Neu und viele Fragen zum Mog

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 08.10.2019, 21:20

Guten Abend,

ich hatte gestern schonmal im allgemeinen Forum geschrieben, aber vielleicht sind die Fragen hier besser aufgehoben.
Geplant ist ein 406 BJ 64 für den Wald, die Nachsaat (Pneumatikstreuer vorn, Wiesenschleppe 5m hinten), 2,5m Feingrubber, Anhänger ziehen (THK5, HW60, Müller Mitteltal EDU TA), 5 to Forstwinde, 6m Sip Heuwender und der 4,5 m Schwader, Ballenplatte zur Heuernte ziehen, 2 oder 2,5 m Mulcher.
Ich denke bis auf eventuell den Grubber sollte das alles mit einer Nachbauhydraulik gehen.

Stand jetzt bei dem Mog:

-erst 2500 Bh
-Druckluft 1 Leiter
-Zapfwelle vorn
-Rest ist original
-12,5x20 Bereifung

Was wir machen müssten:

-2 Leiter Druckluft (preislich wird mir da etwas übel, evtl mit gebrauchten Teilen aus dem NFZ Bereich)
-Zapfwelle hinten (nur Welle und Lagerbock und wohl das Getriebe um sie nach unten zu verlegen)
-Kraftheber hinten (Finner wäre preislich interessant, aber hält der die Geräte)
-Zulassung als LoF Zugmaschine (wird kein Thema sein)
-Drosseln auf 40 Kmh (wegen Führerschein von unseren Betriebshelfern, aber dazu hatte hier einer im Forum -schonmal was gesagt, elektronisch geht es wohl für unter 1000€)
-Schaltung würde ich gern auf 2x4 umbauen (hat aber Zeit)
-Bei der Hydraulik würden wir wohl dann mit einem normalen Steuerschieber aufrüsten, gedacht wäre 2x DW mit Schwimmstellung und einmal DW mit Rastung.

Würde mich sehr freuen eure Meinung dazu zu hören, ob es überhaupt Sinn macht?!

Besten Gruß,
der Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon Josch Banse » 09.10.2019, 09:26

Hallo,
Also fangen wir mal ganz einfach an. Machg es Sinn? Jein, also ich würde lieber nach einem Mog Ausschau halten, der das mitbringt was du brauchst. Zapfwelle HKH etc. Wird günstiger sein als es nachzurüsten. Außerdem würde ich nach einem neueren Baujahr schauen, wo schon das G Getriebe verbaut wurde.
Warum willst du ihn auf 40kmh drosseln? Mit der Klasse T darf man bis zu 60kmh fahren, es sei denn deine Angestellten sind unter 18 Jahre alt. Ich habe meinen Mog auf 40 kmh gedrosselt, indem ich eine Vorrichtung gebaut habe, die sobald der 6 Gang eingelegt wird einen Anschlag unter die Gaswelle schiebt, sodass nur 40kmh drinnen sind. Gibt es auch Fotos von im Netzt, sind aber nicht von mir. Ein Freund hat einfach einen Flachstahl unter die Kabine geschweißt und so positioniert, das man nicht mehr in den 6 Gang schalten kann. Hat der Tüv auch eingetragen. Also es gibt viele Möglichkeiten ihn zu drosseln für weit unter 1000€.
Zum Finner Kraftheber kann ich persönlich nichts sagen, hatte ihn noch nie im Einsatz. Ich kann mit aber Vorstellen, dass man den Rahmen verziehen könnte, da der ja nur hinten vor die Traverse geschraubt wird und die Zugkraft nicht in die Achse geht.
Zur Hydraulik: Die Bordhydraulik bietet, wenn verbaut 2 DW Steuergeräte, mit Schwimmsgellung und Rastung, bei den neueren Modelln. Jetzt könntest du mit Elektromagnetischen Ventilen arbeiten, oder so wie ich es gemacht habe einfach noch ein Frontladersteuergerät nachrüsten, was nochmal 2 DW Anschlüsse garantiert. Dann würde ich dir aber auch raten eine größere Pumpe einzubauen.
Grüße Josch
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Unimog alles andere ist behelf und wo andere stecken bleiben da schalt ich nicht mal den Allrad an. :trac3 :mog4
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 09.10.2019, 11:34

