebook und so weiter zu laden, wird aber im Zelt realisiert.


    Programmpunkte

    Das Steinbruchgelände ist am Freitag und Samstag zum freien Geländefahren freigegeben.

    Fahrzeuge ohne festes Fahrerhaus oder Überrollbügel dürfen nicht in den Gelände-Parcours einfahren, weiterhin können wir keine Kinder unter sechs Jahren im freien Gelände-Parcours mitfahren lassen – dies hat sicherheits- und versicherungsrechtliche Gründe.
    Achtung: Das bedeutet NICHT, dass wir Fahrzeuge ohne Überrollbügel oder festes Fahrerhaus nicht zur Veranstaltung einladen – es geht hier nur um das sichere Befahren des Geländes.

    Am Sonntag wird der Geländeparcours der Bevölkerung für Mitfahrten im Unimog angeboten. Die Geländestrecke steht an diesem Tag nur in sehr eingeschränkter Version und nur in Absprache mit der Veranstaltungsleitung zur Verfügung.

    Die Mitfahrt am Sonntag wird gegen ein Entgelt von 2 € pro Person angeboten. Der Erlös wird der Nachsorgeeinrichtung für krebskranke Kinder in Tannheim gespendet.

    Es ist eine Tombola vorgesehen, deren Erlös der gespendeten Preise (unter anderem Rundflüge im Motorflugzeug, …) als „Bausteine zur Unimog-Museums-Erweiterung“ vorgesehen ist.

    Der Nordschwarzwald bietet natürlich auch optisch sowie ingenieurtechnisch einiges. Deswegen werden verschiedene Ausfahrten (Dauer cirka drei Stunden) angeboten. Hier und im näheren Umkreis sind namhafte Firmen vertreten – vom Dübel-Erfinder (Fa. Fischer) über den Markführer für Vakuumtechnik (Fa. Schmalz) bis hin zum Top-Hersteller für Spritzgussmaschinen (Fa. Arburg). Im Zuge dieser Ausfahrten sind auch Firmenbesichtigungen eingeplant. In Kombination mit einer schönen Schwarzwaldrundfahrt, beispielsweise auf die Schwarzwaldhochstrasse oder die Hornisgrinde mit Ausblick auf die Rheinebene, Straßburg und Baden-Baden), werden jeweils die Firmen Schmalz und Arburg aufgesucht. Für diese Fahrt werden auf dem Gelände Anmeldelisten ausgehängt.

    Das Unimog-Museum unterstützt uns mit historischen und neuen Fahrzeugen, die dann in einem speziellen Bereich vorgeführt und besichtigt werden können. Sollte ein Unimog-Mitglied ebenfalls ein interessantes Fahrzeug oder Anbaugerät vorstellen wollen, ist dies in Absprache möglich.

    Auch im Zelt ist einiges los, denn wir planen Fahrzeuge mit Kameras auszustatten, die dann ein Bild live ins Festzelt übermitteln – das dürfte eine durchaus interessante Perspektive werden.
    Foto-Präsentationen oder Lehrfilme (beispielsweise übers Geländefahren) werden in gemütlicher Atmosphäre im Zelt vorgeführt und auch stellenweise durch „Fachpersonal“ kommentiert.
    Auch hier sind wir flexibel – sollte ein Unimog-Mitglied eine Foto- oder Videodokumentation über eine Restaurierung oder Reise mit dem Unimog haben – freuen wir uns, wenn diese vorgetragen wird. Ein großer LED-Bildschirm sowie eine Mikrofonanlage sind vorhanden. Hierzu melden Sie sich bitte einfach bei der Veranstaltungsleitung vor Ort, bzw. vorab unter der E-Mail rb.nordschwarzwald@unimog-club-gaggenau.de

    Verpflegung

    Die Sportgemeinschaft (SG Dornstetten) übernimmt während dem Treffen die Bewirtung.
    Sie bieten täglich ein abwechslungsreiches Frühstück, Mittag- und Abendessen – jeweils in einem bestimmten Zeitrahmen. Außerhalb der Zeiten werden wir natürlich auch ein normales Getränke- und Essensprogramm anbieten.

