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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

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:clap: 50 % :joy: 50 %
#419010
Ähm Jürgen,

ich vermute ich verrate dir nix neues, das ist ein KAT, die Höhe unterscheidet sich geringfügig vom 404, ansonsten ist ja alles gleich, nur das der Kat vorher noch Scheiben hatte.
Der Eintauchwinkel ist an der Stelle ähnlich, nur der Totenkopf ist dort nicht aufgestellt.
Aber eigentlich dachte ich, du hättest aus Zellhausen gelernt, vorher dich nach dem Untergrund zu erkundigen.
#419024
Hallo Helmut,
schon klar, dass der KAT etwas größer ist aber die Situationen hat durchaus vergleichbar.
In Zellhausen habe ich gelernt, spielen macht Spass und man muss auch mal die Grenzen ausloten. Sonst haben die Zuschauer und Leser ja nichts zu mäckeln, schmunzeln oder reden. :D
Ich versuche immerhin die unmittelbaren Gefahren für Leib und Leben so gering wie möglich zu halten. So haben wir noch nicht einmal feuchte Füsse bekommen.
So und nun muss ich Bilder auswerten auf meine Homepage laden. :wink:
Wenn Rettungsgeräte bereit stehen und die Gefahren für Leib und Leben durch entsprechende Ausrüstung so gering wie möglich gehalten werden
#419089
Hallo Mogler,

wie versprochen versuche ich nun mal das vergangene Wochenende zu rekapitulieren. Also

