Bundeswehr-Mog als Expeditions-Mog?

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Beitragvon bitstream25 » 10.03.2009, 18:02

Das mit dem Hebesystem selber bauen, lass ich mal lieber ;-). Gibt aber leider derzeit bei VEBEG auch keins. Aber behalte ich mal im Auge, weil das mit dem auf dem Boden abstellen, fände ich ja genial!!

Kleinen Zeppelin Funkkoffer gäbe es sogar derzeit im Ruhrgebiet einen bei VEBEG... Aber irgendwie wäre erst den Koffer zu kaufen ja auch bisschen blöd ;-). Hoffe mal, die gibts regelmässig mal.
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Beitragvon AndreasU1300 » 10.03.2009, 20:43

Hallo

Wenn Du in Freiburg im Breisgau wohnst (arbeitest) liegt doch Gaggenau fast auf dem Weg nach D.
Frag doch mal bei Merex nach dem Preis von den beiden U 1300 auf deren Seite.
Ich rate nicht grundsätzlich von einem Kauf bei der Vebeg ab, man sollte sich nur unbedingt anschauen auf was man bietet.
Einen Unimog ohne Probefahrt zu kaufen kann sehr sehr teuer werden. Einen Unimog ohne die Möglichkeit einer Probefahrt zu verkaufen halte ich für unseriös, vor allem als Händler.
Ich habe mir vor dem Kauf drei Unimogs angesehen und alle drei gefahren, 2 mal Händler, 1 mal Privatmann.

Gruß Andreas
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon UHU » 10.03.2009, 21:11

Hallo Markus,
hier gibts einen fertigen 435 Fernreiseunimog für 24500,-

http://www.unimurr.de/forum-unimurr/wbb ... eadid=2601

Vorher auf der Seite anmelden nicht vergessen.

Gruß
Olaf
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Beitragvon Lassie » 11.03.2009, 06:51

Hi,

auch ein bisschen Senf von mir 8)
Die Vorstellung, dass man sich billigst einen superguten und toll gewarteten Mog kauft und dann sofort auf Weltreise losfährt, sollte man sich mE abschminken. Die grosse Fahrt direkt aus dem Depot heraus ist schlicht wishful thinking. Selbst wenn das Fzg nur wenig Kilometer hat und erst vor 15 Jahren die letzte MES4 hatte - die Dichtungen und Gummis sind halt schon wieder spröde. Meistens fängt das Siffen nach ein paar hundert Kilometern an, dummerweise gerade dann, wenn man irgendwo in Afrika, Asien oder Südamerika angekommen ist und eben nicht mehr schnell die E-Teile in der Sternapotheke kaufen kann. Von einer Fachwerkstatt und der notwendigen Sachkenntnis der dortigen Bananenschrauber (sorry, wollte niemanden beleidigen....) wollen wir mal gar nicht reden. Generell ist der Mog 1300L ein recht gutes Fzg, hat aber auch seine Schwachstellen - das Getriebe UG3/40 schaltet sich i.A. recht schwer, die Vorgelege neigen ohne entsprechende Entlüftungen zum Trockenlaufen, etc.

Meist wird der Expeditionsunimog auch noch hemmungslos überladen - Gewichte von rund 8 to und einem schweren E-Rad auf dem Dach sind nicht ungewöhnlich. Derart überladen ist der Mog nur noch ein Schatten seiner Offroad-Fähigkeiten und schaukelt wie ein Schiff in der Dünung. Selbstredend, dass er dann noch auf der Strasse meistens mit Vollgas getreten wird, damit er mit dem normalen LKW-Verkehr einigermassen mitschwimmen kann. Trotzdem macht es der Bock zwar noch erstaunlich lange, aber ein Vergnügen zu fahren ist so ein Mog nicht mehr.

Um den Mog fahrtechnisch in einen guten Zustand zu versetzen und ihn auf technisch ordentlichem Niveau durchrepariert zu haben kostet meist mehr, als die meisten von uns anfänglich glauben bzw ausgeben wollen und können.

