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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#380905
So,
hab mir heute abend nochmals die Mühe gemacht und die Nummern aufgeschrieben:Luftfilter:6310901101,Einsatz Mann:44412792111.Meiner Meinung nach ist es der Luftfilter mit den wenigsten oder nicht so umfangreichen Änderungen,um ihn in den 421 reinzubekommen.Das Einzige Problem dürfte die Kurbelgehäuseentlüftung sein,an den Luftfilter kann man sie nicht mehr anschliessen,dies ist ja ein Trockenluftfilter.Anschluss zwischen Luftfilter und Motoransauggehäuse sollte auch nicht gemacht werden,der Weg ist zu kurz/keine Abscheidemöglichkeit für das Motoröl. Mal schauen wann ich damit Anfange.
MfG, Jörg
#387815
Hallo zusammen,

ich habe an meinem 403 den Luftfilter jetzt auch trocken gelegt, aber anders als bisher beschrieben. Der Preis des Filters von HENGST lag bei 18 € und der restliche Aufwand blieb überschaubar. Alternativ KNECHT LX 196 oder MANN C17134.

Nach entfernen des Lochblechs welches normalerweise in der Mitte am Rohr verrastet ist, kann man das Stahlwolle-Filterpaket entnehmen.

Der neue Filter sollte beim Wechsel ohne großen Aufwand austauschbar sein. Ich muss dann dazu bei mir nur ein 14 mm Loch in die Filterpatrone bohren.

Der Filter hat einen Innendurchmesser von 85,7 mm, Außendurchmesser 165,0 mm und eine Höhe von 210,0 mm und wird von unten mit einer Druckfeder nach oben gegen die Dichtung gedrückt.

Da das Mittenrohr 80 mm Außendurchmesser hat kann man oben zum abdichten den Dichtring A 000 094 83 80 oder einen herkömmlichen Dichtring aus einem 75 mm HT-Rohr verwenden. Letzterer zentriert den Filter. Das Mittenrohr wurde unten auf 2 Seiten ca. 6 cm angeschrägt.

Der abgeschrägte Luftfilterausgang wird abgeschnitten, gedreht und genau in der Richtung des kleinen Stutzens wieder angeschweißt.

Die Luftfilterpatrone ist nur an der Oberseite offen und hat unten einen Boden. Hier wird wie o. g. mittig eine 14 mm Bohrung eingebracht.

Die Patrone wird unten mit einer Gummidichtung abgedichtet und damit sie durch den Federdruck nicht verformt wird liegt noch eine angefertigte Blechscheibe dazwischen.
Die Dichtung und die 3 mm Blechscheibe wurden mit einer Lochsäge ausgeschnitten.
Erstere hat 73 mm Durchmesser und die Scheibe 67 mm.
Die Druckfeder ist 82 mm lang und die Drahtstärke beträgt 2,0 mm.
Der Federdruck ist so stark dass man bei verschraubtem Gehäuse den Filter von oben nur mit großem Kraftaufwand verschieben kann.

Der Schlauchbogen vom ehemaligen Ausgang kommt jetzt an den Eingang und wird auf einer Seite um 2 cm gekürzt. Der Schlauch kann am neuen Ausgang wieder verwendet werden und wird dazu ebenfalls um 2 cm gekürzt.

Das Rohr in Richtung Ansaug am Fahrerhaus habe ich mit dem Rest (15 cm) vom HT-Rohr verlängert und karosserieseitig mit Karosseriekleber elastisch verklebt.

Die kurze Probefahrt im Anschluß zeigte keine Auffälligkeiten.
Dateianhänge:
Luftfiltergehäuse Unterteil und Patrone 1.JPG
Luftfiltergehäuse Unterteil und Patrone 1.JPG (53.44 KiB) 1146 mal betrachtet
Luftfiltergehäuse Oberteil 1.JPG
Luftfiltergehäuse Oberteil 1.JPG (90.75 KiB) 1147 mal betrachtet

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