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  • Unimog-Club Gaggenau: Michael Schnepf mit 110 zu 107 Stimmen wieder gewählt

    Unimog-Parade vor der historischen Reithalle in Rastatt anlässlich der Mitgliederversammlung

    Unimog-Parade vor der historischen Reithalle in Rastatt anlässlich der Mitgliederversammlung

    Kampfabstimmung hinterlässt den Unimog-Club in zwei Lagern

    Mit drei Stimmen Mehrheit bestätigen die Mitglieder ihren bisherigen Vorsitzenden gegen Herausforderer René Dusseldorp

    Rastatt/Gaggenau (hap) – In geheimer Wahl haben die Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau ihren Vorsitzenden im Amt bestätigt. Michael Schnepf erhielt bei der Kampfabstimmung 110 Stimmen, sein Herausforderer René Dusseldorp kam auf 107 Stimmen. Im Verlauf der Mitgliederversammlung in der Reithalle in Rastatt hatte sich herausgestellt, dass der im Mai 1993 gegründete Verein mit weltweit aktuell 6600 Mitgliedern offensichtlich in zwei Lager gespalten ist.

    Obwohl im Vorfeld bekannt geworden war, dass mit René Dusseldorp ein Gegenkandidat für den Posten des Vorsitzenden antreten wird, begann die Versammlung wie gewohnt. Der Vorsitzende gab seinen Rechenschaftsbericht ab. Er beendete ihn mit der Anmerkung, dass das Verhältnis zwischen dem Unimog-Club Gaggenau (UCG) und dem Unimog Museum (UM) gestört sei und dass darüber viele reden würden. Allerdings würden sie die Hintergründe nicht kennen und nur spekulieren. Der UCG hätte gerne ein entspanntes Verhältnis zum UM, doch sei aus seiner Sicht eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Vorsitzenden des Museumsvereins, Stefan Schwaab, nicht möglich.

    Michael Schnepf

    Michael Schnepf

    So habe dieser den im Mai 2010 vorgelegten Vorschlag von Hans-Jürgen Wischhof zur zukünftigen Zusammenarbeit trotz ausgiebiger Diskussion im Protokoll nicht aufgeführt und anschließend das Konzept schlichtweg abgelehnt. Daher habe der Vorstand des UCG bereits 2011 in einer Sitzung die Aufhebung der Zusammenarbeit mit ihm beschlossen.

    Darüber hinaus habe der UCG mehr oder weniger aus der Presse über eine geplante Kapitalerhöhung für die UM-Betriebs-GmbH erfahren, obwohl er mit 20 Prozent Einlage Gesellschafter ist. Als Fazit stellte Schnepf fest, dass der UCG-Vorstand zwar zum UM stehe, aber nicht zum „undemokratischen Führungsstil“ seines Vorsitzenden.

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    Kassierer Hans-Karl Westermann gab Einblick in die Finanzen des Vereins, die mit einem Überschuss für die Rücklagen bilanziert wurden. Die Kassenprüfer schlugen die Entlastung des Kassierers sowie des gesamten Vorstands vor, die auch einstimmig erteilt wurde.

    Nach der Pause nahm Stefan Schwaab Stellung zu den Vorwürfen. Er habe bisher immer versucht, dieses Problem intern aus der Welt zu schaffen. Er zitierte ebenfalls aus diversen Schriftwechseln nach Treffen zwischen dem Vorstand des UM und dem UCG in den vergangenen Jahren. Diese Schreiben seien vonseiten des Clubs in der jüngsten Zeit wohl einfach nicht mehr beantwortet worden.

    Unter anderem wurde in seinem Vortrag bekannt, dass sich der Unimog-Club wegen Zweifeln an deren Fähigkeiten 2012 sehr vehement gegen die Bestellung von Hildegard Knoop zur neuen Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft des Museums gestellt habe. Schwaab betonte dazu, dass sich die Entscheidung im Nachhinein als optimal bestätigt habe, da durch ihre „vorzügliche Arbeit“ in diesem Jahr ein erneuter Besucherrekord im Museum aufgestellt werden wird. Er appellierte zum Schluss leidenschaftlich an die Mitglieder, eine Entscheidung zu treffen, die die Möglichkeit biete, die Interessen beider Lager wieder zusammenzuführen.

