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  • 23 Jahre Jung & Fils – eine Erfolgsstory

    Jean Marie Jung machte sich 1995 mit der Fertigung von Unimog-Planen selbstständig

     

    Sie können sich freuen: Barbara Wüst, Jean Marie und Emmanuel Jung (von links) in der Werkstatt.

    Mitte der 1990er Jahre stand im heutigen Mercedes-Benz Werk Gaggenau der Unimog-Bereich unter einem enormen Kostendruck. Eine von mehreren Maßnahmen zu dessen Senkung war die Reduzierung der Fertigungstiefe. Vieles, was bis dahin wie selbstverständlich selbst gefertigt oder montiert wurde, stand auf dem Prüfstand, ob es nicht von externen Spezialisten günstiger angeboten werden kann. Dies betraf auch die Sattlerei, in der in erster Linie Planen und Verdecke für den Unimog und einige Mercedes-Lastwagen genäht wurden. In diesem Zusammenhang wurde der Mitarbeiter Jean Marie Jung im September 1995 gefragt, ob ihm im Elsass Firmen bekannt seien, die zukünftig die Planen fertigen könnten.

    Jung war erschrocken und besorgt um seinen Arbeitsplatz und erzählte dies seiner Frau Marie Ange, die spontan fragte: „Warum machst du das nicht selbst?“ Und Jean Marie antwortete: „Klar, ich mache das! Platz ist hinter unserem Haus genug. Da grasen nur unsere fünf Schafe.“

    Damit kam der Stein ins Rollen und alles ging extrem schnell – in Deutschland unvorstellbar: Die Verantwortlichen im Unimog-Bereich reagierten überaus positiv und sagten: „Uns konnte nichts Besseres passieren!“ –  und stellten die kostenlose Übergabe aller Nähmaschinen in Aussicht. Die elsässische Gemeinde Leutenheim erteilte sofort die Baugenehmigung, und nach fünf Wochen Planung erfolgte noch im Oktober der erste Spatenstich. Schon zwei Monate später, am 12. Januar 1996, verließ ein Lkw mit der ersten Lieferung von Unimog-Planen und Radabdeckungen für Lastwagen an das Zentralersatzteillager von Daimler in Germersheim den Hof.

    In den letzten Wochen des Jahres 1995 hatte der Sohn Emmanuel noch Gelegenheit, sich im Werk Gaggenau in das Nähen von Unimog-Planen einarbeiten zu lassen, bevor die Maschinen abgebaut und nach Leutenheim transportiert wurden. Im ersten Jahr konnte das überschaubare Programm noch mit der Frau Marie Ange, der Tochter Barbara sowie zwei Näherinnen bewältigt werden. Eine dieser Näherinnen, Denise Hindenlang, ist heute noch im Betrieb tätig.

     

    Die Näherin Denise Hindenlang ist von Anfang an mit dabei und näht hier – wie könnte es anders sein – ein Unimog-Verdeck.

    Anfangs führte die Familie noch gemeinsam den Betrieb. Dabei hatten sie in dem leider sehr früh verstorbenen Buchhalter Jean-Marc Schneider eine wertvolle Stütze. Seit 2007 haben die Kinder Barbara Wüst und Emmanuel Jung die Verantwortung allein übernommen. Der gut am Markt eingeführte Name Jung & Fils wurde beibehalten.

     

    Emmanuel Jung und Barbara Wüst führen heute den Betrieb

    Jung & Fils heute

    Das Produktionsprogramm von Jung & Fils wurde in den zurück liegenden Jahren ständig erweitert – hin zum Spezialisten für Abdeckungen und Schutzvorrichtungen aller Art im Gewerbe und in der Automobilindustrie – primär für Daimler und Porsche. Im Extremfall müssen Schutzvorrichtungen auch kurzzeitig Hitze mit bis zu 1600 Grad widerstehen.

     

    Blick in die „Nähstube“

    Einen Großteil der Fertigung, die von 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt wird, machen Mehrwegbehälter für den Transport empfindlicher Produkte zwischen verschiedenen Montagestandorten aus. Die Kunden schätzen bei der Suche nach Problemlösungen die Flexibilität, die Kreativität und das Know-How ihres Lieferanten im Elsass.

     

    Beispiel einer Mehrwegverpackung für den Transport hochwertiger Teile – Foto: pr

    Über diese individuelle Betreuung freuen sich auch viele Privatkunden, wenn sie Planen für die Abdeckung von Teichen oder maßgeschneiderte Markisen benötigen. Ganz nebenbei werden zudem Pavillonzelte hergestellt und verliehen. Viele Erlkönige kamen mit Planen von Jung & Fils „unter die Haube“.

     

    Vollautomatischer Zuschneideautomat

    Natürlich werden auch weiterhin Planen, Verdecke, Hebelabdichtungen und Sitzpolster für Unimog oder Lastkraftwagen hergestellt und an Händler oder Endkunden geliefert.  Aber diese machen nur noch etwa zehn Prozent des Umsatzes aus. Dabei wird übrigens das Segeltuch vom früheren Mercedes-Lieferanten in hoher Qualität exklusiv für Jung & Fils hergestellt.

    Beim Teilemarkt des Unimog-Club Gaggenau in Kuppenheim ist Jung & Fils von Anfang an vertreten.

     

    Jung & Fils morgen

    Nach dem Motto „Wer rastet, der rostet!“ streben Barbara Wüst und Emmanuel Jung ein behutsames Wachstum an. So ist eine räumliche Erweiterung der derzeit rund 1000 Quadratmeter Produktionsfläche ebenso geplant wie die Belieferung weiterer Großkunden mit individuellen Lösungen für den Schutz hochwertiger Produkte.

