Category Archives: Allgemein

  • Unimog mit Schneeschleuder oder Schneefräse?

     

     

    Unimog mit Schneeschleuder oder Schneefräse? Es ist wohl eine Schneefräse.

    In der Kundenzeitschrift UNIMOG-Ratgeber Nummer 2 von 1953 werden in der Rubrik „UNIMOG FORTSCHRITT“ verschiedene Winterdienst-Ausrüstungen für den Unimog vorgestellt.

    Die ersten zehn hoch interessanten Hefte des Unimog-Ratgebers sind äußerst selten.  2001 hat daher Buch&Bild einen Nachdruck in Buchform veranlasst. Das Buch hat 157 Seiten und kostet nur 10 Euro plus Versand.

    Hier geht es zum Artikel im Shop von Buch&Bild:

    www.buchundbild.de/de/search?page=search&page_action=query&desc=on&sdesc=on&keywords=Ratgeber

  • Die Batterie des Unimog im Winter

    Titel des Kundenmagazins Unimog-Ratgeber 2 von 1953 (Ausschnitt) mit Schmidt-Keilpflug. Die Höhe wurde noch mittels Rad vor dem Einsatz festgelegt.

    Im zweiten Unimog-Ratgeber, der 1953 erschien, ist der Winter ein Schwerpunktthema. Hier die damals ausgesprochenen Empfehlungen zur Batterie:

    Die ersten zehn hoch interessanten Hefte des Unimog-Ratgebers sind äußerst selten.  2001 hat daher Buch&Bild einen Nachdruck in Buchform veranlasst. Das Buch hat 157 Seiten und kostet nur 10 Euro plus Versand.

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  • Aktuelles vom Unimog-Club Gaggenau – Newsletter Januar 2021

    +++ Download PDF deutsch/english UCG Newsletter 01/ 2021 +++

     

    Liebe Mitglieder, liebe Regionalbeauftragte, liebe Unimog-Freunde,

    der Vorstand wünscht allen Mitgliedern ein gutes neues Jahr. Wir hoffen für uns alle, dass wir wieder mehr Raum und die Möglichkeit haben werden, mit Freude und Begeisterung unser Unimog-Hobby ausleben zu können.

    Zum Jahresbeginn schauen wir mit Zuversicht auf die vor uns liegende Zeit. Wir beginnen jetzt die Planungen der für 2021 vorgesehenen Veranstaltungen, in der Hoffnung, dass die momentan bestehenden Auflagen bald zurückgenommen werden können und unser Club-Leben wieder ohne große Einschränkungen möglich sein wird und das internationale UCG-Jahrestreffen am zweiten Septemberwochenende in Wilbertoord geplant ist. Die Mitgliederversammlung ist für das erste Oktoberwochenende vorgesehen.

    Befindet sich Ihr Fahrzeug auch gerade im Winterschlaf? Oder darf es zum Winterdienst raus? Was sich wohl auf dem Foto unter der Schneedecke befindet? Wer es weiß, darf sich gerne in der Geschäftsstelle melden! Der Gewinner erhält ein Freigetränk vom Besitzer.


    Foto: Claudio Lazzarini


    MITGLIEDERVERWALTUNG

    Derzeit hat unser Verein 7.391 Mitglieder in 42 Ländern. Da einige Mitglieder zum Ende des Jahres ausgeschieden sind, hat sich die Zahl zum Jahreswechsel wieder verringert. Insgesamt hatten wir im letzten Jahr 390 Neueintritte, 6 Wiedereintritte, 192 Austritte und 40 Todesfälle zu verzeichnen.

    Das Vereinsjahr 2020 war das erste Mal ein Vereinsjahr, welches am 01. Januar begann und am 31. Dezember endete. In der Vergangenheit begannen die Vereinsjahre jeweils am 01. November und endeten am 31. Oktober.

    Der Beitragseinzug steht bevor. Hat sich Ihre Bankverbindung geändert? Dann geben Sie uns bitte schnellstmöglich Bescheid, um unnötigen Mehraufwand zu vermeiden.

