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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#477222
Hallo Unimog Gemeinde,

wir haben schon ewig das Problem das der Motor in meinem U425 ein nagelndes/klapperndes Geräusch unter belastung erzeugt, also nur dann wenn er eingesprizt bekommt, je mehr je lauter, ich vermute also ein Verbrennungsgeräusch. Der Motor hat jetzt 5500 Stunden gelaufen und wurde auch wegen Ölverbrauch überholt (neue Lagerschalen, neue Kolbenringe, Ventilschaftabdichtung). Da ich als Geräuschverursacher das Einspritzsystem vermute habe ich zuerst die Einspritzdüsen gewechselt, mit minimalem Erfolg. Als zweiten schritt habe ich die Einspritzpumpe neu einstellen lassen, was meiner Meinung nach die Laufkultur verbessert hat, gegenüber anderen 352er aber noch nicht gut ist.
Ich möchte jetzt entweder eine neue Einspritzpumpe einbauen, wenn ich denn für faires Geld eine finde, oder meine Pumpe mit neuen Pumpenelementen bestücken lassen, da ich vermute das aufgrund von schlechtem Diesel, den wir des öfteren von einem Händler geliefert bekommen haben die Pumpenelemente verschlissen sind. Da ich noch den alten Spritzversteller auf der Einspritzpumpe habe frage ich mich was an dem neuen Spritzversteller auf der Nockenwelle besser ist, ob es sich lohnt die Sache umzubauen. Vielleicht kann mir ja einer Licht ins dunke bringen.

Mit bestem Gruß

Christian Werner
#477270
Hallo Werner
Ich möchte jetzt entweder eine neue Einspritzpumpe einbauen, wenn ich denn für faires Geld eine finde,
das ist ein reines Lotteriespiel. woher willst du wissen, ob die gebrauchte Pumpe wirklich gut oder ihr Geld wert ist. Meist sind die Lager auch schon in fragwürdigem Zustand.
Um den Spritzversteller "steifer" zu machen, muss er sehr massiv gebaut sein. Deshalb hat man diesen von der Einspritzpumpe auf die Nockenwelle gesetzt. Da diese Lagerung stabiler ist konnte man dort eine stärkere Version einbauen, um eine entsprechende Verstellkurve bei den stärkeren Motorbaumuster zu realisieren.
#477306
Hallo Helmut,

danke für die Antwort, das habe ich mir schon fast gedacht das es Gründe in der Lagerung an der Einspritzpumpe sind. Also bringt wahrscheinlich die neuere Version des Spritzverstellers wenig mehr Laufkultur.
Ich träume ja von einer neuen Einspritzpumpe also "Nagelneu", irgendwo liegt eine rum, nur wo. Ansonsten werde ich neue Pumpenelemente einbauen lassen, ist ja auch kein Problem, nur von den orginal Bosch Ersatzteilen hört man ja wenig gutes.

Gruss

Christian
#500385
Hallo,

ich baue gerade ein OM 352 aus 76 wieder auf. Der Motor hat aufgrund von Ölmangel einen Pleuellagerschaden und Nockenwellenschaden (Kompressornocke hat gefressen).

Es ist ein Motor mit 110 PS aus einem 416 ( Baujahr s. oben)

Da ich um den Ölmangel wusste, habe ich mir mal auf Verdacht eine gebrauchte Nockenwelle als Eteil zugelegt.

Bei der ursprüngliche Nockenwelle war das Antriebsrad für die Einspritzpumpe aufgeschraubt.

Das E Teil hat einen Spritzversteller in dem Antriebsrad verbaut.

Kann ich das E Teil (mit dem Spritzversteller) verwenden, obwohl eigentlich ein fester Antrieb der E Pumpe vorgesehen ist ?

Habe auch noch einen 74er OM 352, bin jetzt dabei diesen zu zerlegen, damit ich " 1 aus 2" machen kann. :technik

Würde mich freuen, wenn mich Leute "erhellen" !

