Category Archives: Allgemein

  • Unimog-Museum: 500.000ster Besucher

     

    Geschäftsführerin Hildegard Knoop freut sich mit den Brüdern Georg (links) und Dr. Peter Kohlhas über den 500.000. und 500.001. Museumsbesuch.

    Dr. Peter Kohlhas und sein Bruder Georg werden mit einer Flasche Unimog-Whiskey und zwei Museumspässen überrascht

    „Nur schnell mal ins Museum, Unimog anschauen“ wollte der Baden-Badener Kieferorthopäde Dr. Peter Kohlhas mit seinem Bruder Georg, der aus Groß-Umstadt zu Besuch war. „Muss ich mir da was Passendes anziehen?“ fragte der. Für ihn war es der erste Besuch im Museum, für Bruder Peter der achte oder neunte. Schon lange überlegt das UCG-Mitglied, sich einen Unimog oder einen „G“ zuzulegen – „in meinem Freundeskreis haben schon alle einen“ – aber zur Zeit fehlt es an Platz und auch an Zeit, sich um das Fahrzeug zu kümmern.

    Wenn die beiden gewusst hätten, dass sie Besucher Nr. 500.000 und 500.001 sind und damit nicht nur etwas geschenkt bekommen, sondern auch „mit aufs Foto“ müssen, hätte sich Georg Kohlhas das mit der Garderobe vielleicht noch einmal überlegt. Für Geschäftsführerin  Hildegard Knoop waren beide aber allemal „passend“ genug. Sie überreichte dem einen eine Flasche edelsten Unimog-Whiskeys  vom Bodensee und dem anderen zwei Museumspässe, mit denen die beiden ein Jahr lang sämtliche 320 Mitgliedsmuseen des deutsch-französisch-schweizerischen MuseumsPASSMusées kostenlos besuchen können. Denn 500.000 Besucher in 13 Jahren und zwei Monaten – das ist schon etwas ganz Besonderes.

    Noch etwas, was  aufmerksamen ZeitungsleserInnen aufgefallen sein mag: Dass so bald nach der 450.000 Besucherin im Februar 2019 schon der 500.000. Besucher im Unimog-Museum begrüßt werden kann, liegt nicht daran, dass im halben Jahr dazwischen ganz außerordentliche Besucherrekorde aufgestellt worden wären, sondern dass aufgrund einer Panne in der elektronischen Erfassung die 30.143 Museumsbesucher des Jahres 2006 lange Zeit „vergessen“ waren. Aber die wurden zwischenzeitlich wieder hinzu addiert – sehr zur Freude aller!

  • Unimog-Museum: Weltenbummlertreffen mit 136 Fahrzeugen

    Schwere Unimog sind in der Überzahl. Auf dem Gelände des Museums sind insgesamt 136 Fahrzeuge versammelt. – Foto: Hegmann

     

    Hans-Peter Hegmann schreibt am 30. Juli 2019 im Badischen Tagblatt:

    Rucksackreisende auf vier Rädern

     Beim siebten Weltebummlertreffen gastieren einfache Fahrzeuge ebenso wie Luxusmobile

    Gaggenau – Vom Regenwald bis in die Wüste, über ewiges Eis und durch weite Moore in der Taiga, oder einfach nur ein paar Meter abseits der Autobahn in Spanien, das ist es, was sie alle verbindet: die Weltenbummler, die sich jährlich am Unimog-Museum treffen. Bereits zum siebten Mal haben sie sich nun auf dem Gelände beim Schlosspark versammelt.

    „Ich komme mir hier vor wie auf einem großen Familientreffen. Die Großeltern und die Eltern haben nicht nur die Kinder und Enkel eingeladen. Nein, auch Neffen, Nichten, Cousinen, Cousins sowie Vetter waren aufgefordert, vorbeizuschauen.“ So beschreibt eine junge Frau aus Holland, in ihrem Citroën Type H sitzend, ihre aktuelle Situation auf dem Weltenbummlertreffen des Unimog-Museums. Und sie sind alle gekommen: „Manche haben sogar noch ein paar Schwippschwager oder einfach nette Freunde mitgebracht, und zu denen gehören wir.“

    Damit hat sie sehr treffend den Charakter der nun bereits zum siebten Mal ausgerichteten Veranstaltung rund um das Museum beschrieben. Auch wenn ihr hellgrüner „Wellblech-Kastenwagen“ von 1980 keinen Allradantrieb hat, fühlt sie sich unter den vielen Unimog und sonstigen, überwiegend geländegängigen Fahrzeugen sehr wohl.

