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  • Unimog-Rennteam – Stets auf der Gewinnerstraße

    Ein Fahrzeug für alle Fälle: Der Unimog, oder Universalmotorgerät, wie der direkt nach dem Krieg ursprünglich für Feldarbeit und Trümmerbeseitigung konzipierte kantige Alleskönner vollmundig heißt, ist mittlerweile überall zu finden, wo es auf Belastbarkeit und Zähigkeit ankommt. Das gilt sogar für Rennen. Dass die in Wettbewerben eingesetzten Unimog heutzutage weit entfernt von den ersten Wagen mit ihren 25 PS sind, ist klar, aber abgesehen von der Motorleistung, die inzwischen beim U 530 auf 300 Pferdestärken unter der Haube angewachsen ist, hat sich nicht allzuviel verändert.

    Die auf zwei Kartoffelreihen ausgelegte Spurbreite von 127 Zentimetern, die Geländegängigkeit und das vielfältige Einsatzfeld, das schon bald Feuerwehren, Schneepflüge, Rettungsdienste und Expeditionen aller Art umfasste, haben den von Mercedes gebauten Unimog zu einem Fahrzeug gemacht, das seinesgleichen sucht.

    Rallye-Fans und Mercedes-Fans an sich haben seit Jahren häufig die Unimog-Rennteams im Auge, obwohl bei den Sporttipps weiterhin die Motorsportwetten rund um die Formel 1 und die in ihren Wettquoten Bundesliga Vorrang haben.

    Den ersten großen Erfolg in der jüngsten Vergangenheit hatte das Unimog Racing-Team aus Eggenstein im Jahr 2017. Bei der Offroad Rallye Breslau landeten sie mit einem in Eigenarbeit umgerüsteten Fahrzeug auf dem ersten Platz. Zwei Jahre später wiederholten Fahrer Steffen Braun und Navigator Christian Koepke den Triumph mit dem Nachfolgefahrzeug, dem in 1800 Arbeitsstunden zum Superoffroader gemachten RennMog II.

    Die Rallye-Crew verpasste dafür dem markanten schwarzgelben Fahrzeug einen neuen Motor, der direkt hinter der Fahrerkabine sitzt und dank eines sondergefertigten Wendegetriebes um 180 Grad gedreht werden kann. Durch den Einsatz eines Mittelmotors ist das Gewicht nach hinten verlagert worden, so dass der RennMog II nach Sprüngen auf den Rädern und nicht wie sonst der Schnauze landet. Der neue Motor ist zudem um die 400 PS stärker, was beim Rennen rund zehn Prozent mehr an Tempo bringt und durch ein besseres Drehmomentverhalten einiges an Schalten erspart.

    Ganz ohne Kinderkrankheiten kam allerdings auch dieser Umbau nicht aus. Beim ersten Rallye-Einsatz 2018, bei dem der RennMog II direkt von der Werkstatt auf die Piste kam, schied er vor dem Ende mit Motorschaden aus, weil sich eine Einspritzdüse überhitzt hatte.

    Um 2019 besser gewappnet zu sein, packten die Eggensteiner jede Mege Ersatzteile ein, darunter in Eigenbau hergestellte, stabilere Einspritzdüsen. Wie gut das war, zeigte sich bereits in der ersten Etappe. Weil auch hier wieder eine Enspritzdüse überhitzte, fuhr das Team den Rest des Tages nur auf fünf Zylindern, bis abends die mitgebrachten Ersatzteile eingebaut werden konnten. Danach schien alles in trockenen Tüchern zu sein, und am Ende der vierten Etappe hatten Braun und Co. einen Vorsprung von 80 Minuten zum  Zweitplatzierten. Doch bei der letzten Etappe, die in rund zweieinhalb Stunden über 142 Wertungskilometer und damit mehr als zehn Prozent der Gesamtstrecke ging, fiel der sechste Zylinder erneut aus. Der Abschnitt wurde zur nervenzerfetzenden Zitterpartie, bis der RennMog II schließlich mit einem Vorsprung von nun 60 Minuten als Sieger über die Ziellinie ging.

    Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sich die Eggensteiner aber keinesfalls. Ihr Ziel ist es, den Motor stabiler und das Fahrzeug leichter zu machen. Dabei wollen sie sich auf Dauer keinesfalls nur auf Europa beschränken, sondern es bis zur Wüstenrallye schaffen.

    Damit würden Braun und sein Team mit ihrem RennMog II in die Fußstapfen einer deutschen Familie treten, die 1985 in ihrem U 1300 L die berüchtigte Rallye Paris-Dakar gewonnen hatte, die jedes Jahr für Motorräder, Lastwagen und Autos ausgetragen wird.

    Karl-Friedrich Capito aus Neunkirchen hatte im Jahr zuvor gemeinsam mit seinen Söhnen in der französischen Hauptstadt den ersten Versuch gestartet. Dabei schlugen sie sich auch auf dem afrikanischen Abschnitt tapfer unter der sengenden Sonne und auf dem trügerischen Wüstensand. In Burkina Faso ging jedoch ihr Glück zu Ende. Weniger als 2000 Kilometer von ihrem Ziel im Senegal entfernt brach ein Simmering im Lenkgetriebe, das Getriebeöl lief aus, und für die Capitos war die Rallye vorüber.

    Damit sich das nicht wiederholte, nutzten sie die Pause bis zum nächsten Jahr, um mit Hilfe von Mercedes ihr Fahrzeug für Paris-Dakar umzubauen. Der 5,6-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel wurde auf 180 PS gebracht, das Fahrerhaus wurde verstärkt und bekam einen Überrollbügel, und für die Nachtetappen kamen sechs Zusatzscheinwerfer hinzu. Zwei Zusatztanks brachten die Treibstoffmenge auf maximal 540 Liter. Insgesamt kam der umgerüstete U 1300 L auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen. Navigiert wurde mit zwei Kompassen.

    Obwohl die Capitos mit ihrem 120 Stundenkilometer leistenden Unimog bei weitem nicht den schnellsten Lastkraftwagen hatten, machten seine Wendigkeit und Leichtigkeit auf den engen, unebenen Wegen südlich der Sahara den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Die Capitos schrieben Unimog- und Rallye-Geschichte.