Von daher würde ich eher zu einem 5to Fahrgestell ala Iveco 168M11 oder MB1017 und einem FM2-Zeppelin-Container raten. Da ist das Fahrgestell auf andere Belastungen ausgelegt, ist technisch einfacher aufgebaut und bietet auch genügend Platz für einen halbwegs anständigen Aufbau.

Wer sich allerdings mal in den Mog verliebt hat, um seine Eigenheiten und Beschränkungen weiss, die notwendigen Euros für einen ordentlichen Wartungsstand und die eine oder andere sinnvolle Modifikation (Splitgetriebe, Tanks, Leistungssteigerung, Viskolüfter, Vorgelege-Entlüftungen etc etc etc) in die Hand nimmt bzw ausgegeben hat, der bekommt das breite Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht.

Viele Grüsse, Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?!
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Beitragvon Stefan.H » 11.03.2009, 08:38

Lassie hat geschrieben:Von daher würde ich eher zu einem 5to Fahrgestell ala Iveco 168M11 oder MB1017 und einem FM2-Zeppelin-Container raten. Da ist das Fahrgestell auf andere Belastungen ausgelegt, ist technisch einfacher aufgebaut und bietet auch genügend Platz für einen halbwegs anständigen Aufbau.

Wer sich allerdings mal in den Mog verliebt hat, um seine Eigenheiten und Beschränkungen weiss, die notwendigen Euros für einen ordentlichen Wartungsstand und die eine oder andere sinnvolle Modifikation (Splitgetriebe, Tanks, Leistungssteigerung, Viskolüfter, Vorgelege-Entlüftungen etc etc etc) in die Hand nimmt bzw ausgegeben hat, der bekommt das breite Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht.

Viele Grüsse, Jürgen

Moin,
bei einem Iveco 110-17AW hat man schon 170PS und mit größerer Einzelbereifung (365/80R20) bekommt man eine höhere Endgeschwindigkeit, weniger Drehzahl und Lärm bei Reisegeschwindigkeit, mehr Bodenfreiheit mit etwas besserer Geländegängigkeit. Und wenn man einen Koffer ohne die lange 5m Pritsche aufsetzt, ist das Fahrzeug nicht viel größer als ein Unimog 1300L. Man hat auch eine Menge Geld übrig für Reparaturen und Um- und Ausbauten. Man sollte es sich wirklich gut überlegen, ob der Unimog wirklich das bessere Fahrzeug für einen persönlich ist.
Gruß Stefan
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Beitragvon bitstream25 » 11.03.2009, 11:49

Hallo Andreas, Olaf, Jürgen, Stefan,

danke euch allen für euere Tips und Hinweise.

Super, Gaggenau liegt tatsächlich direkt an "meiner" Pendelstrecke, da werde ich definitiv mal vorbeischauen. Sieht ja sehr gut aus das Angebot auf der Website von Merex.

Und auch der Ausbau auf unimurr wäre genau was ich suche (oder glaube zu suchen *g*). Leider ist's ja schon von Oktober letzten Jahres, ich hab den Schreiber aber trotzdem mal ange-pn't!

Hmm, die Alternativen zum Mog sind mir jetzt auch schon ein paar mal so über den Weg gelaufen. Mein Punkt für den Mog war halt immer: Ist die maximale Größe, die ich sinnvoll finde für mich (und habe auch keinen 2er-Führerschein). Werde den auch definitiv noch lange nicht ausreizen oder überladen, da ich ziemlich basic reise normalerweise. Hatte auch überlegt gehabt, mit einem Defender und Zelt auf Tour zu gehen, aber dann halt doch ne Matratze hinten drin besser gefunden ;-). Ausserdem war ein Punkt halt immer, dass man halt in allen Ländern der Welt eine Mercedes-Werkstatt findet. Klar, wenn ich was anderes finde, was "passt", dann schliesse ich das nicht aus, aber find den Mog halt so auf den ersten Blick schon sehr nett! :-) Könnte sich natürlich ändern, wenn ich wirklich dann ein Vermögen reinstecken muss, damit er am fahren bleibt, wobei mir schon klar ist, dass es nicht nichts kostet so ein Teil zu fahren und nach der Anschaffung nix mehr auf einen zukommt. Was habt ihr denn so für Kosten in etwa pro Jahr für Wartung und Reparaturen?

