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  • Unimog-Museum: Sonderausstellung zur Energiegewinnung

    Turbinen im Murgwerk der EnBW

    Das Unimog-Museum zeigt in den Wintermonaten Sonderausstellungen, die nicht direkt mit dem Unimog oder MB-trac in Verbindung stehen. Besonderen Zuspruch fanden in den letzten Jahren Präsentationen und Fachvorträge, die sich mit der Wirtschaft- und Industriegeschichte des Murgtals befassten. So beispielweise die Glasindustrie, die Holzverarbeitung und Flößerei und natürlich die Automobilindustrie von den Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Unimog.

     

    Bau der Schwarzenbachtalsperre

    Ab 26. November 2017 bis 22. April 2018 ist die Ausstellung „Von Mühlen, Talsperren und Kraftwerken – Energieerzeugung im Murgtal“ zu sehen.  Sie geht den Fragen nach: Welche Energiequellen nutzten die Menschen im Murgtal in den letzten 200 Jahren, um Maschinen anzutreiben, Licht zu machen, zu heizen, kochen, waschen, bügeln usw.? Wie funktioniert die Erzeugung von Strom und dessen Transport? Wie arbeitet ein Wasserkraftwerk? Und wie sieht die Zukunft der Energiegeerzeugung aus? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt unsere diesjährige Winterausstellung.

    Vor fast 100 Jahren entstand mit dem Murgwerk das erste Elektrizitätskraftwerk in
    staatlicher Hand. Doch es war nicht das erste Mal, dass im Murgtal Strom erzeugt wurde.
    Die Ausstellung
     – erklärt, wie aus alten Mühlen erste Elektritzitätswerke wurden
     – erzählt in Wort und – bewegtem – Bild die Geschichte des Murgwerks und
    der Schwarzenbachtalsperre
     – zeigt zahlreiche Beispiele fürs Beleuchten, Kochen, Heizen und Arbeiten früher
    und heute
     – präsentiert eine Schau von Fahrzeugen mit Hybrid- und Elektroantrieb

    Mehr zur Ausstellung und das Programm drumherum unter: www.unimog-museum.de

     

    Rückhaltebecken in Forbach

    Copyrigth EnBW und Unimog-Museum

  • Nachruf für unser Ehrenmitglied Heinz Schnepf

    von Michael Wessel, Ehrenvorsitzender des Unimog-Club Gaggenau e. V.

    Wir mussten im Unimog-Club Gaggenau schweren Herzens Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied Heinz Schnepf, der am 11. November nach langer, schwerer Krankheit verstarb.

    Heinz Schnepf lernte ich als Kollegen im Gaggenauer Mercedes-Benz Werk – in unserem Benzwerk – und dann sehr intensiv als Vorstandskollege im Unimog-Club Gaggenau kennen und vor allen Dingen schätzen.

    Er war ein Mann der allerersten Stunde der Clubgründung. Nach einem von mir initiierten Unimog-Treffen im März 1993 auf dem Gaggenauer Jahnplatz fuhren wir mit den rund 60 Unimog zum Waldseebad. Dort standen Heinz und sein Nachbar Edwin Westermann neben mir, und wir verabredeten uns zu einem Planungsgespräch für die beabsichtigte Gründung eines Unimog-Clubs bei Edwin – heute würde man das „Sondierungsgespräch“ nennen.

    Wir überlegten dabei, wen wir aus der uns bis dahin bekannten Unimog-Szene für eine aktive Mitarbeit im Club gewinnen könnten. Das Schöne war, dass alle daraufhin angesprochenen Unimog-Freunde zusagten – darunter auch bereits Michael Schnepf als Schriftführer.

    Im Mai 1993 – also vor fast 25 Jahren – gründeten wir den Unimog-Club Gaggenau, damals noch als Regionalclub für den Landkreis Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden, denn dem bereits existierenden Unimog Veteranen Club wollten wir keine Konkurrenz machen. Sein unerschöpfliches Fachwissen stellte Heinz dann gleich beim ersten Schraubertreffen in seinem Hof unter Beweis. Ich sagte anschließend bewundernd: „Er könnte auch mit verbundenen Augen einen Unimog reparieren!“

    Besonderes Organisationsgeschick zeigten Edwin und er dann 1995 beim vom Club weitgehend organisierten großen Fest „100 Jahre Automobilbau in Gaggenau – 10 Jahre Unimog Veteranen Club“ auf dem Jahnplatz. Da merkte man die jahrzehntelange Erfahrung im Vereinsleben – an vorderster Stelle.

