Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#45392
Hallo ensenpe,
hab eben deine Nachricht gelesen. Vielen Dank noch einmal für die Info in Sachen Wärmeempfindlichkeit der Isomatten. Bin auf die morgige Fahrt gespannt. Jetzt noch ne andere Frage an dich. Auf dem Bild deines Mog sehe ich rote Felgen, Kannste mir mal verraten, welche RAL-Farbe das ist?
und ob Kunstharz oder 2-K-Lack besser ist. Meine Felgen am 406er sind z.Zt. noch in BW-oliv. Sieht aber zur hellen grünen Lackierung nicht aus.
Schön wärs noch wenn du evtl. noch die RAL-Farbe für die Fahrzeuglackierung sagen könntest. Mog ist Bj. 02/70. Sieht z.Zt. nach einem hellen Grün aus. Weiß aber nicht was damals original Farbe war.
Gruß Michael aus B. a.d. Aue :?
#45406
Hallo nochmal,
das Rot ist RAL3000 original.
Die Unimogfarbe ist eine original DB Farbe 6277.
Hierfür gibt es keinen RAL Ton. Jeder Malerbetrieb kann die aber die MB Farbe 6277 mischen anhand von Tabellen.
2-K Lack ist immer besser, aber bei den Felgen habe ich auch einfach RAL3000 aus der Sprühdose genommen. :wink:
#45425
Hallo Michael,
shon mal über Pulverbeschichten nachgedacht ? Wenn Du die Felgen nicht selbst lackierst ,sondern zum Lackierer bringst sollte Pulverbeschichten sogar preiswerter sein, 2K lack ist nicht gerade billig. Die pulverbeschichtete Oberfläche ist noch unempfindlicher als die 2K Lack oberfläche. Wenn die Felgen zuerst mit Zinkgrund und dann farbig beschichtet werden halten die ewig. Beim Pulverbeschichten sind alle RAL Farbtöne möglich, wobei RAL 3000 eine Standartfarbe ist.

Gruss Andreas
#45531
Hallo Peter und Andreas,
vielen Dank für eure Tips zum Thema Lackierung der Felgen. Habe mich entschlossen, die Felgen mit Kunstharzlack zu lackieren. Glaube ist die preisgünstigere Variante. Andreas die von dir vorgeschlagene Pulverbechichtung müßte die noch in eine Einbrennkammer? Dieses Verfahren hört sich etwas aufwendiger und teurer an.
Gruß Michael aus Burgdorf a.d. Aue
#45574
Hallo Michael,
ja die beschichteten Felgen müssen in die Brennkammer. Kunstharzlack ist mit Sicherheit preiswerter aber auch nicht so haltbar. Wie willst Du die Felgen vorbereiten ? Sandstrahlen ? Für das Pulverbeschichten musst Du um die ¤ 25,-- / m² kalkulieren. Felgen müssen gestrahlt sein. Das Ergebnis ist sehr überzeugend.

Gruss Andreas
#45611
Hallo zusammen,

ist zwar glaube ich nicht mehr ganz am Thema aber es passt zu den vorherigen Antworten. Ich hab 2K-Lack von meinem Sandstrahler/Lackierer bekommen, RAL 3000 und RAL 9005 je 10 Euro netto der Liter, ebenso 2K Epoxyd-Grund. Er hat mir diverse Teile Flammverzinkt, das ist echt eine super Sache. Billiger als Pulverbeschichtet und geht auch noch bei relativ dünnen Blechen. Bin mit der Qualität sehr zufrieden. Ist 1K Lack da so viel billiger?

Gruss Andreas
#45615
Hallo Ulli,
vielleicht noch zur Ergänzung, Härter war inklusive. Es ist allerdings kein Autolack sondern Industrielack (hat er gemeint). Vielleicht erklärt das den Unterschied im Preis ?!? Zu verschenken hat schliesslich niemand was... Ich hab den jetzt für Rahmenteile, Kotflügel und Windenteile genommen, war absolut OK. Ich habe nicht lackiert sondern gestrichen, daher merke ich den Unterschied wohl eh nicht :-)
Gruss Andreas
#45678
4 mal 11 Zoll Felgen Sandstrahlen, Rostnarben und Beschädigungen durch Aufzinnen egalisieren diese Stellen nachstrahlen, Zinkpulver. Ral 3000 Farbpulver, Hochglanz Klarglanzpulver nass in nass einbrennen.
Wer das beim örtlichem Betrieb unter 200 Euro +Mwst bekommt sollt es machen lassen es gibt nix besseres und haltbarerres.
Wenn nicht checken ob der Versand nach FFm lohnt und sich bei mir per PM melden.

Tschau Torsten
#45694
Hallo allerseits,

@ e.a. die Information mit RAL 3002 ist richtig, aber der Unterschied zu RAL 3000 ist eher gering und RAL 3000 hat jeder Pulverbeschichter vorätig, RAL 3002 nicht.