     

    Der tapfere Schneider

    1950 wurde Jean Marie Jung im elsässischen Leutenheim geboren und machte bei seinem Vater eine Schneiderlehre. Mehrere Jahre war er dann beim als Näher und in der Maschinenreparatur des Textilservices Bardusch in Ettlingen tätig. Nach Absolvierung seines Wehrdienstes heiratete er 1972 und wechselte zur Modeschneiderei Boll in Rastatt.

    Als diese zwei Jahre später ihren Zweigbetrieb in Rastatt aufgab, wollte der Jungvermählte nicht mit nach Aschaffenburg wechseln.

    Da fügte es sich gut, dass das Werk Gaggenau der damaligen Daimler-Benz AG  1974 im Elsass Mitarbeiter anwarb, um einen Unimog-Großauftrag für die Bundeswehr bewältigen zu können. So wurde aus dem Modeschneider ein Planenschneider.

    Anfangs fuhr er mit weiteren Pendlern noch mit dem Bus ins Werk. Mit Auslauf des Bundeswehr-Auftrags und somit dem Wechsel vom Zweischicht- in den Normalschichtbetrieb nutzte Jean Marie Jung seinen Jahreswagen, den er seit 1978 fuhr, für die zweimal vierzig Kilometer zwischen seinem Heimatort und Gaggenau.

     

    Jean Marie Jung mit weißem Hemd 1991 im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen in der Unimog-Sattlerei des Werkes Gaggenau – Foto: privat

    Und dann kam 1975 der Sprung in die Selbstständigkeit. Dabei fällt einem spontan ein: „Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall!“

    Jean Marie Jung weiß seinen Betrieb bei den Kindern in guten Händen, und er hat endlich mehr Zeit für sich. Unimog aus den Pionierjahren sind dabei sein besonderes Hobby. Für seine sechs Unimog und einen von ihm wunderschön restaurierten UNIC-Oldtimer, Baujahr 1924, in Schwarz und Bordeaux, will er in den nächsten Monaten eine Halle bauen, um die derzeitige Fläche in Produktionsfläche umwidmen zu können.

     

    Jean Marie Jung ist gerade dabei, in seine Unimog 411, Baujahr 1965, einen stärkeren Motor OM 636 mit 36 PS einzubauen.

    Jean Marie Jung hat die Mitgliedsnummer 935 im Unimog-Club Gaggenau – ist also gleich nach der Öffnung für Mitglieder außerhalb des Landkreises Rastatt und Stadtkreises Baden-Baden und somit auch bereits als Mitarbeiter des Werkes Gaggenau eingetreten.

    Text und Fotos: Michael Wessel

  • Neuer Leiter des Lkw-Montagewerkes Wörth

    Matthias Jurytko – Foto: Daimler

    Der bisherige Standortleiter des Mercedes-Benz Werkes Gaggenau, Dr. Matthias Jurytko, wechselt zum 1. April an die Spitze des Lkw-Montagewerkes Wörth. Hierzu erschien am 22. März ein interessantes Interview mit ihm im Badischen Tagblatt. Am Ende sagte er auf die Frage, ob er es schaffen werde, dass es in zehn Jahren noch eine Unimog-Produktion im Werk Wörth gibt: „Den Unimog gibt es seit über 70 Jahren. Wenn es nach mir geht, dann wird man ihn immer brauchen. Der Unimog ist ein Nutzfahrzeug, und er ist ein äußerst emotionales Produkt. Ich persönlich mache mir über die Zukunft des Unimog keine Sorgen.“

    Hier der komplette Beitrag:
    Zehn Jahre hat er die Geschicke des Mercedes-Benz-Werks Gaggenau mitbestimmt, acht Jahre davon an entscheidender Position. Nun wechselt Standortleiter Dr. Matthias Jurytko (57) zum 1. April nach Wörth als Leiter des dortigen Lkw-Montagewerks. Mit Jurytko sprach BT-Redakteur Thomas Senger.
    BT: Herr Jurytko: Wie wird man Standortleiter in Wörth: Bewirbt man sich oder heißt es: „Herr Jurytko, wir brauchen Sie kurzfristig zum 1. April im Lkw-Werk“?

    Matthias Jurytko: Im Rahmen unseres Programms Leadership 2020 gibt es auch das Thema Personalmanagement. Das beinhaltet, dass man als Führungskraft Interessensgebiete benennen kann. Ich hatte da das Werk Wörth angegeben.

    BT: Warum?

    Jurytko: Natürlich macht man sich nach zehn Jahren in Gaggenau, davon acht Jahre als Standortleiter, auch mal ein paar Gedanken über die eigene berufliche Zukunft. Und nach zehn Jahren ist es eine Gelegenheit, in Wörth meine Erfahrung aus Gaggenau einzubringen. Nun gehe ich gerüstet, aber auch mit viel Respekt vor der Aufgabe über den Rhein und sitze dann auf der anderen Seite des Tisches: Vom Lieferanten werde ich zum Kunden. Da ist es gut, wenn man in einer kollegialen Nähe die Themen besprechen kann.

    BT: Und das tägliche Pendeln zur Arbeit wird für Sie kürzer werden.

    Jurytko: Von Heidelberg aus ist es eine Viertelstunde weniger pro Fahrt, das stimmt.

    BT: Sichtbare Spuren haben Sie in Gaggenau hinterlassen durch große bauliche Veränderungen entlang der Hauptstraße. Aber ein wichtiges Vorhaben wurde nicht realisiert: die Verlagerung der Hauptstraße aus der Mitte des Werks hinaus an die Murg.

