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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#569558
Guten Tag in die Runde,
ich habe bei einer Kontrolle fast Probleme mit den Ordnungskräften bekommen.
Zum Glück keine genaue Gewichtsüberprüfung, Sie wollten nur die Papiere sehen und wissen wie viel ich geladen habe.
Das hätte auch Ärger geben können.
Jedoch möchte ich gern aktiv werden und benötige da mal Infos was ich wie am besten machen sollte.

*Mein Unimog ist ein 416.141 mit Kranaufbau und langen Radstand. Kipperpritsche ca.2x2m.
Der Kran ist auch eingetragen.
Laut Papiere / Zulassung steht bei F.1 zul. Gewicht 6ooo Kg, Leergewicht 4260 Kg
Tatsächliches Leergewicht laut Waage 5080 Kg
Ich habe 1,5 Tonnen Schotter gefahren ( Ladefläche war nicht mal ganz voll ) und war damit bei 6,6 Tonnen was ja dann über der Max. Gewichtsangabe liegt.
Auf dem Typenschild oben links im Motorraum habe ich jedoch je Achse 4000 Kg und Gewicht 6500 Kg stehen ( siehe Foto )
Also wollte ich dann als einfachste Lösung das Fahrzeug auf die 6,5T auflasten lassen.
Das ist aber laut Dekra nicht so einfach möglich. Dafür benötige ich ein Gutachten und eine Herstellerfreigabe.
Habt Ihr eine Idee wie ich da am besten vorgehen kann ohne jetzt viel Geld in Gutachten zu investieren.

Vorab vielen Dank
Dateianhänge:
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52ca3429-47c3-4d9a-8bc2-7c7e378b56fb.jpg (202.75 KiB) 2355 mal betrachtet
#569568
Hallo
Frantec hat geschrieben:. Dafür benötige ich ein Gutachten und eine Herstellerfreigabe.
christophlehmann hat geschrieben:da kann Dir die Alttypen - Beratung des Unimog - Museums weiterhelfen.
das Museum ist nicht Hersteller und kann keine Bescheinigungen ausstellen.
Was steht denn im alten Brief, 6,5t war eigentlich Serie, vermutlich wurde der abgelastet,
#569573
Hallo, Danke für Eure Antworten.
@Helmut, im ganz alten Brief Teil 2 sind leider dazu keine Informationen. Teil 1 habe ich nur vom Vorbesitzer und dort waren es auch schon nur 6T.
Ich werde morgen mal zu einem anderen TÜV fahren, eventuell bekomme ich da noch einen Vorschlag was ich machen kann.
Mir ist leider seit über 2 Jahren erst jetzt aufgefallen, das ich mit einem Leergewicht von über 5T. unterwegs bin und somit nur eine relativ geringe Zuladung habe. Da hatte ich mich bis jetzt auf die Angaben in der Zulassung verlassen.
Selbst eine Ladung Holz hat schnell mal 1,5 bis 2 Tonnen :shock:

Aber ja, selbst Schuld, die Informationspflicht liegt bei mir und im Schadensfall ist der Ärger ja so vorprograniert.
Ich muss das schnell ändern und mehr auf das Ladungsgewicht achten.
#569577
Hallo Helmut, m. W. hat das Museum Hersteller - Unterlagen aufgrund derer die benötigten Bescheinigungen überhaupt erst ausgestellt werden können. Der TÜV kann doch auch auf die Datenbank des KBA zugreifen. Dort müsste er doch Herstellerbescheinigungen einsehen können. Mein 416.141 wurde beim Vorbesitzer lt. Brief - Eintragungen von 6500 auf 6000kg zGG abgelastet. Grund dafür unklar bei Einsatz als Gerüstbauzugmaschine.
Christoph
#569695
Guten Tag,
leider komme ich mit der Gewichtserhöhung nicht weiter.
Mir fehlen Unterlagen um gegenüber den TÜV den Nachweis zu bringen, das dieses Fahrzeug im Standard z.B. ab Werk 6,5T hatte.
Das einzige was ich habe, ist das Typenschild im Motorraum und die Angaben zum Typ und zur Ausführung im WHB. Das reicht den Kollegen dort nicht.
In seiner Datenbank steht bei dem Fahrzeugtyp 6,0T und somit soll ich jetzt erst ein technisches Gutachten erstellen lassen.
Das Geld möchte ich aber nur sehr ungern dafür ausgeben. Habt Ihr noch einen Vorschlag was ich machen könnte bzw. wo ich entsprechende Unterlagen finden kann.
Danke
#569698
Hallo Frank,
beim Unimog gibt es doch kein Standard.
Wenn Dein Mog nur 6 statt der üblichen 6,5t hat gibt es dafür einen Grund. Wurde der Mog mit dem Kran bereits ausgeliefert? Dann wäre MB der richtige Ansprechpartner . wurde der Kran später von einem Aufbauhersteller angebaut, würde ich dort nach fragen. Was für ein Typ ist denn in der Datenbank des TÜV beschrieben, mit oder ohne Kran.
Denkbar ist, dass die Verlagerung des Schwerpunktes durch den Kran zu so einer Änderung geführt haben könnte. (Sehr viel Konjunktiv)
Also direkt bei MB und dem Aufbauhersteller nachfragen, alles andere wird nicht fruchten.
#569699
Hallo
ich empfehle, in Wörth eine Datenbestätigung (nicht zu verwechseln mit der Datenkarte) anfordern. Aber auch die ist nicht kostetlos. Damit erstellt der TüV nach Überprüfung gem §21StVZO die Unterlagen für die Zulassungsstelle.
Du brauchst eine §21 für die Zulassungsstelle, es gibt keinen anderen Weg.
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