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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#94653
hallo,

also der snakewheels hat vollkommen recht, das öl altert tatsächlich und sollte nach einem jahr gewechselt werden. deshalb haben alle neueren fahrzeuge, zumindest die von dc, eine ölwechselintervalanzeige, die den fall was tritt zuerst ein km oder tage berücksichtigt. wobei wenig fahren für den mog bestimmt schlechter ist als mal ein paar kilometer oder tage über dem wechselinterval zu sein

gruß alex
#94660
Also ich denke es ist auch eine Frage ob Diesel oder Benziener, und ob ich für den Liter 1 Euro oder 10 Euro ausgebe, die Qualität ist wichtig, ich mache den Ölwechsel bei meinem alle 2 Jahre, und der läuft auch so um 2-4000 tsd im Jahr.

Wenn ich an unseren 1300 bei der Feuerwehr denke : BJ 86 und 8700 km auf der Uhr, der geht wenn er glück hat alle 3 Jahre mal zum wechseln.Und wenn er dann gefahren wird gibt es was auf die Hörner also bleifuß, und der motor ist dicht braucht kein öl und schnurrt.
Also mann sollte es auch nicht übertreiben mit dem Wechsel.

LKW zum beispiel laufen 80.000 -100000 km mit einem ölwechsel und die motore halten ne Millionen km.

Gruß Roland
#94662
Hallo

80.000-100.000km fahren Fernzüge in einem Jahr. Das kann kein Kriterium sein.

Das verfahren bei Feuerwehr und THW kenne ich sehr gut. Vernünftig ist das nicht. Laß den Motor mit 8700km mal 1 Jahr 15000 oder 20000 km fahren. Dann sieht die heile Welt anders aus.

Gruß

Thomas
#94744
Hallo Ölwechsler!
Die meisten von uns werden doch, genau wie ich, den MOG meistens im Kurzstreckenbetrieb einsetzen. Daher sind die Kriterien für das Öl zunächst der Kaltstart - und da genau ist ein gutes Öl von sehr wichtig!
Das Öl sollte dann spätestens in einem Jahr gewechselt werden, da sich im Kurzstreckenbetrieb der ganze Dreck im Öl sammelt (Kondenswasser, Verbrennungsrückstände etc. etc.). Dieses "Drecksammeln" können eigentlich alle guten Öle, also auch die preiswerteren. Sehr gute Kaltstarteigenschaften haben dagegen nur Qualtitätsöle. Ein Superöl mit hoher Scherfestigkeit, extremer Temperatursicherheit etc., ist allerdings beim MOG mit seinen relativ "betagten" Motoren (kleine Literleistung, niedrige Drehzahl) `rausgeschmissenes Geld.
Wird dagegen der MOG stundenlang unter Last bewegt, wobei das Motoröl daher über einen längeren Zeitraum auf hohem Temperaturniveau gehalten wird, verdampfen die Schadstoffe, Wasserreste etc.. In diesem Fall kann ein Ölwechsel auch mal erst nach ca. 1,5 Jahre erfolgen. Dieser Betriebsfall trifft auf das Beispiel des LKWs zu, wobei dort allerdings mit den hohen Motorleistungen andere und höhere Anforderungen an das Öl gestellt werden.
Ich fahre z.B. seit Jahren das Essolube XT 3 15W-40, das ich in 20Ltr. Gebinde direkt bei Esso beziehe - und das wird jedes Jahr gewechselt.
Dieses Öl hat, und darauf sollte man beim Ölkauf achten, u.A. die Freigabe von Daimler-Chrysler (MB 228.1)

Gruß

Fred
#94959
guude,

bei Deinem anforderungsprofil und der älteren motorkonstruktion würde ich ein günstiges (nicht billigstes) öl verwenden, nach dem winter wechseln, und bei verstärkter nutzung im 2. halbjahr im herbst nocheinmal. den vorteil teurer öle kannst Du überhaubt nicht nutzen, bis es anfängt abnutzungserscheinungen zu haben wären 4 jahre um, und bis dahin ist es längst zusehr veschmutzt. lieber häufig mit "billigem" wechseln als selten mit teurem. und die vollsyntetischen sind sowieso tabu.