    Wir freuen uns über eine rege Teilnahme, hoffen auf eine unfallfreie Veranstaltung und wünschen auf diesem Wege auch der parallel stattfindenden Veranstaltung in Aufenau ein gutes Gelingen.

  • Unimog-Museum: Vinissage der Sonderausstellung „Vom Orientexpress bis zum Unimog“ am 23. April

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    Finissage der Winterausstellung im Unimog-Museum: Letzte Gelegenheit über 100 Jahre alte Fahrzeuge aus Gaggenauer Produktion zu bestaunen

    Am Sonntag, dem 23. April, schließt die diesjährige Winterausstellung im Unimog-Museum ihre Pforten. Wer bisher noch nicht die Zeit gefunden hat, beispielsweise einen 115 Jahre alten Bergmann-Systemwagen oder den ältesten LKW der Welt von 1910 zu bestaunen, hat an diesem Tag die letzte Gelegenheit dazu. Denn die ersten 60 der 122 Jahre alten Geschichte des Automobilbaus wurden in der Ausstellung „Vom Orientexpress zum Unimog“ erzählt.

    Für alle Daimler-Werksangehörigen, die noch die Chance nutzen wollen, mehr über die Geschichte eines der wichtigsten Werke der Nutzfahrzeugproduktion ihres Konzerns, nämlich „den Benz in Gaggenau“, zu erfahren, gibt es am 23. April einen ermäßigten Eintritt von 3,90 Euro.

    Benz-Landtraktor mit Anhängerwagen fährt ins Benz-Werk Gaggenau, 1920 – Foto: Daimler AG

    Ab Montag, dem 24. April, wird dann diese Ausstellung abgebaut, um Platz zu machen für den Aufbau der Sonderausstellung 2017 mit dem Titel „Motoren, Getriebe, Achsen – Der Antriebsstrang des Unimog“, die am 30. April eröffnet wird.

     

    Hier ein kleiner Rückblick auf die Ausstellungseröffnung

    non Nicole Zerrath im Badischen Tagblatt vom 29. November 2016:

    Sonderausstellung gewährt Einblicke in die Geschichte des Automobilstandorts Gaggenau

    Angefangen hat er mit der Herstellung von Thermosflaschen, Luftgewehren und Fahrrädern: Theodor Bergmann, in dessen Werkshallen das erste Auto im Murgtal gefertigt wurde. Die Geschichte des Standorts Gaggenau als Produktionsstätte für Automobile mit dem Beginn 1895 bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts erzählt die neue Sonderausstellung des Unimog-Museums, die am Sonntagvormittag eröffnet wurde.

    Hildegard Knoop, Geschäftsführerin des Museums und Kuratorin dieser Ausstellung führt durch das Museum

    Hildegard Knoop, Geschäftsführerin des Museums und Kuratorin dieser Ausstellung führt durch das Museum

    Als „schönes Thema für das Jubiläumsjahr“ und eine „weiterführende Brücke zum Unimog“ bezeichnete Geschäftsführerin und Kuratorin Hildegard Knoop die neue Schau. Die ersten 60 der insgesamt 122 Jahre währenden Produktion seien in der Ausstellung, die mit dem Titel „Vom Orientexpress bis zum Unimog“ überschrieben ist, veranschaulicht. Dies sei nun der abschließende Höhepunkt der vielen Veranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Museums, über deren Vielzahl sie sich im Rückblick selbst erstaunt habe.

    Der älteste noch erhaltene Lastwagen der Welt stammt aus der Süddeutschen Automobilfabrik Gaggenau

    Der älteste noch erhaltene Lastwagen der Welt stammt aus der Süddeutschen Automobilfabrik Gaggenau

    Stefan Schwaab, Vorsitzender des Unimog-Museum-Vereins dankte „der Hauptmacherin Hilde für die wunderschöne Ausstellung“. Besonders stolz blicke man in diesem Jahr auf die Besucherzahlen zurück. Den Rekord von 40000 Besuchern 2007 habe man in diesem Jahr bereits im November überschritten.

