Category Archives: Allgemein

  • Mit einem Unimog 1550 L „zehnmal um die Welt“

    Klaus Weigelt mit seinem Unimog 1550 L auf der RETRO CLASSIC 2019 auf dem Stand des Unimog-Club Gaggenau, dessen Mitglied er von 1994 an ist.

    Der Traum vieler Unimogler: Im Lotto gewinnen oder den Jackpot in einem Casino wie Karamba gewinnen – und dann eine Weltreise mit dem Unimog antreten.  1992 erfüllte sich Klaus Weigelt, Jg. 1938, einen solchen Traum: Er kaufte sich einen neuen Unimog 1550 L und ließ ihn in den folgenden zwei Jahren nach seinen Vorstellungen zum Expeditionsmobil ausbauen.

    Von 1994 an war er dann – damals noch als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Dekra tätig – mit einer Frau Ursula fünfmal mit dem neuen Gefährt in der Sahara unterwegs. Damals war es noch nicht kritisch, in Libyen alleine zu reisen.

    Als Ruheständler ging dann die erste ganz große Reise von Leonberg aus mit drei weiteren Unimog bis nach China. Die Vorbereitungen waren sehr aufwändig, denn damals musste die geplante Nutzung jeder Straße vorher beantragt und genehmigt sein. Ein deutschsprachiger Führer begleitete sie. Dabei kamen zwischen April und Anfang September 2000 insgesamt 33.000 Kilometer zusammen.

    Im Heft’l 32 vom Oktober 2001 erschien ein zweiseitiger Beitrag über die extreme Reise.

     

    Gleich drei Jahre gönnte sich das Ehepaar Weigelt für eine erlebnisreiche Fahrt durch Südamerika. Da waren es dann am Ende insgesamt 75.000 Kilometer – fast zweimal um die Erde! Heute noch haben sie Kontakt zu zwei Familien in Argentinien, die sie auch schon in Leonberg besucht haben.

    Nach kleineren Touren wie „gerade mal kurz durch Island“ folgte 2009 eine große Fahrt mit 15.000 Kilometern nach Syrien und Jordanien. Drei Jahre später fuhren sie drei Monate durch Marokko. Mit dabei zwei Motorräder, denn Schwiegertochter Andrea und Sohn Martin flogen nach und begleiteten sie durch die Sahara auf ihren Zweirädern.

    Das Dach hat Klaus Weigelt 17 Zentimeter höher setzen lassen. So ist unter anderem Platz für ein großes Navi.

    Aber damit nicht genug: 2013 und 2014 folgte eine Fahrt durch Kanada und Alaska sowie die USA, bei der nochmals 30.000 Kilometer auf dem Tacho des Unimog registriert wurden.

    Zwischendurch wurden viele Länder Europas teilweise mehrfach bereist. Mit dabei 2016 auch die Baltischen Staaten. So kamen seit 1994 insgesamt 391.000 Kilometer zusammen – knapp zehnmal um die Erde!

    Größere technische Probleme gab es nach Aussagen von Klaus Weigelt nicht. Zumal er als gelernter Kfz-Mechaniker und Diplomingenieur der Kfz-Technik sich meist selbst zu helfen wusste.

    Nachdem Klaus Weigelt im Herbst letzten Jahres seinen 80. Geburtstag feiern konnte, will er sich schweren Herzens von seinem liebgewordenen Unimog, an dem er viele Optimierungen vorgenommen hat, trennen. Eines sei vorab verraten: Der Preis ist noch fünfstellig.

    Interessenten können sich mit ihm unter k.u.u.weigelt@gmx.de in Verbindung setzen.