    Der grundlegende Gedanke des dreitägigen Fests mit diesmal 135 teilnehmenden Fahrzeugen ist nämlich die Ausstattung derselben für längere Reisen. Von der minimalistischen Einrichtung der „Ente“ mit zwei Matratzen und einem kleinen Küchenanhänger über den von einer Spezialfirma ausgestatteten, modernsten Unimog 5030 mit 300 PS und klimatisierter Wohnkabine – alle sind sie hier vertreten.

    Sie hätten sich zunächst zwar ziemlich weit hinten in die beiden langen Reihen der Fahrzeuge eingeordnet, aber schnell festgestellt, dass sie genauso dazugehören. „Nicht wie bei manchen anderen Treffen, wo die Fundamentalisten einer Marke unter sich bleiben wollen“, ergänzt die junge Weltenbummlerin in bester Laune.

    Auch mit einem Citroen-Kastenwage von 1980 kann man die Welt erkunden. – Foto: Hegmann

    Aus Bekannten werden Freunde

    Nein, Schilder mit der Aufschrift „Hier dürfen wir nicht rein“ gibt es in Gaggenau nicht. Aber solche mit Hinweisen auf Vorträge oder fachmännisch betreute Workshops in der Werkstatt des Museums.

    Acht Filme oder Fotovorträge von Reisen durch Mauretanien, an das Nordkap, nach Island, in den Kaukasus, durch die Prärie in Nordamerika oder über Finnland durch Russland bis in die Mongolei waren zu sehen. Diese sind oft auch für viele der über 1000 Besucher ohne entsprechende Fahrzeuge ein Anreiz, ins Murgtal zu kommen.

    Bei Herstellern und Ausrüstern von Expeditionsfahrzeugen konnte man sich umschauen und eventuell entscheiden, ob aus dem Traum Realität werden könnte.

    Ansonsten bestand die Möglichkeit, mit einem der Museums-Unimog auf dem Außenparcours eine Runde mitzufahren. Erfahrungen austauschen, bewährte technische Tipps bekommen, neue, zum Teil selbst entwickelte Ausrüstungsvarianten oder einfach nur neue Menschen mit den gleichen Interessen kennenlernen – das sind weitere Gründe für viele, drei Tage an die Murg zu kommen.

    Dass daraus langjährige Freundschaften entstehen können, ist dann darüber hinaus eine sehr schöne Nebensache.

    Hier noch weitere Fotos von Hans-Peter Hegmann:

     

    Und als „Zugabe“ noch ein paar Fotos von Michael Wessel:

     

     

  • Mercedes-Benz Offroad-Ikonen: Unimog und G-Klasse: Gipfeltreffen der Gelände-Giganten

    Fahrzeuge, die in extremem Gelände zur Höchstform auflaufen, sich seit Jahrzehnten technologisch konsequent weiterentwickeln und weltweit eine eingeschworene Fangemeinde hinter sich haben: Mercedes-Benz hat gleich zwei davon. Was die G-Klasse im Pkw-Bereich, ist bei den Nutzfahrzeugen der Unimog. Und während die G-Klasse in diesem Jahr 40 Jahre Jubiläum feiert, kann der Unimog auf mehr als 70 Jahre Tradition zurückblicken. Genug Gründe, um beide zu einem Gipfeltreffen zusammen zu bringen.

    Es gibt Fahrzeuge, die Lust auf Abenteuer machen und den kindlichen Spieltrieb in jedem Erwachsenen wecken: Die Mercedes-Benz G-Klasse und der Mercedes-Benz Unimog gehören dazu. Als einzigartige Charaktere fahren beide seit vielen Jahrzehnten auf ihrem ganz eigenen Weg. Und dieser fängt oft dort an, wo für andere bereits Schluss ist – dank ihrer Geländegängigkeit. Ihre Durchsetzungskraft und Zuverlässigkeit haben beide unter anderem auf der Rallye Dakar bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Darüber hinaus teilen Unimog und G-Klasse höchste Robustheit und Langlebigkeit sowie die enorme Variantenvielfalt, mit der sie fast jeden Kundenwunsch erfüllen.