    Das Siegerfahrzeug sollte keine weiteren Triumphe mehr erleben. Der U 1300 L wurde im gleichen Jahr bei einem Unfall in Gaggenau zerstört. Zum 60. Geburtstag des Mercedes-Unimog wurde eine originalgetreue Kopie des Paris-Dakar-Sieger produziert.

    Für das heutige Unimog-Rennteam ist diese Geschichte ein Ansporn, auch wenn Breslau von der Rallye Dakar an Härte weit entfernt ist. Mit dem eigentlichen Wettbewerb, wie ihn die Capitos erlebt haben, hat die heutige Ausgabe nicht mehr viel zu tun. Der Start in Paris ist seit den 90er Jahren vorbei, und Dakar ist seit 2008 nicht mehr das Endziel. Stattdessen wurden die Rennen von 2009 bis 2019 in Südamerika ausgetragen, und seit 2020 findet die Rallye in Saudi-Arabien statt. Ihrem Status als eines der härtesten Rennen der Welt wird sie allerdings weiter gerecht, so dass selbst der beste Unimog alles aus sich herausholen müsste, um den Sieg von 1985 zu wiederholen.

  • Der Unimog – das Multitalent für extreme Einsätze

    Mercedes-Benz Unimog U 218. Ausgerüstet mit einem Gießarm der Firma Ecotech mit einer Reichweite von bis zu 6,3 Metern sorgt er für rasche und wirkungsvolle Bewässerung. // Mercedes-Benz Unimog U 218. Equipped with a watering arm from Ecotech with a reach of up to 6.3 metres, it ensures rapid and effective watering.

    Unimog sind besonders leistungsfähige Fahrzeuge. Sie ähneln einer Mischung aus Lkw und Geländefahrzeug. Beliebt sind sie vor allem durch eine hervorragende Vielseitigkeit sowie die beinahe endlosen Einsatzmöglichkeiten. Einzigartig sind die bemerkenswerte Nutzlast sowie die Wendigkeit beim Fahrverhalten. In der Landwirtschaft hat das Gefährt bereits seit einigen Jahrzehnten einen festen Platz eingenommen. Sogar im Katastrophenschutz überzeugt der Unimog mit seinen robusten Eigenschaften bei einem schlammigen Untergrund.

    Fans lieben gesellige Ausfahrten mit dem Unimog, bei denen bewundernde Blicke der anderen Verkehrsteilnehmer garantiert sind. In speziellen Plattformen können sich Liebhaber des Allrounders austauschen. Neben dem direkten Dialog im Forum können im Kleinanzeigenmarkt günstige Ersatzteile für den Unimog erstanden werden. Interessant sind die Erklärungen zu den praktischen Anbaugeräten sowie die Vorstellung der unterschiedlichen Unimog-Baureihen.

    Freunde des flexiblen Fahrzeugtyps sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Unimog-Clubs gibt es mittlerweile weltweit und sie verbuchen eine steigende Zahl von Mitgliedern. Das Verzeichnis bietet einen Überblick, um persönliche Kontakte in einem ortsnahen Verein zu finden.

    Faszinierende Einblicke in die Geschichte des Kultfahrzeugs gibt es im Unimog-Museum in Gaggenau zu bestaunen. Hier können die Besucher seltene Oldtimer betrachten. Zudem erhalten sie wertvolle Informationen zu innovativen Techniken.

    Hochwertige Reifen für extreme Bedürfnisse

    Unimog werden für die vielfältigsten Aufgaben eingesetzt. Oft wird mit dem Fahrzeug schwere Ladung transportiert. Dabei müssen auch schwierige Bodenverhältnisse überwunden werden. Für Sicherheit und Zuverlässigkeit müssen passende Reifen montiert werden. Bei Nutzfahrzeugen sowie Kraftfahrzeugen mit starken Motoren sollten deshalb spezielle Reifen aufgezogen werden.

    Wer für sein Kraftfahrzeug verstärkte Reifen zu günstigen Preisen kaufen möchte, der wird bei reifenleader.de fündig. Eine hohe Qualität gewährleisten Produkte von namhaften Herstellern, schließlich müssen die Reifen einige Belastungen aushalten.

    Verstärkte Reifen zeichnen sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus. Durch die spezielle Konstruktion können Hindernisse problemlos überwunden werden. Diese Reifenart ist äußerst langlebig und zeichnet sich durch einen hohen Komfort beim Fahren aus. Zudem verbessert eine verstärkte Ausführung die Stabilität des Fahrzeugs. Dies ist insbesondere bei unebenem Gelände von Vorteil.

    Um die perfekten Reifen für den Unimog zu wählen, müssen wichtige Kriterien beachtet werden. Zu den Faktoren gehören beispielsweise die Größe, der Rollwiderstand sowie die Technologie. Bei verstärkten Reifen gibt es ebenfalls eine Ausführung für den Sommer sowie eine Variante für winterliche Straßenverhältnisse.

    Im übersichtlichen Onlineshop können private Nutzer und Werkstätten zu fairen Konditionen einkaufen. In einer Übersicht sind Montageprofis in ganz Deutschland aufgeführt, die einen zuverlässigen Service anbieten.

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  • Was braucht es für einen Einstieg in den Unimog-Motorsport?

    Der Unimog kann einfach alles. Egal ob als Schneepflug oder in der Landwirtschaft, bei der Feuerwehr oder im militärischen Bereich: Überall, wo außergewöhnliche Anforderungen an Fahrzeuge gestellt werden, ist der Unimog zu Hause. Was viele nicht wissen, ist, dass es in vielen Ländern auch eine kleine aber lebhafte Motorsport-Szene rund um den Unimog gibt. Dort, wo der durchschnittliche Geländewagen stecken bleibt, ist der Unimog voll in seinem Element, so dass er problemlos auch an den extremsten Rallyes teilnehmen kann. Die Teilnahme an einem solchen Event dürfte der Traum vieler Unimog-Fans sein. Allerdings braucht es dazu mehr als nur beiläufiges Interesse.