    Jurytko: Es war keine Mehrheit für dieses Projekt vorhanden. Als wir den Abriss und die Pläne für die Bebauung des Areals 2013/14 im Gemeinderat vorstellten, kam natürlich die Frage von Stadtrat Stefan Schwaab, dem ehemaligen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, nach der Integration der Hauptstraße in das Firmengelände. Aber die Baukosten sind in den letzten Jahren so extrem gestiegen, dass wir uns reduziert haben auf das, was notwendig war. Ich weiß auch nicht, ob eine Hauptstraße direkt an der Murg für das Landschaftsbild gut gewesen wäre.

    BT: Sie hätten Fläche gewonnen, Logistik wäre einfacher geworden.

    Jurytko: Sicher gibt es im Murgtal nicht unendlich freie Flächen. Die Logistik im Werk ist das eine, dazu gehört aber auch, Logistikprozesse vor den Werkstoren zu optimieren. Wir haben mit unserer Strategie klare Eckpunkte gesetzt: Konzentration auf die Kernpunkte in der Fertigung. Damit war auch klar, wo wir expandieren und wo nicht. Wir haben in Flächen zur Erzielung einer höheren Produktivität investiert. So war es zum Beispiel auch möglich, die Kapazitätssteigerung für den Wandler sowie für das schwere Nutzfahrzeuggetriebe zu realisieren. Ob es in Gaggenau zusätzlich weiterer Flächen in der Dimension bedurft hätte, stelle ich infrage.

    BT: Mit der Gesundheitsstrategie haben Sie auch einen Meilenstein gesetzt, das Pilotprojekt „Ein gutes Jahr mehr“ kam ebenfalls maßgeblich durch Sie zustande. Aber: Kurieren Sie auch mit einem neuen Gesundheitszentrum letztlich doch nicht nur Symptome? Sind hohe Krankenstände nicht doch Folge einer immer größer werdenden Verdichtung in der Arbeitstaktung?

    Jurytko: Wir fördern eine „Gesundheitskultur“ – und setzen vor allem auf Prävention. Unser Gesundheitszentrum hat einen Leuchtturmcharakter bis hinein in die Gesellschaft. Ich gehe immer noch davon aus, dass wir damit unsere Beschäftigten sensibilisieren und ermutigen, die Erkenntnisse, die sie hier erhalten, in ihre Familien und ihr privates Umfeld hineinzutragen.

    BT: Im Fokus stehen zunächst die Mitarbeiter.

    Jurytko: Das, was wir hier betreiben, ist ein Teil des Wirkungskreises von Prävention, Therapie und Rekonvaleszenz. Und nun haben wir auch Räume für einen Gesundheitscheck: Alle drei Jahre können unsere Mitarbeiter kostenlos daran teilnehmen und Tipps bekommen. Zum Thema Symptome: Zum Beispiel unterstützen wir unsere Belegschaft beim Thema Ergonomie am Arbeitsplatz. Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Arbeit nicht belastend ist und Symptome eben gar nicht erst auftreten.

    BT: Die Umstrukturierung des Konzerns in Einzel-AGs verunsichert Mitarbeiter. Es gibt die Sorge, dass die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung bis 2029 davon berührt sein könnte.

    Jurytko: Die Arbeitsverhältnisse gehen automatisch auf die neue AG über, Aufgaben und Vorgesetzte bleiben unverändert. Die Mitarbeiter erhalten die Zukunftssicherung bis Ende 2029, übrigens ein langer Zeitraum. Die Vereinbarung gibt den Mitarbeitern die Sicherheit, dass das Unternehmen die Weichen stellt, um auch 2029 noch ein erfolgreiches Unternehmen zu sein, das mit seiner Struktur in die neue Mobilitätswelt passt.

    BT: Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger Thomas Twork?

    Jurytko: Gaggenau hat eine besondere Kultur und soll so bleiben, wie es ist. Da ist dieser Erfindergeist, Menschen, die begeistert sind, die eine hohe Integrationsbereitschaft haben und bereit sind, soziale Verantwortung zu leben. Das alles wird getragen von einem phantastischen Teamgeist. Den gilt es aufrecht zu halten und zu fördern. Das muss man mit Herzblut machen; ich bin davon überzeugt, dass mein Nachfolger das mitbringt.

    BT: Ein Werk im ständigen Wandel …

    Jurytko: Ja. Gaggenau ist ein Werk mit Tradition und mit Zukunft. Wenn man mal schaut: 1894, vor 125 Jahren, gründete Theodor Bergmann hier die Bergmann-Industriewerke GmbH. 1911 dann die Umbenennung in „Benz-Werke Gaggenau GmbH“. Wenn man sieht, was alles an diesem Standort passierte, zum Beispiel bei der jüngsten Standortstrategie: 2 000 von rund 6 800 Mitarbeitern haben veränderte Arbeitsplätze! Wenn man dabei gleichzeitig die gestiegenen Zufriedenheitswerte sieht – da ist eine große „Wir schaffen das“-Mentalität in Gaggenau.

    BT: Schaffen Sie es, dass es auch in zehn Jahren Unimog-Produktion in Wörth gibt?

    Jurytko: Den Unimog gibt es seit über 70 Jahren. Wenn es nach mir geht, dann wird man ihn immer brauchen. Der Unimog ist ein Nutzfahrzeug, und er ist ein äußerst emotionales Produkt. Ich persönlich mache mir über die Zukunft des Unimog keine Sorgen.

  • +++ Update +++ Jetzt registrieren: EPC-Nachfolger „Teileinformation“ ab Juni kostenlos für UCG-Mitglieder

     

    Für Privatpersonen und sonstige Nutzergruppen wurde die Nachfolgerapplikation des EPC unter dem Titel „Mercedes-Benz Teileinformation“ nun erfolgreich implementiert und kann ab Juni 2019 von Mercedes-Benz Club-Mitgliedern über die Mercedes-Benz ClubLounge aufgerufen werden.