    Redaktionsleiter nimmt den Hut

    Wahlleiter Hans-Jürgen Wischhof forderte die Kandidaten zu einer Vorstellungsrunde ihrer beabsichtigten Aktivitäten und der Strategie für die nächsten beiden Jahre auf. Michael Schnepf stellte dabei heraus, dass er bereits das 25-jährige Vereinsjubiläum 2018 auf der Agenda stehen habe. Es solle im Raum Gaggenau stattfinden. Weiter sollen die regionalen Aktivitäten ausgedehnt werden. Dazu zähle auch die Heranführung von jungen Menschen an den Verein.

    René Dusseldorp

    René Dusseldorp

    René Dusseldorp betonte mehrmals, dass er das ehemalige „Wir-Gefühl“ im gesamten Club wieder erstarken lassen will und der Unimog im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen müsse. Der Vorstand des UCG werde unter seiner Führung seine Arbeit transparenter machen, so dass nicht nur 150 Mitglieder von über 6000 erfahren würden, in welche Richtung es gehen soll. Außerdem werde er die Zusammenarbeit mit dem UM forcieren.

    Die anschließende Wahl endete mit dem Sieg von Michael Schnepf.

    Pikanterweise erklärte nach der Wahl auch der Redaktionsleiter des „Unimog-Heft’l“, Axel Otersen, seinen sofortigen Rücktritt. Er begründete diesen Entschluss damit, dass er die „ständigen Eingriffe“ in seine Arbeit durch den Vorstand des UCG leid sei.

    Der Kapitalerhöhung bei der UM-Betreibergesellschaft um 25000 Euro stimmte die Mitgliederversammlung zu.

    Mit einem Vortrag und Präsentation von Fotos und Dokumenten aus den 1990er Jahren stellte Hans-Jürgen Wischhof zum Schluss seinen damals ausgelösten Paradigmenwechsel in der Unimog-Geschichte dar.

    .... und vor dem Landratsamt

    …. und vor dem Landratsamt

    Hans-Peter Hegmann im Badischen Tagblatt vom 28. November 2018

    Fotos: Michael Wessel

  • Viedeo: Unimog beim Holzrücken

    Andreas Burren hat wieder ein interessantes Video zum Einsatz des Unimog anzubieten. Diesmal geht es um das Holzrücken mit einem 411er, Baujahr 1961 mittels Heros-Rückewinde. Es ist schon sehr beeindruckend, was er leistet. Viel Spaß!

     

    Andreas schreibt dazu: „Jahrelang schuftete der UNIMOG 411 mit aufgebauter Heros-Rückewinde in den Wäldern der „Forstkooperation Luftseilbahn Engstligenalp“ im Berner Oberland. Nichts wurde ihm geschenkt aber gut zu ihm geschaut. Danke. Seine Arbeitstage waren gezählt. Markus der Schwyzer Unimogfahrer richtete ihn wieder für seine Forstarbeiten her und noch etwas dazu. Das Resultat lässt sich sehen und der UNIMOG 411 zeigt sich in seinem Element, wie in früheren Jahren.“

  • Wiking-Sondermodelle zur Winterausstellung im Unimog-Museum

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    Sondermodelle, Saumagen und andere Besonderheiten zur Eröffnung der Winterausstellung

    Pünktlich zum Start der Winterausstellung im Unimog-Museum „Vom Orientexpress bis zum Unimog“ ist das Sondermodell eingetroffen, das das Kreativ-Team des Museums gemeinsam mit der Modellbaufirma Wiking in Lüdenscheid passend zum Thema aufgelegt hat.