    Diese Vorerfahrung war natürlich auch sehr wertvoll beim rasanten Aufbau des Clubs. Bei den oft langen Vorstandssitzungen sprach Heinz nicht sehr viel. Aber was er sagte, das hatte dann umso mehr Gewicht. Er war scharfsinnig. Aber auch für keine Arbeit war er sich zu schade.

    Als Berater in Technikfragen stand insbesondere an den Samstagen sein Telefon nicht still. Bei Festen traute er sich kaum über den Platz zu gehen, denn immer wieder wurde er angesprochen – sowohl zu technischen Fragen als auch für einen Plausch unter Freunden.

    Das berufliche und private Leben von Heinz Schnepf war eng mit dem Unimog verbunden. Dies brachte ihn auch hinaus in die Welt. Im Extremfall – im doppelten Sinne – auf einer Tour von Paris bis Peking. Auch hier entstanden Freundschaften. Und es war immer wieder eine Freude, ihm zuzuhören, wenn er über seine Einsätze berichtete. Neben den fachlichen Themen waren es auch sehr humorvolle. Ja, sein besonders schelmischer Humor zeichnete ihn auch aus.

    Heinz Schnepf hinterlässt eine Lücke im Unimog-Club und im Unimog-Museum. Das haben wir in den letzten Monaten bereits verspürt, und das werden wir weiter schmerzlich spüren. Er war ein feiner Mensch.

     

  • Unimog-Werbung Anfang der 1950er Jahre

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; In der Landwirtschaft, In der Fortwirtschaft, Im Transportgewerbe; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Hier sechs Beispiele, wie Daimler-Benz für sein neues Produkt UNIMOG Anfang der 1950er Jahre geworben hat. Als Warenzeichen ist nur der Ochsenkopf in der Anzeige enthalten. Bekanntlich kam erst 1953 der Stern an den Unimog.

    Für unsere englischsprachigen Unimog-Freunde ist auch eine Anzeige für Südafrika mit dabei.

    Werbeanzeige zum U25, Baureihe 2010

    Daimler-Benz advertisement for the U25, series 2010, for South Africa

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT. Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!“; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Copyright: Daimler AG

     

     

  • Sitzen auf der Unimog-Pritsche

    Bei dieser Versuchsfahrt mußten die vier Mitfahrer leicht schräg sitzen

    Das Lied „Hab‘ mein‘ Wage vollgelade“ kommt einem beim Anblick dieser Bilder in den Sinn. Und schmunzeln muss man, wenn bei einem Probesitzen acht erwachsene Männer auf einer Pritsche Platz finden, die 1800 x 1800 Millimeter misst.

     

    „Hände auf die Oberschenkel!“ und schon haben acht Erwachsene Platz

    Bei dieser Körperfülle würden in der Praxis acht Personen keinen Platz finden

    Bequemer haben es diese Versuchsmitarbeiter auf der Pritsche eines Unimog-S

    Sitzprobe für einenFeuerwehraufsatz bei Boehringer

    Fotos: Daimler AG

     

  • Das Unimog-Jahr von Hans Liska: November

    Hier das Motiv des Monats November aus seinem Unimog-Kalender 1953 von Hans Liska:

     

    … und hier die Vorlage für den Künstler sowie noch ein paar Bilder „Unimog in aller Welt“. Copyright aller Bilder: Daimler AG

    Unimog U25, Baureihe 2010 eingesetzt in Sumatra

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 eingesetzt als Zugfahrzeug mehrerer Anhänger auf einer Zuckerrohrplantage

    Unimog U25, Baureihe 401 eingesetzt auf einer Plantage

    Unimog U25, Baureihe 401 eingesetzt im Urwald von Mato Grosso

    Unimog U25, Baureihe 401 bei einer Expedition

     

     

    Unimog U25, Baureihe2010 einer Forschungsexpedition in Athopien 1952

    Unimog U25, Baureihe 2010 aufgenommen in Mauretanien

    Unimog U25, Baureihe 401 als Zugfahrzeug bei einem Festumzug in Indonesien 1958

  • Das Unimog-Jahr von Hans Liska: Oktober

    Im Vorjahr zeigten wir monatlich die Zeichnungen von Hans Liska aus seinem Unimog-Kalender von 1953 – allerdings nur bis September. Die letzten drei Monate werden wir jetzt nachholen. Hier somit der Oktober mit einem Motiv beim Pflügen. Auch diesmal haben wir einige Fotos mit ähnlichem Einsatz dazugestellt – auch mit Heckaufreißer.