Bericht 5/13 - 7.-9.5.2013
An dem Wochenende stand der 2. Lauf zur Truck Trial Meisterschaft in einer alten Kiesgrube bei Teuchern in Sachsen Anhalt an.
Nachdem die Klasse S1 ihren exklusiven Lagerplatz in einer Mulde bezogen hatte,
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und wir unsere Unterkunft aufgebaut hatten,
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(Achtung:Das ist keine korrekte Ladungssicherung aber das stabilste Zelt am Platz :D )
ging es erst einmal auf eine kleine warmfahr Runde nur über die offiziellen Wege der Sandgrube. Dabei trat bei bestimmten Lenkbewegungen nicht nur ein hörbarer metallischer Schlag auf sondern dieser sogar fühlbar im linken auf dem Fahrraumboden abgestellten Fuss. :evil:
Eine optische Inspektion führte dann zu einem feinen Riss im oberen am Fahrzeugrahmen befestigten Halter des vorderen Panhardtstab. Was nun?
Nur gut, dass die Teams mit den großen Autos nicht nur diese sondern praktisch die gesamte Werkstatt mit bringen. :D
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Nach etwas Schrauberei, Flexerei und vor allem etas Schweißen war alles wieder gut. :party
Am Samstag, dem ersten Wertungstag, nahm aber die Misere seinen weiteren Lauf. Bereits die erste eigentlich garnicht so schwierige Sektion führte bei uns zu Frust. In der Annahme das bei der ITTM anders als bei der Europa Meisterschaft das berühren der Bande erlaubt ist, fuhren wir an dieser langschleifend vorsichtig an rückwärts durch eine enge Passage. Dabei berührten wir auch zwei der Begrenzungspfosten, die aber nicht brachen. Dennoch wurden wir abgepfiffen. Die Kommisarin begründete dies damit, dass die Pfosten auf trockenem Boden gebrochen wären und nur weil der Boden recht weich war sich wegdrücken ließen. Mit der Erklärung und Konsequenz waren wir nicht zufrieden aber es ist eine Schiedsrichterentscheidung. Später am Tag hatten wir hierüber noch ein klärendes Gespräch mit dem Oberkommissar, der uns recht gab aber die Sektion war ja bereits gelaufen.
Auch die zweite Sektion machte uns nicht glücklicher, denn jetzt war der Motor kraftlos und wenig drehfreudig als es an ein paar Steigungen ging. Man hörte und spürte auch einen etwas unrunden Lauf.
In die dritte Sektion mussten wir als erste Starten. Eine Steilauffahrt zu einem Tor schafften wir nicht, der Motor wollte es nicht :( , durch zwei steile Abwärtstore ging es aber gut. Unten war dann ein Querwall in dessen Berg seitiger Senke sich ein Sumpfgebildet hatte. Wir fuhren auf diesen Wall und mussten dann rückwärts längs des Walls durch ein Tor. Das ging eiigermaßen. Danach mussten wir wieder den Wall entlang nach vorne zum Ausgangstor. Dort kamen wir aber nicht an sondern steckten in dem Sumpf mit vier sich gleichmäßig drehenden Rädern fest und benötigten Bergehilfe :oops:
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Weil wie schon geschreiben, der Motor etwas streikte ging es erstmal ins Fahrerlager. Wir ließen eine Sektion aus und schraubten lieber.
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Am Benzinfiler lag es nicht, der war sauber auch hätte ich den Tank beliebig über die kommunizierende Röhre leer laufen lassen. :D
Zündkontakte waren auch in Ordnung, den provisorisch eingebauten Verteilerfinger vom Puch Haflinger ersetzte ich auch wieder durch ein U404 Original. Alles brachte keine wesentliche Änderung.
Als nächstes die Zündkerzen. Hier zeigte sich ein unterschiedliches Bild. Die vorderen Kerzen waren ok aber Kerze 5 und 6 waren stark verölt. Nun hatte ich glücklicher Weise noch zwei neue, weil ich beim letzten Wechsel zwei vierer Pacjks gekauft hatte. Die neuen eingeschraubt, angeschlossen und gestartet, schon lief der Motor wieder wie gewohnt :D
Zurück gings zu den Sektionen.
Die nächste Sektion, wir starteten als zweite, lief erstmals an diesem Wochenende einigermaßen gut für uns, wir fuhren ähnlich gut oder schlecht wie die anderen. Dann aber kam die Zuschauer freundlichste Sektion, erst eine Steile abwärts Passage und dann ein Sumpfbad. Diese Sektion hatte früher am Tag die Klasse S2 verweigert. Wir aber wollten sie probieren. Man muss ja auch den Zuschauern etwas bieten :D
Wieder durften wir zu erst ran. Schon die Zufahrt zum Steilhang hatte es in sich, denn vor dem Hang war est ein Schotterhügel mit einer Senke vor dem eigentlichen Steilhang. Und dies führte dazu dass wir zunächst uns mit der vorderen Stosstange in dem Berg fest rammten. Nochmal zurück und mit Dampf ggen die Kuppe. Wieder rammten wir die Stosstange in den Berg. Im dritten Anlauf dann gruben wir uns praktisch durch den Berg :D :wink:
Dann ging es den Steilhang hinunter unten ging es dann etwas nach rechts und weiter runter. Zeitweise stand dabei der Mog nur auf zwei Rädern, vorne links und hinten rechts. Wir waren kritisch an der Kippgrenze. Vorsichtig tasteten wir uns weiter runter Richtung Wasserloch
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Im Wasserloch versank dann das rechte Vorderrad völlig und es ging nicht mehr weiter. Wieder war Baggerhilfe nötig :(
Dieser hob uns vorne etwas hoch und ca einen Meter nach vorne. Der Mog stand wider relativ gerade aber mit allen Rädern im Sumpf. Da der Bagger uns aber so nicht ganz herausheben oder ziehen konnte ohne selbst den Abhang herunterzupurzeln setzte er uns ab und musste erstmal um gesetzt werden. Wir versuchten weiter zu fahren und schafften es fast durch das ganze Wasserloch, nur am Ende mussten wir nochmal den Bagger vorspannen. Zu unserem Trost, manch anderem auch den großen vier Achsern ging es dort nicht viel Besser. Die Zuschauer hatten ihre Freude. :D Und obwohl es nicht wirklich erfolgreich war, hat es doch Spass gemacht.
Der Samstag bescherte uns so abgeschlagen den letzten Platz.
Der Sonntag begann mit einer Steinsektion. Allerdings waren hier die Tore praktisch unfahrbar für normale Autos gesteckt. Wir konnten nur Eingang, ein inneres Tor und ausgang fahren. Den anderen ging es aber glücklicher Weise nicht anders. Die zweite Sektion war zunächst ein steiler Sandabhang. Unten waren dan seilich links und rechts Tore. Aber Kurven fahren war in dem Sand quer zum Hang schon anspruchsvoll. Mit Sperren ging es nur geradeaus, ohne Sperren nur nach unten. Hier war tricksen mal mit vorderer mal mit hinterer Sperre nötig. :wink:
In der dritten Sektion, wir waren wirder die ersten, gab es ein am Hang gestecktes Schrägtor welches allerdings bereits mit dem unteren Pfosten ein Stück den Hang hinauf lag. Wir fuhren zunächst parallel zu dem Weg durch das Tor unterhalb des Tores vorbei und setzten dann soweit es ging rückwärts den Hanghinauf zurück. Dann versuchten wir das untere linke Vorderrad so gerade in das Tor zu bekommen. Im dritten Anlauf klappte es. So konnten wir mit der Vorderachse durch das Tor und mit einem kräftigen Gasstoss vor den Hang hinunter um nicht doch noch umzu fallen
.Hier waren wir die einzigen die dies Tor schafften. :D
Auch bei den weiteren Sektionen lief es für uns recht rund. Eine Sektion in der Mittagszeit fuhren wir sogar als absolut Beste über alle Klassen :D
So erreichten wir an dem Sonntag in der Tageswertung den 2.Platz aber der zählt leider nicht sondern nur das Gesamtergebnis. Nach dem verpatzten Samstag bedeutet dies den 3.Platz

