Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#318897
Hallo zusammen,
möchte mich und den Mog kurz vorstellen weil neu im Forum.

Ich wohne in Langenberg NRW und habe in meiner Firma einen U418 mit 130 PS und einen Schmidt E 3.2 Schneepflug.
Da ich totaler Neuling in der Unimog Welt bin, bin ich auf Informationen der alten Hasen angewiesen, wie der Schneepflug einzustellen und zu behandeln ist.
Heute auf nasser Strasse mal einen Fahrversuch gemacht und bald abgebrochen weil das ganze Gerät extrem ruckelt, rattert und springt.
Der Pflug ist mit einer neuen 40mm PU Schürfleiste belegt, und der Fahrversuch wurde per Hydraulik heruntergefahren und dann auf Schwimmstellung in der Vertikalzustellung gestellt.

. Ist das normal, legt sich das später wenn die Schürfleiste angepasst ist?
. Ist das Rattern auf winterlichen Strassenverhältnissen weniger?
. Muss für die Schrägstellung ebenfalls die Schwimmstellung geschaltet werden?
. Welchen Luftdruck sollte man auf der Vordeachse fahren mit Schneepflug?
. Gibt es besondere Tricks beim Schneeräumen/der Einstellung des Pflugs?

Vielen Dank für Euro Antworten!
LG Michael :roll:
#318906
Hey Michael
habe einen 424 mit nem F-Pflug und Gummilippen.

Wenn die neue PU-Leiste von der alten abweicht in Dicke oder Härte, kann derartiges passieren.
In Schrägstellung sollte es aber auf jeden Fall "ruhiger" werden.
Kommt wahrscheinlich daher, das die Gummilippe zu weich ist, nach hinten wegklappt und dann wieder in Ursprungsstellung "zurückspringt".
Hatte das bei einem meiner Pflüge auch, es gibt halt kein besseres Gummi als direkt vom Hersteller oder "GUTEN" Ersatzteilhändler.

Laß bloß die Hände weg von dem ebay-Müll...

Gruß
Andreas
#318924
Hallo Michael,
erst mal herzlich willkommen im Forum.
Langenberg liegt bei mir quasi um die Ecke, komme aus Wuppertal-Elberfeld an der Grenze zu Neviges.

Mal sehen ob ich dir Helfen kann.

. Das Ruckeln der Schürfleiste auf dem nassen Asphalt ist normal, der Reibungsfaktor ist sehr hoch. Bei Schnee und Eis auf der Fahrbahn sinkt der Wiederstand und die Schürfleiste gleitet viel besser. Selbst bei rauher Fahrbahn dürfte das Ruckeln dann fast ganz verschinden.
. Das Hydrauliksteuerventil für Heben und Senken sollte in der Arbeitstellung des Pfluge natürlich in der Schwimmstellung stehen damit der Schneepflug den Bodenunebenheiten folgen kann.
. Das Steuerventil für die Schwenkzylinder sollte fest stehen damit der Pflug nich von selbst umschwenkt wenn er an ein Hindernis stösst, dafür sind die Schürfleiste und die Federklappen da.
. Der Reifendruck sollte der Belastung mit Frontanbaugeräten angepasst werden, der Wert müsste in der Betriebanleitung stehen. Abgesenkter Luftdruck erhöht aber auch die Haftung auf dem Boden. Ausprobieren was besser ist. Und die Pritsche würde ich balastieren oder mit Heckgewicht fahren.

Gruß
Jochen
#318941
Hallo Michael.

Das Problem kenn ich. Hatte ich an meinem damaligen 406 auch.
Aber selbst nach mehrmaligem schieben hörte es nicht auf, obwohl die Gummis eingearbeitet waren. Auch in Schrägstellung. Lediglich langsam fahren half. Aber man will ja auch fertig werden.
Erst nachdem ich Stützkufen und nachher dann Stützräder am Schild montiert hatte, hörte es auf. Allerdings wird die Fläche dann nicht ganz so sauber, da die Räumleiste ja somit knapp über dem Boden läuft, also nicht aufliegt.

Ich nehme an es liegt einfach an dem "zurückspringen", wie es Andreas beschrieben hat im Zusammenspiel von den Lagern am Schild, die wahrscheinlich nicht mehr die besten sind.