    Zwei Jahre und zwei Wochen nach der Vergabe der Mitgliedsnummer 10.000 konnte der nächste runde „Tausender“ vergeben werden. Mitglied Nr. 11.000 ist der 16-jährige David Gosebrink, der Sohn von Mitglied Markus Gosebrink. Herzlich Willkommen im Club!

    Download: Weitere Infos zur Mitgliederentwicklung 01_01_2021


    INFOS AUS DEM VORSTAND

    Da im letzten Jahr nicht sehr viele Veranstaltungen durchgeführt wurden konnten, möchten wir die Regionalgruppen dieses Jahr großzügiger unterstützen. Deshalb erhöhen wir einmalig für das Jahr 2021 das abzurufende Budget. Jeder Regionalgruppe steht (je nach Mitgliederanzahl) ein gewisser Betrag für satzungsgerechte Ausgaben zur Verfügung, z.B. für Raummiete, Eventkosten. Mit dieser Aktion hoffen wir, das Vereinsleben, wie wir es kennen, wieder voranzutreiben.

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  • Aufgepasst! Betrug auf ebay-Kleinanzeigen mit Unimog Seilwinden

    Wie UCOM-Mitglieder leider leidvoll erfahren mussten, werden bei ebay-Kleinanzeigen momentan in Deutschland günstige (unter 1000€) Daimler-Seilwinden mit Titeln wie „Seilwinden für Unimog“ als Betrugsanzeigen geschaltet. Die ersten Unimogler sind darauf reingefallen und haben das Geld vor Lieferung überwiesen. Es stellt sich heraus, dass die Bilder für die Anzeigen aus dem Internet zusammengeklaut sind. Das Schlimme ist, dass der Betrüger permanent neue Anzeigen mit andern Bildern unter verschiedenen Accounts aufgibt. Alle im norddeutschen Raum. Der scheint zu wissen, dass die meisten Interessenten im Süden sitzen und Geld überweisen und ein Versand per Spedition zustimmen.
  • Industrieausstellung im erweiterten Unimog-Museum

    Ulrich Jahn schreibt am 22. Dezember 2020 im Badischen Tagblatt zur Ausstellung der Gaggenauer Industriegeschichte im erweiterten Unimog-Museum Gaggenau:

    Industrielle Geschichte in Gaggenau

    Mehrheitlich sprach sich der Gemeinderat für die Einrichtung einer Ausstellung „Industrielle Geschichte in der Stadt Gaggenau“ im geplanten Erweiterungsbau des Unimog-Museums aus.

    Das Unimog-Museum mit dem geplanten Anbau (links). Visualisierung: Architekturbüro Kohlbecker

    Das Unimog-Museum mit dem geplanten Anbau (links). Visualisierung: Architekturbüro Kohlbecker

    Es gab eine längere Diskussion am Montag in der Sitzung des Gaggenauer Gemeinderats. Und zum Teil knappe Abstimmungsergebnisse.

    „Ohne Stefan Schwaab würde es das Museum so nicht geben“, meinte Oberbürgermeister Christof Florus, der den SPD-Rat als „Kämpfer für das Museum“ bezeichnete. Und Schwaab musste viel Überzeugungskraft leisten, um seine Ratskollegen zu überzeugen. Mittels einer 3-D-Projektion führte er den Gemeinderat digital in den noch zu errichtenden Erweiterungsbau. Mit Blick von der B462 soll die Erweiterung links vom bestehenden Gebäude umgesetzt werden. Außerdem gibt es nach den Worten von Schwaab Überlegungen, dort hin den Eingang zu verlegen. Überlegt wird auch, im Museum (voraussichtlich im Neubau) künftig Naturparkprodukte anzubieten.

    Vorerst gestrichen ist eine rund 14 Meter hohe Werbepylone, die weit sichtbar auf die Tourist-Info im Museum hinweisen soll. Diese könne aber jederzeit nachträglich errichtet werden, sagte Schwaab.