    Copyright der Fotos: Daimler AG

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Anbaubeetpflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Heckaufreißer

  • Unimog-Wissen in kompakter Form: Hebelstoßdämpfer

    Mit einer Broschüre zum Hebelstoßdämpfer startet das Unimog-Museum eine Reihe mit Expertenwissen in kompakter Form.

     

    Von den sicherheitsrelevanten Bauteilen eines Unimog der ersten Baureihen (Boehringer, Unimog 2010, Unimog 401 und Unimog 402) erhalten die Stoβdämpfer in aller Regel mit Abstand die geringste Aufmerksamkeit und Pflege. Selbst wenn zunehmend grössere Schwankungen im Fahrbetrieb deren eingeschränkte Funktion vermuten lassen, wird eher die Geschwindigkeit reduziert, als der Ursache nachgegangen. Ein Grund für diese weit verbreitete Haltung dürfte auch an der Tatsache gelegen sein, dass praktisch keine Unterlagen zu den verbauten Hebelstoβdämpfern des Herstellers Fichtel&Sachs verfügbar sind.

    Das Unimog-Museum hat sich mit der Schriftenreihe „Expertenwissen in kompakter Form“ das Ziel gesetzt, das in der Unimog-Szene vorhandene enorme Wissen zu Detailfragen zu dokumentieren und zu publizieren. Der Band 1 zum Hebelstoβdämpfer ist anfangs Juni erschienen. UCG-Mitglied Wolfram Ragg aus der Schweiz beschreibt darin die Funktionsweise, die Einstellung und die Revision der Hebelstoβdämpfer. Die 28-seitige Broschüre besticht auch durch zahlreiche Detailaufnahmen. Sie ist für 7,50 Euro erhältlich im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de (zzgl. Versandkosten). Stammtische und Regionalgruppen werden gebeten, mittels Sammelbestellungen den administrativen Aufwand in Grenzen zu halten.

    Bilder und Text: Claudio Lazzarini

  • UCG: Teilemarkt 2017 bei Bilderbuchwetter – Teil 2

    Der neue Vorsitzende des Unimog-Club Gaggenau, Rainer Hildebrandt, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Teilemarkts 2017 auf dem Gelände des Motorclubs Puma in Kuppenheim: „Alles lief reibungslos. Wir hatten gute Gespräche und schauen weiter zuversichtlich in die Zukunft.“

    Wenn Vater und Tochter gemeinsam mit einem Fotoapparat über den Teilemarkt schlendern, sieht die Ausbeute unterschiedlich aus. Hier noch eine Auswahl meiner Bilder.

    Michael Wessel

  • UCG: Teilemarkt 2017 bei Bilderbuchwetter – Teil 1

    Bei Bilderbuchwetter fand der Teilemarkt 2017 des Unimog-Club Gaggenau am 23. September 2017 auf dem Gelände des Motorclubs Puma in Kuppenheim statt.

    Hier einige Impressionen von Tina Wessel.

    Viel Spaß!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    (mehr …)

  • Zwei besondere Unimog-Bücher: Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016

    Im Verlag Klaus Rabe sind mit dem Titel „UNIMOG – Militär- und Polizeifahrzeuge“ bereits im Vorjahr zwei besonders beachtenswerte Bücher von Ralf Maile erschienen, die sich einer erfreulich großen Nachfrage erfreuen. Auf insgesamt 650 Seiten wird die gesamte Bandbreite des Unimog und auch des MB-trac im militärischen Bereich, inclusive den militärischen Feuerwehren und Sanitätsdiensten, sowie bei Polizeibehörden weltweit vorgestellt. Dies mit über 1400 teilweise erstveröffentlichten Fotos. Dass es sich dabei nicht um einfache „Bilderbücher“ handelt, wird an den besonders ausführlichen Bildbeschreibungen sowie den Tabellen zu den einzelnen Baureihen deutlich. Der Leser merkt sofort, dass Maile sowohl auf ein umfangreiches Bildarchiv zurückgreifen kann als auch auf profunde Fachkenntnisse zurückgreifen kann. Damit gelingt es ihm einmal mehr, den Unimog in seinem weltweiten Einsatz – diesmal reduziert auf ganz spezielle Kundengruppen – vorzustellen.

    Nach der Schilderung „der Entstehung einer Legende“ folgt eine interessant zu lesende „Zeitschiene“ von 1945 bis 2015“ bevor am Beispiel der Baureihe 437.4 Euro 6 (UHE) der Unimog im Gelände ausführlich vorgestellt wird.