    Da das neue System aktuellen gesetzlichen Regelungen zwecks Datenschutz und Sicherheitsanforderungen unterliegt, ist es nicht möglich die Teileinformation, analog des bisherigen EPC Angebotes, über die Mercedes-Benz ClubLounge ohne persönliche Registrierung und Useranmeldung zu nutzen.

    Über den Menüpunkt „Teileinformation“ in der ClubLounge Navigationsübersicht bietet Mercedes-Benz Classic den UCG-Mitgliedern die Möglichkeit, einen User-Account für die Teileinformation anzulegen. Die Aktivierung des personalisierten Zugangs wird aufgrund der aktuell hohen Nachfrage erst ab Juni erfolgen. Individuell wir man per E-Mail über den aktuellen Stand der Registrierung informiert.

    Der beschriebene Prozess garantiert, dass alle systemseitigen Vorgaben für die Teileinformation erfüllt werden und stellt die einzige Möglichkeit dar, besagten Service für exklusiv für Mitglieder des UCG anbieten zu können.

    Nach erfolgreicher Registrierung steht Ihnen die Teileinformation dann rund um die Uhr zur Verfügung und Sie können Ihre Reparatur- und Restaurierungsprojekte weiter vorantreiben.

    Jetzt hier als UCG-Mitglied für die Mercedes-Benz Teileinformation kostenlos registrieren.

  • Wichtige Unimog- und MB-trac-Termine 2019

    Wichtige Unimog- und MB-trac-Termine 2019

    Erinnerung an das Treffen in Wilbertoord 2011

     

    Hier ein „erster Wurf“ mit wichtigen Terminen für Unimog- und MB-trac-Freunde im Jahr 2019. Wird fortgeschrieben.

     

    1. bis 14. April: Jubiläumstreffen des Unimog Club Nederland in Vierhouten, www.unimogclub.nl

     

    1. bis 14. April: 31. Techno-Classica in Essen mit Messeständen des Unimog Veteranen Club und des Unimog-Club Gaggenau, www.siha.de/tce.php?m=1&ms=1

     

    1. Mai bis 17. November: Sonderausstellung „Unimog in der Bauwirtschaft“ im Unimog-Museum Gaggenau, www.unimog-museum.de

     

    1. – 23. Juni: Jahrestreffen der UCG-Regionalgruppe Rhein-Main in Aufenau, www.rhein-main.unimog-club-gaggenau.de

     

    1. – 21. Juli: Sommertreffen des Unimog Veteranen Club in 37339 Breitenworbis, www.u-v-c.de

     

    1. – 28. Juli: Weltenbummlertreffen im Unimog-Museum, www.unimog-museum.de

     

    1. und 28. Juli: 9. Internationales Unimog- und MB-trac-Treffen in Enkenhofen, www.enkenhofen.de/mbunimog.htm

     

    1. und 4. August: Unimog-Treffen des Unimog Club Ostalb anlässlich des Oldtimertreffen in 74417 Gschwend-Honkling, www.u-c-o.de/?page_id=990

     

    1. bis 8. September: Treffen der Regionalgruppe Niederlande bei „Wilbertoord Pakt Uut“, unimog-club-gaggenau.de/veranstaltungen/ucg/

     

    1. bis 15. September: Jahrestreffen des Unimog-Club Gaggenau beim Unimog Club Italia in Veltlin/Somaggia, Italien, www.unimog-club-gaggenau.de

     

    1. 9. Teilemarkt des Unimog-Club Gaggenau in Kuppenheim, www.unimog-club-gaggenau.de
  • Mit einem Unimog 1550 L „zehnmal um die Welt“

    Klaus Weigelt mit seinem Unimog 1550 L auf der RETRO CLASSIC 2019 auf dem Stand des Unimog-Club Gaggenau, dessen Mitglied er von 1994 an ist.

    Der Traum vieler Unimogler: Im Lotto gewinnen oder den Jackpot in einem Casino wie Karamba gewinnen – und dann eine Weltreise mit dem Unimog antreten.  1992 erfüllte sich Klaus Weigelt, Jg. 1938, einen solchen Traum: Er kaufte sich einen neuen Unimog 1550 L und ließ ihn in den folgenden zwei Jahren nach seinen Vorstellungen zum Expeditionsmobil ausbauen.

    Von 1994 an war er dann – damals noch als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Dekra tätig – mit einer Frau Ursula fünfmal mit dem neuen Gefährt in der Sahara unterwegs. Damals war es noch nicht kritisch, in Libyen alleine zu reisen.

    Als Ruheständler ging dann die erste ganz große Reise von Leonberg aus mit drei weiteren Unimog bis nach China. Die Vorbereitungen waren sehr aufwändig, denn damals musste die geplante Nutzung jeder Straße vorher beantragt und genehmigt sein. Ein deutschsprachiger Führer begleitete sie. Dabei kamen zwischen April und Anfang September 2000 insgesamt 33.000 Kilometer zusammen.

    Im Heft’l 32 vom Oktober 2001 erschien ein zweiseitiger Beitrag über die extreme Reise.

     

    Gleich drei Jahre gönnte sich das Ehepaar Weigelt für eine erlebnisreiche Fahrt durch Südamerika. Da waren es dann am Ende insgesamt 75.000 Kilometer – fast zweimal um die Erde! Heute noch haben sie Kontakt zu zwei Familien in Argentinien, die sie auch schon in Leonberg besucht haben.

    Nach kleineren Touren wie „gerade mal kurz durch Island“ folgte 2009 eine große Fahrt mit 15.000 Kilometern nach Syrien und Jordanien. Drei Jahre später fuhren sie drei Monate durch Marokko. Mit dabei zwei Motorräder, denn Schwiegertochter Andrea und Sohn Martin flogen nach und begleiteten sie durch die Sahara auf ihren Zweirädern.