    Holzkonstruktion für später zu errichtende Empore

    Im Neubau gebe es eine Holzkonstruktion – als Vorbereitung für eine später zu errichtende Empore. „Nur angedeutet“ sei, wie die automobile Geschichte präsentiert werden könne. Dies müsse noch im Detail abgestimmt werden, so der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum. Die Ausstellungsfläche werde im Vergleich zu heute verdoppelt.

    Fahrzeuge und Bilder sowie verschiedene Monitore könnten in dem Anbau untergebracht werden. Das Holzgerüst ist für eine mögliche spätere Empore vorgesehen. Visualisierung: Architekturbüro Kohlbecker

    Fahrzeuge und Bilder sowie verschiedene Monitore könnten in dem Anbau untergebracht werden. Das Holzgerüst ist für eine mögliche spätere Empore vorgesehen. Visualisierung: Architekturbüro Kohlbecker

    Nach Meinung von Rudi Drützler (CDU) sei es ursprünglich um die Industriegeschichte gegangen. Jetzt sei nur von Automobilgeschichte die Rede. Das sei mit 200 Quadratmeter ein Flächenproblem, betonte Schwaab. Die Fläche sei „sehr schnell und spannend gefüllt“. Eine Empore würde 900 Quadratmeter umfassen. Bei einem Museum zur Industriegeschichte wären die Erwartungen zu hoch, der Platz reiche ohne Empore nicht aus, meinte Gerlinde Stolle (SPD).

    In der Diskussion wurde unter anderem der einmalige Investitionskostenzuschuss in Höhe von 220.000 Euro an den Verein Unimog-Museum erörtert. Bedenken hatten mehrere Räte wegen eines monatlichen Betrags von 2.200 Euro, den die Stadt für entstehende Unterhaltungs- und Betriebskosten zahlen soll. Dieser Betrag sei für den laufenden Betrieb bestimmt, laut Schwaab von Heizung über Reinigung bis hin zum Strom, also ein „Rundumsorglospaket“.

    „Ich tue mich schwer mit dem Thema“, gab Dr. Roland Purkl (CDU) zu. Der anstehende Doppelhaushalt „verlangt uns alles ab“. Der Rat müsse in Kürze entscheiden, was alles von der Wunschliste gestrichen werden muss. Deshalb sollten zunächst die Haushaltsberatungen abgewartet werden. Dieser Meinung schloss sich Christina Palma Diaz an.

    Union mehrheitlich gegen Vorschlag der Verwaltung

    Von einem falschen Zeitpunkt sprach auch Rudi Drützler (CDU). In der Union gebe es eine Mehrheit gegen den Verwaltungsvorschlag. Auch die Freien Wähler tun sich nach den Worten von Martin Hahn schwer, insbesondere mit den monatlich 2.200 Euro.

    Gerd Pfrommer (SPD) erinnerte daran, dass eine große Lösung verworfen worden sei. Er kritisierte das Verhalten mancher Räte, die ein Museum für Industriegeschichte wünschten, aber dafür nichts geben wollten. Skeptisch wegen der Kosten war nach Angaben von Susanne Detscher die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen). Alexander Haitz (FDP) und Armin Kellert (AfD) sprachen sich für die Verwaltungsvorschläge aus.

    Eine große Mehrheit gab es bei der Abstimmung für den einmaligen Investitionskostenzuschuss von 220.000 Euro (18 Ja, fünf Nein). Mit zwölf zu elf Stimmen fiel die Zustimmung für den monatlichen Zuschuss von 2.200 Euro äußerst knapp aus. Für eine dauerhafte Ausstellung „Industrielle Geschichte in der Stadt Gaggenau“ im geplanten Erweiterungsbau des Unimog-Museums und einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung votierten 18 Räte, fünf waren dagegen. Einigkeit herrschte im Rat, dass die Ausstellung nicht auf die Automobilgeschichte beschränkt werden soll.

  • 1948: Versuchsleiter Christian Dietrich als Unimog-Verkaufsförderer

    Versuchsleiter Christian Dietrich 1948 am Steuer eines Unimog-Prototypen – immer mit Hut! Ein Hut von ihm ist im Unimog-Museum Gaggenau zu sehen. Dort wird er als einer der zehn Väter des Unimog-Erfolgs vorgestellt.