    Text und Fotos: Michael Wessel

  • Offizielle Mercedes-Benz Pindatenbank mit mehr als 8.200 Exponaten wieder online verfügbar

    Mercedes-Benz Pindatenbank mit fast 400 Unimog & MBtrac-Pins ist jetzt wieder online unter   mercedes-benz-passion.com/pins/

     „Haben Sie Pins?“ war vor Jahren die meistgestellte Frage an das Standpersonal der IAA. Auf der Jagd nach diesen kleinen meist bunten Ansteckern grasten die Sammler systematisch die Stände ab. Inzwischen hat sich das Jagdfieber etwas gelegt aber es gibt noch einen großen Kreis an Sammlern. Und so traf sich 2010 auf Initiative von Mercedes-Benz Classic eine Gruppe besonders engagierter Sammler und setzte sich das Ziel, bis zur IAA 2011 eine umfassende Datenbank der Mercedes-Benz Pins und -Nadeln aufzubauen.

    Zunächst galt es, für die auf den ersten Blick unüberschaubare Zahl an Objekten eine Systematik für die Erfassung und spätere Suche zu erarbeiten. Außerdem musste definiert werden, was in die Datenbank reinkommt und was nicht. Dies insbesondere bezogen auf die Tochterunternehmen. Und weil man nun mal gerade dabei war, in mühevoller Kleinarbeit die Pins und Nadeln zu erfassen, beschloss die Arbeitsgruppe, bei dieser Gelegenheit auch gleich die Broschen und Buttons mit aufzunehmen. Hierzu gehörte natürlich auch ein Bild von jedem einzelnen Sammelobjekt, das bei besonderem Interesse vergrößert betrachtet werden kann.

    Das Ergebnis übertraf bei Weitem die Erwartungen aller Mitglieder der Arbeitsgruppe. 2019 sind über 8.200 dieser kleinen Sammlerstücke dokumentiert. Darunter waren Mitte August 6.026 Pins, 583 Nadeln, 203 Broschen und 225 Buttons. Fast täglich werden es mehr. Dabei ist das Potenzial bei den Buttons sicher noch groß, denn das Hauptaugenmerk lag in den letzten Monaten bei der Erfassung der Pins, Nadeln und Broschen.

    Zur Freude der Sammler können diese jetzt unter mercedes-benz-passion.com/pins/ nach ganz unterschiedlichen Suchkriterien wie Fahrzeugmodellen, Einsatzschwerpunkten (Feuerwehr, Taxi, Motorsport), Werken, Veranstaltungen, Jubiläen, Ausgabeland und vielem mehr nach ihren Schätzen suchen. Dort finden sie dann einen Titel, eine Beschreibung, den Herausgeber und den Anlass sowie weitere Angaben wie Auflage und das Ausgabejahr. Auf eine monetäre Bewertung wurde allerdings bewusst verzichtet. Diese hätte sicher immer wieder Diskussionen ausgelöst.

    Aber auch die Sammler selbst sind gefordert, denn sie können zur weiteren Vervollständigung der Datenbank beitragen, indem sie bisher nicht erfasste Sammlerstücke über ein Kontaktformular melden oder zu fehlenden oder fehlerhaften Daten Rückmeldungen geben. Auch damit wird der Informationsgehalt ständig verbessert.

    Damit haben die Sammler von Mercedes-Benz Pins, Nadeln, Broschen und Buttons jetzt einen umfassenden und aktuellen Katalog, um den sie von den Sammlerkollegen anderer Marken sicher beneidet werden.

    Geschichte der Pins

    Ein Blick in Wikipedia verrät, dass die Gewandnadel (Fibula), die Schließe des Halstuches (Agraffe), die Brosche und die Krawattennadel als Vorläufer der Anstecknadel und der Pins eingestuft werden und dass in den USA bereits seit 1896 Anstecker als Streuartikel zur Marken- und Verkaufsunterstützung eingesetzt wurden.

    Die älteste in der Datenbank erfasste Brosche ist aus dem Jahre 1907 und wurde von Benz & Cie. herausgegeben.

