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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#161544
Guten Morgen,
laut WHB soll man ja die Toleranzen der Motorölpumpe duch Ausbau und Lehren der Spaltmaße prüfen.

Generelle Frage:
kann man die Förderleistung im eingebauten Zustand (ohne den möglichen Einfluss ausgeschlagener Lagerungen) prüfen ?

Ich stelle mir das so vor:
- Ölförderleitung zum Motor abschrauben
- Verschraubung an Pumpe durch Blindstopfen verschliessen
- Öldruckmanometer im Armaturenbrett bleibt angeschlossen wie normal
- Motor ohne Vorglühen (soll halt ohne Schmierung nicht starten !) durchdrehen lassen, bis sich Öldruck aufbaut.
(nicht zu lange drehen lassen, da Lager ohne Druckschmierung laufen)

Das Ergebnis liesse Schlüsse auf die direkte Förderleistung ohne die Verluste im Kreislauf durch Undichtigkeiten oder Verluste durch zu hohes Spiel in Lagern zu...

Ist der Druck hoch, ist die Pumpe iO und die Verluste im Kreislauf (siehe oben); ist der erreichte Druck niedrig, sind die Maße in der Pumpe ausgenudelt und die Förderleistung nicht mehr ausreichend...

Was denkt Ihr.. :shock: das wäre eine nette Überprüfung der Ölpumpe im eingebauten Zustand.

Bitte um Eure Kommentare. :wink:
#161548
Hallo Raimund.

Um die FÖRDERLEISTUNG = FÖRDERMENGE zu messen, musst Du einen Fördermengenzähler dazwischen schalten, Prinzip Wasseruhr. Anders gehts meines Wissens nicht. Über den ÖLDRUCK kannst Du keine Menge bestimmen, (es sei denn Du hast Herstellerangaben für Druck und Menge) und die deinige Pumpe ist so in dem Zustand, wie der Hersteller gemessen hat.)
Ich will nochmal hier das Diagramm (von meiner HP) unten anfügen, in dem Du den DRUCK-Verlauf bei verschiedenen Drehzahlen eines -allerdings HondaMotores- siehst, stell Dir die Drehzahlen runtergerechnet unten für einen UnimogMotor vor, aber das Prinzip ist ähnlich. Eine vom Motor angetriebene Ölpumpe hat steigende Drücke, Fördermengen je nach steigender Drehzahl.

Deine Vorschläge mit Abklemmen, Motor laufen- und Lager trocken laufen lassen usw. würde ich nicht machen, Du musst ja fast Max.-Drehzahl für den Höchstdruck der Pumpe bekommen. Das machen keine Lager usw. mit.

Beschaff Dir doch ein stinknormales Manometer 0 bis 6 bar, Anschlussfittings und bau das als Bypass ein; die messbaren erreichten Drücke sind diejenigen, die an Deinen Lager-Schmierstellen wirken (abzügliche Rohrleitungswiderständen der Ölkanäle, evtl. Öldüsen usw. Pfropfen in der Leitungs das sei mal weggelassen).

Es gab vor einigen wenigen Wochen/Tagen mal einen guten Beitrag, angeregt von Karl Bauer, das das ähnliche Manometerproblem betraf; such mal nach.
Auch dieser Beitrag : Öldruck am 421 Motor 911 befasste sich damit insbesondere.

Grüsse WolFgang
Dateianhänge:
oeldruck.jpg
oeldruck.jpg (38.59 KiB) 2681 mal betrachtet
#161583
Hallo Alldog.
Schon richtig, aber mit den Minimal-Hilfsmitteln und deren naturgemäßen Abweichungen, wie Druck-Manometer und Drehzahlmesser lässt sich einwandfrei eine Tendenz bestimmen. Abweichungen von 10 bis 15 Prozent durch die Messgeräte machen den Bock nicht fett und ein Lager nicht ölfrei.

GrinsGrussWolfgang
#161674
Hallo,

die Ölpumpe des OM 636 hat keine Anschlüsse, wo man eine Leitung anschließen könnte.
Der Ausgang der Pumpe ist an einem Stutzen, der gleichzeitig als Halter dient und in einer Bohrung des Motorblocks steckt.
Von dort fließt das unter Druck stehende Motoröl durch Kanäle des Motorblocks, direkt zu den Nockenwellenlagern von wo es auf die verschiedenen Schmierstellen verteilt wird.
Es besteht also keine Möglichkeit, des Ölstrom bei eingebauter Pumpe zu messen.

Gruß Jürgen
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