    Die Familie von Unimog-Versuchsleiter Christian Dietrich wohnte nach dem Zweiten Weltkrieg in Schondorf am Ammersee. Seine Heimfahrten von Göppingen aus nutzte Dietrich auch, um Prototypen auf der über 200 Kilometer langen Strecke zu testen. Unterwegs konnte es schon mal passieren, dass amerikanische Soldaten salutierten, weil sie annahmen, ein ihnen bisher unbekanntes Militärfahrzeug käme auf sie zu.

    Die Unimog erregte am Ammersee natürlich Aufsehen. Und Dietrich nutzte die Wochenenden auch, um interessierten Bauern das Fahrzeug vorzuführen und um Rückmeldungen zum praktischen Einsatz zu erhalten. Unter den Interessenten war auch der Bauer Ludwig Schüssler sen. in Inning am Ammersee, wie aus einem privaten Schreiben von Dietrich an den Unimog-Generalvertreter Ernst Henne hervorgeht. Das am 4. Oktober 1949 dann schließlich ausgelieferte heißersehnte Fahrzeug hatte die Fahrgestellendnummer 91, gehörte also zu der sogenannten Vorserie von 100.

    Für den Filius auf dem Bauernhof, Ludwig Schüssler jun., sollte der Unimog sein ganzes berufliche und unternehmerische Leben bestimmen, wie aus der Firmenchronik der Schüssler Unimog GmbH hervorgeht. Siehe https://schuessler-unimog.de/ueber-uns/

    Hier das interessant zu lesende Schreiben vom Dezember 1948 – also kurz vor dem zögerlichen Serienanlauf im Februar 1949 – bis Ende Mai konnten nur elf Fahrzeuge ausgeliefert werden.

     

     

    Michael Wessel

  • Unimog – online mieten oder kaufen

    Ein Unimog ist ein erstaunliches Fahrzeug. Nicht zu Unrecht gibt es zahlreiche Fans dieses von Mercedes-Benz entwickelnden Vehikels. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden diese Automobile hergestellt, und leisten ihre Dienste seitdem in der Landwirtschaft ebenso wie beim Militär und etwa auch im Schienenbau.

    Immer wieder kommt es zu Anfragen bezüglich Miete oder Kauf seines Unimog für den privaten Gebrauch. Wir sind der Frage nachgegangen, welche Variante sich in welcher Situation am besten eignet.

     

    Vielseitige Fahrzeuge für viele Anlässe

    Unimog kommen in unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz. Ursprünglich wurden sie für die Landwirtschaft entwickelt. Das Fahrzeug ist allradgetrieben, und hat Portalachsen. Es ist aufgrund beschränkter Stückzahlen nicht immer ganz einfach, einen Unimog zu bekommen.

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  • Unimog als Wohnzimmer

    Heute findest du auf dem Markt so viele Unternehmen, die sich mit der Produktion der Renovierung und Restaurierung von gebrauchten Unimog, Trucks, Vans und Trailern beschäftigen, aber wenn du Ideen und vor allem die Fähigkeiten hast, kannst du diese Arbeit vielleicht sogar selbst erledigen. Unabhängig davon, ob dieser Umbau deine Haupteinnahmequelle wird, oder nur zum reinen Vergnügen dient –  der erfolgreiche Start deines Traums auf Rädern kann durchaus wahr werden und in diesem Artikel findest du ein paar Ideen dazu:

    Fahrbare Imbissbude, Casino auf Rädern oder Luxus Camping Unimog?

    Fahrbarer Imbiss oder Catering – Die Beliebtheit von mobilen Catering-Einrichtungen wächst täglich. Dies wird am besten durch die Tatsache veranschaulicht, dass viele bekannte Franchisemarken diese Idee schon lange hatten. Zunächst solltest du den idealen Standort für eine Catering-Einrichtung finden. Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, die eine gute oder schlechte Veranlagung für den Erfolg deiner Geschäftsidee geben. Aber dein Service ist schließlich mobil und wenn der Ort die falsche Wahl war, kannst du dies immer noch ändern. Sei vor allem kreativ und nutze jeden Zentimeter von deinem Truck, Bus oder Van.