    Blick hinter die Kulissen

    In der Arbeitsgruppe sind auch vier aktive oder ehemalige Daimler-Mitarbeiter. Darunter Gerhard Schuster, der bis 2008 in der Werkstoffprüfung des Werkes Sindelfingen beschäftigt war und eine sehr umfangreiche Mercedes-Benz Sammlung besitzt. Zum Sammeln kam er, als 1993 ein Verbindungsmann zum neuen Werk Rastatt immer mal wieder einen A-Klasse-Pin in unterschiedlichen Farben mitbrachte. Diese zeigten noch nicht die Form des Serienmodells und stellten sich bald als selten heraus – eine Sammel-Leidenschaft begann. Die A-Klasse-Pins haben es auch Reiner Frank angetan, der seit 1991 im Rastatter Werk in der Qualitätssicherung im Bereich Lackierung beschäftigt war. Somit war er prädestiniert, seine umfangreiche Sammlung in die Datenbank einzupflegen.

    Ein weiterer Kollege, Michael Österle aus der Entwicklung PKW, kam über das E-Klasse Fahrzeugprojekt Baureihe 210 im Jahr 1994 zum Pin-Sammeln. Später wurde er in einer Querschnittsaufgabe Pin-Beauftragter der C-/E-Klasse Fahrzeugprojekte und war somit für die Planung, Organisation und Umsetzung dieser Fahrzeugpins in der Projektphase verantwortlich. Sein Spezialgebiet sind Sonderfahrzeuge wie zum Beispiel Krankenwagen, Polizeiautos und Feuerwehrfahrzeuge.

    Bei Hubert Schlickat aus dem Werk Bremen, der dort noch bei Hanomag in die Lehre ging und der jetzt in der Produktions-Verbindungsstelle des Qualitätsmanagements tätig ist, funkte es, als er beim Anlauf der Null-Serie für den CLK seinen ersten Pin in Händen hielt. Mehrere Tausend Mercedes-Benz -Pins und –Nadeln sind es in der Zwischenzeit.

    Reiner Frank fing 1991 im Werk Rastatt an. Als Mitarbeiter in der Qualitätssicherung und zuständig für den Bereich Lackierung. Zum ersten mal kam er mit Pins in der Anlauffabrik in Sindelfingen in Kontakt in dem er ein Jahr zur Qualifizierung eingesetzt war. er Anfang der Sammelleidenschaft wurde dabei gelegt. Schwerpunk war in dieser Zeit natürlich alles, was mit der damals neu vorgestellten A-Klasse zu tun hatte. Schon bald wurde das Sammlegebiet aber auf Mercedes und Daimler erweitert.

    Michael Wessel, der sein ganzes berufliches Leben im Werk Gaggenau tätig war, wurde durch Recherchen zur Geschichte des Unimog so von diesem Fahrzeug begeistert, dass er sich einen Unimog aus dem Jahr 1952 kaufte und den Unimog-Club Gaggenau gründete. Er sammelt alles rund um den Unimog und somit auch Pins – mehr als 200 sind es zwischenzeitlich.

    Eines haben die fünf Sammler gemeinsam: Sie begannen ihre Leidenschaft in den 90er Jahren und haben sie bis heute mit ungebrochener Begeisterung erhalten.

    mercedes-benz-passion.com/pins/

  • Unimog aus dem Ausland importieren – das sollten Sie bei einem Unimog-Import beachten

    Wer einen neuen oder gebrauchten Unimog kaufen will, schaut heutzutage häufiger ins Ausland. Die sehr robuste und fast unverwüstliche Bauweise der Unimog Nutzfahrzeuge hat sich auf der ganzen Welt einen Namen gemacht, so dass bei der Suche nach einem neuen Unimog auch der ausländische Automarkt im Auge behalten werden sollte. So suchen immer mehr Menschen bei einem Unimog-Kauf im Ausland. Denn der Markt im nicht EU-Ausland ist kann oftmals mit verlockenden Preisen aufwarten. Um bis zu 30 Prozent lässt sich bei einem Unimog-Kauf aus dem Ausland sparen. Doch gibt es beim Kauf eines Unimog aus dem Ausland einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

    Demnach lässt sich zwar viel Geld bei einem Unimog-Import einsparen, jedoch können eine Menge Bürokratie und Stress entstehen. Doch lässt sich ein Unimog auch ganz unkompliziert aus dem Ausland kaufen. Allerdings kommt es hier auf das nötige Fachwissen und die richtige Vorbereitung an, um keine teuren Fehler zu begehen und einen Unimog-Import möglichst stressfrei über die Bühne zu bringen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im folgenden Unimog-Ratgeber ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst, mit denen man nicht nur beim Unimog-Kauf sparen, sondern auch bürokratische Notwendigkeiten problemlos abwickeln kann.