    Das Dach hat Klaus Weigelt 17 Zentimeter höher setzen lassen. So ist unter anderem Platz für ein großes Navi.

    Aber damit nicht genug: 2013 und 2014 folgte eine Fahrt durch Kanada und Alaska sowie die USA, bei der nochmals 30.000 Kilometer auf dem Tacho des Unimog registriert wurden.

    Zwischendurch wurden viele Länder Europas teilweise mehrfach bereist. Mit dabei 2016 auch die Baltischen Staaten. So kamen seit 1994 insgesamt 391.000 Kilometer zusammen – knapp zehnmal um die Erde!

    Größere technische Probleme gab es nach Aussagen von Klaus Weigelt nicht. Zumal er als gelernter Kfz-Mechaniker und Diplomingenieur der Kfz-Technik sich meist selbst zu helfen wusste.

    Nachdem Klaus Weigelt im Herbst letzten Jahres seinen 80. Geburtstag feiern konnte, will er sich schweren Herzens von seinem liebgewordenen Unimog, an dem er viele Optimierungen vorgenommen hat, trennen. Eines sei vorab verraten: Der Preis ist noch fünfstellig.

    Interessenten können sich mit ihm unter k.u.u.weigelt@gmx.de in Verbindung setzen.

    Text und Fotos: Michael Wessel

  • Offizielle Mercedes-Benz Pindatenbank mit mehr als 8.200 Exponaten wieder online verfügbar

    Mercedes-Benz Pindatenbank mit fast 400 Unimog & MBtrac-Pins ist jetzt wieder online unter   mercedes-benz-passion.com/pins/

     „Haben Sie Pins?“ war vor Jahren die meistgestellte Frage an das Standpersonal der IAA. Auf der Jagd nach diesen kleinen meist bunten Ansteckern grasten die Sammler systematisch die Stände ab. Inzwischen hat sich das Jagdfieber etwas gelegt aber es gibt noch einen großen Kreis an Sammlern. Und so traf sich 2010 auf Initiative von Mercedes-Benz Classic eine Gruppe besonders engagierter Sammler und setzte sich das Ziel, bis zur IAA 2011 eine umfassende Datenbank der Mercedes-Benz Pins und -Nadeln aufzubauen.

    Zunächst galt es, für die auf den ersten Blick unüberschaubare Zahl an Objekten eine Systematik für die Erfassung und spätere Suche zu erarbeiten. Außerdem musste definiert werden, was in die Datenbank reinkommt und was nicht. Dies insbesondere bezogen auf die Tochterunternehmen. Und weil man nun mal gerade dabei war, in mühevoller Kleinarbeit die Pins und Nadeln zu erfassen, beschloss die Arbeitsgruppe, bei dieser Gelegenheit auch gleich die Broschen und Buttons mit aufzunehmen. Hierzu gehörte natürlich auch ein Bild von jedem einzelnen Sammelobjekt, das bei besonderem Interesse vergrößert betrachtet werden kann.

    Das Ergebnis übertraf bei Weitem die Erwartungen aller Mitglieder der Arbeitsgruppe. 2019 sind über 8.200 dieser kleinen Sammlerstücke dokumentiert. Darunter waren Mitte August 6.026 Pins, 583 Nadeln, 203 Broschen und 225 Buttons. Fast täglich werden es mehr. Dabei ist das Potenzial bei den Buttons sicher noch groß, denn das Hauptaugenmerk lag in den letzten Monaten bei der Erfassung der Pins, Nadeln und Broschen.

    Zur Freude der Sammler können diese jetzt unter mercedes-benz-passion.com/pins/ nach ganz unterschiedlichen Suchkriterien wie Fahrzeugmodellen, Einsatzschwerpunkten (Feuerwehr, Taxi, Motorsport), Werken, Veranstaltungen, Jubiläen, Ausgabeland und vielem mehr nach ihren Schätzen suchen. Dort finden sie dann einen Titel, eine Beschreibung, den Herausgeber und den Anlass sowie weitere Angaben wie Auflage und das Ausgabejahr. Auf eine monetäre Bewertung wurde allerdings bewusst verzichtet. Diese hätte sicher immer wieder Diskussionen ausgelöst.

    Aber auch die Sammler selbst sind gefordert, denn sie können zur weiteren Vervollständigung der Datenbank beitragen, indem sie bisher nicht erfasste Sammlerstücke über ein Kontaktformular melden oder zu fehlenden oder fehlerhaften Daten Rückmeldungen geben. Auch damit wird der Informationsgehalt ständig verbessert.

    Damit haben die Sammler von Mercedes-Benz Pins, Nadeln, Broschen und Buttons jetzt einen umfassenden und aktuellen Katalog, um den sie von den Sammlerkollegen anderer Marken sicher beneidet werden.

    Geschichte der Pins

    Ein Blick in Wikipedia verrät, dass die Gewandnadel (Fibula), die Schließe des Halstuches (Agraffe), die Brosche und die Krawattennadel als Vorläufer der Anstecknadel und der Pins eingestuft werden und dass in den USA bereits seit 1896 Anstecker als Streuartikel zur Marken- und Verkaufsunterstützung eingesetzt wurden.

    Die älteste in der Datenbank erfasste Brosche ist aus dem Jahre 1907 und wurde von Benz & Cie. herausgegeben.

    Blick hinter die Kulissen

    In der Arbeitsgruppe sind auch vier aktive oder ehemalige Daimler-Mitarbeiter. Darunter Gerhard Schuster, der bis 2008 in der Werkstoffprüfung des Werkes Sindelfingen beschäftigt war und eine sehr umfangreiche Mercedes-Benz Sammlung besitzt. Zum Sammeln kam er, als 1993 ein Verbindungsmann zum neuen Werk Rastatt immer mal wieder einen A-Klasse-Pin in unterschiedlichen Farben mitbrachte. Diese zeigten noch nicht die Form des Serienmodells und stellten sich bald als selten heraus – eine Sammel-Leidenschaft begann. Die A-Klasse-Pins haben es auch Reiner Frank angetan, der seit 1991 im Rastatter Werk in der Qualitätssicherung im Bereich Lackierung beschäftigt war. Somit war er prädestiniert, seine umfangreiche Sammlung in die Datenbank einzupflegen.

