Neuling auf Unimog suche bittet um Beratung

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Re: Neuling auf Unimog suche bittet um Beratung

Beitragvon uwesundermann » 15.11.2013, 10:12

Hallo,
da kann ich mich Michael nur anschließen. Probiere die Unimogs aus, bevor du dich entscheidest. Vor ca. 25 Jahren habe ich bei der BW einen 404 Funkkoffer gefahren. Schnell war er auf der Autobahn. Aber wenn man am Horizont Autos gesehen hat, sollte man vom Gas gehen. Keine Bremskraftunterstützung, keine Servolenkung. Im Winter lag im Fußraum Schnee, im Sommer konnte man auf der Motorabdeckung Spiegeleier braten. Dagegen war die Geländeausbildung auf dem "neuen" U1300L ein Traum. Zum fahren ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich persönlich würde für auch kein Geld in einem Wohnkoffer stecken, der auf einem 404,421 oder 406 basiert. Besonders nicht für Fernreisen. Und in Deutschland braucht man keinen Unimog als Wohnkoffer, weil es einfach keine (erlaubten) Wege gibt, die einen Mog gerecht werden....
VG
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Re: Neuling auf Unimog suche bittet um Beratung

Beitragvon unimuck » 15.11.2013, 12:14

Hallo Marco,
den 404.0 gab es auch mit Bremskraftverstärker, Servolenkung und stärkerem Motor.
Allerdings ist dieser seltener gewesen.
Als Pritsche mit einem ausgebauten GFK- oder Aluminium-Koffer als Last verzurrt, wäre dieser auch noch eine Alternative. Vor allem kann man im Fall der Fälle den Koffer auf ein anderes Fahrzeug umsetzen. Und alltags lässt sich der Mog zum Brennholztransport nutzen.
Ich persönlich halte bei Wohnmobilen den größeren Radstand für Vorteilhaft.

Ein bivalenter Umbau auf Gas dürfte mit mind. ca. 200Kg Mehrgewicht je nach Tank zu Buche schlagen.
Gruß Hartmut
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Re: Neuling auf Unimog suche bittet um Beratung

Beitragvon Michael_Weyrich » 17.11.2013, 15:43

Hallo,

den 404.0 gab es auch mit Bremskraftverstärker, Servolenkung und stärkerem Motor.


Bremskraftverstärker gab es als Option auch im 404.1. Wichtiger wäre da zu erwähnen, dass beim 404.0 eine Zweikreisbremsanlage verbaut ist, was die Sicherheit doch merklich erhöht.
Den stärkeren Motor kann man auch problemlos im 404.1 realisieren, alltagstauglicher macht ihn sowas aber immer noch nicht.

Als Pritsche mit einem ausgebauten GFK- oder Aluminium-Koffer als Last verzurrt, wäre dieser auch noch eine Alternative.


Ja, aber nur, wenn man in Kauf nimmt, mit aufgeladenem Koffer die 3,5t zu überschreiten, mit allen möglichen Konsequenzen.

Ein bivalenter Umbau auf Gas dürfte mit mind. ca. 200Kg Mehrgewicht je nach Tank zu Buche schlagen.


Und allerspätestens dann sind die 3,5t mit Koffer egal welcher Art (und Innenausbau) nicht mehr zu machen.

Gruß,
Michael
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*) bei der Feuerwehr
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Re: Neuling auf Unimog suche bittet um Beratung

Beitragvon trans-mog » 17.11.2013, 19:54

Hallo Marco,

Deine Überlegungen sind für uns WoMo-Fahrer durchaus nachvollziehbar.

Ein U404 oder U1300L sind wohl die gängigsten Basisfahrzeuge für ein WoMo. Beide haben Ihre Vor- und Nachteile, aber beiden gemeinsam ist, Sie sind ex. Militärfahrzeuge. Die Ersatzteilversorgung ist auf der ganzen Welt gesichert.

Ich selber fahre einen U404 mit OM 617 Turbo-Diesel ( Trans-mog im U404-Forum ) und habe diesen auf 3,5t abgelastet damit er auch von meinen Söhnen gefahren werden kann. Bei der Zuladung muß man dann aber kompromissbereit sein.

Zur Zeit ist ein interesantes Fahrzeug in der Bucht:
http://www.ebay.de/itm/Unimog-S-404-0-O ... 4acc0dd444
Artikel: 321251038276
Pritsche ab, Koffer drauf und fertig.

Noch ein Tip: Google mal nach: U404 Wohnmobil.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
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