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  • Tischeisenbahnen lockten wieder ins Unimog-Museum

    Gelingt es ihm, den Enkel für die Tischeisenbahn zu begeistern?

    Tischbahn trifft Unimog

    Zum 13. Mal traffen sich die Sammler von Tischeisenbahnen am 23. und 24. Februar im Unimog-Museum. Trotz herrlicher frühlingshafter Temperaturen erfreute sich das Museum eines besonderen Besucheransturms. Und da es sich an diesem Wochenende um das Thema Eisenbahn drehte, kamen viele dieser Besucher aus ganz Europa in großer Zahl mit der Bahn – Ehrensache!

    Märklin-Raritäten für den englischen Markt vor 1945

    Hans-Peter Hegmann schreibt dazu am 25. Februar 2019 im Badischen Tagblatt:

    Ein bisschen „Rheuma“, aber sie rattern wie vor siebzig Jahren

    Die Wunderwelt der Tischeisenbahnen fasziniert auch in diesem Jahr die Besucher im Unimog-Musuem
    Es zischt und rattert, es dampft und pfeift, wenn im Unimog-Museum traditionell am letzten Februarwochenende die teilweise bis zu 95 Jahre alten Dampfloks auf Blechschienen ihre Kreise ziehen. Bereits zum 13. Mal richtete die „Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn“ ihre Ausstellung im inzwischen auch bei Modellbahnern bestens bekannten Gaggenauer Museum aus. Peter Berg, der früher in Staufenberg wohnte und jetzt in Grötzingen, und seinem Mitstreiter Peter Roster aus Gernsbach ist es im Lauf der Jahre gelungen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die bei Ausstellern und Besuchern aus ganz Europa ein hohes Ansehen genießt. Die meisten Aussteller sind inzwischen Stammgäste und kommen außer aus Deutschland aus England, Frankreich und sogar Portugal. Sie zeigten dann an beiden Tagen ihre rollenden Schätze, die mit Uhrwerkfedern, Spiritusbrennern und überwiegend Strom angetrieben werden und sich auf den unterschiedlichsten Gleisen mit Spurweiten von neun bis 32 Millimetern bewegen. Darunter finden sich Herstellernamen, die längst verschwunden sind. Das meistens fachkundige Publikum ist allerdings mit Namen wie Bing, Billerbahn, Buco, Hag, Höss, Kaiser oder Löhmann vertraut.

    Voll unter eigenem Dampf

    Bei den zahlreichen Besuchern, die einfach mal wieder kurz in ihre Jugendzeit versetzt werden wollen, ist die Marke Märklin dagegen bestens bekannt. Der Besucherandrang bereits am Samstag ließ vermuten, dass wieder bis zu 2000 Menschen die ehemaligen Spielzeuge in Aktion sehen wollten. Neben den vielen Eisenbahnen wurden auch wieder Raritäten aus dem Bereich Blechspielzeug gezeigt. An diesen ist die Entwicklung des technischen Fortschritts in Bezug auf Materialien und Fertigungstechniken deutlich erkennbar. Aber auch der Bereich Ersatzteile und Restaurierung war stark vertreten. Es gibt Spezialisten für Lackierungen, die mit einem feinen Marderhaarpinsel Linien auf die Waggons malen oder rohe Gussteile anbieten, die aus selbsthergestellten winzigen Formen stammen. Darin sind sie teilweise den Liebhabern des Fahrzeugs, das dem Ausstellungsort seinen Namen gab, nicht unähnlich. Es gab Zinnfiguren wie den „Charakterdarsteller“ Kalle zu kaufen, der in vielen Posen für die Gestaltung der Modellbahn erhältlich ist. Aber auch Menschen, die einfach voller Stolz ihre komplette Sammlung von zehn Bing-Uhrwerk-Sets zeigen – zum Teil noch in Originalkartons.