    Die wichtigsten Unimog-Events

    Das Rallye-Event für den Unimog schlechthin ist die Rallye Breslau, die jährlich grenzübergreifend in Deutschland und Polen stattfindet. Hier kann das Fahrzeug seine Stärken im Gelände voll ausspielen. In der Kategorie der Allrad-LKW dominiert der Daimler-Truck regelmäßig das Geschehen und Unimog-Teams weisen regelmäßig die niedrigsten Wettquoten für das Event auf. Aber auch bei der berühmten Rallye Dakar hat der Unimog schon einmal triumphiert: auf der Strecke Paris-Algier-Dakar hole fuhr 1985 Karl-Friedrich Capito mit einem Unimog umgebauten Unimog U 1300 als erster durchs Ziel. Aber auch bei vielen weniger bekannten Events ist er Unimog immer wieder am Start.

    Das Fahrzeug

    Um mit dem Unimog an einer Offroad-Rallye teilzunehmen, benötigt es als allererstes natürlich das Fahrzeug selbst. Neuer heißt dabei nicht immer besser: Bis heute zählt der U 1300 zu den besten Rallye-Fahrzeugen, obwohl das Modell seit Mitte der Neunziger Jahre nicht mehr in Produktion ist. Diese Langlebigkeit ist ein Testament für die robuste Bauweise des Unimog. Wer Rennen gewinnen möchte, wird mit dem Standardmotor allerdings nicht weit kommen und muss aufrüsten. Natürlich fällt auch darüber hinaus einiges an Schraubarbeit an: Getriebe und Fahrwerk müssen an die besonderen Bedürfnisse des Motorsports angepasst werden und beim Gewicht gilt es, einzusparen, was nur geht.

    Ein Team

    Bei einer Rallye ist das Team mindestens ebenso wichtig wie der Fahrer selbst. Auf der Strecke ist ein Navigator auf dem Beifahrersitz unerlässlich, damit sich der Fahrer voll auf die Strecke konzentrieren kann. Und am Ende jeder Etappe, wenn der Fahrer sich erst einmal ausruht, geht es für die Mechaniker erst richtig zur Sache: Sie müssen den Truck jetzt auf Herz und Nieren überprüfe, damit es am nächsten Tag keine bösen Überraschungen gibt. Auch wenn es zuletzt natürlich de Fahrer ist, der auf dem Siegertreppchen steht: Die Ehre gebührt der ganzen Mannschaft.

    Sponsoren

    Dass die Rallye-Teilnahme mit dem Unimog kein ganz billiger Spaß ist, versteht sich von selbst. Nicht nur für das Fahrzeug und die Umbauten kommen erhebliche Kosten zusammen. Durch die erhöhte Beanspruchung des Trucks entsteht auch ein erhöhter Aufwand für Wartung und Ersatzteile. Startgebühren, Unterkunft und Verpflegung bei Events schlagen zusätzlich zu Buche. Und nicht zuletzt schluckt der Unimog im Rallye-Betrieb jede Menge teuren Treibstoff. Wer das nötige Kleingeld dafür übrig hat, darf sich glücklich schätzen. Die meisten Rennteams sind allerdings auf Sponsoren angewiesen. Zum Glück finden sich immer wieder Unternehmen, die ein paar Euro für diesen Zweck locker machen.

  • Was ist ein Mercedes-Benz Unimog – Die Geschichte eines einzigartigen und kultigen Allradfahrzeugs

    Der Mercedes Unimog ist ein Allradfahrzeug, das bereits seit 70 Jahren gebaut wird. Die ersten Modelle gingen kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs vom Band. Seitdem hat sich das Auto zu einem wahren Kultobjekt entwickelt und Fans auf der ganzen Welt gewonnen. In zahlreichen Ländern kommen die Fahrzeuge zum Einsatz und werden für die verschiedensten Zwecke genutzt.

    Da es sich beim Mercedes Unimog um ein Nutzfahrzeug handelt, finden Sie dort keine Unterhaltungsangebote wie in den anderen Modellen des Herstellers. Sie werden dort also keinen Internetbrowser finden, in dem Sie Freispiele für Online Casinos nutzen können (vollständiger Artikel hier).

    Auf der nächsten Seite erzählen wir die Geschichte des Mercedes-Benz Unimog. Lesen Sie weiter, um alles über dieses kultige Allradfahrzeug zu erfahren.

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  • Unimog – online mieten oder kaufen

    Ein Unimog ist ein erstaunliches Fahrzeug. Nicht zu Unrecht gibt es zahlreiche Fans dieses von Mercedes-Benz entwickelnden Vehikels. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden diese Automobile hergestellt, und leisten ihre Dienste seitdem in der Landwirtschaft ebenso wie beim Militär und etwa auch im Schienenbau.

    Immer wieder kommt es zu Anfragen bezüglich Miete oder Kauf seines Unimog für den privaten Gebrauch. Wir sind der Frage nachgegangen, welche Variante sich in welcher Situation am besten eignet.

     

    Vielseitige Fahrzeuge für viele Anlässe

    Unimog kommen in unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz. Ursprünglich wurden sie für die Landwirtschaft entwickelt. Das Fahrzeug ist allradgetrieben, und hat Portalachsen. Es ist aufgrund beschränkter Stückzahlen nicht immer ganz einfach, einen Unimog zu bekommen.

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  • Unimog als Wohnzimmer

    Heute findest du auf dem Markt so viele Unternehmen, die sich mit der Produktion der Renovierung und Restaurierung von gebrauchten Unimog, Trucks, Vans und Trailern beschäftigen, aber wenn du Ideen und vor allem die Fähigkeiten hast, kannst du diese Arbeit vielleicht sogar selbst erledigen. Unabhängig davon, ob dieser Umbau deine Haupteinnahmequelle wird, oder nur zum reinen Vergnügen dient –  der erfolgreiche Start deines Traums auf Rädern kann durchaus wahr werden und in diesem Artikel findest du ein paar Ideen dazu:

    Fahrbare Imbissbude, Casino auf Rädern oder Luxus Camping Unimog?