    Privates Casino auf Rädern – Einen eigenenMan Cave“ zu besitzen ist der Traum jedes Mannes. Familienleben und Platzbeschränkungen diktieren oft, dass dein besonderer Platz schließlich in den Schuppen oder möglicherweise eine Garage verbannt wird. Wenn du deinen Van oder den Campingwagen umbaust, kannst dein Hobby überall mitnehmen und sogar Glückspielabende mit Freunden würde nichts mehr im Weg stehen. Ob Roulette, Poker oder Würfelspiele – in einem privaten Casino ist alles möglich und du kannst deine Freunde damit sicher beeindrucken. Wenn deine Freunde nicht in der Nähe sind, kann man immer ein paar Spiele alleine in einem Online-Slot spielen. Du kannst aus Hunderten von aufregenden Spielen wählen, die in Online-Casinos zur Verfügung stehen.

     

    Luxus-Camping Unimog –  Warst du jemals auf einer dieser „wirklich“ langen Autofahrten, bei denen du dir wünschen würdest, dass du stehenbleiben könntest, um ein richtiges Nickerchen abzuhalten? Oder wolltest du immer schon einmal eine Reise durch ferne Länder unternehmen, ohne ständig für die Unterkunft bezahlen zu müssen? Immer mehr Menschen lieben es im Urlaub zu campen und es ist mittlerweile Trend und Mode geworden. Gut – noch besser – Luxus; oftmals wird das Camping auch zur persönlichen Herausforderung, denn man möchte gerne zeigen was man hat. Ein DIY-Luxus Campingbus kann einer ganzen Familie, samt Hund, den Komfort auch unterwegs bieten und man muss auf nichts verzichten.

     

    DIY –  der Herzenswunsch wird zur Realität

    Weißt du, was an DIY-Projekten so großartig ist? Alles. Du kannst Projekte auswählen, die deinem Geschmack entsprechen und dann nach Herzenslust verwenden. Mit einem Lieferwagen, Van, Truck oder Bus bekommt man ein bisschen mehr Freiheit. Du kannst ästhetisch das tun, was du möchtest, also wenn du deinen Geschäftsnamen und deine Nummer auf das Fahrzeug kritzeln willst, nur zu – niemand kann dich aufhalten. Die Mobilität bietet Flexibilität in allen Bereichen – egal ob es Designer-Schuhe, ein Wassertaxi, ein Online Casino, ein Man Cave oder ein Snack-Truck wird – es gibt viele kreative Möglichkeiten um deinen Traum zu verwirklichen. Ob es um Effizienz, Dekoration, Spaß oder Selbstversorgung geht, auf dicht wartet ein tolles DIY-Projekt und dein persönlicher Traum.

  • SPENDENAKTION UNIMOG-MUSEUM: Dein Unimog als Illustration

    Als wir vor kurzem erfahren mussten, dass zur Zeit auch das Unimog-Museum geschlossen hat, war klar – Wir möchten helfen!

    Daher entstand in Zusammenarbeit mit illustrated-vehicles.de die Idee für eine Museumspende. Marc Wnuck illustriert Deinen Unimog für 69€ und spendet davon 20€ an das Unimog-Museum in Gaggenau. Wer das einmalige Unimog-Projekt darüber hinaus unterstützen möchte, darf herzlich gerne auch etwas mehr für seine Unimog Illustration bezahlen. Deine Illustration wird zudem auf allen Unimog-Community-Channels veröffentlicht.

    Be part of the Unimog art

    Du möchtest auch eine Illustration Deines Unimog erwerben und gleichzeitig die Chance haben, in unser Quartettspiel aufgenommen zu werden? Dann mache mit und bestelle Dir noch heute Dein kleines Kunstwerk. Be part of the Unimog artwork!