    Kein Wunder, dass sie auch in Hollywood eine glänzende Figur machen: In den Blockbustern „ Jurassic World“ von 2015 und „Transformers: The Last Knight“ aus dem Jahr 2017 standen die zwei Ikonen sogar gemeinsam vor der Kamera. Ihre Weltpremiere im Januar 2018 bestritt die aktuelle G-Klasse in Detroit mit Arnold Schwarzenegger auf der Bühne. Neben der G-Klasse hatte der Superstar einst auch einen Unimog in seiner Garage stehen.

  • Unimog-Museum: Aktionstag zum Unimog im Baugewerbe

    Hans-Peter Hegmann schreibt im Badischen Tagblatt vom 9. Juli:

    Unimog von heute, gestern und vorgestern

    Sonderausstellung im Museum: Universalmotorgerät im Einsatz beim Baugewerbe

    Den Unimog im Einsatz beim Baugewerbe – von den 50er Jahren bis in die Neuzeit – konnten Besucher am Sonntag hautnah selbst erleben. Während einer Sonderausstellung „Unimog als Baumeister“ waren, im Rahmen eines Aktionstages des Unimog-Museums (UM), mehrere Fahrzeuge mit entsprechenden Anbaugeräten oder Ausstattungen im Einsatz zu sehen. Die Palette reichte von „heute, gestern bis vorgestern“, wie der technische Leiter des UM, Karl-Josef Leib, bei den Vorführungen den zahlreichen Besuchern erläuterte.
    Die Museumsleitung und die ehrenamtlichen Helfer des einmaligen Museums an der Geburtsstätte eines Fahrzeugs, das in der ganzen Welt bekannt und zuhause ist, hatten wieder keine Mühen gescheut, um einen attraktiven Aktionstag auf die Beine zu stellen. Im Außengelände des Museums waren Vorbaukompressoren und Frontlader sowie ein auf der Ladefläche aufgebockter Bagger bei der Arbeit zu sehen. Daneben zog ein Unimog eine angebaute Grabenfräse durch die Wiese, die einen bis 1,5 Meter tiefen Graben für die Kabelverlegung grub und das ausgehobene Erdreich anschließend wieder verfüllte.
    Ein Zweiwege-Unimog, der Güterzüge bis zu einem Gewicht von 800 Tonnen ziehen kann, vergnügte sich auf der selbstverlegten Gleisstrecke neben dem Museum mit einem zum Personentransport umgebauten offenen Güterwagen von 1913. Vom ersten Unimog des leichten Typs 411 für die Landwirtschaft mit 25 PS bis zu zum aktuellen Euro 6, hochgeländegängigen, schweren Unimog 5023 mit 231 PS und 12,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht war alles im Einsatz.
    Neben der stetigen Steigerung der Motorenleistung der gezeigten Universalmotorgeräte konnte auch die Entwicklung des Umfangs der für das Baugewerbe erforderlichen Sonderausstattungen in Augenschein genommen werden. Besonders deutlich wurde dieser stetige Fortschritt im Umfeld des Unimog bei zwei Kranfahrzeugen. Der eine Kran steht auf einem Prototyp eines in den 60er Jahren selbst gebauten Sattelauflegers einer Stahlbaufirma. Gezogen wird er von einem ausgemusterten Unimog 404 S der Bundeswehr von 1967. Er hat eine maximale Tragkraft von 3000 Kilogramm und eine Hubhöhe von zehn Meter. Das Fahrzeug war bis 1989 beim Hallenbau im Einsatz. Noch immer einsatzbereit, ist er inzwischen in guten Händen im Ruhestand bei einem Unimog-Liebhaber, der rechtzeitig von seiner beabsichtigten Verschrottung hörte.
    Der andere steht hinter der Kabine des oben beschriebenen Unimog 5023. Sein Ausleger kann hydraulisch bis auf 16 Meter ausgefahren werden und er kann dann noch 690 Kilogramm heben. Ebenso besteht die Möglichkeit, an seiner Spitze einen Arbeitskorb für Personen zu befestigen. Während früher der Bediener persönlich für die Kontrolle der maximalen Lasten verantwortlich war, wird diese Aufgabe heute elektronisch überwacht. Sobald die maximale sichere tragfähige Kombination zwischen Last und Auslegerlänge überschritten wird, verweigert der Kran die Arbeit.
    Foto: Hans-Peter Hegmann
  • Museum Hohenheim: Sonntagsführung zum Thema Unimog am 1. September

    Der Prototyp 5 ist der älteste Unimog der Welt. Er steht im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Stuttgart-Hohenheim.