    Von 1902 stammt dieser wunderschöne Bergmann-Wagen - dahinter der Liliput

    Von 1902 stammt dieser wunderschöne Bergmann-Wagen – dahinter der Liliput

    Kreisarchivar Martin Walter beleuchtete in seinem Vortrag die ersten drei Jahrzehnte der Automobilherstellung im Murgtal. Angefangen bei dem von Bergmann 1895 erstmals hergestellten Automobil, das unter dem Markennamen „Orientexpress“ verkauft wurde, über die Gründung der Süddeutschen Automobilfabrik 1905, den Kauf durch Benz&Cie. 1911 bis hin zur Fusion von Benz und Daimler 1926. Als Manifestation der Erfolgsgeschichte des Gaggenauer Autobaus nannte Walter zwei Ereignisse: Die 630 Tage dauernde Afrika-Fahrt des Paul Graetz in den Jahren 1907-09 mit dem „ersten Geländewagen“ der damaligen SAG und die mehr als 300 Siege in den 1920er Jahren des aus Gernsbach stammenden Rennfahrers Charly Kappler, dem „Niki Lauda der Weimarer Jahre“.

    Der Benz-Gaggenau von 1916

    Der Benz-Gaggenau von 1916

    ... auch von der anderen Seite

    … auch von der anderen Seite

    Nach einer Pause bei Sekt und Häppchen erhielten die Besucher die Gelegenheit, sich in der Ausstellung umzusehen. Zum Beweis für die neue Fahrtüchtigkeit des 100 Jahre alten Benz-Lkw, der zuletzt Probleme mit der Kupplung hatte und mit Hilfe der Firma LUK wieder in Ordnung gebracht werden konnte, wurde dessen Motor angelassen.

    Der Veritas-Scheunenfund

    Der Veritas-Scheunenfund

    Eine weitere Rarität in der Ausstellung ist das Cabriolet der einst in Muggensturm ansässigen Firma Dyna Veritas. Der Oldtimer aus der nur Sammlern bekannten Auto-Schmiede zeigt sich in unrestauriertem Zustand. Für alle Modell-Auto-Fans ist zum Start der aktuellen Ausstellung ein neues Modell erhältlich. Ein Mercedes-Benz-Langhauben-Lkw L6600, der auf seiner Pritsche einen Unimog 411 transportiert. Darüber, ob es sich bei dem eingelegten Foto um die Abbildung von Tor 1 oder Tor 2 handelt, waren sich die meist fachkundigen Besucher uneinig. Die Ausstellung endet am 23. April.

    Stolz prangt am Kühler der DIESEL-Stern. In Gaggenau wurden 1923 erstmals Diesel-Motoren in ein Automobil eingebaut.

    Stolz prangt am Kühler der DIESEL-Stern. In Gaggenau wurden 1923 erstmals Diesel-Motoren in ein Automobil eingebaut.

     

    Fotos: Michael Wessel

  • Unimog-Club Ostalb: Einladung zum Treffen am 22. und 23. April

    Der Unimog-Club Ostalb e.V. lädt zum diesjährigen Frühjahrstreffen ein. Das Treffen wird gemeinsam mit dem Hoffest von Reiner Kunz Landtechnik von Samstag, 22. April bis Sonntag, 23. April in 73577 Ruppertshofen stattfinden.
    Das Veranstaltungsgelände liegt an der K3328 zwischen Ruppertshofen und Tierhaupten in Richtung Täferrot.

    Die Besucher erwartet an diesem Wochenende ein abwechslungsreiches Programm rund um das Dienstleistungsspektrum der Firma Reiner Kunz (http://kunz-landtechnik.de). Es ist eine Maschinen- und Geräteausstellung geplant, der Bullenstall wird zur Besichtigung geöffnet sein und auch „Bullriding“ wird angeboten werden. Darüber hinaus wird es verschiedene Händlerstände und – als besonderes Highlight – Hubschrauberrundflüge geben. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich ebenfalls gesorgt sein.