Jo, der Hinweise mit den Anfangsproblemen mit einem BW-Mog ist gut. Dachte ich mir schon sowas und wollte auch erst mal hier und auf kleineren Touren hier rumfahren bevor ich dann mal zu was grösserem aufbreche. So sehr mag ich Afrika nun auch nicht, dass ich gleich irgendwo in der Pampa wochenlang mit nem kaputten Mog rumhängen will ;-)

Grüße, Markus
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Beitragvon AndreasU1300 » 11.03.2009, 19:12

Hallo

@Was habt ihr denn so für Kosten in etwa pro Jahr für Wartung und Reparaturen?

Zum Glück mache ich Wartung und Reparaturen selbst. Sonst wär ich schon im Armenhaus.

- alle Vorgelege Simmerringe und Anlaufringe erneuert.
- Schubrohrmanschette hinten erneuert
- beide Doppelgelenkwellen vorn Generalüberholt
- Bremse hinten neu belegt
- Vorgelege vorn rechts Generalüberholt


Ich bin kein KM Logbuch, Wartungs- und Reparaturkosten-Aufschreiber aber um die 2500,- bis 3000,- Euro haben Wartung und Reparatur schon verschlungen. Das ist nicht die Welt bei bisher 50 000 Reisekilometern. Lieber hätte ich das Geld für nen Extra Urlaub ausgegeben.
Mal sehen was aus der Sache mit dem Motor wird.
SUCHE OM 366A FÜR WENIG GELD. :roll:

Das sind wohlgemerkt nur die Kosten nach dem Womo-Umbau.

Ähh DB 1017 und Iveco 168M11 sind als Fernreisemobil nicht unter die 7,5to zu bekommen.

Gruß Andreas
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Beitragvon bitstream25 » 12.03.2009, 09:38

Hallo Andreas,

wow, 50.000 Reisekilometer!! Aber nicht in einem Jahr, oder?? Dafür gehen 2.500 bis 3.000 Euro als Instandhaltungskosten aber noch, wobei das bei mir sicher mehr werden, weil ich sicher nicht alles selbst machen kann.

Warum suchst du einen 366A? Hat der irgendwelche entscheidenden Vorteile gegenüber dem 352 gerade in Bezug auf Einsatz bei längeren Reisen?

Grüße, Markus
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Beitragvon Stefan.H » 12.03.2009, 10:10

Moin,
den 366A gabe es als Softturbo mit 136PS und mit richtigem Turbo und 170PS. Der OM352 hat nur 130PS, den gab es aber auch als OM352 Turbo mit 170PS. Der 366 ist der modernere Motor, Vorteile keine Ahnung?
Gruß Stefan
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Beitragvon Hardy404 » 12.03.2009, 17:20

Hi Leute,

hier steht grade einer mit OM366 Turbomotor zum Verkauf:

http://www.unimog-community.de/index.ph ... highlight=

Ciao,
Hardy
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Beitragvon AndreasU1300 » 12.03.2009, 19:24

Hallo

Nee, 50 000km seit 2002. Die längste Reise am Stück war letztes Jahr in den Nahen Osten bis nach Aqaba ans Roten Meer, 10 000km in 6 Wochen!!!

Den OM 366A möchte ich wegen dem Turbo, ein 352A tuts auch. Aber wenn schon ne Menge Geld ausgegeben wird möchte ich gerne das modernere Teil.

Als nächstes Problem kommt dann das für den Turbomotor eigentlich zu schwache Getriebe.

usw. usw.

Gruß Andreas
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Beitragvon bitstream25 » 24.03.2009, 10:29

Hallo,

habe mir heute mal einen Pritschen-Mog 435 von der Luftwaffe in Köln angeschaut. Versteigerung bei der VEBEG läuft bis morgen mittag. Hier mal paar Fragen, die mir da noch im Kopf rumschwirren. Wenn ihr Antworten darauf habt, helfen die mir wahrscheinlich zu entscheiden, ob und was ich bieten soll.