Hallo Josch,

die 40 Kmh sind für den L Führerschein. Ja ist doof aber ist leider so und drosseln ist billiger als allen einen passenden FS zu zahlen;)
Hydraulik hätte ich auch mindestens einmal einen Joystick verbaut für die 2 DW mit Schwimmstellung, vllt noch ein 6-2 Ventil dazu und gut ist.
Von der Literleistung reicht die Pumpe eigentlich locker aus, falls ich mehr brauche würde ich auf die Zapfwelle vorn eine stecken und dann mit extra Tank und Kühler, sonst wird das wohl eh etwas warm wenn er über eine längere Zeit viel Öl liefern muss.
Wenn man sich einmal an einen hydraulischen Oberlenker gewöhnt hat dann muss der auch auf jeder Kiste sein, daher bleibt dann nur noch ein DW über.
Gedanke wäre HKH und Oberlenker über Joystick und kippen von Pritsche und Anhänger über ein Seriensteuerteil. Das zweite Serienteil dann für Anbaugeräte die einen DW brauchen (Wender, Schwader, Mulcher, Schleppe).
Wichtig wäre für den Anfang erstmal 2 Leiter Druckluft zu haben und die Zapfwelle hinten, also die Welle, den Bock und das Verlagerungsgeriebe.
Bei 12,5-20 Bereifung glaub ich fast dass er im 5. Gang schon über 40 läuft, da muss ich den Herrn im grauen Kittel nochmal bearbeiten was er da zulässt.


Besten Gruß,
Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon ingos406er » 09.10.2019, 19:37

Hallo Chris

Bei einem 60er Baujahr mit dem F -Getriebe und vielen Fahrern wirst du auf Dauer nur Probleme bekommen such dir einen mit G - Getriebe und wie schon erwähnt mit den Richtigen Hydraulischen Einrichtungen !
Auch dort hast du mit vielen Fahrern ein Problem bei uns in der Gemeinde ( Bericht meines Onkels ) wurde pro Unimog immer nur 2 Fahrer definiert um die Rep. so gering wie möglich zu halten !

Gruss Ingo der selbst 13 Jahre mit einem Baujahr 1966 gefahren und gearbeitet hat !
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 09.10.2019, 19:50

Hallo Ingo,

es wären 2 Fahrer die oft fahren und einer ab und an. Ich trau den anderen beiden ab zu damit klar zu kommen, sind zum Glück sehr bedacht beim Umgang mit Technik, Maschinenbruch ist bei uns fast null am Betrieb (bis auf Scheiben beim Mähen aber für Steine kann keiner was).
Wichtiger wäre halt erstmal die Zapfwelle und die 2 Leiter Druckluft, denke beim 64er sollte die Druckluft relativ problemlos umzubauen sein so wie ich das jetzt auf dem Schirm habe (heißt aber erstmal nix).

Gruß Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon ingos406er » 09.10.2019, 20:02

Hallo Chris

Die Zapfwelle nach hinten zu bauen kostet dich bei gebrauchten Teilen so ca 1500 - 2000 Euro ein Verlagerungsgetriebe liegt auch so wischen 800 und 1200 je nach Zustand. Auf Zweileiter Druckluft wird etwas teuer hab ich auch gemacht ! Aber nichts desto trotz liegt beim F - Getriebe das Problem dass die
halben Gänge meist augelutscht sind . Gibt eine Möglich nur in den ganzen zu Fahren ! wichtig wäre die
Anhängelast da ist bei den U 65 und U 70 so bei 7 tonnen Schluß sonst geht's am Berg nur noch mit 25 km !Höchstgeschw. ist sowieso nur ca 70 max. Somit sind wir wieder bei den 70er Baujahren die haben 84 PS
und die Pumpe kann auf 110 PS aufgedreht werden was du bei allen Tätigkeiten merkst .
Sorry ist nur meine Erfahrung mit der 60 er Jahren Unimogs 406

Gruss Ingo
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 09.10.2019, 20:24

Okay, also Zapfwelle wäre ja nur die Welle und der Lagerbock.. da hab ich jetzt ein Angebot für ca 1000€ bekommen.
Anhängelast wäre so wirklich zu ziehen nur die Platte mit Rundballen auf dem Feld (das ist halt seine 3 km lang).
Druckluft für über 1200 find ich dann schon heftig, wenn ich mir anschaue was das an einem Traktor kostet wenn 1 Leiter schon da ist dann frag ich mich da warum es so brutal teuer ist. Die Trommelbremser haben ja auch nicht so die komplizierte Anlage drauf wenn man sich das Schema anschaut.
Höchstgeschwindigkeit ist ein Punkt, da er aber meist nur im Wald läuft mit Ladung wäre es vertretbar.
Beim Wenden und Schwaden hatten wir schon noch weniger Leistung davor und das ging ohne Probleme.
Mal sehen was sich noch so ergibt, ansonsten wäre es dann halt auf später zu schieben mit dem Kauf. Wobei ich gern einen aus den 60ern hätte.

