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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#90974
Als ich meinen Flugzschl. damals als Bergungs u. Abschleppfahrzeug
mit grüner Nummer angemeldet hab,fragte der " Nette Herr vom Finansamt" ob das Fahrzeug den auch eine Bergungswinde hat ?
Ja natürlich antwortete ich ! Naja die Winde lag ja auch schon in der Werkstatt.
So nun ist sie auch endlich angebaut.Eine passende Konsole bauen
und die Winde anschrauben war für mich kein Problem.
Aber wie schlies ich sie jetzt an die Hydraulik des Mogs an ?
Der Vorgänger hatte die Winde auf einem Gestell das er in den Heckkraftheber gehängt hatte und hat sie zum Holzrücken genommen.
Ich möchte sie aber auch als "Krahnwinde" benutzen,da ich mir einen kleinen Galgen bei bedarf an den Mog hängen will.
Mein Traum währe ja eine Bedienung per Funk,aber bei den Preisen
spielt der "Weinachsmann" nicht mit.
So wer kann mir tips geben was ich für Steuergeräte,Lasthalte-Ventiele usw. brauch gut währe auch ein Schaltplan.
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Gruß Horst
#91007
Hallo Horst,
Auf die Schnelle zuerst mal an den anderen Anschluß vor deinem Schlauchanschluß einen zweiten Stecker, und an der Winde das Gegenstück, damit kannst du die winde zuerst mal über den Steuerbloch bedienen.
Für die elgante Methode einen elektomagn. Steuerblock 1xdw an den jetzigen Stecker und der Rücklauf des Steuerblock direkt in den Tankrücklauf. Das Elektromagnetventil kannst du per Kabelverlängerung bedienen.
Luxusversion wäre ein el. Proportionalventil, welches stufenlos öffnet.
Dein Hebel am Lenkrad muß dann nur in Dauerstellung arretiert werden.
#91464
Hallo Helmut
Meine Winde (der Hydraulikmotor) hat 2 Anschlüsse,das heist je nachdem wo ich den Druck raufgebe läuft die Winde vor oder zurück.
Was passiert aber wenn ich unter Last von vor auf zurück schalte ?
spult die Winde dann nicht ab ? Brauche ich dann ein Lasthalteventiel ?
Dieses Ventiel brauche ich auf jeden fall wenn ich auf Elektromagnetventiele umbaue hat man mir gesagt.
Hat denn keiner eine Hydraulische-Winde an seinem Mog ?
Gruß Horst
#91467
Hallo Horst,
wenn du die Winde direkt an das Mog-Steuerventil anschliest, so kannst du mit dem Ventil halt die Drehrichtung ändern, es müssen halt beide Anschlüsse auf das Ventil gehen und nicht über freien Rücklauf. Das Lasthalteventil ist für Hubarbeiten erforderlich, da ja ein Schlauch platzen könnte und die Winde dann abschmiert. Normalerweise ist der Hydro-Motor bei geschlossenem Ventil blockiert, nur die innere Leckage kann dann noch eine ungewollte Bewegung zulassen. Seil abspulen wäre in Shwimmstellung möglich, sofern nicht hydraulisch abgespult werden soll. Hydraulisch wäre ein gesteuertes Ablassen/Senken möglich. Ein Umsteuern unter Last ist kein Problem.
Seilwinden für Hubbetrieb unterliegen andern Vorschriften wie Berge- oder Zugwinden. Ein Lasthalteventil bewirkt, dass der Anschluß für den Rücklauf erst durch Druckanstieg im Vorlauf geöffnet wird, somit bei Schlauchbruch den Anschluß abschließt. Diese Ventile gibt es einfachwirkend ( zB als Neigesperrventil bei Gabelstaplern verhindert es das ungewollte Vorneigen ) oder doppeltwirkend.
#91491
Hallo,
ich habe eine Heckseilwinde dran-siehe Foto-.
Zum Betrieb sind drei Hydr.-Schläuche. einer ist eine Leckölrücklaufleitung-die muß in einen absolut drucklosen Rücklauf.
Die beiden Anderen gehen in einen elektr. betätigten Steuerblock. Da wird im Eingang einer mit Dauerdruck beaufschlagt, der Zweite wird ebenfalls in den Rücklauf angeschlossen.
Die zwei Anschlüsse vom Steuerblock zur Winde sind je nach Betätigung der elektr. Fernbedienung mit Kabel einmal er Eine unter Druck, der Andere ist dann Rücklauf und umgekehrt, je nachdem, ob Vor.-oder Rücklauf betätigt wird.
Zur Dauerdruckbetätigung,also zur Ativierung der Winde, arretiere ich einen Hydrulikhebel vorne am Lenkrad.
mit freundlichen Grüßen
Siegfried Burr
Dateianhänge:
20122005SeilwindeUnimog 001.jpg
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20122005SeilwindeUnimog 002.jpg
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#91505
Hallo Albi,
Hallo Siegfried,