    Zu einer Sonntagsführung zum Thema Unimog lädt das Museum für den 1. September, 11 Uhr, nach Stuttgart-Hohenheim in den Standort Filderhauptstraße 179 ein.
    Von A wie Ackerbau bis Z wie Zweiwegefahrzeug geht Martin Flammer – ehemaliger Leiter des Unimog-Vertriebstrainings – mit den Besuchern auf Zeitreise durch die weitverzweigte Unimog-Technikgeschichte. Auf seinem Streifzug vorbei an seltenen Originalen darf ein weiterer Stern auf dem Acker natürlich nicht fehlen: der legendäre MB-trac. Diese Sonntagsführung verspricht Geschichte und Geschichten aus erster Hand von einem Unimog-Experten.

    Weitere Informationen zum U 5 oder zur Anfahrt unter www.landwirtschaftsmuseum.uni-hohenheim.de

    Foto: DLM Hohenheim

    Prototyp Nummer 6 steht im Unimog-Museum Gaggenau

    Insgesamt wurden nur sechs der von der amerikanischen Besatzungsmacht genehmigten zehn Prototypen fertiggestellt. Die ersten vier existieren nicht mehr.

  • Für die Feuerwehr Matzelsdorf kommt nur ein Unimog infrage.

    Die Beziehung hielt 38 Jahre lang. Sie konnten sich immer aufeinander verlassen, meisterten zahlreiche brenzlige Situationen gemeinsam, gingen durchs Feuer. Zwei starke Partner. Doch jetzt wechselt der Unimog aus dem Jahr 1981 nach erfolgreicher Karriere als Einsatzfahrzeug bei der Feuerwehr Matzelsdorf in den Winterdienst bei der Marktgemeinde Millstatt.

    Aber ohne Unimog kann und will die Feuerwehr Matzelsdorf nicht auskommen. Deshalb haben sich die Kärntner den neuen LFA Unimog U 218 mit Ladebordwand ins Team geholt. Denn ein adäquater Ersatz für einen Unimog kann nur ein Unimog sein.

    Vielseitig im Einsatz: mit dem Unimog U 218.

    Aus feuerwehrtechnischer Sicht ist der Unimog 218 eine echte Bereicherung für die Einsatzkräfte in Matzelsdorf, wie Kommandant Hubert Kramer bestätigt. Mit dem Special Truck von Mercedes-Benz können auch anspruchsvolle Aufgaben leicht gemeistert werden. Denn der „kleine“ Unimog punktet auf ganzer Linie: optimale Traktion und spurtreues Fahrverhalten dank permanentem Allradantrieb, dazu sparsam im Verbrauch und extreme Wendigkeit. Der Unimog U 218 bringt alles mit, was für einen vielfältigen Einsatz bei kommunalen Feuerwehren notwendig ist.

    Denn das Einsatzgebiet der Matzelsdorfer Feuerwehrleute erstreckt sich vom Millstätter See bis in den Biosphärenpark Nockberge. Unter anderem kann es dann schon einmal heißen: Einsatz in 2.500 m Höhe. Aber mit dem Unimog U 218 ist auch das kein Problem.

    „Wir können dankbar und stolz sein, dass die Marktgemeinde Millstatt und der Kärntner Landesfeuerwehrverband unseren Vorstellungen für dieses Einsatzfahrzeug zugestimmt haben.“

    Hubert Kramer, Kommandant Feuerwehr Matzelsdorf

    Feuerwehr und Gemeinde erfüllen sich gemeinsam den Traum vom Unimog.

    Großen Dank spricht Hubert Kramer auch der Firma Nusser in Feldkirchen aus. Die Zusammenarbeit für die Aufbauarbeiten des Löschfahrzeugs sei für Nusser und die Matzelsdorfer Einsatzkräfte stets hilfreich und zielführend gewesen. Kramer und seine 41 aktiven Feuerwehr-Kollegen und -Kolleginnen wollten das elf Tonnen schwere Allrad-Löschfahrzeug Unimog keinesfalls missen. Zur Finanzierung des Einsatzfahrzeuges und den dazu notwendigen Gerätschaften hat sich das gesamte Feuerwehr-Team mit einem Fünftel an den Kosten beteiligt. Und auch die Bevölkerung half mit. Eine Gemeinde erfüllt sich den Traum eines 220 PS-starken Unimog U 218 mit einem 5.132 ccm großen Hubraum. Beste Voraussetzungen für sichere Einsätze.