    Eisenbahn-Legende Hagen von Ortloff mit seinen Schätzen

    Daneben saß Claudia aus einem kleinen Ort bei Lübeck. Sie stellte sich als die einzige Frau unter rund vierhundert Männern vor und erzählte, dass sie im Bereich Blecheisenbahnen durch ihre Mutter, die schon einige Jahre tot ist und eine leidenschaftliche Sammlerin gewesen war, erblich „belastet“ sei. Sie wolle ihre mitgebrachten französischen Blechlokomotiven von 1950 auch gar nicht verkaufen: „Ich komme nur aus Spaß und um meine vielen Freunde hier zu treffen.“ Einen Stand weiter fahren nach einem genauen Fahrplan unterschiedliche Märklin-Züge, die laut Besitzer so gut wie keine Verspätung kennen. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch die Feststellung eines dabeistehenden Ausstellers, dass alte Loks, die lange nicht mehr gefahren sind, auch Rheuma haben können. „Sie fahren dann zwar noch, aber irgendwie nicht mehr so munter wie vor 70 Jahren.“

    Hier weitere Fotos von Michael Wessel von der besonderen Ausstellung:

     

     

     

     

  • Unimog-Museum: Treffen der Tischeisenbahn-Sammler

    Sammler präsentieren am 23. und 24. Februar ihre Modelle
    Mehr als 30 Anlagen werden im Unimog-Museum Gaggenau aufgebaut
    „Alles was alt ist und auf Tischen fahren kann“, so lautet zum 13. Mal am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Februar, das Motto, wenn auf Einladung der Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn und dem Unimog-Museum Sammler aus dem In- und Ausland ihre alten Schätze präsentieren.
    Auf mehr als 30 großen und kleinen Anlagen drehen wieder Spielzeugeisenbahnen und Rennwagen, meist aus Blech aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, ihre Runden. Sie werden nicht nur mit Strom angetrieben, sondern viele der Modelle verrichten ihre Aufgabe mit Uhrwerkantrieb. Dies erfordert allerdings einen besonderen Einsatz für deren Besitzer, da sie ständig damit beschäftigt sind, die Uhrwerke per Hand aufzuziehen. Aber dies macht wohl ebenso den Reiz dieser Fahrzeuge aus wie bei denjenigen, die auf einer anderen großen Anlage der Spurweite 0 mit Dampf betrieben werden. Erstaunlich, über welche Zugkraft diese verfügen, da sie bis zu einem Dutzend Wagen hinter sich herziehen werden.
    Natürlich gibt es ein breites Spektrum aus der Modellbahnwelt der Vergangenheit zu bewundern. Eine Wuppertaler Schwebebahn der Firma Stube wird ebenso zu sehen sein wie O-Busse der Firma Eheim, Modelle des Marktführers Märklin, aber auch solche ausländischer Hersteller, die oft nur Insidern bekannt sind.
    Diese Veranstaltung, zu der nach Angaben der Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn jährlich fast 2000 Besucher pilgern, zeichne sich besonders dadurch aus, dass es jedes Jahr wieder Neues zu bestaunen gibt. Darüber hinaus wird in der Fachwelt die Breite der ausgestellten Projekte geschätzt, die sich von der kleinsten Spur Z bis zur Großspur I erstreckt und auch dem gestalterischen Aspekt des Anlagenbaus breiten Raum gebe. „Wir, die Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn und die diese Veranstaltung seit Jahren mitgestaltenden und mitragenden Sammlerfreunde, die zum Teil von weit her anreisen, sind zwischenzeitlich zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden“, so die Feststellung eines mitverantwortlichen Organisators.
    Eine Ausstellung für die ganze Familie
    Das Museum ist an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Eintrittspreis enthalten ist neben der Teilnahme an einer Tombola der Besuch der Dauerausstellung „Von Erzen, Sandsteinen und Granit – Steine und Steingewinnung im Murgtal“. Auch für den Eisenbahnnachwuchs gibt es etwas besonderes: Während der beiden Tage wird nach einem Gleisplan gemeinsam mit den kleinen Besuchern eine Anlage gebaut.
    Badisches Tagblatt vom 15. Februar 2019
    Hier noch einige Eindrücke zur Ausstellung 2018 – Fotos Michael Wessel
  • Unimog Winter-Tour 2019 startet am 12. Februar