Unabhängig vom Farbton ist das keine Glaubensfrage, sondern eher eine Frage der Randbedingungen. Welchen Einflüssen werden die Felgen ausgesetzt ? Wer mal beim Pulverbeschichter in die Schrottonne gegriffen hat und über die besch. Fläche mit einem Schlüssel o.Ä. gezogen hat, dem fällt die Entscheidung nicht schwer sich für Pulver zu entscheiden.

Gruss Andreas
#45707
Genau so sieht es aus, RAL3ßß2 ist die korrekte Farbe wird aber nur selten wenn überhaupt benötigt und die von den Pulverherstellern lieferbaren Gebinde sind schlicht zu groß für ein paar Felgen da geht die Rechnung nicht auf deshalb macht das keiner.

@Caspix

Ich rede hier nicht von galvanischen-,Spritz-, oder gar Tauchbadverzinken!
Alle drei Verfahren wären evtl. einsetzbar wobei ich Tauchbadverzinken bei einer Felge ausschließen würde.
Und alle drei spezielle Grundierungen und Zwischenarbeitsschritte wie schleifen (bei Zink nicht so ohne wegen der Gesundheit)etc. benötigen, um ein halbwegs glattes Finisch zu erziehlen.
Bei manchen Pulverbeschichtungssysthemen ist es möglich ein Zinkstaubpulver, als erste Schicht beim Lackaufbau zu verwenden.
Darum gehts, wie der weitere Werdegang bis zur hochwertigen Beschichtung abläuft darüber schweige ich mich hier ma aus sonst würd ich nämlich nix mehr verdienen gell :wink: !!!!!!!

Die Wahrscheinlichkeit eine Beschichtete Oberfläche durch normale mechanische Beanspruchung zu beschädigen ist absolut gering, auch biegerisse sind auszuschließen da eine gewisse Elastizität (die jedoch nicht fühlbar ist wie bei schlecht ausgehärteten Lacken) immer erhalten bleibt.
UV Beständigkeit ist heutzutage bei den meisten Herstellern kein Thema mehr.
Seibst fette oder offenporige, Leitende Materialien wie Alluminium, Guß etc. lassen sich nach entsprechender Vorbehandlung und Vorbereitung hervorragend und dauerhaft beschichten.
Es lassen sich oberflächen erzeugen die bis zu 10mal (in der Regel 4-5mal ) höher mechanisch belastbar und resistent gegen UV (Derzeitige Langzeitstudien garantieren 10Jahre)sind im direktem Vergleich zu einem hochwertigem Lack,
Selbst die Oberfläche lässt sich von Lackierrungen kaum noch unterscheiden.
Abheben oder abblättern der Beschichtung gehöhrt zur Vergangenheit, das gibt es schlicht nicht, wenn kein Verarbeitungsfehler vorliegt.

Nur mal so als Beispiel habe letzens eine Keilriemenscheibe gestrahlt und blau beschichtet.
Als der Kunde sie abholen wollte, stellte er fest das die Farbe doch nicht seinem Geschmack entspricht.
Also Auftrag, doch lieber orginal Schwarz Glänzend.
Da aber die zwei zusätzlichen Schichten Schwarz und Klar, zuviel Konturverlust bei einem eingeprätem Herstellernamen bringen würde, bedeutete das noch ma strahlen zuerst.
Sandstrahlen brachte keinen besonderen Erfolg mehr, Hochofenschlacke benutz ich nicht und Korund tat sich sehr schwer aber immer noch besser als Sand.
Ergebniss ich hab für diese Scheibe fast 2std gebraucht um sie wieder sauber zu bekommen, was bei Lack vielleicht ne viertel Stunde dauert.
Wäre es ein durch einfachen Kauf ersetzbares objekt gewesen hät ich das nicht gemacht und mir die Arbeit erspart.
Soweit also zu mechanischer Belastbarkeit.

Tschau Torsten
#168060
Nachteile von Pulverbeschichtungen: Die Beschichtungen sind nicht so lichtecht wie 2K-Lacke, einmal unterwandert blättert die Pulverbeschichtung großflächiger ab/Korrosionsunterwanderung und kann auch nicht punktuell nachgebessert werden.

Bestes Beispiel sind die schon genannten Alufelgen, fein säuberlich ausgedreht, klar Pulverbeschichtet, Felgenrand an einer kleinen Stelle beschädigt dringt die Salzlake weiter vor und das Gesamtbild wird fleckig/milchig...

letzlich ist aber der Verwendungszweck überlegenswert...beim Moggen im Dreck sicherlich eine gute Sache, als Strassenfahrzeug würde ich den guten alten Lack vorziehen...

Hallo zusammen! Am M180 ist der Saugstutzen fuer d[…]

Seilwinde HPC HY5 FW

Hallo Florian, mach mal Fotos von deinen Halter. […]

Hallo Helmut, vielen Dank für die Antwort. So[…]

Pleullagermuttern M180

Hallo Alexander, leider kann ich das nicht explici[…]