    Fahrbarer Imbiss oder Catering – Die Beliebtheit von mobilen Catering-Einrichtungen wächst täglich. Dies wird am besten durch die Tatsache veranschaulicht, dass viele bekannte Franchisemarken diese Idee schon lange hatten. Zunächst solltest du den idealen Standort für eine Catering-Einrichtung finden. Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, die eine gute oder schlechte Veranlagung für den Erfolg deiner Geschäftsidee geben. Aber dein Service ist schließlich mobil und wenn der Ort die falsche Wahl war, kannst du dies immer noch ändern. Sei vor allem kreativ und nutze jeden Zentimeter von deinem Truck, Bus oder Van.

    Privates Casino auf Rädern – Einen eigenenMan Cave“ zu besitzen ist der Traum jedes Mannes. Familienleben und Platzbeschränkungen diktieren oft, dass dein besonderer Platz schließlich in den Schuppen oder möglicherweise eine Garage verbannt wird. Wenn du deinen Van oder den Campingwagen umbaust, kannst dein Hobby überall mitnehmen und sogar Glückspielabende mit Freunden würde nichts mehr im Weg stehen. Ob Roulette, Poker oder Würfelspiele – in einem privaten Casino ist alles möglich und du kannst deine Freunde damit sicher beeindrucken. Wenn deine Freunde nicht in der Nähe sind, kann man immer ein paar Spiele alleine in einem Online-Slot spielen. Du kannst aus Hunderten von aufregenden Spielen wählen, die in Online-Casinos zur Verfügung stehen.

     

    Luxus-Camping Unimog –  Warst du jemals auf einer dieser „wirklich“ langen Autofahrten, bei denen du dir wünschen würdest, dass du stehenbleiben könntest, um ein richtiges Nickerchen abzuhalten? Oder wolltest du immer schon einmal eine Reise durch ferne Länder unternehmen, ohne ständig für die Unterkunft bezahlen zu müssen? Immer mehr Menschen lieben es im Urlaub zu campen und es ist mittlerweile Trend und Mode geworden. Gut – noch besser – Luxus; oftmals wird das Camping auch zur persönlichen Herausforderung, denn man möchte gerne zeigen was man hat. Ein DIY-Luxus Campingbus kann einer ganzen Familie, samt Hund, den Komfort auch unterwegs bieten und man muss auf nichts verzichten.

     

    DIY –  der Herzenswunsch wird zur Realität

    Weißt du, was an DIY-Projekten so großartig ist? Alles. Du kannst Projekte auswählen, die deinem Geschmack entsprechen und dann nach Herzenslust verwenden. Mit einem Lieferwagen, Van, Truck oder Bus bekommt man ein bisschen mehr Freiheit. Du kannst ästhetisch das tun, was du möchtest, also wenn du deinen Geschäftsnamen und deine Nummer auf das Fahrzeug kritzeln willst, nur zu – niemand kann dich aufhalten. Die Mobilität bietet Flexibilität in allen Bereichen – egal ob es Designer-Schuhe, ein Wassertaxi, ein Online Casino, ein Man Cave oder ein Snack-Truck wird – es gibt viele kreative Möglichkeiten um deinen Traum zu verwirklichen. Ob es um Effizienz, Dekoration, Spaß oder Selbstversorgung geht, auf dicht wartet ein tolles DIY-Projekt und dein persönlicher Traum.

  • Unimog-Rennen: Einfach immer weiter und weiter!

    Offroad-Events mit besonderem Nervenkitzel

    Ein Siegertyp. Dieser Unimog hat Rennerfahrung gesammelt

    Wir alle wissen, dass der Unimog alles andere als ein Rennwagen ist. Von einer Formel-1-Karosse liegt er so weit entfernt wie die Sonne vom Mond. Geschaffen wurde der kraftstrotzende Wagen als echtes Arbeitstier, das ziehen, schieben und sich durchwühlen kann. Doch seine Fans lieben es, sich intensiv miteinander zu messen und darum haben sie die Unimog-Rennen ins Leben gerufen – durch Wald und Flur, über Stock und Stein.

    Ein einziger Fahrfehler entscheidet über Sieg und Niederlage

    Dieses Jahr kürten die Leser des „Off Road“-Magazins den Unimog zum 16. Mal hintereinander zum „besten Geländewagen“ in seiner Kategorie. Als Sonderfahrzeug hat er einige starke Konkurrenten, doch diese sind bei Weitem nicht so beliebt wie er. 54,7 der Stimmen entfielen auf den großen Star, der sich als echter Offroader auf Reisen abseits der Straßen verdient macht. Was hat dieser PS-starke Spezialist ausgerechnet im Rennzirkus verloren? Wie laufen solche Events ab – und was macht sie so beliebt? Eines ist klar: Sauber und ordentlich sind Unimog-Rennen nicht. Es geht eben nicht über exakt vorgezeichnete Strecken und glatten Asphalt, sondern mitten durch den tiefsten Matsch, über Gräben und Hügel, Sandpisten und Wasserlöcher hinweg. Ein einzelner Parcours misst gern mal viele Hunderte Kilometer, trotzdem zieht sich das Fahrerfeld erstaunlich wenig auseinander – zumindest, wenn es um die vorderen Plätze geht. Da trennen den Sieger und den Zweitplatzierten vielleicht nur 10 Minuten nach etwa 1.800 Kilometern Höllenritt. Ein einziger Fahrfehler, und dieser Vorsprung ist schon hinüber.