    Du träumst auch davon, stolzer Unimog-Besitzer zu werden. Mit diesem Gutscheincode hast Du die Chance, online dein Glück zumachen. Die Unimog-Generalvertretungen aus dem Südwesten Deutschlands, Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge (Neu-Ulm) und Knoblauch GmbH (Immendingen), demonstrierten an vier Standorten vom 12. bis zum 21. Februar 2019 mit Unimog-Fahrzeugen aller Klassen deren Vielseitigkeit. Besonders Einsätze unter Winterbedingungen standen neben zahlreichen jahreszeiten­unabhängigen Anwendungen im Mittelpunkt.

    Neben den Fahrzeugen ging es auch um Fachwissen für die Mitarbeiter von Kommunen, Bauhöfen, Dienstleistern und Lohnunternehmern. So wurde die Vortragsreihe „Zukunfts-Technologien in der Kommunaltechnik“ präsentiert. Hier geht es in Fachvorträgen mit einer Dauer von jeweils 20 Minuten um die Themen Kehrtechnik der Zukunft, elektrischer Antrieb und Telematik.

     

    Der Unimog setzt Maßstäbe im Winterdienst

    Straßenwärter und Dienstleister brauchen im Winter Fahrzeuge, auf die auch in schwierigen Situationen Verlass ist. Dank permanentem Allradantrieb, Differenzialsperren und Einzelbereifung sowie leistungsstarken mechanischen und hydraulischen Antrieben gehört der Einsatz gegen Eis und Schnee zu den Paradedisziplinen des Unimog.

    Sein Fahrzeugkonzept vereint ein kurzes Vorbaumaß und das große Sichtfeld mit Spurtreue, ausgeglichenem Achslastverhältnis und einfachem Schneeketten-Einsatz. Der optional erhältliche Fahrantrieb EasyDrive ermöglicht den fliegenden Wechsel zwischen Hydrostat, für stufenlos einstellbare Geschwindigkeiten von 0 – 50 km/h, und mechanischem 8-Gang-Getriebe für effizientes und kraftstoffsparendes Fahren bis 89 km/h. Mit dem entnehmbaren Joystick werden neben den Grundfunktionen Heben/Senken und nach links oder rechts Schwenken viele weitere Funktionen angesteuert. Zum Beispiel Electronic Quick Reverse, die Arbeitsdrehzahl, die Anzeige des Textmenüs im Multifunktions-Display oder die Schneepflugentlastung.

    Hochgeländegängiger Unimog: Vorteil unter Extrembedingungen

    Bei der Unimog Baureihe U 4023 bis U 5023, mit dem klassischen eckigen Fahrerhaus – auch als Doppelkabine lieferbar –, handelt es sich um den „hochgeländegängigen Unimog“, dem man in speziellen Branchen wie Tagebau, Feuerwehr oder Katastrophenschutz begegnet, zunehmend auch als Expeditionsfahrzeug mit einem Wohnkoffer als Aufbau. Er ist der fast unschlagbare Spezialist für alle Terrains und kommt auch dort durch, wo andere gar nicht erst hinkommen.