    Das Modellset, das einer historischen Aufnahme nachempfunden wurde, zeigt einen Mercedes-Benz L6600 Hauben-LKW, der mit einem Unimog der Baureihe 411 beladen ist. Zusätzlich verfügt der Unimog auf der Pritsche über einen Werbeaufsteller, der auf den Produktionsort hinweist. Der Einleger in der Schachtel zeigt ein Foto des Tors 1 des Werks Gaggenau, durch das fertiggestellte Fahrzeuge herausgefahren werden. Links im Bild ist übrigens ein VW-Brezelkäfer zu sehen. Wenn man da nicht ins Schwärmen kommt!

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    Die Zusammenarbeit mit dem Modellhersteller Wiking in Lüdenscheid hat im Unimog-Museum eine lange Tradition. Schon anlässlich des Spatenstichs zum Bau des Museums gab es 2005 das erste Sondermodell im klassischen H0-Maßstab 1:87. Seitdem kam jedes Jahr mindestens ein Modell dazu – in diesem Jahr erstmals eines anlässlich einer Winterausstellung. Das Besondere an all diesen Modellen ist, dass sie exklusiv, limitiert und bis auf wenige ausgesuchte Ausnahmen auch nur direkt im Museumsshop zu erhalten sind. So wie jetzt das neue Set, das ab dem 27. November im Regal stehen wird.

    Passend zum Modell-Set schickte uns  Markus Mösching ein Foto mit seinen beiden gehegten und gepflegten Oldtimern aus Gaggenau.

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    Ebenfalls am Eröffnungs-Sonntag gibt es ein weiteres „Schmankerl“. Die Regionalgruppe Pfalz des Unimog-Clubs Gaggenau bietet insgesamt 50 Pakete einer edlen Kombination aus Pfälzer Saumagen und guten Tropfen vom Weingut Reichsrat von Buhl in Deidesheim zum Verkauf an. Der Erlös wandert auf das Bausteinkonto des Museumsvereins – nach Bodensee-Whiskey, Holländer Käse und Schweizer Schokolade ist das der vierte kulinarische Beitrag einer Regionalgruppe des Unimog-Clubs zur Unterstützung der Erweiterungspläne.

    gutswein-saumagen

     

    Noch einen guten Grund gibt es, am 27. November oder in der Zeit danach die Winterausstellung zu besuchen. Einmalig und nur für Besucher der Ausstellung bietet das Werk Gaggenau der Daimler AG im Februar 2017 eine Werksführung an. Wer an dieser Führung Interesse hat, kann sich in eine Bewerberliste eintragen, die in der Ausstellung ausliegen wird. Vielleicht klappt es, und man gehört zu den Glücklichen, die in der Führung erfahren werden, was heute am ältesten noch existierenden Automobilproduktionsstandort der Welt hergestellt wird.

    historisches Foto: Daimler AG; Gaggenauer Oldtimer: Markus Mösching

  • Winterausstellung im Unimog-Museum: „Vom Orientexpress bis zum Unimog „

    Benz-Landtraktor mit Anhängerwagen fährt ins Benz-Werk Gaggenau, 1920.

    Benz-Landtraktor mit Anhängerwagen fährt ins Benz-Werk Gaggenau, 1920.

    Seit sage und schreibe 122 Jahren werden im Murgtal Automobile gebaut. Das macht Gaggenau, in dessen Ortsteil Ottenau das Ganze seinen Anfang nahm, zum ältesten noch produzierenden Standort der Welt. Die ersten 60 Jahre der bewegten Geschichte dieser Produktion – mit ein paar Abstechern in die Umgebung und in die weite Welt – erzählt das Unimog-Museum in seiner diesjährigen Winterausstellung: „Vom Orientexpress bis zum Unimog“, die vom 27. November 2016 bis zum 23. April 2017 im Museum zu sehen und erleben sein wird.
    Theodor Bergmann war der umtriebige, stets an Neuem interessierte Unternehmer, der ab 1894 in seinen gerade frisch gegründeten Industriewerken den Bau eines Motorfahrzeugs vorantrieb. Das war aber nur ein kleiner Teil der Produktpalette dieses eisenverarbeitenden Unternehmens, das wie ein bunter Gemischtwarenladen von Blechschildern über Verkaufsautomaten bis hin zu Luftpistolen alles Mögliche produzierte.
    In dem aus Baden-Baden stammenden jungen Ingenieur Joseph Vollmer fand Bergmann einen kongenialen Konstrukteur, der mit dem „Orientexpress“ 1895 das erste Automobil im Murgtal baute – ein sechs PS starkes Vehikel mit horizontalem Einzylindermotor und der Karosserie einer offenen Reisekutsche.