    Unimog-Racing und Formel 1: zwei Welten im selben Universum

    Wie in jedem anderen Rennen auf zwei oder vier Rädern entscheidet allzu oft ein ungewollter Radwechsel über den Sieg. Besser ist es also, es kommt erst gar nichts an die kostbaren Reifen dran, die auf der Piste Höchstleistungen vollbringen müssen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn unterwegs warten zermürbende Hindernisse, die dem dicksten Gummi zu Leibe rücken. Das Problem mit dem Radwechsel ist eine der wenigen Gemeinsamkeiten zwischen dem Unimog-Rennen und dem klassischen Rennsport – die Unterschiede überwiegen allerdings deutlich. Während es in Formel 1 & Co. darum geht, die Runden abzureißen und so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen, ist beim Unimog-Rennen für viele Teilnehmer der Weg das Ziel. Ihnen geht es darum, die Ziellinie nach der beschwerlichen Offroad-Strecke überhaupt zu erreichen und nicht irgendwo unterwegs stecken zu bleiben. Die Wetten stehen dabei aufseiten des strapazierfähigsten Unimogs, während F1 Quoten eher dem leichtgängigsten und leichtesten Wagen die größten Chancen ausrechnen. Das Ergebnis ist ein Rennen, das für Zuschauer wesentlich spannender rüberkommt, als Dutzenden Wagen dabei zuzusehen, wie sie immer und immer wieder auf nahezu Ideallinie ihre Runden fahren.

    Die Formel 1 ist ein ganz anderes Pflaster

     

    Rennschlitten vs. Offroader: Jeder ist Spezialist auf eigenem Gebiet

    Natürlich trennt den Unimog auch die pure Geschwindigkeit von der Formel-1-Karre. Auf dem Nürburgring wäre der Offroader absolut verloren, würde um die Kurven eiern und sich immer wieder überrunden lassen. Aber im Gelände ist er der King, hier würden sich Hamilton und Co. mit ihren Schlitten direkt im Dreck einwühlen und nie wieder hervorkommen. Jeder ist Spezialist auf seinem eigenen Gebiet – und gerade das macht die Würze im großen Rennzirkus aus. Ganz genauso sieht es im Motorradsport aus, einer Rennsparte, die sich durch keine andere ersetzen lässt. Sie gliedert sich wiederum in verschiedene Unterkategorien wie MotoGP, Bahnrennen,
    Straßenrennen, Motocross und Freestyle Motocross – wobei die beiden Letzteren am ehesten mit dem Unimog-Racing vergleichbar sind. Nur macht es einen großen Unterschied, ob der Fahrer nun ein kraftvolles Zweirad lenkt oder einen mächtigen, motorisierten Bullen reitet.

    Offroad-Feeling auf zwei und auf vier breiten Reifen

    Motorräder erweisen sich ohne Frage als die besseren Rangierkünstler. Ein Unimog hingegen hat einen größeren Wendekreis und braucht vergleichsweise viel Platz. Doch er steht fest auf seinen vier Rädern, so schnell haut ihn nichts und niemand um: keine noch so tiefe Bodenwelle, kein Graben, kein Schlag auf die Seite. Motorradfahrer müssen dagegen echte Gleichgewichtskünstler sein, vor allem im Gelände. Sie balancieren ihre Maschinen sorgfältig aus und doch reißt es den ein oder anderen vom Sattel. In der Fahrerkabine des Unimogs fühlt sich der Rennfahrer hingegen so sicher wie in einem Bunker. Der Schlamm spritzt ihm zwar auf die Scheiben, doch ihn selbst erreicht davon nichts. Allerdings sollte ein Unimog-Racer schleuderfest sein, denn nichts bewahrt ihn davor, die Tiefen und Höhen der Landschaft intensiv am eigenen Leib zu erleben.

    Bei Motocross geht es oft hoch in die Lüfte

     

     

     

    Die Rallye Breslau: traditionsreiches Kräftemessen der Offroader

    Rallye-Raids bieten die Gelegenheit, sich mit anderen Fahrzeugsorten im direkten Wettbewerb zu messen. An der berühmten Rallye Breslau, die seit 1995 jedes Jahr startet, nehmen von Beginn an immer wieder Unimogs teil. Zum 25-Jährigen Jubiläum 2019 traten 118 verschiedene Autos (darunter sowohl Pkw als auch Lkw und SSV) gegen 74 Quads und Motorräder an. Los ging es in Gwda Wielka, das Ziel lag im 1369 Kilometer entfernten Dawsko Pomorskie. 913 Kilometer gingen offiziell in die Wertung mit ein. Die allererste Tour startete übrigens in München mit nur 35 Pkw, 5 Lkw und ganzen 20 Motorrädern. Die Rallye Breslau ist seit jeher ein grenzübergreifendes Event, das die Länder Polen, Bulgarien, Rumänien, Bulgarien und Deutschland mit einbezieht. Schließlich braucht es jede Menge „befahrbare“ Fläche, um sich gründlich über mehrere Tage hinweg auszutoben.

    Sieg in der Rallye Paris-Dakar: die Sternstunde des Unimogs

    Die weltberühmte Rallye Paris-Dakar bietet sich geradezu dazu an, den Unimog aus dem Vorgarten zu holen und ins urwüchsige Kräftemessen einzusteigen. Die wohl berüchtigtste Rallye der Welt macht genau wie das Breslauer Pendant keinen Unterschied zwischen Auto, Lastkraftwagen, Motorrad und – Unimog. 1985 gelang es dem deutschen Fahrer eines speziell umgebauten Unimog 1300 L in der Wüstentour einen spektakulären Sieg einzufahren: Davon träumt sicher noch heute jeder, der einen ähnlichen Wagen besitzt und auf unvergessliche Abenteuer aus ist. Damals nahmen insgesamt zwei Unimogs an dem berüchtigten Sahara-Rennen teil – beide hatten ihre Heimat ausgerechnet im beschaulichen Siegerland.

    Umbaumaßnahmen machten Unimog 1300 L zur Wüstenbestie

    Die Renn-Unimogs unterschieden sich gewaltig von den ursprünglichen Serienfahrzeugen, die sie einmal waren. Die 5,6-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel waren auf 180 PS getrimmt, das Fahrerhaus mit Überrollbügel ausgestattet und sicherheitsverstärkt. Sechs Zusatzscheinwerfer mit insgesamt 750 Watt Leistung erhellten die Nacht. Unter dem Fahrzeugboden hatten die findigen Unimog-Bastler Arbeitsleuchten für Reparaturen angebracht, außerdem befanden sich zwei Zusatztanks mit Platz für insgesamt 320 Liter an Bord. Das gesamte Tankvolumen lag hiermit bei unglaublichen 540 Liter: Eine gute Idee, da es in der Sahara nicht gerade von Tankstellen wimmelt. Zusätzlich schleppte das Wüsten-Biest 80 Liter Trinkwasser mit. Das zulässige Gesamtgewicht lag bei 7,49 Tonnen. Auf vergleichsweise geraden, schnellen Strecken taugte dieses Ungetüm nicht allzu viel, aber auf den schluchtendurchzogenen, steinigen Wegen südlich der Sahara, dem „Endspurt“ der Rallye, lief er zur Höchstform auf.