Schwenkzylinder sollten stets fest stehen, also nicht in Schwimmstellung, damit der Pflug nicht von alleine umschwenkt, aber das hat Jochen ja schon beschrieben.
Und ganz wichtig, wenn du keinen Streuer hinten drauf hast, Beschaff dir ein Kontergewicht auf die Pritsche, sonst dreht sicht der Mog in ner scharfen Kurve wie ein Kreisel. Ist mir selbst mal passiert.


Gruß Thomas
#318987
Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten!
Die Schürfleiste hatte ich extra aus PU genommen, sehr dick und massiv, damit der Boden geschont wird und gewisse Gleiteigenschaften da sind.
@goose 2 , die Sache mit den Stützrädern habe ich mir auch schon überlegt, weil ja das ganze Gewicht des Riesen Schneepflugs auf der Vorderachse des kleinen Mogs liegt. Ich denke ich lasse es mal auf den ersten Schnee ankommen und dann das Problem mit dem Rattern auf dem glatteren Untergrund und durch schnelleres Fahren beheben.
@Jochen Schäfer, mein Langenberg liegt im Kreis Gütersloh, trotzden vielen dank für deine Hi :lol: lfe
Grüße
Michael
#319069
Hallo Michael,

auch wenn ich nichts vom Schneeräumen (mittels Mog und Schneepflug) verstehe, denke ich doch, dass dies Aussage:
die Sache mit den Stützrädern habe ich mir auch schon überlegt, weil ja das ganze Gewicht des Riesen Schneepflugs auf der Vorderachse des kleinen Mogs liegt
wohl nicht richtig ist. Wenn der Schneepflug auf die Fahrbahn abgesenkt ist und die Hydraulik in Schwimmstellung ist sollte sich der Pflug doch mit oder ohne Stützräder alleine tragen. Nur wenn er ausgehoben ist liegt die Last auf der Vorderachse, aber dann sind die Stützräder doch auch in dr Luft, oder?
#319097
An die Schneeräumer,

den Schmidt F 3.1 fahre ich seit Jahren am U 403 ohne Probleme nur mit Stahlverschleißleiste, mit der Gummi- oder PU Leiste bekommst Du eine festgefahrene oder gar vereiste Spur nicht sauber. Schmidt bezeichnet diese Leiste als "Schneematschleiste".

Aber auch mit der Stahlleiste fängt der Pflug ab und zu an zu rattern, das ist vom Untergrund und der Geschwindigkeit abhängig.

@ Michael: Vor dem Anheben des Pflugs unbedingt die Schwenkzylinder auf Schwimmstellung, ein Kollege hat das letzten Winter vergessen, der Pflug ist irgendwie am Schwenkanschlag hängengeblieben und es hat einen Schwenkzylinder auseinandergerissen.

Und nun unfallfreies Räumen ( es schneit ja schon kräftig).

Gruß Franz
#320752
Hallo Ihr Schneepflug-Fahrer,

ich hab die Berichte jetzt nur überflogen, habe aber trotzdem einen kleinen Hinweis dazu. Was auch ganz entscheident dafür ist, wie ruhig ein Plug läuft ist wie die Schmidt-Platte am Fahrzeug befestigt ist, steht sie senkrecht zur Fahrbahn oder ist sie eher nach vorne / hinten gekippt, und das zweite ist, wie hoch ist sie im Verhältnis zum Parallelogramm des Pluges. Wir haben mal eine Platte für meinen Cousin montiert der in Furtwangen damit fährt. Dabei war die Grundidee die er hatte, wir machen die Platte bissel höher fest ==> Hohe Schneehaufen über die er muß ja eigentlich ne gute. Hat nur einen riesen Nachteil, das Parallelogramm steht jetzt etwas zu weit vom Traktor Richtung Plug nach "unten", also wenn der Plug "einhängt" will der Traktor eher drüber, versteht ihr wie ich meine?!?
Beim Unimog ist das durch die Federung noch schlimmer.