    Hier gibt es weitere Infos zur Spendenaktion.

  • Unimog-Rennen: Einfach immer weiter und weiter!

    Offroad-Events mit besonderem Nervenkitzel

    Ein Siegertyp. Dieser Unimog hat Rennerfahrung gesammelt

    Wir alle wissen, dass der Unimog alles andere als ein Rennwagen ist. Von einer Formel-1-Karosse liegt er so weit entfernt wie die Sonne vom Mond. Geschaffen wurde der kraftstrotzende Wagen als echtes Arbeitstier, das ziehen, schieben und sich durchwühlen kann. Doch seine Fans lieben es, sich intensiv miteinander zu messen und darum haben sie die Unimog-Rennen ins Leben gerufen – durch Wald und Flur, über Stock und Stein.

    Ein einziger Fahrfehler entscheidet über Sieg und Niederlage

    Dieses Jahr kürten die Leser des „Off Road“-Magazins den Unimog zum 16. Mal hintereinander zum „besten Geländewagen“ in seiner Kategorie. Als Sonderfahrzeug hat er einige starke Konkurrenten, doch diese sind bei Weitem nicht so beliebt wie er. 54,7 der Stimmen entfielen auf den großen Star, der sich als echter Offroader auf Reisen abseits der Straßen verdient macht. Was hat dieser PS-starke Spezialist ausgerechnet im Rennzirkus verloren? Wie laufen solche Events ab – und was macht sie so beliebt? Eines ist klar: Sauber und ordentlich sind Unimog-Rennen nicht. Es geht eben nicht über exakt vorgezeichnete Strecken und glatten Asphalt, sondern mitten durch den tiefsten Matsch, über Gräben und Hügel, Sandpisten und Wasserlöcher hinweg. Ein einzelner Parcours misst gern mal viele Hunderte Kilometer, trotzdem zieht sich das Fahrerfeld erstaunlich wenig auseinander – zumindest, wenn es um die vorderen Plätze geht. Da trennen den Sieger und den Zweitplatzierten vielleicht nur 10 Minuten nach etwa 1.800 Kilometern Höllenritt. Ein einziger Fahrfehler, und dieser Vorsprung ist schon hinüber.

    Unimog-Racing und Formel 1: zwei Welten im selben Universum

    Wie in jedem anderen Rennen auf zwei oder vier Rädern entscheidet allzu oft ein ungewollter Radwechsel über den Sieg. Besser ist es also, es kommt erst gar nichts an die kostbaren Reifen dran, die auf der Piste Höchstleistungen vollbringen müssen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn unterwegs warten zermürbende Hindernisse, die dem dicksten Gummi zu Leibe rücken. Das Problem mit dem Radwechsel ist eine der wenigen Gemeinsamkeiten zwischen dem Unimog-Rennen und dem klassischen Rennsport – die Unterschiede überwiegen allerdings deutlich. Während es in Formel 1 & Co. darum geht, die Runden abzureißen und so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen, ist beim Unimog-Rennen für viele Teilnehmer der Weg das Ziel. Ihnen geht es darum, die Ziellinie nach der beschwerlichen Offroad-Strecke überhaupt zu erreichen und nicht irgendwo unterwegs stecken zu bleiben. Die Wetten stehen dabei aufseiten des strapazierfähigsten Unimogs, während F1 Quoten eher dem leichtgängigsten und leichtesten Wagen die größten Chancen ausrechnen. Das Ergebnis ist ein Rennen, das für Zuschauer wesentlich spannender rüberkommt, als Dutzenden Wagen dabei zuzusehen, wie sie immer und immer wieder auf nahezu Ideallinie ihre Runden fahren.