Gruß Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon ingos406er » 09.10.2019, 20:28

Alles klar ! Viel Erfolg mit dem Unimog

Gruss Ingo
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 09.10.2019, 20:44

Das ist das blöde an der Sache mit dem wollen...
Im Grunde würde ein kleinerer Traktor mit 50 Ps den ganzen Spaß auch machen, Nachteile wären nur im Wald weil da halt der Anhänger mit muss.
Wender, Schwader und Mulcher dürften kein Problem darstellen, da fährt man so langsam dass da 65Ps mehr als ausreichend sein sollten.
Anhänger ziehen ist so eine Sache, gerade zur Ernte haben wir permanent den Sackgang dass da jetzt der leere Anhänger mal schnell auf Feld xy muss, die Traktoren aber wieder unterwegs sind um die vollen zum Landhandel zu bringen und dann geht der Spaß schon los.
Wenn er mit 7 Tonnen am Haken noch 25 bergauf läuft dann ist das halt so, mehr dürfen die anderen beiden eh nicht vom Führerschein her;)
Im Grunde ist er hauptsächlich am Hof und im Wald im Einsatz, Holz fertig machen, auf die Pritsche und ab dafür... mit Traktor und Anhänger ist es da teilweise zu eng.
Im Sommer wird er wohl sehr viel Wasser auf die Weiden fahren müssen/dürfen. Wasser fahren ist bei uns auch so ein ding: Traktor beim Mähen, alles abhängen, Fass dran, Wasser fahren, Mähwerk wieder dran.
Gleiches beim Schwaden und Pressen: Aktuell ist der Schwader dann am Traktor, Ballen Sammeln dann mit dem Hoflader (will ich aber nicht mehr da das heftigst auf die Antriebe geht durch die Berge hier), so könnte der Mog Schwaden und der Traktor sammelt und stellt alles fein auf 17er Haufen.
Abfahren ist dann auch wieder so ein Spaß wenns blöd kommt... Hoflader schon am nächsten Stück zum Sammeln und Traktor muss die Platte laden und abfahren. Immer wieder anhängen, abhängen, anhängen, abhängen und dann kommst mit dem Traktor fast nicht in das enge Lager rein. Gedanke wäre: Mog an die Platte wenn alles geschwadet ist und der Traktor lädt nur noch der Reihe nach das Zeug auf, in der Zeit wo der Mog die Ballen an den Hof fährt kann der Traktor weiter Sammeln, der Hoflader zum abladen und einstapeln, geht dann auch wesentlich fixer.
Bei 6 Ballen auf der Ladefläche und 17 auf der Platte bekommt man auch mehr auf einmal weg.

Ich hoffe jetzt wird es etwas verständlicher warum ich glaube dass der 65er mit einfachem Getriebe für uns reicht. PS sind nicht so das Problem, was universelles für alles was so nebenbei anfällt wäre gewünscht. Der Umbau auf 2x4 wäre mittelfristig wohl hilfreich dabei und sollte ja bei beiden Getrieben machbar sein.

Grübelnde Grüße,
Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 09.10.2019, 20:52

Fast vergessen:
Zum Thema Grubber: Wäre ein 2,5 m Feingrubber mit dem wir nur von Zeit zu Zeit die groben Trittschäden auf den Weiden aufreißen um dann die Neuansaat durchzuführen. Mit dem Ding kann man auch bequem 120 Ps stehen lassen wenn man es drauf anlegt, das ist mir auch klar aber in dem Fall am Mog geht es darum dass er den Boden nur etwas streichelt und begradigt/auflockert. Nicht der Einsatz am 3m Schwergrubber auf 20 cm und am besten mit Lehmboden.

Theme Wiesenschleppe:
Auch da wäre er nur für einige Flächen angedacht. Die 5 m Schleppe lässt auch unseren 120er teilweise sehr leise werden wenn in einem Zug gewendet werden soll und dann gehts direkt wieder steil bergauf. Auch das muss er nicht mache, aber paar ebene Stücken wo ich nicht mit 120 Ps sinnlos fahren muss und den Schlepper belegen wären schon ganz schön für den Mog.

Bei der Finnerhydraulik wäre noch die Frage ob sie das aushält wenn die 4to Walze dran hängt. Denke von der Belastung her ist es nicht ganz so heftig wie eine 5to Winde mit der auch noch gerückt wird so wie es einige ja auch machen.