    Sitzprobe auf dem Bergmann-Wagen von 1902

    Sitzprobe auf dem Bergmann-Wagen von 1902

    Es folgte neben Kleinlastwagen und einem 8-PS-Omnibus 1904 der von Willy Seck konstruierte Kleinwagen „Liliput“ – eine Art „Volkswagen“, der schon als Vehikel für Jedermann gedacht, dafür aber doch zu teuer war.

    Dieser Liliput aus dem Verkehrsmuseum Karlsruhe wird zu sehen sein.

    Dieser Liliput aus dem Verkehrsmuseum Karlsruhe wird zu sehen sein.

    1904 kaufte Georg Wiß die Automobil-Sparte auf und gründete die Süddeutsche Automobilfabrik (SAF), die er 1905 in Süddeutsche Automobilfabrik GmbH (SAG) umfirmierte. 1907 erwarb die Konkurrenz aus Mannheim, Benz und Cie. die SAG und benannte sie 1911 in „Benz-Werke Gaggenau GmbH“ um.

    In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Standort Gaggenau zu einem der Zentren des Nutzfahrzeugbaus der Daimler-Benz AG, wie das Unternehmen nach der Fusion von Daimler und Benz 1926 hieß. Waren es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor allem LKW, Busse und mit Kriegsbeginn Fahrzeuge für die militärische Nutzung, die in Gaggenau gebaut wurden, so kam 1951 der Unimog als Sondernutzungsfahrzeug in die Produktion.
    Die Ausstellung erzählt nicht nur die Geschichte und Geschichten rund um die Autopioniere und ihre tollkühnen Erfindungen, sondern zeigt auch einige der erhaltenen ersten Automobile: einen Bergmann-Systemwagen von 1902, einen „Liliput“ und verschiedene Beispiele aus der Gaggenauer Nutzfahrzeugproduktion. Ausführlich porträtiert werden die Industriewerke Bergmann mit etlichen Beispielen aus der vielfältigen Produktion. Außerdem begibt sich die Ausstellung auf die Spuren einiger „Autohelden“ der Frühzeit wie dem Rennfahrer Karl Kappler oder dem Offizier Paul Graetz, der mit einem Fahrzeug der Süddeutschen Automobilwerke eine Reise quer durch den südafrikanischen Kontinent unternahm.
    Schließlich wird noch ein eher unbekanntes Kapitel nordbadischer Automobilgeschichte aufgeschlagen: die Geschichte der Veritas-Rennfahrzeuge, die im Jahr 1950 im nahen Muggensturm gebaut wurden.
    Erstmals bei einer Winterausstellung wird es zur Ausstellung ein Sondermodell in Kooperation mit der Modellbaufirma Wiking geben. Was es ist, wird am Eröffnungstag verraten.

    Werbung für Bergmann-Wagen um 1903

    Werbung für Bergmann-Wagen um 1903

    Zur Ausstellung gibt es ein attraktives Begleitprogramm mit Aktionstagen und Film- und Vortragsabenden.
    Die Termine zu allen Veranstaltungen finden Sie auf der Museums-Homepage unter:www.unimog-museum.de
    Veranstaltungstipps:
    Sonntag, 27. November 2016, 11 Uhr, Eröffnung der Winterausstellung
    An den Sonntagen während der Ausstellung gibt es um 11 und um 14 Uhr Sonderführungen.
    Montag, 26. Dezember 2016 und Montag, 02. Januar 2017, Museum von 10-17 Uhr geöffnet.
    Sonntag, 22. Januar 2017, „Familientag“ zum Thema Anfänge des Automobilbaus: Vortrag zur Historie, Kasperletheater mit der Geschichte vom verhexten Prinzen, Sonderführung durch die Ausstellung