    Die Formel 1 ist ein ganz anderes Pflaster

     

    Rennschlitten vs. Offroader: Jeder ist Spezialist auf eigenem Gebiet

    Natürlich trennt den Unimog auch die pure Geschwindigkeit von der Formel-1-Karre. Auf dem Nürburgring wäre der Offroader absolut verloren, würde um die Kurven eiern und sich immer wieder überrunden lassen. Aber im Gelände ist er der King, hier würden sich Hamilton und Co. mit ihren Schlitten direkt im Dreck einwühlen und nie wieder hervorkommen. Jeder ist Spezialist auf seinem eigenen Gebiet – und gerade das macht die Würze im großen Rennzirkus aus. Ganz genauso sieht es im Motorradsport aus, einer Rennsparte, die sich durch keine andere ersetzen lässt. Sie gliedert sich wiederum in verschiedene Unterkategorien wie MotoGP, Bahnrennen,
    Straßenrennen, Motocross und Freestyle Motocross – wobei die beiden Letzteren am ehesten mit dem Unimog-Racing vergleichbar sind. Nur macht es einen großen Unterschied, ob der Fahrer nun ein kraftvolles Zweirad lenkt oder einen mächtigen, motorisierten Bullen reitet.

    Offroad-Feeling auf zwei und auf vier breiten Reifen

    Motorräder erweisen sich ohne Frage als die besseren Rangierkünstler. Ein Unimog hingegen hat einen größeren Wendekreis und braucht vergleichsweise viel Platz. Doch er steht fest auf seinen vier Rädern, so schnell haut ihn nichts und niemand um: keine noch so tiefe Bodenwelle, kein Graben, kein Schlag auf die Seite. Motorradfahrer müssen dagegen echte Gleichgewichtskünstler sein, vor allem im Gelände. Sie balancieren ihre Maschinen sorgfältig aus und doch reißt es den ein oder anderen vom Sattel. In der Fahrerkabine des Unimogs fühlt sich der Rennfahrer hingegen so sicher wie in einem Bunker. Der Schlamm spritzt ihm zwar auf die Scheiben, doch ihn selbst erreicht davon nichts. Allerdings sollte ein Unimog-Racer schleuderfest sein, denn nichts bewahrt ihn davor, die Tiefen und Höhen der Landschaft intensiv am eigenen Leib zu erleben.

    Bei Motocross geht es oft hoch in die Lüfte

     

     

     

    Die Rallye Breslau: traditionsreiches Kräftemessen der Offroader

    Rallye-Raids bieten die Gelegenheit, sich mit anderen Fahrzeugsorten im direkten Wettbewerb zu messen. An der berühmten Rallye Breslau, die seit 1995 jedes Jahr startet, nehmen von Beginn an immer wieder Unimogs teil. Zum 25-Jährigen Jubiläum 2019 traten 118 verschiedene Autos (darunter sowohl Pkw als auch Lkw und SSV) gegen 74 Quads und Motorräder an. Los ging es in Gwda Wielka, das Ziel lag im 1369 Kilometer entfernten Dawsko Pomorskie. 913 Kilometer gingen offiziell in die Wertung mit ein. Die allererste Tour startete übrigens in München mit nur 35 Pkw, 5 Lkw und ganzen 20 Motorrädern. Die Rallye Breslau ist seit jeher ein grenzübergreifendes Event, das die Länder Polen, Bulgarien, Rumänien, Bulgarien und Deutschland mit einbezieht. Schließlich braucht es jede Menge „befahrbare“ Fläche, um sich gründlich über mehrere Tage hinweg auszutoben.

    Sieg in der Rallye Paris-Dakar: die Sternstunde des Unimogs

    Die weltberühmte Rallye Paris-Dakar bietet sich geradezu dazu an, den Unimog aus dem Vorgarten zu holen und ins urwüchsige Kräftemessen einzusteigen. Die wohl berüchtigtste Rallye der Welt macht genau wie das Breslauer Pendant keinen Unterschied zwischen Auto, Lastkraftwagen, Motorrad und – Unimog. 1985 gelang es dem deutschen Fahrer eines speziell umgebauten Unimog 1300 L in der Wüstentour einen spektakulären Sieg einzufahren: Davon träumt sicher noch heute jeder, der einen ähnlichen Wagen besitzt und auf unvergessliche Abenteuer aus ist. Damals nahmen insgesamt zwei Unimogs an dem berüchtigten Sahara-Rennen teil – beide hatten ihre Heimat ausgerechnet im beschaulichen Siegerland.