    Kleiner als ein Lastwagen, wendiger als gedacht!

    Die Rallye Paris-Dakar weist auch eine Urwaldstrecke auf, und hier punktete der Unimog sensationell. Seine Aufbauhöhe liegt klar unter den Lastwagen, darum konnte das Gefährt 1985, ohne anzuhalten, durch das üppige Grün preschen. Die Fahrer größerer Wagen mussten regelmäßig zwischendurch stoppen, um Äste abzusägen und diese so aus dem Weg zu räumen. Für den Offroader von Mercedes war so etwas kein Problem. Auch die Wendigkeit des Rallye-Siegers ließ nicht zu wünschen übrig, er manövrierte sich durch die unmöglichsten Situationen mit einer Eleganz, die in seiner Gewichtsklasse nur noch ein Wal aufbringen kann. Leider erlitt dieses Meisterwerk auf Rädern im selben Jahr in Gaggenau einen Unfall, der es komplett zerstörte – sonst wäre es heute längst zum Denkmal avanciert. Doch 2011 entstand ein originalgetreuer Nachbau der Legende aus einem Bundeswehr-Unimog mit derselben Motorisierung. Initiatoren dieses Projekts waren Sand Medien und die Gesellschaft für Geländewagen in Gotha.

    Auf der Rallye Paris-Dakar tummeln sich viele bunte Vögel

    Unimog Rennen: Das ist das Zeug zum Sieg!

    Ausstattung, Gewicht, Motorisierung: Das alles gehört zu einem vierrädrigen Siegertyp dazu. Doch auch die Besatzung spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, alle anderen Mitstreiter aus dem Feld zu schlagen. Ein Unimog-Rennfahrer muss kein Profi-Mechaniker sein, doch ohne breitgestreutes technisches Wissen geht es kaum. Erfahrungen sammeln, recherchieren, sich mit anderen Fans eng austauschen: Das alles gehört zu den Renn-Vorbereitungen eines Gewinner-Teams. Zudem muss der Wille auf Sieg gerichtet sein, die Durchhaltekraft das Maximum erreichen. Der Fahrer steuert den Wagen, während der Navigator die Strecke im Auge behält und den Kurs angibt. Wenn sich beide schon seit vielen Jahren kennen und ein Stück weit miteinander verwachsen sind, ist das von großem Vorteil. Wie bei allen Heldengeschichten ist es nämlich vor allem der menschliche Zusammenhalt, der die Story vorantreibt – bis hin zum Happy End.

     

    Foto-Sources: Pixabay/Wikimedia

  • Warum ist der Mercedes-Benz Unimog bisher noch kein Jackpot-Preis gewesen?

    Einige Spezifikationen zum Mercedes-Benz Unimog im Überblick

     

    Jeder Casinospieler ist im Casino oder auf der Suche nach einem neuen Online Casino bereits einmal darauf gestoßen. Die Rede ist von den Gewinnspielen, die außerhalb oder im Rahmen eines Bonusprogramms angeboten werden und als Hauptgewinn eine Reise oder besser noch ein Auto anbieten. Doch bei allen bisher stattgefundenen und aktuell noch laufenden Online Casino Gewinnspielen war bei keinem der Mercedes Unimog als Hauptgewinn zu finden. Warum ist das so? Erfahren Sie hier mehr darüber und lernen Sie den exzellenten Mercedes Unimog einmal von einer ganz anderen Perspektive aus kennen.


    Können Sie sich vorstellen, den Mercedes Unimog als Jackpot Preis zu gewinnen?

    Fast jedes seriöse und erfolgreiche Online Casino mit Echtgeld, das etwas auf sich hält, hat schon einmal oder wiederkehrend Gewinnspiele für seine Spieler und Spielerinnen angeboten. Je nach Gewinnspielkonzept nehmen alle Spieler innerhalb eines bestimmten Zeitraums am Gewinnspiel teil. Oder die Teilnahme erfolgt durch das Spielen bestimmter Slots und Erreichen von vorgegebenen Punkten. Autopreise gehören bei Gewinnspielen in Online Casinos neben dem Gewinn einer Reise oder eines fünfstelligen Geldbetrags zu den beliebtesten Online Casinos Gewinnen für Casino Spieler und Spielerinnen.

    Der Mercedes Unimog hat vor allem eines, ein auffälliges Design, das sofort in Erinnerung bleibt. Wer ihn zum ersten Mal sieht, wird sich vermutlich nicht vorstellen, dieses Auto im Stadtverkehr oder auf dem Land zu fahren. Der Grund dafür ist, dass es sich um eine Art Militärfahrzeug handelt, das nicht den Wertvorstellungen von Casinospielern aus Deutschland, Europa und weltweit entspricht. Es handelt sich damit um einen Außenseiter, der eben in die Klasse der Offroader gehört. Der Unimog kann als Lastwagen überall eingesetzt werden und greift dabei auf die Leistungsfähigkeit eines Traktors zurück. Liebhaber von SUVs, von Offroadern und Abenteurer werden dieses Auto lieben und auch im Gewinnfall bei einem Online Casino Gewinnspiel nicht Nein sagen.

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  • Der russische Designer zeigte das Konzept eines elektrischen Mercedes-Benz Unimog

    Bilder: Artyom Trofimenko

    Der russische junge CAS-Designer Artyom Trofimenko–  CAS bedeutet computer-aided styling, computergestützte Gestaltung  –  ist bekannt für seine atemberaubenden Designskizzen zu den Erzeugnissen von bekannten Hersteller der Elektronikbranche. Er gestaltet die Entwürfe und zeigt, wie ein neues Auto-Modell in der Zukunft aussehen könnte. Sein letztes Werk ist der EQ Unimog. Obwohl Mercedes-Benz seine Baureihen als elektrische Varianten unter dem Markennamen EQ schon anbietet, geht dieses Konzept einen großen Schritt weiter.