Also:
- Zunächst mal zum Mog: Ist ein 87er mit 352er Motor ohne Turbo. Ist gerade generalüberholt worden, da scheinbar ziemlich überraschend ausgemustert. Klingt ok, oder?
- Ist fahrbereit, aber man muss ja scheinbar auf jeden Fall ne "große Inspektion" beim TÜV machen, für ne zivile Zulassung. Kostet sowas viel und ist da notwendigerweise irgendwas für umzubauen etc.?
- Die Federung vom Pritschen-Mog ist laut dem, der mir das gezeigt hat, weniger stark als bei einem Krankenwagen-Mog. Er meinte daher je nach Gewicht vom Aufbau müsste da eine stärkere rein bei nem Expeditionsfahrzeug. Hat da einer Erfahrung mit? Würde gerne einen Zeppelin-Shelter als Wohnaufbau drauf (700kg), Ausbau soll sich in Grenzen halten, aber klar mit Zusatztank, Wassertanks etc. wird schon bisschen Gewicht draufkommen.
- Der Mog ist als Pritschenmog natürlich in Tarnfarben lackiert. Das muss man im zivilen Einsatz doch umlackieren, oder (während ein Krankenwagen-Mog mit rein grüner Lackierung nicht umlackiert werden muss, richtig)? Mit wieviel ist dafür so zu rechnen?

Wäre super, wenn da auf die schnelle noch jemand die ein oder andere Antwort weiss :-)

Danke schon mal,
Markus
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Beitragvon AndreasU1300 » 24.03.2009, 23:44

Hallo Markus

Für die Abnahme vorher mal beim TÜV fragen was der Sachverständige für die zivile Zulassung haben möchte.
Tarnlicht und IR Scheinwerfer abmontieren, Wiegekarte.
Seit dem 01.03.2007 braucht man jedenfalls keinen Auszug aus dem ZFZR (zentrales Fahrzeugregister) das können die Zulassungsstellen jetzt online beim KBA anfordern.
Federung bei den neueren Mog ist schon etwas stärker ausgelegt, die alten hatten noch eine Zusatzfeder in der Hinterachsfeder. Habe bei meinem die alte Doppelfeder gegen die neue Variante ausgetauscht.
Die Tarnflecklakierung kannst Du ja immer noch umlackieren, oder willst Du nächste Woche schon los? Fahren ja einige zivile mit Flecktarn rum. Für das außereuropäische Ausland natürlich nicht so geeignet, evtl. Einreiseverbot.
Lackierung kann man je nach Anspruch selber machen, evtl. rollen, oder vom Profi je nach Umfang einige 1000 ¤.
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon Stefan.H » 25.03.2009, 03:47

Moin,
von der Vebeg bzw. der Zulassungsstelle der BW gibt es eine Datenbestätigung (ähnlich wie der alte Fahrzeugschein). Damit und dem Unimog fährt man zum TÜV und macht eine Vollabnahme nach StVZO §21und mit dem Gutachten und der BW-Datenbestätigung kann man dann den Unimog normal zulassen. Tarnbeleuchtung stört einige TÜVtler nicht, ist ja auch fast nicht zu finden.
Der KrKw hat zusätzlich zum Querlenker noch einen Stabilisator an der Hinterachse, der normale Unimog hat diesen nur an der Vorderachse. Dadurch schwankt der KrKw nicht so stark vorallem bei Kurvenfahrt, hat aber auch weniger Verschränkung im Gelände.
Tarnlackierung ist in Europa kein Problem, auch der KrKw hat die IR-reflektierende Farbe. Und die ist meistens neben der Flecktarnlackierung auch nicht in Afrika erwünscht.
Ansonsten liest sich deine Beschreibung richtig gut. Und auf den Bildern bei der Vebeg macht der Unimog auch einen guten Eindruck, Aufbau mit Plane und Spriegel ist auch dabei und er hat ein neues Reserverad Dunlop SP T9. Ich nehme an, dass der Unimog schon zu den teureren Unimogs bei der Vebeg zählt und bestimmt einen höheren Preis erzielt als der Durchschnitt. Aber ein wenig Glück gehört ja auch dazu.
Übrigens matt lackieren ist gar nicht so schwer egal ob mit Rolle oder Srühpistole, hochglanz schon mehr.
Gruß Stefan
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Beitragvon Dirk/Marl » 02.04.2009, 21:20