    Der Gliederungspunkt 3 „Der Unimog im weltweiten Einsatz“ ist dann nach Baureihen gegliedert und reicht bis in den Band 2. Dabei werden sich die MB-trac-Freunde freuen, dass auch ihrem Liebling einige Seiten vorbehalten wurden.

    Abgerundet wird das zweibändige Werk durch eine Auswahl spezieller Prospekte aus dem Bereich Militär- und Polizeifahrzeuge und der Vorstellung der Mercedes-Produktionswerke Gaggenau, Aksaray und Wörth sowie einen „Stammbaum“ der Unimog- und MB-trac-Baureihen. Natürlich darf auch ein Hinweis auf das Unimog-Museum in Gaggenau nicht fehlen.

    Gesamturteil: sehr empfehlenswert

    Unimog – Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016, Band 1

    Autor: Ralf Maile, A4, 320 Seiten, 723 Fotos, fester Einband

    Unimog – Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016, Band 2

    Autor: Ralf Maile, A4, 336 Seiten, 718 Fotos, fester Einband

    jeweils 30 Euro

    Erhältlich sind die Bücher – neben vielen anderen-  beispielsweise direkt im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de

    Der Autor

    Bereits 2014 habe ich hier in der Unimog-Community ein Kurzportrait zu Ralf Maile veröffentlicht, das ich jetzt nur etwas aktualisiert habe:

    Zu seiner Aufgabe, 1988 das Auto-Album „40 Jahre Unimog“ zu schreiben, kam Ralf Maile nach eigenen Angaben „wie die Jungfrau zum Kind“. Oder konkreter: Die Modellauto-Zeitung hatte 1985 einen Aufruf nach Dokumenten und Fotos zum Unimog veröffentlicht. Von der Fülle des Materials war man überrascht und so wurde beschlossen, statt eines Berichts ein Sonderheft herauszugeben. Diese Aufgabe war Ralf Maile auf den Leib geschnitten, denn er war nicht nur engagierter Modellbauer sondern hatte ab 1979 eine Kraftfahrzeugmechaniker-Lehre bei der traditionsreichen Unimog-Generalvertretung Felix Kloz in Fellbach absolviert. 1986 wechselte er zur Branddirektion Stuttgart. Als Kfz-Meister ist er heute Leiter des Technischen Prüfdienstes.

    Das Auto-Album „40 Jahre Unimog“ fand reißenden Absatz, war es doch das erste systematisch aufgebaute Nachschlagewerk zur Unimog-Geschichte und vor allen Dingen zu den einzelnen Baumustern der ersten 40 Unimog-Jahre. So war die erste Auflage rasch vergriffen. Zwei jeweils überarbeitete Auflagen folgten, und das Werk erschien auch in Buchform.

    Daraufhin entwickelte Ralf seine Leidenschaft, die Fähigkeiten und die fast unendlichen Einsatzmöglichen des Unimog und des MB-trac zu dokumentieren und zu publizieren. Heute kann er für seine Veröffentlichungen auf sein Archiv mit über 180.000 Bildern und etwa 8.000 Dokumenten und Prospekten zurückgreifen. Und dies auch dank eines Kontaktnetzes zu Gleichgesinnten in aller Welt. Auch für den Produktbereich Sonderfahrzeuge und das Archiv der Daimler AG ist er ein gefragter Experte.

    19 Publikationen (Bücher und Paperbacks) zum Unimog und MB-trac hat Maile bisher veröffentlicht, weitere sind in Arbeit oder geplant. Er bezeichnet sie selbst als „ambitionierte Bilderbücher mit handfesten Informationen“. Er will zeigen, was die Fahrzeuge können und wofür sie eingesetzt werden. Obwohl sich Maile sehr um Präzision bemüht, kann dies bei der Fülle der Informationen nicht immer ganz fehlerfrei sein, da sich oftmals auch Originalunterlagen der Hersteller widersprechen und vieles aus der Anfangszeit des Unimog nicht dokumentiert wurde.

    Der Modellbau hat Ralf Maile nicht losgelassen. So ist er inzwischen auch dort ein anerkannter Experte. Für alle namhaften Modellhersteller hat er Handmuster gefertigt, und er ist der geistige Urheber vieler Unimog- und MB-trac-Modelle.

    Trotz dieser ausgeprägten Begeisterung für den Unimog hat er selbst keinen im Maßstab 1 : 1. Dagegen würden „Zeit, Geld, Platz“ aber auch „Frau, Hund und Beruf“ sprechen.

    Michael Wessel