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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#162836
Hallo Unimoggemeinde ich möchte euch heute eine andere Art von reparatur nicht vorenthalten die ich am Wochenende ausprobiert habe ich hatte an meinem 411 die Vorderachse zerlegt weil sie ölte.(Naben,etc.)die Antiebswellen waren an den bekannten Stellen eingelaufen und nur neuen Wedi (Wellendichtring) war meines erachtens nicht ausreichend.Also hab ich die Steckachse soweit wie es ging zerlegt, und zur Arbeit mit genommen und Lasergeschweisst.Hat super funktioniert weil hier keine so grosse Wärme entsteht wie bei anderen Schweissverfahren,anschliessend hab ich die Welle geschliffen und poliert und nun ist die Welle wieder wie neu das selbe geht auch bei anderen wellen wie z.b. Zapfwellenbock usw. :wink: wenn jemand mal ein Problem in dieser Richtung hat kann er sich gerne mal melden.

mfg unidoc
(Wirth Markus) 411,Unikick, MB Trac 900 Turbo Forst....

wirth.markus@dietz-oberflaechentechnik.de
#162843
Tach Markus.

Interessantes Verfahren.
Frage:
was passiert beim Laserschweissen mit der Härteschicht, die vorhanden war ?

In welcher Härte ist die aufgetragene Schicht bzw. nehmt Ihr einen besonderen Zusatzschweisswerkstoff ?

Ich frage, weil ich früher Sitze für Kurbelwellen-Lager-Innenringe abgedreht, dann flammgespritzt und danach geschliffen habe, damit das KW-Lager wieder richtig auf der Welle sitzt. Aber das war ja dann kein Sitz, auf dem ein zB. Wellendichtring läuft, sondern nur der Lagerinnenring fest sitzt.

Grüße
WolFgang
#162858
Hallo Welleninstandsetzer,

beim Schleifen von Gegenlaufflächen von Dichtringen ist Vorsicht geboten. Diese müssen "drallfrei im Einstich" geschliffen sein (wie es in der DIN Norm lautet). Sind sie dies nicht, besteht die Gefahr, dass durchs Schleifen eine (wenn auch sehr feine) Gewindestruktur auf der Welle ensteht. Je nach Drehrichtung der Welle kann diese Gewindestruktur Öl nach draußen fördern, obwohl die Oberfläche der Welle intakt aussieht.

Grüßle Ulrich
#162887
Hier sind ja richtige Profis am Werk Donnerwetter das ist alles richtig ABER..... ích habe keine grobe Struktur die so tief auf die Welle einwirkt und ich kann nur von eigenen Einbauversuchen sprechen wo solche Ölförderungen nicht vor kommen :wink: aber dieses Zustand ist mir bekannt das es sowas gibt.Ich poliere die Welle ja nach dem Schleifen so das die oberfläche schon fast spiegelt (fast)....Zur der anderen Frage ist zusagen das die Härte der Welle nicht unter der Schweissung leidet da sich die Welle nur im millisekunden bereich der Wärme aussetzt ist da der laser kein dauer sondern ein gepulster laser ist ,zum Aufschweissen verwende ich ein Material das hoch verschleissfest ist und etwas Härter als die Grundhärte die die Welle(Oberflächenhärte) von Werk aus hat.Eins ist auf jeden fall sicher das mit dieser Rep.methode ein grosses Problem zulösen ist.Und das mit relativ kleinem Aufwand. :!: P.S.Lieber Ulrich ich bin kein Welleninstandsetzer ich hab nur die möglichkeit genutzt kostengünstig zu reparieren,und das wollte ich hier nur zum besten geben, wenn jemand davon gebrauch machen will kann er das gerne tun.... :wink:


mfg wirth markus
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