Hallo Markus,
ich beführworte auch den Kauf bei einem Händler. Dort kann man im allgemeinen Probefahren, evtl. auch mal nach Feierabend, so dass man jemanden mitnehmen kann, der mehr Ahnung hat.
Ich habe meinen Mog bei Torsten Büter in Münster gekauft. Den kann ich auch nach wie vor empfehlen. Gegen den Vebeg Kauf sprechen auch aus meiner Sicht die genannten Gründe: keine Probefahrt, keine Gewährleistung, viele Besichtigungen,bei denen man leer ausgeht......
Wenn Du einen Mog bei einem Händler kaufen sollst, ohne Probegefahren zu sein, dann warst Du vielleicht im Moosbachtal, ist doch ein ungewöhnliches Geschäftsgebahren.
TÜV und Zulassung habe ich selbst gemacht. Fahrzeug fahrfertig gemacht, incl. AU, Tarnbeleuchtung demontiert (IR-Scheinwerfer war schon ab), Leitkreuz auch und dann mit geliehener Roter Nummer zum TÜV. Wiegekarte hatte ich auch, brauchte ich aber nicht, weil der TÜV eine eigene Waage hatte. Der Prüfer war sehr zugänglich und hat mir auch die BW AHK eingetragen, da gibt es gelegentlich Schwierigkeiten. Meine Farbe: RAL 6031, also das neue Oliv-Grün, stumpfmatt.

Dann habe ich mir eine Kabine Besorgt, Shelter 1, Hersteller Piagio. Ich habe diese Kabine genommen, weil es die einzige war, bei der Absetztstützen dazu gab (vielleicht ist das verschwunde Bild aus dem Maggi-Deutz Forum ja meiner). Die fehlende Stehhöhe habe ich etwas kompensiert durch die Montage einer Dachluke; das ist der einzige Platz, an dem ich Aufrecht stehen kann. Ich habe bisher drei Urlaube in dem Shelter gemacht und bin zu der Einsicht gekommen, dass ich was größeres brauche. Andreas ich muß Dich mal sprechen :roll: . Der Shelter ist mit Zurrketten befestigt. Dadurch braucht die Standheizung keine Abnahme, aber ich darf auch am Wochenende nicht mit Anhänger und Sonntags nicht durch die Schweiz fahren. Bei der Fährpassage habe ich bisher immer das gleiche wie ein WoMo bezahlt. Mein Mog wiegt übrigens Reisefertig so 6 bis 6,5 Tonnen; auf der Rückfahrt von Tunesien 6380 kg, das habe ich Amtlich :? . Bereift ist mein Mog wegen der höheren Endgeschwindigkeit mit 14,5er Rädern. Er läuft jetzt 96 oder bei 86 (LKW Geschwindigkeit) dreht der Motor mit 200 Umin weniger. Ich habe mal gehört, die KRKWs hätten lange Achsen, das wäre schon mal ein Argument etwas mehr auszugeben.

Eine Gute Möglichkeit die Verschiedenen Fahrzeuge mal zu Vergleichen sind die verschiedenen LKW Treffen, demnächst ist eines bei Mühlheim/Ruhr (siehe Allrad-LKW-Gemeinschaft), Pfingsten sind gleich mehrere. Oder Du kommst mal vorbei, ich wohne am Nordrand des Ruhrgebietes, so rund eine Stund von D-dorf.
Dateianhänge
485_Shelter_mit_Sttzen21_1.jpg
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