     

    Seit mehr als 60 Jahren gibt es den Mercedes-Benz Unimog

    In den verschiedensten Branchen kommt der Unimog zum Einsatz– von der Landwirtschaft angefangen, über den Winterdienst, Mäheinsatz, aber auch im Feuerwehr und Energiesektor. Dabei hat sich das „Universal-Motor-Gerät“ immer wieder neu erfunden und weiter spezialisiert, was sich im Jahre 1999 in der Markteinführung der bis heute sehr erfolgreichen Unimog Geräteträger-Baureihe (U 216 bis U 530) niederschlug.

    Diese vorwiegend orangefarbenen Unimog mit der großen Panoramascheibe, wie sie im Winter Schnee räumen und im Sommer beispielsweise den Randstreifen mähen, sind seit nunmehr fast zwanzig Jahren fester Bestandteil des Straßenbildes und unverzichtbarer Teil vieler kommunaler Fuhrparks.

    Derart gut aufgestellt freut sich Mercedes-Benz Special Trucks schon heute darauf, im Jahr 2021 dann den 70. Geburtstag des Mercedes-Benz Unimog zu feiern. Und auf die gern gestellte Frage, wie lange so ein unverwüstlicher Unimog denn wohl hält, wird man auch dann wieder antworten: „Wir wissen es nicht genau, wir bauen ihn erst seit 70 Jahren“.

    Die Live-Demos:

    • Räumen, Fräsen, Streuen
    • Solesprühen
    • Schnee- und Schleuderketten
    • Mähen und Mulchen
    • Gehölzpflege und Holzhackmaschinen
    • Kehren und Saugen, Wildkraut

    Transportieren und Transportkonzepte

    • Absetzsysteme und Tandem-Anhänger
    • Unimog als Sattelzug
    • Krane und Winden, Kran-Anhänger
    • Spülen und Schwemmen
    • Gießen und Reinigen
    • Bankettpflege
  • Unimog mit Steinbrecher

    Beim Familientag des Unimog-Museums Gaggenau am 20. Januar 2019 hat Andreas Burren aus der Schweiz wieder seinen Steinbrecher am Unimog 411 präsentieren. Eine ganz besondere Anwendung. Man wundert sich immer wieder, wofür der Unimog auch noch eingesetzt werden kann.

    Hier dazu ein attraktives Video, das vor ein paar Jahren bei den Road Days im Verkehrshaus Luzern entstanden ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=TYrXo-PNOx8&feature=youtu.be

    https://youtu.be/TYrXo-PNOx8

  • Familientag im Unimog-Museum

    Kinder können bei Andreas Burren Steine dank eines Unimog mit Riemenabtrieb zertrümmern lassen – Foto: Wessel

    Familientag zur Winterausstellung im Unimog-Museum am 20. Januar

    Auf dem Programm stehen unter anderem: Exkursion, Vortrag und Kasperletheater – und ein Unimog-Steinbrecher ist auch mit dabei.

    Zum traditionellen Familientag am dritten Januarsonntag lädt das Unimog-Museum am 20. Januar 2019 kleine und große Besucher ein. Rund um die diesjährige Winterausstellung „Von Erzen, Sandstein und Granit“ über die (Ge)Steine und ihre Gewinnung im Murgtal erwartet sie wieder ein attraktives Programm.

    Los geht es um 11 Uhr mit einer geologischen Exkursion in die Umgebung des Museums. Dr. Andreas Megerle nimmt Kinder und ihre Eltern mit auf einen Erkundungsgang, bei dem es viel „Steinernes“ zu entdecken gibt. Selbst kleine Schmucksteine könnten dabei sein.  

    Kinder mit ihren Eltern sind zur geologischen Exkursion eingeladen

    Ebenfalls um 11 Uhr referiert Martin Walter vom Kreisarchiv Rastatt im Vortragssaal des Museums über den wohl ersten Großunternehmer im Murgtal: den Weisenbacher Baumeister Johann Belzer und seine Werke.