  • Ein Hotel beim Unimog-Museum?

    Blick auf das Unimog-Museum. Neben dem Außenparcours links wäre ein denkbarer Standort für ein Hotel – Foto: Martin Walter

    Thomas Senger schreibt am 8. Juni im Badischen Tagblatt:

    Vom Unimog direkt ins Hotel

    Im Museum an der B462 hofft man auf einen Neubau für Übernachtungsgäste

    In den 13 Jahren seines Bestehens hat sich das Unimog-Museum an der B462 als feste Größe etabliert. Gründer und Spiritus Rector Stefan Schwaab denkt bereits weiter: Nicht nur über eine Erweiterung, nicht nur über den Bau eines Konferenzzentrums, sondern – als logische Konsequenz daraus – über den Bau eines Hotels.
    Schwaab wurde bei der Kommunalwahl für die SPD erneut in den Gaggenauer Gemeinderat gewählt. Im BT-Gespräch bestätigt er Überlegungen, betont aber, dass man sich noch in einem frühen Stadium befinde. „Für den Fall, dass der Unimog-Museumsverein ein Konferenzzentrum im Rahmen der Erweiterungsplanung des Museums bauen würde, gibt es Gespräche hypothetischer Natur.“
    Bei diesen Kontakten „mit potenziellen Investoren für ein Hotel im Raum Gaggenau“ gehe es bislang darum, „Interesse auszuloten“. Dies scheint erfolgversprechend zu sein, denn, so Schwaab: „Ich stoße bei diesen Gesprächen auf durchaus positive Resonanz.“ Wie und nicht zuletzt wo das Hotel realisiert werden könnte, dies sei derzeit „völlig offen“. Es könnte, aber müsste nicht zwingend auf Kuppenheimer oder Bischweierer Gemarkung sein, sagt Schwaab mit Blick auf die Gemarkungsgrenzen auf und beim Museum. Ein Teil des Museums liegt auf Gemarkung der Gaggenauer Nachbarstadt Kuppenheim. Auch ein Standort in Gaggenau sei nicht ausgeschlossen, gibt Schwaab zu bedenken, denn ein Transport von Tagungsgästen über kurze Distanzen werde bald kein großes Thema mehr sein: „In wenigen Jahren sind Shuttledienste ohne Fahrer denkbar.“ „Man muss nicht, man kann“, sei die Devise für einen Standort unmittelbar neben dem Museum.
    Bei der Stadt Gaggenau, dort wartet man seit Jahren, was aus dem leer stehenden Parkhotel – an exponierter Lage in der Innenstadt – werden wird, weiß man laut offizieller Darstellung nichts Konkretes: „Wir können zu einer Sache, die uns noch nicht genau bekannt ist, leider keine Stellungnahme abgeben“, hieß es Ende Mai aus der städtischen Pressestelle: „Die Idee, am Unimog-Museum zusätzlich ein Hotel zu errichten, hat Herr Schwaab lediglich in einem formlosen Gespräch mit OB Florus angedeutet.“
    Kuppenheim zeigt Interesse
    Er habe aber für Mitte Juni um einen Termin beim OB gebeten. Ein solches Gespräch wird in Kuppenheim im Juni stattfinden, bestätigt Kuppenheims Bürgermeister Karsten Mußler. In der Knöpflestadt ist man schon länger auf der Suche nach einem Hotel-Standort, erläutert Mußler im BT-Gespräch. Der Bedarf sei vorhanden. Ein Hotel beim Museum wäre „einer von drei möglichen Standorten.“ Gleichwohl, so gibt Mußler zu bedenken, sei ein Neubau beim Unimog-Museum derzeit nicht zulässig. Der Kuppenheimer Gemeinderat müsste zunächst ein Bebaungsplanverfahren auf den Weg und dann zum Abschluss bringen.