wenn ich das richtig sehe, ist dem linken Hydraulikzylinder noch ein Stahlseil "parallelgeschaltet". Damit wäre das Schild dann gegen unbeabsichtigtes absenken gesichert.
Bei meinem Polderschild hat sich der Ing. vom TÜV rein für den Betrieb des Polderschildes mit einer hydraulischen Verriegelung durch einen Kugelhahn in Nähe des Polderschildes zufrieden gegeben, dass nach dem Hahn noch ein paar Schläuche kommen hat ihn offenbar nicht interessiert... :)
Ich weiß allerdings nicht, ob diese Lösung oder die mit dem Seil für Anhängerbetrieb offiziell ausreichend ist, oder ob es da noch einer Festlegung in der anderen Richtung bedarf???
In diesem Fall könnte man das Seil einfach durch eine Strebe ersetzen, die auch Druckkräfte aufnehmen kann.

@ Siegfried

Was ist das für ein Polderschild (Hersteller) und für welchen Einsatzzweck ist es ursprünglich konzipiert?
Ansonsten bin ich auch neugierig in wie weit das vom Tüv in den Papieren abgesegnet ist, da ich auch schon öfters mal über eine Lösung in dieser Art nachgedacht habe.
#91514
Hallo zusammen,
bei Montage des Kugelkopes habe ich bei Dekra nachgefragt, der leitende Angestellte sagte mir, der Kugelkopf muß mit der Prüfnummer gestempelt sein.
Die Bergstütze mit Anbau ist für 6 to ausgelegtund das Schild ist mechanisch abgesichert. Das genügt föllig, da muß auch nichts eingetragen werden. So hat er mir das erklärt.
Bis jetzt hat es keinerlei Probleme gegeben.
Ich benutze den den Kugekopf manchmal für einen Autotransportanhänger mit 3,5 to zGg.
Die Bergstütze ist komplett mit der Winde von Werner mit 40m Seil.
Sie war an einem Unimog 416 vom Bundesgrenzschutz od. Polizei mit Rahmenunterzug, Pritsche, Kran und Seilwinde.
Da ich mit Frontkraftheber und Frontlader arbeite,habe ich auch den Rahmenunterzug auf meinen 406er passend gemacht und montiert. Er stütz jetzt die Geräteplatte nach hinten bis zur Hi-Achse ab.

Die Kugelkopfhöhe ist vom Seil abhängig. Eine Strebe, wie Du vorgeschlagen hast, evtl. mit verschiedene Bohrungen/Längen wäre sicher noch eine gute Möglichkeit. Damit wäre auch die Kugelkopfhöhe eingestellbar.
Mit dem Seil ist es allerding bis jetzt immer gegangen.
Gruß an Euch
Siegfried
#91749
Hallo Helmut
So ich habe die Winde nach deiner "schnellen Lösung" angeschlossen
Es funzt wunderbar,ich habe in den einen Schlauch,der die Winde einzieht
einen Kugelhahn geschraubt,und wenn ich den Hahn schliesse und den
Steuerventilhebel aretiere kann ich die Winde mit dem öfnen des Kugelhahns von aussen bedienen (einziehen).
Aber ich habe noch eine Frage an die Algemeinheit,ich habe keinerlei Angaben und Daten von der Winde ich weis nur das sie aus Schweden
stammt.Vieleicht kennt einer die Firma oder den Hersteller.
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Frohe Weihnachten allen wünscht Horst
#91753
Hallo Horst!
Das mit dem Kugelhahn von aussen bedienen ist maximal eine Krücke für Kurzzeit. Wenn der Hebel abgesperrt ist läuft die Pumpe auf Überdruck und das mag sie für längere Zeit gar nicht. Starke Ölerwärmung, stärkerer Verschleiss, langsames Verformen der Axialabdichtungs- O-Ringe bis zum Zerreißen sind die Folge. Denn die Pumpe läuft drucklos mit minimalen Axialspiel (Verschleissfrei) und bei Druckaufbau drücken die 2 Seitlichen Brillen auf die Zahnräder. Der entstehende Spalt zwischen Gehäuse und Brillen wird nun nun durch die O-Ringe abgedichtet. Wenn der Spalt durch das Alter der Pumpe schon grösser ist, wandern bei lange anhaltenden Überdruck diese langsam durch den Spalt und zerreißen.
Wenn Du einfach von Aussen bedienen willst rate ich Dir zu einen Dreiweghahn, der mit einen T-Stück mit der zweiten Leitung verbunden ist.
Dadurch kannst Du einen Drucklosen Umlauf herstellen und alles ist in Butter.
Ich wünsche noch viel Freude mit der tollen Winde.
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