Gruß aus Ostfriesland!

Lars
#500395
Hallo,

sorry aber ich verstehe deine beschreibung nicht, der defekte Motor hatte garkeinen Spritzversteller, und du willst jetzt eine Nockenwelle mit Spritzversteller einbauen?
Hilfreich dazu ist immer ein Zugang zum Ersatzteilkatalog, da kannst du anhand der Nummern feststellen was zusammen passt. Passt denn deine nockenwelle zu deinem Motor? Soweit ich weis gab es 5 bis 7 verschiedene, wobei die Nockenwellen bis ca. 120 PS dieselben sein sollten.

Übrigens wurde der Spritzversteller geändert, sofern man dem "Fachmann" glauben kann, da die alte Version in manchen Fällen nicht gehalten hat.

MfG
#500406
Hallo Lars

grundsätzlich ist die Motornummer die entscheidende Grenze, das Baujahr kann nur der groben Orientierung dienen.
Du kannst auf das neue System umbauen, aber nur komplett, d.h. von der Nockenwelle bis zum Pumbenantrieb.
#500697
Hallo,

anbei die Fotos der Nockenwelle und der Motornummer.

Kann ich denn den Spritzversteller (alt) ohne weiteres von der EP zu entfernen?

Wie sieht denn der Antrieb der EP dann aus? Muss dann ja ein schrägverzahntes Zahnrad sein.

Ich hab es noch nicht versucht. Aber den Spritzversteller kann ich doch bestimmt gegen das starre Zahnrad ersetzen, oder ?

Frage nach Eurer Meinung: Lohnt sich der Umbauaufwand im Vergleich zu den erwartenden Vorteilen ?
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#500721
Hallo Lars
die Umstellung war bei #470360. Du brauchst das komplette System, die Einspritzpumpe müsste passen.
#500739
Hallo,

sorry, aber dann habe ich die Frage " was ist das komplette System" ?

Ist das Gehäuse auch anders (tiefer ?)
Wäre es denn möglich den Spritzversteller abzunehmen und mit dem starren Rad zu verbinden?

Vielleicht wisst Ihr das ja so, ansonsten bleibt nur zu probieren ?

Gruß und Danke fürs Teilen !
Lars
#500751
Haalo Lars
du brauchst Nockenwelle, Spritzversteller und Antriebsrad aus dem neuen oder alten System. Das Gehäuse und Pumpe wurde nicht geändert, ist zumindest nach dem EPC gleich. Lediglich die Befestigungsmutter auf der ESP ist anders.
#500791
Hallo Lars
das ist ein "einfaches" Zahnrad mit Schneckenantrieb für den Betriebsstundenzähler. Es geht auch ein Zahnrad vom LKW ohne Btrst-Zähler.
Ob es lohnt ist deine Entscheidung.
#500809
Hallo Helmut,

die Arbeit ist ja der Rede( des Schreibens) nicht wert.

Aber ist der Vorteil mit dem "neuen" Spritzversteller wirklich nennenswert. Mit dem alten System kann ich Plug and Play machen.
Ich überlege eine 90er Pumpe mit RQV Regler (130 PS) dranzuhängen. Ist dann der "neue" Spritzversteller besser ?

Ne Abbildung vom dem Ritzel hat nicht zufällig jemand?
Gruß Lars
#500896
Hallo Christian,
wieder Helmut schon schreibt

"Um den Spritzversteller "steifer" zu machen, muss er sehr massiv gebaut sein. Deshalb hat man diesen von der Einspritzpumpe auf die Nockenwelle gesetzt. Da diese Lagerung stabiler ist konnte man dort eine stärkere Version einbauen, um eine entsprechende Verstellkurve bei den stärkeren Motorbaumuster zu realisieren."

Vor allem wenn Du eine 130PS Pumpe realisieren willst!

Gruß
Michael :trink
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