    Samstag, 11. und Sonntag, 12. Februar 2017, 10 bis 17 Uhr: Tischeisenbahn-Ausstellung: Die Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn, eine Gruppe engagierter Sammler, veranstaltet zusammen mit dem Unimog-Museum wieder ihre Ausstellung von historischen Modellbahnen. Mit über 30 Ausstellern und bis zu 1500 Besuchern ist diese Veranstaltung eine der größten und zugleich auch informativsten Ausstellungen zu diesem Thema.
    Sonntag, 26. März 2017, 10 bis 17 Uhr: Aktionstag zum Thema Automobile und Automobilbau
    Sonntag, 23. April 2017, 10 bis 17 Uhr: Finissage der Winterausstellung

    Fotos: Daimler AG, Michael Wessel

  • Unimog-Club Gaggenau: Einladung zur Mitgliederversammlung

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    Am 26. November 2016 findet in der „Reithalle“ der Stadt Rastatt (direkt am Bahnhof) um 14 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung des Unimog-Club Gaggenau e. V. statt.

    Aus Anlass des 70. Geburtstags des Unimog hat sich der langjährige Leiter des Produktbereichs Unimog der Daimler AG, Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Wischhof, bereit erklärt, einen Vortrag zum Thema „Unbekannte Einblicke in die Geschichte des Unimog und MB-trac“ zu halten.

    Er wird dabei insbesondere zu folgenden Punkten referieren:

    Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte des Unimog und in welchen Punkten die Berichterstattungen/Veröffentlichungen aufgrund der jüngsten Recherchen zu korrigieren sind
    Die 1980er Jahre und warum der MBtrac keinen Nachfolger fand
    Die Situation des Jahres 1990
    Das veränderte Umfeld
    Die strategische Neuausrichtung des Produktbereichs Unimog
    Die Innovationskraft des Produktbereichs Unimog
    Das Innovationsprojekt Unimog UX 100
    Der Paradigmenwechsel nach 51 Jahren Unimog
    Der Vortrag ist mit einer Dauer von 20 Minuten und anschließender Diskussionsrunde unter Tagesordnungspunkt 14 vorgesehen.

    Des Weiteren wollen wir, im Hinblick auf das 25jährige Jubiläum des UCG auf dem Platz vor der Reithalle Fotos mit möglichst vielen Unimog aufnehmen.

    Wir würden uns freuen, zahlreiche Mitglieder mit ihrem Unimog bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

    Michael Schnepf
    1. Vorsitzender
    Unimog-Club Gaggenau e.V.

  • Video: Der Unimog beim Pflügen

    Andreas Burren verdanken wir schon eine ganze Reihe interessanter Videos mit seinem Unimog 411 im Einsatz. Jetzt stellt er ihn beim Pflügen vor. Dabei gibt er auch Tipps zum richtigen Einstellen und Bedienen.

  • 70 Jahre Unimog: Nachbau des Prototypen U 1

     

    Rößler, Wolfgang Rank und Carl-Heinz Vogler mit dem Nachbau des Prototypen U 1

    Frank Rößler, Wolfgang Rank und Carl-Heinz Vogler mit dem Nachbau des Prototypen U 1

    Vor 70 Jahre, am 9. Oktober 1946, wurde mit dem Unimog-Prototypen U 1 der erste Fahrversuch im Raum Schwäbisch Gmünd unternommen. Dies wurde im Vormonat gebührend gefeiert.

    Auf einem historischen Foto von dieser Fahrt sind am Steuer der Konstruktionsleiter und geistige Vater des Unimog, Heinrich Rößler, und rechts daneben die Ingenieure Karl Rank und Hans Zabel zu sehen.