wer gut schmiert, der gut fährt. (leitspruch der lobbyisten)
#94993
Hallo,

aber ich glaube nicht daß ein Motorenöl schon nach einem Jahr gewechselt werden muss, sonst wäre es ja auch nicht mehr zu gebrauchen wenn es länger wie ein Jahr im Fass lagert.
Wenn ich da meinen 4-Takt Rasenmäher als beispiel nehme, der ca. 11 Jahre alt ist und immer noch das erste Öl drin hat, kein Öl verbraucht und noch super läuft kann ich das mit dem jährlichem Ölwechsel nicht verstehen.

Vielsicht ist ja auch ein Ölprofi dabei, der hier klarheit schaffen kann!

Gruss Markus
#95047
guude Markus,

im faß wird das öl ja auch keiner atmosphäre wie im motor ausgesetzt. da gibt es kein aufwärmen und wieder abkühlen, keine kondensatbildung, keine diesel-und abbrandrückstände, die das öl verunreinigen und verdünnen, kein alter schmutz der sich ablöst, und wie schon beschrieben, wird im kurzstreckenbetrieb noch nichteimal das kondensat "ausgekocht".
die schmierung wird ja in weiten teilen durch lange molekülketten erreicht, die bei entsprechendem stress zerbrechen. dieser stress ist im kurzstreckenbetrieb wesentlich höher als bei regelmäßigen längeren fahrten. kraftstoff schlägt sich z.b. bei kaltem motor an den zylinderwänden nieder und gelangt so am kolben vorbei in das öl.
#95067
Hallo Leute
Arbeiten hier eigentlich alle für Schell, Aral, BP oder in der Kulanzabteilung von DC.
Mein VW T5 mit 174 PS und 400 NM ( Eine Schrankwand die 200 km/h serienmäßig lauft) benötigt alle 2 Jahre oder 30.000km einen Ölwechsel. Seit ich dieses Fahrzeug besitze, müßen alle fahrzeuge mit 2 Jahres Öl auskommen. und selbst wenn es evtl zu Langzeitschäden kommt, mann muß es sich einmal durchrechnen , wenn ein Motor anstatt 350.000 nur ! 220.000 km läuft, Mein Omega 2,5 L mit 170 PS hat auf dem Bordkomputer 60 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt. Beim mog dürften es vielleicht 30 KM/H sein. Bei 220.000 macht das 7333 Std. Bei 10 Std in der Woche ( 300 KM) hält der Motor 14 Jahre anstatt 19 Jahre, da werde ich einen sehr guten 3 Zähne kleber brauchen um überhaupt noch mog fahren zu können
mfg michael
#95126
Hallo Leute,
das mit der Motorlebensdauer muss jeder für sich enscheiden. Das gilt genauso für das Gespür, wie ob und wie oft der MOG im Kurzstreckenbetrieb bewegt wird. Wenn ich mir allerdings nach ca. 1 Jahr diese rabenschwarze Brühe anschaue, die ich aus dem Motor ablasse, kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Gebräu sonderlich toll für den Motor sein soll. Ich persönlich werde bei den ohnehin immensen Kosten eines 1300er, nicht anfangen, an lebenswichtigen Dingen, wie z.b. dem Öl zu sparen. Da macht es noch eher Sinn, öfters mal den Ölfilter zu tauschen und das Öl weiter zu verwenden.
Da soll es doch in unserer süddeutschen Ecke eine Firma geben, die besondere Ölfilter herstellt, die die Lebensdauer des Öls erheblich verlängern sollen?? Wahrscheinlich aber wurde diese Firma längst von den Multis plattgemacht!?

Gruß

Fred
Zuletzt geändert von Fred404 am 12.01.2006, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.

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