Alle meine Bilder gibt es unter:
https://www.team-fahlbusch.de/Alben.php ... 20Teuchern
#419379
Hallo Fabian,

der Motor geht nicht in jeder Sektion so oft aus, aber schon häufiger als bei der Dieselfraktion.
Gerade beim heiklen Bergabfahren ist ein Abwürgen besser als ein vorschnelles Kupplung treten. Teilweise kommt bei dem Video das tatsächliche Gefälle nicht zu 100% raus.
Und der Apfel war tatsächlich Wegzehrung, den mein Sohn dann genüsslich bei der anschließenden und nicht dokumentierten Ausfahrt durch die Sumpflandschaft verschmaust hat. Damit die Zuschauer rundum bespaßt wurden, gab es für uns keine Mittagspause :D. Die Zuschauer bleiben glücklicher Weise ordentlich hinter der Absperrung, so dass wir uns um die keine Sorgen machen müssen.
#419411
Hallo Jürgen,

spannender Bericht,
gute Fotos,
tolles Video,

DANKE im Namen aller Mitleser. Aber ich sehe Dich auf einem Foto noch lachen.

An der Video-Sektion wäre ich auch mit dem Trans-mog (OM 617 für nicht eingeweihte) auch verzweifelt. Nicht abgewürgt aber mit dem WoMo-Aufbau min. 4x umgekippt.

Weiterhin viel Erfolg und Spaß

Klaus-Peter
Trans-mog
#419980
Hallo Mogler,

schon wieder ist ein Truck-Trial Wochenende herum, diese Zeit der Kurzurlaube vergeht so schnell :(

Bericht 6/13 - 21.-23.6.2013

Das ganze fand fast in einer Arena, in einem Kieswerk im Salzburger Land bei Werfen statt. Vorweg genommen, der Name war glücklicher Weise nicht Omen :D

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Diesmal war es der 3. Lauf zur Europameisterschaft, so dass wir nun auch hier wieder eingestiegen sind. bei dieser Meisterschaft wird am Samstag in gemischten Startergruppen und am Sonntag in Fahrzeugklassen gestartet. Daher konnte ich diesmal nicht nur kleine Unimogs fotografieren sondern auch ein paar andere Fahrzeuge. Bilder von uns sind wieder rar aber 2 Sektionen bin ich ohne Beifahrer gefahren von diesen gibt es dann doch ein paar wenige Fotos. Diese Sektionen waren etwas kippelig und meinem Beifahrer, einem ehemaligen Kollegen aus Österreich, etwas zu hart. :wink:

Bei diesem Gelände waren nicht die Ab oder Schrägfahrten das Problem sondern fast ausschließlich die Auffahrten. Das Bodenmaterial war häufig recht loser Kies mit Fließeigenschaften. Runter ging es immer recht gut. Einfach in den Hang hinein fahren und Bremsen. Die Räder bleiben Stehen und das Auto gleitet mit dem Hang noch etwas weiter. Bremse leicht lösen bis der Wagen sich beginnt zu bewegen, sofort wieder Bremse zu und schon rutscht es wieder 2m weiter. Beim Aufwärtsfahren ging alles gut solange Schwung da war. Sobald die Räder durchdrehten gruben sich diese kräftig ein.

An einer Auffahrt in der vorletzten Sektion am Samstag Abend gruben wir uns auf diese Art und Weise etwas in den Berg kamen aber so gerade eben mit der vollen Fahrzeuglänge durch das entsprechende Tor. Allerdings als ich danach Richtung Ausgang den Hang wieder hinab fuhr verhielt sich der Trial-Mog etwas ungewohnt. Zum Leken brauchte ichetwas mehr Kraft und auch wollte er permanent nach links abbiegen. Nach dem Verlassen der Sektion sah es dann so aus:

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im Detail:

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Dies war aber nicht das Problem, hierfür hatte ich ja noch ein Reserverad mit gebracht :D
Das eigentliche Problem war:

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Nein das ist nicht das selbe Rad, das ist der linke Vorderreifen. Auch hier:

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Zwei Ventile haben wir uns beim Graben abgerissen, aber nur eine Reserverad :(
Nun die letzte Sektion des Samstag muusten wir uns schenken. Und den Sonntag :twisted: Nein, letzteres darf nicht sein. Also mit vereinten Kräften und Hilfe aus Cloppenburg von Alfers und Co den Mantel von der Felge, einen Schlauch rein und wieder den Mantel auf die Felge. :D

So konnten wir Sonntag doch wieder mitspielen und durften zum Schluss des Tages den Pokal für den 2.Plazierten mitnehmen. Ganz anders als unser Konkurrent, der leider nur Vorletzter wurde :wink:
In der gemischten 2 Achser Klasse, die setzt sich aus Fahrzeugen der S1 bis zur S3 zusammen, wurden wir 5. und nicht Letzter :D

Genug geschwafelt, hier ein paar Bilder:

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Ein paar Kampfspuren sind bei uns geblieben. Vor allem an den letzten Steinen die für uns größer waren als für die Fahrzeuge auf den letzen Bildern

- Das Vorderachsdifferenzial wurde undicht, weil die Ablassschraube abgeschliffen und dabei göffnet wurde. War einfach zu reparieren, Schraube ganz raus, Öl raus, neue Schraube rein und auch neues Öl.

- Die Spurstange der Vorderachse hat gelitten, nun hat der Trial-Mog eine leicht negative Vorspur. Spielt aber keine allzu große Rolle bei den Geschwindigkeiten.

- Der Auspuff mag auch nicht mehr, naja, der Sound ist so auch nicht schlecht

Damit kann ich leben, ich störe ja kommendes Wochenende niemanden in Aufenau sondern spiele lieber bei der tschechischen Meisterschaft in Cernuc, nordöstlich von Prag :D
#419986
Hallo Jürgen,
sehr schade, dass wir uns nicht in Aufenau sehen...

Ich hab mir das Knie leicht verletzt - werde mich aber wohl trotzdem hinquälen...