    Der Unimog-Club Ostalb e.V. wird sich auf einer großen Fläche mit Platz für cirka 80 Fahrzeuge präsentieren können. Es wird dort auch einen kleinen Parcours für Geländefahrten geben, auf dem interessierte Besucher die Fähigkeiten verschiedener Unimog sehen und erleben können. Für die Kinder konnte ein Modellbauer gewonnen werden, der mit seinem Unimog-Modell
    inklusive Anhänger Rundfahrten anbieten wird.

    Eine Übernachtung auf dem Gelände ist bereits ab Freitag möglich.

    Mehr zum Unimog-Club Ostalb unter www.unimog-club-ostalb.de

    Foto: Unimog-Club Ostalb e. V.

  • Unimog-Museum: Start der Baumaßnahmen für das Werkstattgebäude

    Die Platik im Schloßgarten der Akademie Schloß Rotenfels beobachtet Anfang März das Anrücken der Bagger

     

    Anfang März 2017 rollten die Bagger an, um auf dem Gelände der Akademie Schloß Rotenfels neue Parkplätze entstehen zu lassen. Dies als Ausgleich für Parkplätze, die zukünftig bei der Erweiterung des Unimog-Museums entfallen werden.

    Viel Erde wurde ausgebaggert …

    … und durch Baumaterial ersetzt. Ende März war der neue Parkplatz fertig.

    Ende März begannen dann die Kanalisationsarbeiten vor der alten Unimog-Schulung, um daneben das neue Werkstattgebäude mit Seminarraum und Archiv entstehen zu lassen. Der erste Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum e. V. , Stefan Schwaab, ist zuversichtlich, dass das Werkstattgebäude in diesem Jahr eingeweiht werden kann.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Unimog 411 pflügt ohne Fahrer

    Bereits in den 1950er Jahren haben sich viele einen Spaß daraus gemacht, den Unimog ohne Fahrer zu pflügen. Man erzählt sich, dass in Frankreich zwei Kundendienstmonteure jeweils am Ende eines riesigen Feldes saßen und aufsprangen, wenn sich der Unimog dem Rande näherte. Doch einmal kam er nicht. Sie gingen ihm entgegen und stellten fest, dass er sich in einem Loch festgefahren hatte. So groß sind manche Felder in Frankreich.

    Andreas Burren, dem wir schon viele Unimog-Filme zu verdanken haben, demonstriert uns das Pflügen ohne Fahrer. Herzliches Dankeschön an ihn für diesen wieder gelungenen Beitrag.

     

  • Führungswechsel beim Unimog Veteranen Club e. V.

    Nach der Bestätigung des neuen 4-köpfigen Vorstandes steckte dieser bereits die Köpfe zusammen.                                      Von rechts: Jochen Schäfer, Daniel Brinkmann, Stefan Kugel, Thomas Kugel.

    „Ich habe einen ganz tollen Job!“ erklärte vor ein paar Jahren Klaus Schlüter, der damalige Vorsitzende des Unimog Veteranen Club am Ende seines Rechenschaftsberichtes bei einer Jahreshauptversammlung. Um dann lächelnd hinzuzufügen: „Ich wäre ja dumm, wenn ich etwas anderes sagen würde. Schließlich will ich ja auch mal abgelöst werden.“

    Der vom bisherigen Vorstand vorbereitete Führungswechsel ist am 12. März in der Hauptversammlung erfolgt. Gewählt wurde Stefan Kugel aus Kierspe, 39 Jahre, mit dem Aufgabenschwerpunkt Management zum 1. Vorsitzenden gewählt. Zweiter Vorsitzender und in erster Linie Ansprechpartner in Technikfragen wurde Jochen Schäfer aus Wuppertal, 54 Jahre. Um IT-Themen und die Webseite kümmert sich zukünftig Daniel Brinkmann aus Wipperfürth, 27 Jahre, und verantwortlich für die Verwaltung und die Kasse ist jetzt Thomas Kugel aus Hückeswagen, 45 Jahre.

    Die Jahreshauptversammlung war wieder gut besucht.

    Die Vorstandsmitglieder wohnen also jetzt „etwas verstreut“. Dies ist aber im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel sicher kein Problem.