     

    Heinrich Rößler, Karl Rank und Hans Zabel bei der ersten Probefahrt des U 1

    Heinrich Rößler, Karl Rank und Hans Zabel bei der ersten Probefahrt des U 1

    Carl-Heinz Vogler hatte die Idee, zum Jubiläum den Prototypen U 1 nachbauen zu lassen. Hierfür konnte er Peter Winkler und dessen Sohn Tobias begeistern. Auf Basis des Fahrgestells eines Unimog 2010 wurde der Prototyp mit viel Liebe zum Detail – einschließlich Beladung – nachempfunden. Die Unimog-Vertretungen MEREX und MERTEC unterstützten das Projekt unter anderem durch das Herstellen der Kotflügel – nur nach Fotovorlage.

    Der Nachbau des Prototyps U 1 noch in der Werkstatt von MERTEC

    Der Nachbau des Prototyps U 1 noch in der Werkstatt von MERTEC

    Damit war der Nachbau des Prototypen U 1 eine Bereicherung der Jubiläumsfeier – ein echter Hingucker und ein dankbares Fotomotiv.

    Am 9. Oktober 2016 nahm dann auch im Unimog-Museum der Sohn Frank Rößler auf dem Fahrersitz Platz. Rechts daneben vertritt Wolfgang Rank seinen Vater und neben ihm ist der Ideengeber Carl-Heinz Vogler zu sehen.

    Und natürlich ließen es sich auch die Akteure Tobias und Peter Winkler nicht nehmen, ihr Werk zu präsentieren.

    Tobias und Peter Winkler sowie Carl-Heinz Vogler mit dem Nachbau des Prototypen U 1

    Tobias und Peter Winkler sowie Carl-Heinz Vogler mit dem Nachbau des Prototypen U 1

    Historisches Foto: Daimler AG, aktuelle Fotos: Carl-Heinz Vogler und Michael Wessel

  • Rückblick: Strandspektakel IJmuiden

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    Ein Sandkastenspiel für Erwachsene ist das Strandspektakel Ijmuiden in Holland. Dieses Jahr fand es vom 7. bis 9. Oktober statt.

    Zum vierten Mal wurde es von David Koks, dem Besitzer des „Strandpavillons Noordzee“ mit Unterstützung seiner Familie, seinen Mitarbeitern und der Regionalgruppe Niederlande des Unimog-Club Gaggenau organisiert und durchgeführt. Mit dabei sind neben den Unimog auch große Allradfahrzeuge – insbesondere von MAN.dsc07008

    Mit Begeisterung wurde eine Ausfahrt zum sieben Kilometer entfernten Strand von Bloemendaal durchgeführt. Nach dem Lunch gab es Gelegenheit, unermüdlich auf einer Fläche von 19 Hektar im Gelände zu fahren – eigens dafür wurden Hindernisse aufgebaut.

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    Von den 60 Fahrzeugen kam ein Viertel aus Deutschland und Belgien.

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    Viele Bilder auf facebook unter Strandspektakel IJmuiden

    Toll ist dieses Video.  Reinschauen!

     

  • Origineller früher Unimog-Anbaugeräte-Prospekt

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    Dem früheren Vorsitzenden des Unimog Veteranen Club, Wilfried Scheidemann, verdanken wir eine erste umfangreiche Dokumentation der Unimog- und Anbaugeräte-Prospekte. Jetzt entdeckte ich einen Anbaugeräte-Prospekt aus dem Jahr 1954, den ich bisher nicht kannte.

    Angeboten wird ein Reifenfüll-Luftkompressor, System 51 P Westinghouse. Er macht, so der Prospekt, den Unimog-Besitzer, der über keine Druckluftanlage verfügt, bei der Wartung seiner Reifen unabhängig von Tankstellen und Werkstatt.

    Während bei ähnlichen Propekten am Schluss der Hersteller auch als Anbieter genannt wird, ist es hierbei die Abteilung Unimog der Daimler-Benz AG.

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    Einfacher ist es natürlich, wenn man über eine Druckluftanlage verfügt. Hierzu beschreibt der Chefkonstrukteur Heinrich Rößler in einer Dokumentation „UNIMOG als Geländefahrzeug“ im Jahr 1952 diese Sonderausstattung:

    Druckluftanlage für direkte und indirekte Bremsung: Kompressor im Motorraum rechts. Lage des Druckluftkessels mit angebauter Reifenfüllflasche und Druckregler unterhalb der Pritsche (über Klappe im Pritschenboden zugänglich). Reifenfüllschlauch: Länge ca. 6 m, mit Normenverschlüssen versehen, Unterbringung auf Pritsche.