Dein armer Anlasser. Was kann man denn da machen? Wandlerschaltkupplung einbauen wie bei den Kats? ;-)

Viele Grüße,
Frank

PS: Beeindruckendes Video mit beeindruckender Schräglage!!!!!!!!!!!!
#420057
Hallo Frank,

der Anlasser ist gut und die Batterien auch.
Am vergangenen Wochenende hatte ich zeitweilig extreme Startschwierigkeiten. Manchmal musste ich richtig lange orgeln, wenn der Mog ein bisschen gestanden hatte.
Daraufhin habe ich mir heute gedacht, profilaktisch die Zündkerzen zu wechseln. Gesagt getan, wenn man von der ersten Kerze absieht eigentlich ruck zuck gemacht.
Dabei viel mir ein Defekt auf, der hoffentlich die wirkliche Ursache für das Startproblem war und auf der anderen Seite zeigt wie gütmütig und robust die alten MB-Triebwerke sind.
Mein Mog hat (Achtung nicht zur Nachahmung empfohlen) eine Möglichkeit der manuellen Zündzeitpunkt verstellung, fast wie bei den uralten Oldtimern.
Dazu hat der Zündverteiler einen Freiheitsgrad um die Drehachse, sprich er ist nicht festgeschraubt. Stattdessen gibt es eine Gewindestange mit Kugelkopfgelenk über die der Verteiler in der eingestellten Position gehalten wird. Und genau diese Führungsstange war am Zündverteiler ausgehängt und letzter konnte sich drehen und die Zündung beliebig und undefiniert verstellen.
Nach dem wieder ein hängen sprang der Mog fast beim blossen Berühren des Startknopfes an. Mal am Wochenende sehn ob es das war.
Aber wie schon oben geschrieben, dass der Mog mit dieser undefinierten Einstellung doch so gut lief, wenn er lief.

Hi Lukas, am kommenden Wochenende bekommen die Tschechen den Kampfmodus auf die Ohren :D dann muss ich mich aber nach einer Lösung umschauen, war höllisch vorhin in der Halle beim Testlauf.
#420390
Hallo Lukas,

vielleicht hast du Recht mit dem Kampfmodus, und ich sollte es so lassen :D
Doch der Reihe nach:

Liebe Mogler

Bericht 7/13 - 29.-30.6.2013

Wieder ist eine Woche vergangen und wieder war ein Wettkampf. Diesmal ein gemeinsamer Lauf der Tschechischen und der Internationalen Truck -Trial Meisterschaft. Das ganze fand ein paar Kilometer nödlich Prag am Rande eines Kieswerkes statt, mit der Betonung auf Rand.
Entsprechend der Tschechischen Begeisterung für diese Art von Motorsport waren viele Teilnehmer und und Zuschauer vor Ort. In meiner Klasse S1 waren fünf Starter.
Die oben angebrachte Betonung bedeuted, das wir nicht uns durch Kiesberge wühlten musten sondern an den seitlichen Hängen auf recht griffigem Lehmboden, wenn mal der darüberstehende Bewuchs abgefahren war :D
Glück haben wir mit dem Wetter gehabt es hat nur am Samstagabend einmal kurz getröpfelt ansonsten war es zwar bewölkt aber trocken.
Gesteckt haben die Tschechen die Sektionen dicht an dicht nebeneinander, so dass die Zuschauer die Möglichkeit hatten ohne große Wege mal hier und mal dort zu schauen wo Aktion war.
Die Sektionen hatten immer neben dem Einfahrts uns Ausfahrtstor vier Tore die je nach Klasse mal breiter und mal enger gesteckt wurden. So waren alle Schwierigkeiten für alle Fahrzeugklassen gegeben. Neben den Toren machten uns kleinen Fahrzeugen dann auch noch die mächtigen Spuren der großen Fahrzeuge zu schaffen und es wurde maches mal noch etwas kippliger.
Gefahren wird in der Tschechischen Meisterschaft wie bei der ITTM in Fahrzeugklassen also für uns bedeutete dies, dass wir mit den anderen S1 Fahrzeugen zusammen fuhren. Die erste Startreihenfolge wird gelost und wir hatten das Glück zunächst als 4. zu starten. Schon bei der 1.Sektion gab es ein geneigtes kippliges Tor in Banden Nähe, bei dem ich bedenken hatte es zu schaffen und anschließend wieder den Berg ohne Anlauf hinauf zu kommen, denn wir brauchen ja Drehzahl an der Kurbelwelle, welches sich dann auch immer schnell auf die Räder überträgt. Aber wir hatten Glück, der Trialmog marschierte souverän den Hangrauf auf Grund eben des griffigen Bodens und der neuen Ackerstollenbereifung. Mit jedem Hang rauf oder runter gewann ich mehr Vertrauen, der Wagen marschierte über all rauf und runter.
Es gab aber auch Sektionen mit für uns unfahrbaren Toren. Hier hatten die großen Fahrzeuge entweder zu tiefe Löcher gebuddelt oder es waren senkrechte Kanten mit mehr als Fahrzeuglänge. In einer solchen Sektion gab es nur die Möglichkeit einen langen Steilhang hinauf zu fahren oben das Tor zu passieren, um zudrehen und den Hang falschrum durch das Tor wieder herab zu fahren. Nun ist es bei den Tschechen aber so, dass ein falsch durchfahrenes Tor mit 60 Minuspunkten recht teuer ist. Ein nicht gefahrenes Tor kostet 80 Punkte, eine Stange brechen 20 und eine Stange berühren 8 Punkte. Dieses oben erwähnte Tor wurde von den anderne Teams so gefahren wie beschrieben und sie kassierten dafür Folgerichtig 60 Punkte. Ich hatte erst bezweifelt, dass wir über haupt hinaufkommen denn es war sehr steil und lang. Also kalkulierte ich 80 Punkte bzw 20 Punkte Verlust gegen die anderen Teams. Unser Mog war aber anderer Meinung. In oben genanntem "Kampmodus" marschierter rauf und durch das Tor. Oben drehten wir und setzten erst genauso an wie die anderen. Dann überlegten wir uns, wenn es gelingt mit dem rchten Vorderrad die rechte Stange zu brechen bevor die Achse durch das Tor ist, dann ist nach der Tschechischen Regel das Tor nicht mehr vorhanden. Es gibt keinen virtuellen Fusspunkt. Also versuchten wir dies und fuhren dicht an der Kippgrenze über die Stange und ließen uns dann in die steile Abfahrt fast fallen. So bekammen wir nur 20 Fehlerpunkte angerechnet und macht also 40 Punkte gut. Da uns an diesem Wochenende mehrfach solche Sachen die wir eigentlich nicht erwartet hatten gelangen lagen wir gut im Rennen und am Ende wurden wir dann 2. was für uns eine Risenerfolg darstellt. Dazu kam, dass wir am Sonntag bei insgesamt sieben Sektionen gegenüber dem Führenden lediglich 4 kleine Punkte verloren haben und mehrfach Sektionen mit den wenigsten Fehlerpunkten gefahren haben. einmal haben wir sogar völlig unerwartet 0 Punkte gemacht, weil wir ein feste Wand zur Verkleinerung unseres Wendekreises benutzen konnten :wink:
Und es gab ein schönes Wasserloch mit etwa 60-70cm Wassertiefe über eine Länge von gut 20m. Bei der ersten Durchfahrt in die Sektion rein sind wir schön langsam und vorsichtig gefahren. Man weiß ja nicht was kommt, auch wenn man die anderen Fahrzeuge vorher gesehen hat. Die Ausfahrt war dann etwas flotter,die Zuschauer sollen ja auch etwas davon haben :D Mir wurde hinterher berichtet, dass unser Fahrzeug zeitweise hinter den wegspritzen Wassermassen nicht mehr zu sehen war. Ich hoffe, dass davon mal Bilder auftauchen.
Apropos Bilder, hier eine Auswahl:

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#420413
Hallo Mogler,

hier sollte eigentlich zu einem Video der oben genannten Sektion mit der Wasserdurchfahrt von der Helmkamera des Copiloten, die Perspektive ist aber doch nicht so sehr spektakulär sein. Dieser ist allerdings nicht mehr verfügbar.
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