    Umbaumaßnahmen machten Unimog 1300 L zur Wüstenbestie

    Die Renn-Unimogs unterschieden sich gewaltig von den ursprünglichen Serienfahrzeugen, die sie einmal waren. Die 5,6-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel waren auf 180 PS getrimmt, das Fahrerhaus mit Überrollbügel ausgestattet und sicherheitsverstärkt. Sechs Zusatzscheinwerfer mit insgesamt 750 Watt Leistung erhellten die Nacht. Unter dem Fahrzeugboden hatten die findigen Unimog-Bastler Arbeitsleuchten für Reparaturen angebracht, außerdem befanden sich zwei Zusatztanks mit Platz für insgesamt 320 Liter an Bord. Das gesamte Tankvolumen lag hiermit bei unglaublichen 540 Liter: Eine gute Idee, da es in der Sahara nicht gerade von Tankstellen wimmelt. Zusätzlich schleppte das Wüsten-Biest 80 Liter Trinkwasser mit. Das zulässige Gesamtgewicht lag bei 7,49 Tonnen. Auf vergleichsweise geraden, schnellen Strecken taugte dieses Ungetüm nicht allzu viel, aber auf den schluchtendurchzogenen, steinigen Wegen südlich der Sahara, dem „Endspurt“ der Rallye, lief er zur Höchstform auf.

    Kleiner als ein Lastwagen, wendiger als gedacht!

    Die Rallye Paris-Dakar weist auch eine Urwaldstrecke auf, und hier punktete der Unimog sensationell. Seine Aufbauhöhe liegt klar unter den Lastwagen, darum konnte das Gefährt 1985, ohne anzuhalten, durch das üppige Grün preschen. Die Fahrer größerer Wagen mussten regelmäßig zwischendurch stoppen, um Äste abzusägen und diese so aus dem Weg zu räumen. Für den Offroader von Mercedes war so etwas kein Problem. Auch die Wendigkeit des Rallye-Siegers ließ nicht zu wünschen übrig, er manövrierte sich durch die unmöglichsten Situationen mit einer Eleganz, die in seiner Gewichtsklasse nur noch ein Wal aufbringen kann. Leider erlitt dieses Meisterwerk auf Rädern im selben Jahr in Gaggenau einen Unfall, der es komplett zerstörte – sonst wäre es heute längst zum Denkmal avanciert. Doch 2011 entstand ein originalgetreuer Nachbau der Legende aus einem Bundeswehr-Unimog mit derselben Motorisierung. Initiatoren dieses Projekts waren Sand Medien und die Gesellschaft für Geländewagen in Gotha.

    Auf der Rallye Paris-Dakar tummeln sich viele bunte Vögel

    Unimog Rennen: Das ist das Zeug zum Sieg!

    Ausstattung, Gewicht, Motorisierung: Das alles gehört zu einem vierrädrigen Siegertyp dazu. Doch auch die Besatzung spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, alle anderen Mitstreiter aus dem Feld zu schlagen. Ein Unimog-Rennfahrer muss kein Profi-Mechaniker sein, doch ohne breitgestreutes technisches Wissen geht es kaum. Erfahrungen sammeln, recherchieren, sich mit anderen Fans eng austauschen: Das alles gehört zu den Renn-Vorbereitungen eines Gewinner-Teams. Zudem muss der Wille auf Sieg gerichtet sein, die Durchhaltekraft das Maximum erreichen. Der Fahrer steuert den Wagen, während der Navigator die Strecke im Auge behält und den Kurs angibt. Wenn sich beide schon seit vielen Jahren kennen und ein Stück weit miteinander verwachsen sind, ist das von großem Vorteil. Wie bei allen Heldengeschichten ist es nämlich vor allem der menschliche Zusammenhalt, der die Story vorantreibt – bis hin zum Happy End.

     

    Foto-Sources: Pixabay/Wikimedia