    Zum Thema

    Gaggenau soll sich beteiligen
    Hans-Peter Hegmann und BT-Redaktion:
    Größer und attraktiver – und teuer könnte es werden. Knapp zehn Millionen Euro werden derzeit für einen Entwurf kalkuliert, mit dem das Unimog-Museum erweitert werden soll. Die Stadt soll sich stärker in der Unimog-Museum Betriebs GmbH engagieren. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung Anfang Mai stellte Stefan Schwaab die Pläne vor. Er ist Vorsitzender des Museumsvereins.
    Wie berichtet, möchte sich das Museum vergrößern, um seine Zukunft wirtschaftlich zu sichern. Dazu gehört nach Schwaabs Vorstellungen zunächst eine Vergrößerung und Optimierung der Ausstellungsfläche, um die Gästezahlen konstant über dem derzeitigen Niveau von 40000 Besuchern pro Jahr zu halten. Als zweites Standbein sollen die Erlösquellen der Betriebs-GmbH ausgedehnt werden.
    Neben einer kleinen Erweiterungslösung gibt es eine Variante mit geschätzten Kosten von 9,9 Millionen Euro. Sie sieht vor, eine Empore mit 1000 bis 1200 Quadratmetern Fläche einzubauen. Auf dieser könnte die Stadt Gaggenau die bereits länger existierende Idee eines Industriemuseums umsetzen. Dazu werden konkrete Gespräche mit der Stadt über die finanzielle Beteiligung sowohl bei den Investitions- als auch den Folgekosten vorbereitet.
    Weiter ist geplant, auf einem zweiten Stockwerk eine Konferenzfläche einzurichten. Laut Schwaab müssen immer wieder Anfragen mangels Kapazität abgesagt werden. Hier sei besonders Daimler mit seinem wirtschaftlichen Umfeld ein angepeilter Dauerkunde. Eine Erweiterung der Nutzungsfläche inklusive Konferenzzentrum würde die wirtschaftliche Absicherung der Folgekosten für den gesamten Museumsbetrieb verstärken. „Wir wollen in einem fairen Dialog eine klassische Win-win-Situation mit der Stadt schaffen, damit besonders die Folgekosten langfristig gesichert werden können“, betonte Schwaab Anfang Mai.
    Zur nächsten Mitgliederversammlung sollen eine Kapitalerhöhung und eine Satzungsänderung vorbereitet werden: Schwaab hofft, dass die Stadt ihren Anteil an der Betriebs-GmbH von fünf auf 20,9 Prozent erhöht. Sie erhielte damit die Möglichkeit, einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden zu etablieren. Auf Wunsch könnte auch jede Gemeinderatsfraktion einen Vertreter ins Museumskuratorium entsenden. Darüber hinaus sollen Spenden aus Industrie und Verbänden sowie Fördermittel aus Stuttgart die Finanzierung der Pläne sichern.
  • Die Unimog-Community trauert um Moritz Gerau vom Unimog Team Fitzen

    Am Wochenende ereilte die Unimog-Community die traurige Nachricht über den tragischen Tod von Moritz Gerau. Wir sind alle geschockt und können es noch gar nicht richtig fassen.

    Moritz hat vor gerade mal eineinhalb Jahren zusammen mit Henning Heitmann das Unimog-Team Fitzen gegründet und hat sich mit seiner Arbeit als Kameramann schnell auf Youtube einen Namen gemacht. Mit einigen anderen Unimog-Youtubern war er Teilnehmer des  UCG-Jubiläumsfest in Gaggenau – dort kamen zum erste Mal alle Unimog-Youtuber persönlich in Kontakt mit dem UCG und der UCOM.

    Im August 2018 wurde Moritz zum stellvertretenden Regionalbeauftragten der Regionalgruppe Hamburg-Schwerin gewählt und dank ihm konnte eine unbesetzte Region wiederbelebt werden. Die Unimog-Szene hat sich gefreut, dass sich wieder junge Menschen ehrenamtlich für den UCG engagieren.

    Mit Moritz haben wir einen wertvollen Menschen verloren, der sich immer zuverlässig und mit ganzem Herzen für unsere Unimog-Passion eingesetzt hat. Er wird eine große Lücke in unserer Unimog-Community hinterlassen.

    Wir werden ihn und seine freundliche, offene Art sehr vermissen.

     

    Wir wünschen allen Angehörigen und Freunden viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.