    Michael Wessel

     

  • Unimog-Museum: Mehr als 2000 Besucher beim Fest „70 Jahre Unimog“

    Hochbetrieb am Sonntag bei der Fahrzeugschau

    Hochbetrieb am Sonntag bei der Fahrzeugschau

    „Aus aller Welt zurück nach Hause“ titelte Hans-Peter Hegmann seinen Bericht vom 10. Oktober 2016 im Badischen Tagblatt

    Ein weiteres großes Fest in diesem zehnten Jahr seines Bestehens feierte das Unimog-Museum am Wochenende. Auf dem Außengelände wälzten sich insbesondere am Sonntag Menschenmassen an den ausgestellten Fahrzeugen vorbei oder beobachteten die unterschiedlichsten Vorführungen. Der Anlass dafür, er liegt sieben Jahrzehnte zurück und wurde auf einem Schwarz-Weiß-Foto am 9. Oktober 1946 dokumentiert. Es war so etwas wie die Geburtsstunde eines Fahrzeugs, das später als Unimog vom Benzwerk Gaggenau aus in aller Welt unzählige Freunde fand.

    Irgendwo im Stauferland um Schwäbisch Gmünd steht auf einem Waldweg ein merkwürdiges Fahrzeug. Es sieht aus wie ein kleiner Lastwagen ohne Aufbauten. Es hat kein Fahrerhaus, und der Fahrzeuglenker sitzt laut Erzählungen auf einer Holzkiste. An der Stoßstange befindet sich ein dunkles Schild mit der weißen Aufschrift „Prüfungsfahrt“; darunter die Zulassungsnummer WB 14-1014.

    Der Fahrer blickt stolz in die Kamera, ebenso wie die beiden Männer, die sich lässig mit überkreuzten Beinen am Rahmen anlehnen. Diese drei Männer haben am 9. Oktober 1946 mit dieser Erprobungsfahrt den ersten Satz einer langen Erfolgsgeschichte geschrieben. Es handelt sich um Heinrich Rößler am Steuer, die anderen heißen Karl Rank und Hans Zabel. Rößler ist der Konstrukteur des merkwürdigen Fahrzeugs, das in der Schwäbisch Gmünder Gold- und Metallwarenfabrik Erhard & Söhne entstanden war. Von Hans Zabel stammt der Name des Fahrzeugs „Universal Motorgerät für die Landwirtschaft“ – kurz Unimog. Sie hatten mit dem abgebildeten Gefährt das Grundkonzept von Heinrich Rößler in einem ersten Prototypen umgesetzt.

    40 Baureihen im Laufe der sieben Jahrzehnte

    Das Fahrzeug sollte vier angetriebene gleichgroße Räder für eine gleichmäßige Lastverteilung haben. Vorne, an der Seite und hinten sollten Anbaumöglichkeiten sowie Antriebswellen für verschiedene Anbaugeräte vorhanden sein. Geplant war die Ausstattung mit einem Fahrerhaus für mindestens zwei Personen und eine kleine Ladefläche. Im Prinzip bedeutete dieser Idee eine revolutionäre Veränderung im Arbeitsablauf in der Landwirtschaft. Umgesetzt wurde das Konzept schließlich in großen Stückzahlen über Stationen bei den Firmen Erhard & Söhne sowie der Firma Gebr. Boehringer GmbH in Göppingen – und ab 1951 im Benzwerk in Gaggenau.

    Aus dem kleinen Unimog für die Landwirtschaft wurde ein Geschäftsmodell über Jahrzehnte. Der Unimog wurde zusätzlich zur Zugmaschine mit Anbaugeräten für den kommunalen Einsatz, zum Schneepflug, zum geländegängigen Löschfahrzeug bei der Feuerwehr, zum Militärfahrzeug und, und, und.