    Mit 148 Mitgliedern in der Teilnehmerliste war die Versammlung wieder sehr gut besucht.

    Das Team der Unimog-Community dankt dem bisherigen Vorstand für seine tolle Arbeit und wünscht dem neuen Vorstand ebenfalls wieder viel Erfolg.

    Fotos: Susanne Hartke

  • Das Magazin Explorer stellte vor: Unimog 6×6-Expeditionsfahrzeug

    Das Magazin EXPLORER stellte in seiner Ausgabe 9.2016 einen Unimog 6×6 mit besonders leichter Kabine vor. Hier der dazu passende Film.

    Und hier geht es zum Magazin:   www.explorer-magazin.com

    … und hier zum Hersteller des Aufbaus:  www.offroad-leichtbau.de

    Jetzt schon vormerken: Das Globetrotter-Treffen beim Unimog-Museum in Gaggenau findet vom 28. bis 30. Juli statt.

  • Seit 1923 Diesel-Motoren in Automobilen

     

    1933 konnte das Zehnjährige des Diesel-Einbaus in Gaggenau gefeiert werden

    Das heutige Gaggenauer Mercedes-Benz Werk der Daimler AG geht auf die 1894 gegründeten Bergmanns Industriewerke zurück. Darin wurden 1895 erstmals Personenwagen und um 1898 auch Lastwagen und Omnibusse gebaut. 1907 übernahmen Benz&Cie., Mannheim, das Werk und firmierten ab 1911 als Benzwerke Gaggenau GmbH und ab der Fusion im Jahr 1926 als Daimler-Benz AG.

    Ganz entscheidend für den Fortbestand des Werkes in sehr schweren Zeiten der Hochinflation war es, dass im Februar 1923 erstmals im Benzwerk Mannheim gebaute Vierzylinder-Dieselmotoren in Gaggenau nach entsprechender Anpassung in Lastwagen eingebaut wurden. Ursprünglich waren in Mannheim Zweizylinder-Dieselmotoren für Motorpflüge entwickelt worden.

    In dem Buch „Die Automobile der Benzstadt Gaggenau“ heißt es: „Ab Ende 1923 erlöste zwar die Rentenmark aus dem Währungs-Chaos, die Geldmenge wurde jedoch zu knapp gehalten. Hohe Zinssätze, ungeheure steuerliche Industriebelastungen und der Wegfall des Zollschutzes dämpften die Inlandsnachfrage.

    Dieser Lastwagen war 1933 mit einem Diesel-Motor zehn Jahre in Betrieb

    Amerikanische und französische Wagen drängten auf den deutschen Markt. Es wurde deutlich, dass die deutschen Produktionsverfahren veraltet und der internationalen Konkurrenz nicht mehr gewachsen waren. Benz Gaggenau überstand diese schweren Jahre noch relativ gut, man hatte ja den Diesel-Lkw, mit dem man wieder nicht nur Ansehen mehren, sondern auch verhältnismäßig viele Aufträge verzeichnen konnte. Stolz feierte man daher in Gaggenau im Jahr 1933 zehn Jahre Diesel-Lastkraftwagen.“

    Das Diesel-Lied von Max Rißmann gab es auch auf einer Schallplatte als Werbegeschenk

    Der Konstrukteur Max Rißmann schrieb Mitte der 1930er Jahre für die Große Karnevalsgesellschaft Gaggenau nach der damals bekannte Meleodie „Lore, Lore“ ein Loblied auf den Diesel-Motor. Daimler-Benz übernahm es und brachte es auf Schelllack-Platten als Werbeartikel heraus. Auch eine Medaille wurde aus diesem Anlass herausgegeben.

    Michael Wessel

    Fotos: Daimler AG

    Liedtext: Hans-Otto Neubauer, Michael Wessel: „Die Automobile der Benzstadt Gaggenau“, Hamburg, 1986

    Nebenbei:

    Für einen guten Bekannten suche ich ein Exemplar der Schallplatte mit dem Diesel-Lied. Kontakt: wessel-gaggenau@t-online.de