    Heute scheint solches Konzept sehr futuristisch und sogar phantastisch, aber  Sportwetten online schien auch früher unwirklich. Jetzt ist es die übliche tägliche Unterhaltung von Millionen Menschen weltweit. Die Zukunft ist viel näher als wir denken.

    Artyom Trofimenko ist ein anerkanntes Talent in der Design-Gemeinschaft. Er lässt immer seiner Fantasie freien Lauf. Man muss aber akzeptieren, dass es leider nur ausgedachten Konzepte sind. Trotzdem beachten die großen Konzerne seine Ansätze und Werke.

    Dieses Mal geht es um den Unimog der Zukunft. Artyom Trofimenko gelang es, die Fahrzeugform zu modernisieren. Die Unimog-DNA wird sofort erkannt. Der beleuchtete Stern und die Orientierungsbeleuchtung sehen sehr futuristisch aus, obwohl diese LED-Technik auf dem modernen Mercedes-Benz Actros schon angewendet wird.

    Da der Unimog mit Elektroantrieb nur eine Designskizze ist, gibt es keine weitere Information über Konstruktionsdetails und technische Daten. Es ist aber bekannt, dass Trofimenko auf einen kleinen Diesel-Hybridantriebsstrang setzte. Dazu „verbaut“ er einen Dreizylinder-Diesel mit 60 PS sowie pro Achse einen Elektromotor mit jeweils 170 PS. Der Dieselmotor treibt einen Fahrzeuggenerator an, wenn der Energiezustand knapp wird. Den Saft für den Dieselmotor bezieht der Unimog aus einem 130 Liter Tank, der Saft für die E-Motoren kommt aus Lithium-Ionen-Akkus, die im Fahrzeugboden untergebracht sind. Sie haben eine Kapazität von 50 kWh.

    Artem Trofimenko veröffentlichte schon viele interessante Designskizzen, unter denen “KAMAZ der Zukunft”, “Renault Duster der Zukunft” und viele andere Entwürfe. Der junge Russe ist talentreich, daher achten viele Experten und die großen Konzerne auf seine Werke. Das EQ Unimog-Konzept sieht zweifellos echt nach einem Unimog von morgen aus.

    Artyom selbst über seinen Entwurf: “Heutzutage werden die ökologischen und wirtschaftlichen Standards immer strenger und es kann für einen großen und schweren LKW tödlich sein, denn sein Motor kann diese Anforderungen nicht immer erfüllen. Ich habe versucht zu visualisieren, wie der Mercedes-Benz Unimog in ein paar Jahren aussehen könnte. Das Design wurde von Magma und Wasser als Inbegriff von Abenteuer und Bereitschaft für harte Arbeit in unglaublichen meteorologischen Bedingungen inspiriert.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Die Geschichte des Unimog in der Rallye Dakar

     

    Bis heute gilt die Rallye Dakar – ursprünglich als Rallye Paris-Dakar bezeichnet – als eine der berüchtigtsten Rallyes der Welt für Motorräder, Autos und Lastwagen. 1985 war es ein speziell umgebauter Unimog 1300 L, dem der Sieg in der Wüste gelang.

    Rückblende: Im Juni 1985 krochen zwei Unimog-Fahrzeuge unter den Lastwagen durch den Sand und das Geröll der Sahara. Die Besatzung wurde von Karl-Friedrich Capito aus Neunkirchen bei Siegen zusammen mit seinen Söhnen Jost und Volker Capito angeführt. Am Neujahrstag 1985 fuhren sie in zwei Unimog 1300 L-Fahrzeugen los. Das erste Fahrzeug wurde vom Vater Karl-Friedrich Capito zusammen mit seinem älteren Sohn Jost besetzt. Unimog Nummer zwei wurde von Karl Wilhelm Ströhmann sowie Co-Pilot Volker Capito betrieben.

    Die Capitos mit ihrem U 1300 L hatten bereits im Vorjahr teilgenommen, nur um das Ziel in Dakar wegen eines kleinen Defekts zu verpassen. Kurz vor Erreichen des exotischen Ouagadougou-Ziels brach ein Radialwellendichtring im Lenkgetriebe. Das war das Ende ihres Abenteuers: Getriebeöl war ebenfalls ausgetreten und die Servolenkung ging verloren. Die Capitos hatten einen großen Stapel Ersatzteile dabei, hatten aber nicht daran gedacht, einen einfachen Dichtring einzubauen.

    Die Rallye Dakar hat bis zum heutigen Tag eine lange Tradition. Besonders Motorsport Wetten werden häufig auf diverse Fahrzeuge, die in der Rallye mitfahren abgeschlossen. Die Quoten auf den Unimog waren damals übrigens sehr schlecht. Genaue Zahlen lassen sich leider nicht herausfinden, aber man kann davon ausgehen, dass die Gewinne für jene die auf den U1300 gewettet haben saftig waren. Mittlerweile haben sich die Methoden der Quotenberechnung von Seiten der Buchmacher wesentlich verbessert. Solche Gewinne wie damals sind wahrscheinlich nicht mehr möglich. Allerdings sind Sportwetten und ganz besonders Wetten auf Motorsport populärer denn je.

    Aus alten Fehlern lernen

    Ein Jahr später, 1985, wollte das Team auf der sicheren Seite sein. Das U 1300 L wurde, wie damals beschrieben, im Werk Gaggenau komplett „überholt“. Mit Hilfe des Daimler-Benz-Werks wurde auch ein zweiter Unimog komplett rekonstruiert.