    Ein weiterer Kollege, Michael Österle aus der Entwicklung PKW, kam über das E-Klasse Fahrzeugprojekt Baureihe 210 im Jahr 1994 zum Pin-Sammeln. Später wurde er in einer Querschnittsaufgabe Pin-Beauftragter der C-/E-Klasse Fahrzeugprojekte und war somit für die Planung, Organisation und Umsetzung dieser Fahrzeugpins in der Projektphase verantwortlich. Sein Spezialgebiet sind Sonderfahrzeuge wie zum Beispiel Krankenwagen, Polizeiautos und Feuerwehrfahrzeuge.

    Bei Hubert Schlickat aus dem Werk Bremen, der dort noch bei Hanomag in die Lehre ging und der jetzt in der Produktions-Verbindungsstelle des Qualitätsmanagements tätig ist, funkte es, als er beim Anlauf der Null-Serie für den CLK seinen ersten Pin in Händen hielt. Mehrere Tausend Mercedes-Benz -Pins und –Nadeln sind es in der Zwischenzeit.

    Reiner Frank fing 1991 im Werk Rastatt an. Als Mitarbeiter in der Qualitätssicherung und zuständig für den Bereich Lackierung. Zum ersten mal kam er mit Pins in der Anlauffabrik in Sindelfingen in Kontakt in dem er ein Jahr zur Qualifizierung eingesetzt war. er Anfang der Sammelleidenschaft wurde dabei gelegt. Schwerpunk war in dieser Zeit natürlich alles, was mit der damals neu vorgestellten A-Klasse zu tun hatte. Schon bald wurde das Sammlegebiet aber auf Mercedes und Daimler erweitert.

    Michael Wessel, der sein ganzes berufliches Leben im Werk Gaggenau tätig war, wurde durch Recherchen zur Geschichte des Unimog so von diesem Fahrzeug begeistert, dass er sich einen Unimog aus dem Jahr 1952 kaufte und den Unimog-Club Gaggenau gründete. Er sammelt alles rund um den Unimog und somit auch Pins – mehr als 200 sind es zwischenzeitlich.

    Eines haben die fünf Sammler gemeinsam: Sie begannen ihre Leidenschaft in den 90er Jahren und haben sie bis heute mit ungebrochener Begeisterung erhalten.

    mercedes-benz-passion.com/pins/

  • Unimog aus dem Ausland importieren – das sollten Sie bei einem Unimog-Import beachten

    Wer einen neuen oder gebrauchten Unimog kaufen will, schaut heutzutage häufiger ins Ausland. Die sehr robuste und fast unverwüstliche Bauweise der Unimog Nutzfahrzeuge hat sich auf der ganzen Welt einen Namen gemacht, so dass bei der Suche nach einem neuen Unimog auch der ausländische Automarkt im Auge behalten werden sollte. So suchen immer mehr Menschen bei einem Unimog-Kauf im Ausland. Denn der Markt im nicht EU-Ausland ist kann oftmals mit verlockenden Preisen aufwarten. Um bis zu 30 Prozent lässt sich bei einem Unimog-Kauf aus dem Ausland sparen. Doch gibt es beim Kauf eines Unimog aus dem Ausland einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

    Demnach lässt sich zwar viel Geld bei einem Unimog-Import einsparen, jedoch können eine Menge Bürokratie und Stress entstehen. Doch lässt sich ein Unimog auch ganz unkompliziert aus dem Ausland kaufen. Allerdings kommt es hier auf das nötige Fachwissen und die richtige Vorbereitung an, um keine teuren Fehler zu begehen und einen Unimog-Import möglichst stressfrei über die Bühne zu bringen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im folgenden Unimog-Ratgeber ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst, mit denen man nicht nur beim Unimog-Kauf sparen, sondern auch bürokratische Notwendigkeiten problemlos abwickeln kann.

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  • Tischeisenbahnen lockten wieder ins Unimog-Museum

    Gelingt es ihm, den Enkel für die Tischeisenbahn zu begeistern?

    Tischbahn trifft Unimog

    Zum 13. Mal traffen sich die Sammler von Tischeisenbahnen am 23. und 24. Februar im Unimog-Museum. Trotz herrlicher frühlingshafter Temperaturen erfreute sich das Museum eines besonderen Besucheransturms. Und da es sich an diesem Wochenende um das Thema Eisenbahn drehte, kamen viele dieser Besucher aus ganz Europa in großer Zahl mit der Bahn – Ehrensache!

    Märklin-Raritäten für den englischen Markt vor 1945

    Hans-Peter Hegmann schreibt dazu am 25. Februar 2019 im Badischen Tagblatt:

    Ein bisschen „Rheuma“, aber sie rattern wie vor siebzig Jahren

    Die Wunderwelt der Tischeisenbahnen fasziniert auch in diesem Jahr die Besucher im Unimog-Musuem
    Es zischt und rattert, es dampft und pfeift, wenn im Unimog-Museum traditionell am letzten Februarwochenende die teilweise bis zu 95 Jahre alten Dampfloks auf Blechschienen ihre Kreise ziehen. Bereits zum 13. Mal richtete die „Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn“ ihre Ausstellung im inzwischen auch bei Modellbahnern bestens bekannten Gaggenauer Museum aus. Peter Berg, der früher in Staufenberg wohnte und jetzt in Grötzingen, und seinem Mitstreiter Peter Roster aus Gernsbach ist es im Lauf der Jahre gelungen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die bei Ausstellern und Besuchern aus ganz Europa ein hohes Ansehen genießt. Die meisten Aussteller sind inzwischen Stammgäste und kommen außer aus Deutschland aus England, Frankreich und sogar Portugal. Sie zeigten dann an beiden Tagen ihre rollenden Schätze, die mit Uhrwerkfedern, Spiritusbrennern und überwiegend Strom angetrieben werden und sich auf den unterschiedlichsten Gleisen mit Spurweiten von neun bis 32 Millimetern bewegen. Darunter finden sich Herstellernamen, die längst verschwunden sind. Das meistens fachkundige Publikum ist allerdings mit Namen wie Bing, Billerbahn, Buco, Hag, Höss, Kaiser oder Löhmann vertraut.