    Das Lebenswerk von Baumeister Johannes Belzer stellt Kreisarchivar Martin Walter vor – Foto: Wessel

    Für die kleineren Kinder gibt es um 14.30 Uhr und bei großem Andrang auch noch einmal um 15.30 Uhr Besuch von Kasper und Seppl. In diesem Jahr geht es um eine Reise zum Mond. Wer mit von der Partie ist und welche Überraschungen alle dabei erleben, soll noch nicht verraten werden. Den ganzen Tag können Kinder außerdem Steinfiguren basteln und bemalen.

    Führungen durch die Sonderausstellung werden angeboten – Foto: Wessel

    Die Erwachsenen erfahren in Sonderführungen durch die Winterausstellung, welche Steinvielfalt es im Murgtal gab und gibt und wofür die Menschen die Steine im Laufe der Jahrhunderte nutzten und nutzen. Wie man Steine mit dem Unimog zerkleinern kann, demonstriert Andreas Burren, der seinen Steinbrecher aus der Schweiz mitbringt. Angetrieben wird er von seinem Unimog 411 mit seitlichem Riemenabtrieb.

    Der Familientag ist wie immer Teil eines attraktiven Winterprogramms im Unimog-Museum. Dazu gehören neben den sonntäglichen Sonderführungen um 11.30 Uhr Besichtigungen der VSG-Steinbrüche in Raumünzach und der Bauunternehmung Grötz in Gaggenau-Bad Rotenfels.

    Und ebenfalls schon vormerken sollte man sich den Termin für das 13. Tischeisenbahn-Wochenende, das heuer am 23. und 24. Februar stattfindet.

    Die Termine und weitere Infos zu allen Veranstaltungen findet man auf der Museums-Homepage unter: www.unimog-museum.de.

    Teilnahme an den Besichtigungen nur nach telefonischer Anmeldung unter 07225 98131-0.

  • Jahrestreffen 2019 des Unimog-Club der Niederlande


    Unimog-Freunde aus Holland beim Jubiläumstreffen „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“

    Vom 12. bis 14. April 2019 findet das Jahrestreffen des Unimog-Club der Niederlande in Vierhouten statt. Dabei wird gleichzeitig das 15jährige Bestehen gefeiert. Am Sonntag gibt’s einen Teilemarkt.

    Auf der Homepage des Clubs ist zu lesen:

    Es ist jetzt möglich sich für das Jahrestreffen anzumelden. Sie erhalten eine E-Mail von uns als Mitglied. Wenn Sie keine E-Mail als Mitglied erhalten haben, senden Sie bitte eine E-Mail zu club@unimogclub.nl.

    Sie können sich auch als Nichtmitglied für diese Veranstaltung registrieren:
    www.visitor-control.nl/unimog-club-nederland/340/inschrijven

    Und weshalb findet das Treffen so früh statt?

    Die Lösung ist einfach: Unsere Unimog-Freunde aus Holland wollen die Chance haben, an möglichst vielen Treffen in Deutschland mit dabei zu sein. Beim unvergesslichen Jubiläumstreffen „25 Jahre Unimog-Club Gaggenau“ stellten sie die größte ausländische Gruppe – und viele Helfer! Dafür auch an dieser Stelle vielen Dank!

    Helfer im Einsatz: Auch im Ausland fahren die Holländer gerne mit dem Rad.

    Het is inmiddels mogelijk om in te schrijven voor het jaartreffen. U ontvangt als clublid van ons een e-mail om in te schrijven. Mocht u als clublid geen e-mail hebben ontvangen stuur ons dan een berichtje via club@unimogclub.nl wij zorgen er dan voor dat u deze alsnog ontvangt.
    U kunt zich als niet lid ook inschrijven voor dit evenement. U kunt deze inschrijven via deze pagina:
    https://www.visitor-control.nl/unimog-club-nederland/340/inschrijven

    Hab‘ meinen Mog vollgeladen – mit Holländern … beim Jubiläum 25 Jahre UCG.

    Fotos: Michael Wessel