    Diese Renn-Unimog-Fahrzeuge hatten nicht mehr viel mit dem Standardfahrzeug zu tun: Motorspezialisten konnten aus dem 5,6-Liter-Sechszylinder-Turbodieselmotor 180 PS (132 kW) herausholen, während die Kabine verstärkt und mit einem Überrollbügel ausgestattet wurde . Die Lkw waren außerdem mit einem Lufteinlassrohr sowie sechs zusätzlichen Hella-Scheinwerfern mit einer Gesamtleistung von 750 W für die Nachtbühnen ausgestattet.

    Auch am Fahrzeugboden des Unimog wurden Anpassungen vorgenommen: Arbeitsscheinwerfer unter dem Fahrzeug sorgten bei Bedarf für ausreichende Beleuchtung. Um die Reichweite zu erhöhen, wurden zwei zusätzliche Kraftstofftanks mit jeweils 160 Litern installiert, wodurch sich das Gesamttankvolumen auf 540 Liter erhöhte. Der Trinkwassertank faßte 80 Liter und die zulässige Bruttomasse betrug 7,49 Tonnen.

    Im Unimog wurden zwei Kompasse zur besseren Orientierung installiert – Navigationsgeräte, wie wir sie heutzutage kennen, gab es 1985 noch nicht. Drei Recaro-Schalensitze mit Gurten sorgten für eine sichere Rückhaltung der Fahrzeuginsassen. Der Grund für drei Schalensitze war, dass auch ein Werksmechaniker mit dem Piloten und dem Copiloten in jedem der Unimog-Lastwagen mitfuhr.

    Das Besondere am Unimog

    Der Unimog hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km / h und konnte daher auf den schnelleren Abschnitten der Rallye nicht mit den Lastwagen der Konkurrenz mithalten, die größere Motoren und mehr Leistung hatten. Seine Zeit würde jedoch auf der letzten Strecke der Strecke kommen. Die engen Passagen im Süden der Sahara haben viele Steine und tiefe Schluchten, was sie ideal für den leichten und beweglichen Unimog macht.

    In dieser letzten Etappe des Rennens traten die Stärken des Unimog-Konzepts in den Vordergrund: Das günstige Verhältnis von gefederter und ungefederter Masse, Pendelrohrachsen mit Zugfedern sowie das geringe Eigengewicht des Fahrzeugs ermöglichten dies Fahren Sie mit hoher Geschwindigkeit über sehr unebenes Gelände, Geröll und Felsbrocken, ohne den Bodenkontakt zu verlieren. In der Dschungelphase erwies sich das Low-Level-Design des Unimog als entscheidender Vorteil. Während die größeren Lastwagen Probleme hatten, durch den Dschungel zu kommen, und manchmal sogar anhalten und Äste abschneiden mussten, die im Weg waren, konnte der kompakte Unimog diese Etappe relativ schnell überstehen.

    Zu Besuch bei Unimog

    Die Rallye in Dakar kann man durchaus als das berühmteste Langstreckenrennen in der ganzen Welt bezeichnen. Hierbei geht es um die härtesten Herausforderung in der Wüste wo Staub, Hitze und unglaubliche Weiten vorherrschen. Alle Fahrer welche die mehr als 9000 Kilometer lange Strecke wagen, verdienen den Respekt eines jeden.

    Wie schon erwähnt gehörten zu diesen auch der Fahrer Volker Capito. Er war im Team von 1985 der Manager und überquerte mit dem Unimog das Ziel. 30 Jahre später besuchte Herr Capito wieder einmal den Hauptsitz seines Lieblingsfahrzeug, Unimog, dort hat er sich übrigens auch den Nachfolger seines Fahrzeugs, den U 5030 einmal genauer angeschaut.

    Die beiden Gewinner kamen im Unimog-Werk in Wörth bei Karlsruhe zusammen. Volker Capitos Ziel war es jedoch nicht nur, auf die Erinnerungen zurückzugreifen. Stattdessen konnte sich der Rallye-Sieger von Dakar von den kontinuierlichen technischen Verbesserungen der Unimog-Serie überzeugen. Denn wer könnte kritischer sein als jemand, der persönlich mit den Schwierigkeiten in abgelegenem Gelände sehr vertraut ist?

    Volker Capito hat einen Unimog U 5030 am Beispiel seiner neuesten Technologie genau untersucht. Dieses Topmodell wurde von MB Special Trucks in Zusammenarbeit mit Hellgeth Engineering entwickelt, einem Spezialisten für Sonderfahrzeuge, Geländewagen und robuste Expeditionsfahrzeuge. Für dieses Treffen war es daher besonders angebracht, dass Jürgen und Andreas Hellgeth selbst bisherige Gesamtsieger der legendären Breslauer Rallye sind, die wahrscheinlich die härteste Offroad-Rallye ist. Die beiden bislang größten Unimog-Siege im Motorsport waren an diesem Tag zusammengekommen.

     

    Der Unimog – Damals wie heute ein Offroad-Spezialist

     Der Unimog verträgt eine überaus große Nutzlast, extreme Temperaturen und ist grundsätzlich ein Fahrzeug mit hoher Zuverlässigkeit.

    Auch beim Fahren über umgestürzte Bäume werden die Vorteile einer hohen Torsionsflexibilität und einer hohen Bodenfreiheit dank Portalachsen mit Gleithülsen-Technologie deutlich. Die neue Euro VI-Technologie mit reduziertem Kraftstoffverbrauch und geringeren Abgasemissionen sowie einer Furtiefe von bis zu 1,20 m und TireControl plus automatischer Reifendrucküberwachung sind nur einige weitere Argumente, die die Benutzer überzeugen. Tatsächlich bemerkte Volker Capito, dass die ersten Versuche mit dem ehemaligen Reifendruckkontrollsystem ab Werk während der Rallye Dakar durchgeführt wurden und einen wichtigen Beitrag zu seinem Sieg leisteten.

    Volker Capito war vom Leistungspotential des Unimog U 5030 im Vergleich zum U 1300L, der mittlerweile rund 30 Jahre älter ist, angemessen beeindruckt. Mit 300 PS liefert der 7,7-l-Motor eine Leistung, die zu diesem Zeitpunkt nur für die Rennversion reserviert war. Er war auch beeindruckt von der serienmäßigen Bremskraft.