Grüße aus dem verschneiten Herzen des Südschwarzwaldes

Clemens
#320783
bolzendreher hat geschrieben:Hallo Ihr Schneepflug-Fahrer,

ich hab die Berichte jetzt nur überflogen, habe aber trotzdem einen kleinen Hinweis dazu. Was auch ganz entscheident dafür ist, wie ruhig ein Plug läuft ist wie die Schmidt-Platte am Fahrzeug befestigt ist, steht sie senkrecht zur Fahrbahn oder ist sie eher nach vorne / hinten gekippt, und das zweite ist, wie hoch ist sie im Verhältnis zum Parallelogramm des Pluges. Wir haben mal eine Platte für meinen Cousin montiert der in Furtwangen damit fährt. Dabei war die Grundidee die er hatte, wir machen die Platte bissel höher fest ==> Hohe Schneehaufen über die er muß ja eigentlich ne gute. Hat nur einen riesen Nachteil, das Parallelogramm steht jetzt etwas zu weit vom Traktor Richtung Plug nach "unten", also wenn der Plug "einhängt" will der Traktor eher drüber, versteht ihr wie ich meine?!?
Beim Unimog ist das durch die Federung noch schlimmer.

Grüße aus dem verschneiten Herzen des Südschwarzwaldes

Clemens
Hallo Clemens,bei der Schnell-wechsl Platte sind die Anschlagpunkte doch vorgegeben :roll: oder :?:
Gruß Andreas
#320791
u411wtalronsd hat geschrieben:
bolzendreher hat geschrieben:Hallo Ihr Schneepflug-Fahrer,

ich hab die Berichte jetzt nur überflogen, habe aber trotzdem einen kleinen Hinweis dazu. Was auch ganz entscheident dafür ist, wie ruhig ein Plug läuft ist wie die Schmidt-Platte am Fahrzeug befestigt ist, steht sie senkrecht zur Fahrbahn oder ist sie eher nach vorne / hinten gekippt, und das zweite ist, wie hoch ist sie im Verhältnis zum Parallelogramm des Pluges. Wir haben mal eine Platte für meinen Cousin montiert der in Furtwangen damit fährt. Dabei war die Grundidee die er hatte, wir machen die Platte bissel höher fest ==> Hohe Schneehaufen über die er muß ja eigentlich ne gute. Hat nur einen riesen Nachteil, das Parallelogramm steht jetzt etwas zu weit vom Traktor Richtung Plug nach "unten", also wenn der Plug "einhängt" will der Traktor eher drüber, versteht ihr wie ich meine?!?
Beim Unimog ist das durch die Federung noch schlimmer.

Grüße aus dem verschneiten Herzen des Südschwarzwaldes

Clemens
Hallo Clemens,bei der Schnell-wechsl Platte sind die Anschlagpunkte doch vorgegeben :roll: oder :?:
Gruß Andreas
Ja, das meine ich auch.
Die Anbauplatte ist senkrecht zur Straße und der Pflug ist starr verbunden ohne irgendwelche Möglichkeiten der "Schrägstellungh".
#320831
Hallo zusammen,

das stimmt alles, ABER sind alle Platten auf der gleichen Höhe am Fahrzeug angebaut?? wie verändert sich die Position der Platte mit / ohne Schneeketten, Heckgewicht / Streuer, große / kleine Bereifung...??

also wir haben die Platte damals absichtlich etwas höher montiert, was beim Ausheben des Plugs gut ist, sich aber negativ auf die Laufruhe des Pflugs auswirkt, so wars halt am Traktor, Unimog ist schon durch die Federung anders.

Hab hier nur schon gelesen, daß nicht mal der Abstand der Pritsche zur Kabine bei gleichen Unimogs gleich ist, daher hab ich gedacht, sind denn alle Schmidt-Platten gleich angebaut?

Viel Spaß beim Schneeschieben...

Grüße Clemens
#320845
Hallo Kollegen,

bitte beachtet, das an der Baureihe 408/ 418 die Anbauplatte am Mog
mit einer einfachen Verstellschraube/ Exzenter in der Neigung bis zu 3 Grad verstellt werden kann. Damit soll bei Bedarf unter Last, also ausgehoben, eine waagrechte Lage des Arbeitsgerätes ermöglicht werden.
Eventuell ist das auch ein Problem beim "einfachen" Schneeschild.

Grüße

Ralf

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