Gruß
Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon Carl1969 » 10.10.2019, 16:30

Hallo Chris, wie ich das sehe, ist der von Dir ins Auge gefasste 406 für deine Zwecke ungeeignet. Es fehlt an Hydraulik, Pneumatik, Kraftheber, Zapfwelle 540/1000-Getriebe mit Untersetzungen usw. Hinzu kommt der F-Antriebsstrang, wo es kaum noch brauchbare Ersatzteile gibt. Ich bin seinerzeit ähnlich an die Sache gegangen, wollte alles nachrüsten. Das ist schon an der Zweileiterbremse gescheitert. Hat keiner, macht keiner, nur gebrauchte Teile, teuer usw. Ich würde Dir zu einem neueren Modell mit schon entsprechender Ausstattung raten.
Hat Dich jedoch das UNIMOG-Ding erwischt, ist jeder gute Rat sowieso beim Teufel. Grüße an alle, Norman.
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 10.10.2019, 21:50

So, ich bin heute mit einem Mog nochmal zu dem Mog gefahren. Also Fahrzeug zum hinfahren war auch ein 406 aber 68er glaub ich. Der hatte die Zapfwellen mit dem 4fach Hebel, also hinten, vorn, beide, aus. Der andere hat hinten, beide, vorn und einen zweiten Hebel für an und aus.
Ansonsten ist der Steuerschieber leicht undicht, der Motor unten an der Ölwanne etwas feucht... nicht tropfend.
Öldruck stand bei 5 Bar (weiter zeigt er ja nicht an), entweder ist der Motor noch total toll vom zustand her (sind nur 2100 Bh) oder da ist was ziemlich uncool.
Allrad, Sperre, Schaltung gehen wie beim anderen zu schalten, also läuft ganz gut wenn man es schomal gemacht hat.
Der Bremskraftregler hinten ist nicht angeschlossen (der Hebel). Das wäre dann auch noch zu machen.
Sinn und Unsinn der Kiste wurde ja weiter oben schon besprochen, ja vielleicht will ich ihn einfach haben.. Bin gerade dabei mir das so vorsichtig einzugestehen obwohl eigentlich keine zeit für son Hobby.

Gruß Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon Helmut-Schmitz » 13.10.2019, 23:10

Hallo Chris
du hast zwar beschrieben, was du gerne noch hättest, aber nicht was dein Fahrzeug jetzt als Ausstattung vorzuweisen hat, davon hängen z.T. die Nachrüstbarkeit bzw die Kosten erheblich ab.
Hat dein Mog eine Doppelkupplung und Zapfwellenabtrieb, um die Zapfwellen überhaupt betreiben zu können? 2x4 Schaltung ist beim F-Getriebe mit Zapfwellenschaltung sehr kompliziert, aber machbar. Hat das Getriebe Arbeitsgänge oder beim F-Getriebe das Zusatzkriechganggetriebe, um damit ackern zu können? Für die Druckluft 2-Leitungsanhängerbremse gibt es von Wabco Nachrüstsätze. Mit mechanischem Verriegeln des Getriebes bist du auf die Gutwilligkeit der Prüfer angewiesen, gesetzlich sind nur vom Hersteller oder desssen zugelassenen Werkstätten eingebaute Geschwindigkeitsbegrenzer erlaubt. Das Gesetz unterscheidet nicht zwischen lof-Fahrzeugen und LKW, Geschwindigkeitsbgrenzer ist da klar definiert.
Der Finner HKH dürfte bei einem Grubber prinzipiell an seine Grenzen kommen, da müssten Zugstreben zur Achse nachgerüstet werden.
Wenn man alles zusammenrechnet, bekommt man dafür plus demn Erlös des jetzigen Fahrzeuges einen komplett ausgestatteten 406.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon klesk » 14.10.2019, 21:26

Hallo Helmut,

der Mog hat das Zapfwellengetriebe schon dran. Hinten fehlen nur die beiden Wellen und die Lagerböcke. Druckluft 2 Leiter müsste ja über ein Relaisventil machbar sein, von der Funktion her kommt es genau dem nahe was es tun soll.
Für den Feingrubber hoffe ich dass der HKH hält.
Drosselung bei 2x4 wird dann schon etwas bescheidener, vorerst würde es aber bei 6 Gängen bleiben.
Doppelkupplung wäre was feines, ist in dem Fall aber nicht. Bei den genannten Geräten seh ich da aber nicht so das Problem.
Wird sich jetzt die nächsten Tage zeigen wie es alles wird.

Gruß Chris
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Re: Neu und viele Fragen zum Mog

Beitragvon Bredan » 14.10.2019, 22:05

Hallo Chris,
ich habe auch einen 406 (1964) mit den OM 512.. Mit der Montage der 11x20 mit den 12.5X20 hat er einiges an "Spritzigkeit" verloren..
Gruß Olli :technik

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