    Voll unter eigenem Dampf

    Bei den zahlreichen Besuchern, die einfach mal wieder kurz in ihre Jugendzeit versetzt werden wollen, ist die Marke Märklin dagegen bestens bekannt. Der Besucherandrang bereits am Samstag ließ vermuten, dass wieder bis zu 2000 Menschen die ehemaligen Spielzeuge in Aktion sehen wollten. Neben den vielen Eisenbahnen wurden auch wieder Raritäten aus dem Bereich Blechspielzeug gezeigt. An diesen ist die Entwicklung des technischen Fortschritts in Bezug auf Materialien und Fertigungstechniken deutlich erkennbar. Aber auch der Bereich Ersatzteile und Restaurierung war stark vertreten. Es gibt Spezialisten für Lackierungen, die mit einem feinen Marderhaarpinsel Linien auf die Waggons malen oder rohe Gussteile anbieten, die aus selbsthergestellten winzigen Formen stammen. Darin sind sie teilweise den Liebhabern des Fahrzeugs, das dem Ausstellungsort seinen Namen gab, nicht unähnlich. Es gab Zinnfiguren wie den „Charakterdarsteller“ Kalle zu kaufen, der in vielen Posen für die Gestaltung der Modellbahn erhältlich ist. Aber auch Menschen, die einfach voller Stolz ihre komplette Sammlung von zehn Bing-Uhrwerk-Sets zeigen – zum Teil noch in Originalkartons.

    Eisenbahn-Legende Hagen von Ortloff mit seinen Schätzen

    Daneben saß Claudia aus einem kleinen Ort bei Lübeck. Sie stellte sich als die einzige Frau unter rund vierhundert Männern vor und erzählte, dass sie im Bereich Blecheisenbahnen durch ihre Mutter, die schon einige Jahre tot ist und eine leidenschaftliche Sammlerin gewesen war, erblich „belastet“ sei. Sie wolle ihre mitgebrachten französischen Blechlokomotiven von 1950 auch gar nicht verkaufen: „Ich komme nur aus Spaß und um meine vielen Freunde hier zu treffen.“ Einen Stand weiter fahren nach einem genauen Fahrplan unterschiedliche Märklin-Züge, die laut Besitzer so gut wie keine Verspätung kennen. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch die Feststellung eines dabeistehenden Ausstellers, dass alte Loks, die lange nicht mehr gefahren sind, auch Rheuma haben können. „Sie fahren dann zwar noch, aber irgendwie nicht mehr so munter wie vor 70 Jahren.“

    Hier weitere Fotos von Michael Wessel von der besonderen Ausstellung:

     

     

     

     

  • Unimog-Museum: Treffen der Tischeisenbahn-Sammler

    Sammler präsentieren am 23. und 24. Februar ihre Modelle
    Mehr als 30 Anlagen werden im Unimog-Museum Gaggenau aufgebaut
    „Alles was alt ist und auf Tischen fahren kann“, so lautet zum 13. Mal am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Februar, das Motto, wenn auf Einladung der Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn und dem Unimog-Museum Sammler aus dem In- und Ausland ihre alten Schätze präsentieren.
    Auf mehr als 30 großen und kleinen Anlagen drehen wieder Spielzeugeisenbahnen und Rennwagen, meist aus Blech aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, ihre Runden. Sie werden nicht nur mit Strom angetrieben, sondern viele der Modelle verrichten ihre Aufgabe mit Uhrwerkantrieb. Dies erfordert allerdings einen besonderen Einsatz für deren Besitzer, da sie ständig damit beschäftigt sind, die Uhrwerke per Hand aufzuziehen. Aber dies macht wohl ebenso den Reiz dieser Fahrzeuge aus wie bei denjenigen, die auf einer anderen großen Anlage der Spurweite 0 mit Dampf betrieben werden. Erstaunlich, über welche Zugkraft diese verfügen, da sie bis zu einem Dutzend Wagen hinter sich herziehen werden.
    Natürlich gibt es ein breites Spektrum aus der Modellbahnwelt der Vergangenheit zu bewundern. Eine Wuppertaler Schwebebahn der Firma Stube wird ebenso zu sehen sein wie O-Busse der Firma Eheim, Modelle des Marktführers Märklin, aber auch solche ausländischer Hersteller, die oft nur Insidern bekannt sind.
    Diese Veranstaltung, zu der nach Angaben der Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn jährlich fast 2000 Besucher pilgern, zeichne sich besonders dadurch aus, dass es jedes Jahr wieder Neues zu bestaunen gibt. Darüber hinaus wird in der Fachwelt die Breite der ausgestellten Projekte geschätzt, die sich von der kleinsten Spur Z bis zur Großspur I erstreckt und auch dem gestalterischen Aspekt des Anlagenbaus breiten Raum gebe. „Wir, die Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn und die diese Veranstaltung seit Jahren mitgestaltenden und mitragenden Sammlerfreunde, die zum Teil von weit her anreisen, sind zwischenzeitlich zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden“, so die Feststellung eines mitverantwortlichen Organisators.
    Eine Ausstellung für die ganze Familie
    Das Museum ist an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Eintrittspreis enthalten ist neben der Teilnahme an einer Tombola der Besuch der Dauerausstellung „Von Erzen, Sandsteinen und Granit – Steine und Steingewinnung im Murgtal“. Auch für den Eisenbahnnachwuchs gibt es etwas besonderes: Während der beiden Tage wird nach einem Gleisplan gemeinsam mit den kleinen Besuchern eine Anlage gebaut.
    Badisches Tagblatt vom 15. Februar 2019
    Hier noch einige Eindrücke zur Ausstellung 2018 – Fotos Michael Wessel
  • Unimog Winter-Tour 2019 startet am 12. Februar