    In mitfühlender Anteilnahme,

    die Unimog-Community

     

    Wir werden Moritz in bleibender Erinnerung behalten. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier den aktuellen Unimog eNewsletter-Artikel zum Team Fitzen, für das Moritz immer hinter der Kamera stand. Er hat sich sehr über diese Veröffentlichung der Daimler AG gefreut:

    So viel Unimog Begeisterung steckt hinter dem Youtube-Phänomen Team Fitzen.

  • Landesverein Badische Heimat: Vortrag zum Unimog im Murgtal

    Am 17. Juli hält Hans-Jürgen Schöpfer, Ehrenmitglied im Unimog-Club Gaggenau, bei der Badischen Heimat einen Vortrag „Frühe Unimog-Bilder im Murgtal. Impressionen aus dem Forst, der Feldarbeit und dem Industrieeinsatz“. Hier zur Einstimmung einige Bilder nur mit Unimog 411.

    Gaggenau, B 462 bei Ottenau – Unimog Baureihe 411 Triebkopfversion mit Frontseilwinde und Ruthmann Schräghubwagenaufbau

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog Baureihe 411 mit Schwadmäher bei der Getreideernte, der Antrieb erfolgt über die vordere Zapfwelle

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog Baureihe 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Tiefladeanhänger beim Transport eines Raupenbaggers

     

    Gaggenau – Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 mit Frontlader und Schaufel beim Verladen von Erdaushub

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411 über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Winkler Hof – Unimog Baureihe 411, über einen Flachriemen wird von der seitlichen Riemenscheibe eine Lanz-Dreschmaschine angetrieben

     

     

    Gaggenau – Güterzug im Bahnhofsgelände,beladen mit fabrikneuen Unimog der Baureihe 411

     

     

    Gaggenau, Mercedes-Benz Werk – Unimog Baureihe 411 beim Rangieren eines Sattelaufliegers mittels einer Dolly-Achse

     

    Gaggenau, Gelände des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund die Schulung – Unimog U30, Baureihe 411 mit Bodenfräse

     

    Gaggenau, Versuchsgut vis a vis des Unimog-Museums – Unimog U30, Baureihe 411 mit Stalldungstreuer

     

    Gaggenau, Amalienbergstraße – Unimog 411 mit Ries Kanalspülgerät

     

    Gaggenau, Hauptstraße beim Daimler-Benz-Werk, Unimog U30, Baureihe 411 mit kurzem Radstand 1.720 mm

     

    Gaggenau, Gelände beim heutigen Unimog-Museum – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken

     

    Gaggenau Bad Rotenfels, Kirche St. Laurentius – Unimog U30, Baureihe 411 mit Mähbalken, Speiser-Seitenwagenhäcksler und Amazone-Ladewagen

     

    Gaggenau, Gelände in Sichtweite des heutigen Unimog-Museums, im Hintergrund der Eichelberg – Unimog U30, Baureihe 411 mit Heuwender

     

    Der Vortrag findet um 20 Uhr in den Fraktionsräumen (D 0.06/D 0.07) im neuen Landratsamt Rastatt (Am Schlossplatz 5) statt.

    Der Zugang erfolgt über den VHS-Eingang.

    Der Eintritt ist frei.

    Fotos: Daimler AG

  • Unimog trifft Gelände: Jahrestreffen der Regionalgruppe Rhein-Main

    Die Regionalgruppe Rhein-Main des Unimog-Club Gaggenau e.V. lädt ein zum Jahrestreffen nach Aufenau. Vom 20. – 23. Juni 2019 erwartet Unimog-Besitzer, Enthusiasten und Besucher ein buntes Programm im Offroad Gelände des Motorsportclub Aufenau.

    Neben Geländefahrten stehen diverse Vorführungen auf dem Programm. Zwischen Fachgesprächen können die Fahrzeugbesitzer bei Geschicklichkeits-Wettbewerben ihr Können zeigen.

    Der Eintritt für Besucher ist an allen Tagen frei. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder des Unimog-Club Gaggenau e.V., des Unimog-Veteranen Clubs sowie des Mercedes-Benz G-Clubs beträgt 35€ für das gesamte Wochenende. Nichtmitglieder zahlen 45€. In bewährter Weise stehen Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.

    Die Anreise ist ab Donnerstag, 15. Juni 16:00 Uhr möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.rhein-main.unimog-club-gaggenau.de oder direkt per E-Mail via rb.rhein-main@unimog-club-gaggenau.de