    Diese Story war auch der Anlass für ein großes Geburtstagsfest mit unzähligen Besuchern im Unimog-Museum an der B462. Exakt 70 Jahre nach der berühmten Prüfungsfahrt sollte dort jeweils ein Fahrzeug aller gebauten Baureihen ausgestellt werden.

    Carl-Heinz Vogler, ehemaliger Mitarbeiter bei Daimler-Benz in Gaggenau und Kurator im Museum, hatte die Idee und erledigte in vielen Stunden die Vorarbeiten. Schließlich gibt es 40 Baureihen, die mit allen Baumustern auf über 300 verschiedene Unimog-Typen kommen.

    Pünktlich zur Geburtstagsparade standen am Samstag tatsächlich 85 unterschiedliche Unimog auf dem Gelände hinter dem Museum. Es fehlten lediglich drei militärische Lizenznachbauten aus Argentinien. Damit hat das Museum vermutlich einen „Weltrekord“ aufgestellt, den so schnell niemand wiederholen kann.

    Bei einer Matinee am Sonntag waren viele der heute über 80 Jahre alten Unimog-Veteranen oder deren Kinder im Museum anwesend, darunter auch von der Familie Boehringer.

    Im Museum ist eine Replik des Prototypen zu sehen, den Unimog-Enthusiasten so weit wie möglich nach den vorhandenen Fotos nachgebaut haben. Pläne oder konkrete Aufzeichnungen zu dem ersten Fahrzeug sind leider nicht vorhanden.

    Hier noch einige weitere Fotos von Michael Wessel:

    Aus Japan war Unimog-Fan Buntai Saikawa eingeflogen

    Aus Japan war Unimog-Fan Buntai Saikawa eingeflogen

    Buntai Saikawa war begeistert von dieser Sehweise der Evolution

    Buntai Saikawa war begeistert von dieser Sehweise der Evolution

    Ein Müller-Einachs-Rückstoßkipper noch ganz alleine

    Ein Müller-Mitteltal-Einachs-Rückstoßkipper noch ganz alleine

    .. und hier vor seinem großen Müller-Bruder

    … und hier vor seinem großen Müller-Bruder

    Der nächste Winter kommt bestimmt! Dann muss er nicht ins Gras beißen.

    Der nächste Winter kommt bestimmt! Dann muss er nicht ins Gras beißen.

    Der 421er-Kuschelmog von Hermann Bürkle wird immer bestaunt.

    Der 421er-Kuschelmog von Hermann Bürkle wird immer bestaunt.

    Der frisch restaurierte Mog von Klaus-Peter Abele

    Der frisch restaurierte Mog von Klaus-Peter Abele

    Am Rand aber nicht im Abseits: die MB-trac-Familie mit Familie

    Am Rand aber nicht im Abseits: ein Teil der MB-trac-Familie mit Familie

    ... und hier zwei weitere MB-trac

    … und hier zwei weitere MB-trac

    Der Kleine will in den Großen

    Der Kleine will in den Großen

    Ruhepause nach der Vorführung

    Ruhepause nach der Vorführung

    Bevor der Schnee kommt, müssten wohl noch die Reifen gewechselt werden.

    Bevor der Schnee kommt, müssten wohl noch die Reifen gewechselt werden.

    Wer hat ihnen wohl den Stuhl unter dem Hintern weggezogen?

    Wer hat ihnen wohl den Stuhl unter dem Hintern weggezogen?

    Unermüdlich präsentierte Andreas Burren seinen Steinbrecher. Achteinhalb Stunden war er auf eigener Achse mit seinem 411er aus der Schweiz angereist.

    Unermüdlich präsentierte Andreas Burren seinen Steinbrecher. Achteinhalb Stunden war er auf eigener Achse mit seinem 411er aus der Schweiz angereist.

    Äußerst fachkundig führte Claudio Lazzarini die Besucher durch die Fahrzeugschau

    Äußerst fachkundig führte Claudio Lazzarini die Besucher durch die Fahrzeugschau