    Du träumst auch davon, stolzer Unimog-Besitzer zu werden. Mit diesem Gutscheincode hast Du die Chance, online dein Glück zumachen. Die Unimog-Generalvertretungen aus dem Südwesten Deutschlands, Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge (Neu-Ulm) und Knoblauch GmbH (Immendingen), demonstrierten an vier Standorten vom 12. bis zum 21. Februar 2019 mit Unimog-Fahrzeugen aller Klassen deren Vielseitigkeit. Besonders Einsätze unter Winterbedingungen standen neben zahlreichen jahreszeiten­unabhängigen Anwendungen im Mittelpunkt.

    Neben den Fahrzeugen ging es auch um Fachwissen für die Mitarbeiter von Kommunen, Bauhöfen, Dienstleistern und Lohnunternehmern. So wurde die Vortragsreihe „Zukunfts-Technologien in der Kommunaltechnik“ präsentiert. Hier geht es in Fachvorträgen mit einer Dauer von jeweils 20 Minuten um die Themen Kehrtechnik der Zukunft, elektrischer Antrieb und Telematik.

     

    Der Unimog setzt Maßstäbe im Winterdienst

    Straßenwärter und Dienstleister brauchen im Winter Fahrzeuge, auf die auch in schwierigen Situationen Verlass ist. Dank permanentem Allradantrieb, Differenzialsperren und Einzelbereifung sowie leistungsstarken mechanischen und hydraulischen Antrieben gehört der Einsatz gegen Eis und Schnee zu den Paradedisziplinen des Unimog.

    Sein Fahrzeugkonzept vereint ein kurzes Vorbaumaß und das große Sichtfeld mit Spurtreue, ausgeglichenem Achslastverhältnis und einfachem Schneeketten-Einsatz. Der optional erhältliche Fahrantrieb EasyDrive ermöglicht den fliegenden Wechsel zwischen Hydrostat, für stufenlos einstellbare Geschwindigkeiten von 0 – 50 km/h, und mechanischem 8-Gang-Getriebe für effizientes und kraftstoffsparendes Fahren bis 89 km/h. Mit dem entnehmbaren Joystick werden neben den Grundfunktionen Heben/Senken und nach links oder rechts Schwenken viele weitere Funktionen angesteuert. Zum Beispiel Electronic Quick Reverse, die Arbeitsdrehzahl, die Anzeige des Textmenüs im Multifunktions-Display oder die Schneepflugentlastung.

    Hochgeländegängiger Unimog: Vorteil unter Extrembedingungen

    Bei der Unimog Baureihe U 4023 bis U 5023, mit dem klassischen eckigen Fahrerhaus – auch als Doppelkabine lieferbar –, handelt es sich um den „hochgeländegängigen Unimog“, dem man in speziellen Branchen wie Tagebau, Feuerwehr oder Katastrophenschutz begegnet, zunehmend auch als Expeditionsfahrzeug mit einem Wohnkoffer als Aufbau. Er ist der fast unschlagbare Spezialist für alle Terrains und kommt auch dort durch, wo andere gar nicht erst hinkommen.

     

    Seit mehr als 60 Jahren gibt es den Mercedes-Benz Unimog

    In den verschiedensten Branchen kommt der Unimog zum Einsatz– von der Landwirtschaft angefangen, über den Winterdienst, Mäheinsatz, aber auch im Feuerwehr und Energiesektor. Dabei hat sich das „Universal-Motor-Gerät“ immer wieder neu erfunden und weiter spezialisiert, was sich im Jahre 1999 in der Markteinführung der bis heute sehr erfolgreichen Unimog Geräteträger-Baureihe (U 216 bis U 530) niederschlug.

    Diese vorwiegend orangefarbenen Unimog mit der großen Panoramascheibe, wie sie im Winter Schnee räumen und im Sommer beispielsweise den Randstreifen mähen, sind seit nunmehr fast zwanzig Jahren fester Bestandteil des Straßenbildes und unverzichtbarer Teil vieler kommunaler Fuhrparks.

    Derart gut aufgestellt freut sich Mercedes-Benz Special Trucks schon heute darauf, im Jahr 2021 dann den 70. Geburtstag des Mercedes-Benz Unimog zu feiern. Und auf die gern gestellte Frage, wie lange so ein unverwüstlicher Unimog denn wohl hält, wird man auch dann wieder antworten: „Wir wissen es nicht genau, wir bauen ihn erst seit 70 Jahren“.

    Die Live-Demos:

    • Räumen, Fräsen, Streuen
    • Solesprühen
    • Schnee- und Schleuderketten
    • Mähen und Mulchen
    • Gehölzpflege und Holzhackmaschinen
    • Kehren und Saugen, Wildkraut

    Transportieren und Transportkonzepte

    • Absetzsysteme und Tandem-Anhänger
    • Unimog als Sattelzug
    • Krane und Winden, Kran-Anhänger
    • Spülen und Schwemmen
    • Gießen und Reinigen
    • Bankettpflege