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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Das neue Wald-, Feld- und Wiesen-Forum. Für Häcksler, Schneeschieber ...
#102257
Hallo ,
mich würde einmal interesieren was für eine Zugkraft ein Unimog zB. 421 oder 406 ohne Gewicht auf eine trockene Straße bringt . Ich war nämlich letztes Jahr auf einem Treckertreffen und die haben ihre Lanz , Fend usw. auf Zugleistung getestet . Habe hier im Forum schon nachgeschaut aber bis jetzt nichts passendes gefunden . Vieleicht hat ja auch schon jemand bei solchen Veranstaltungen mitgemacht .
Zum anderen habe ich noch eine Frage : Ein Bekannter hatte einen 406 mit schlechtem Ackerprofil (vorne) und schlechtem Straßenprofil (hinten) und war sehr entteuscht von seinem 406 im Gelände . ( Er ließ kein gutes Wort an dem Gerät :oops: ) Hat den 406 dann gegen einen Allrad -Traktor ungefähr gleichem Gewicht ( ich glaube ein Fiat 7.. ) eingetauscht . Meint ihr das so ein Traktor im Gelände besser ist wie ein Unimog , ich glaube wenn er eine gute Bereifung aufgezogen hätte , ist der Unimog doch im Gelände fast unschlagbar .
Oder was meint ihr ,wird er glücklich mit seinem Traktor ( das Teil ist halt ungefedert , ist langsamer wie ein Mog , und man hüpft über jede Wurzel ') ist eben meine Meinung . :D

Gruß Peter
#102261
Hallo

Zunächst mal hat Gelände fahren nichts mit der Arbeit auf dem Feld zu tun.

Im Ackerbetrieb gibt es durchaus Aufgaben die ein Trecker weit besser bewältigen kann wie ein Unimog. Dafür ist der Mog fahrer eher zu Hause :wink:.

Im reinen Gelände und damit ist weder Feld noch Rückarbeit gemeint kann kein Trecker dem Mog das Wasser reichen.

Aber immer mit der Einschränkung das nat. die Reifen stimmen müssen. Sonst bringt das beste Auto nichts.

Gruß

Thomas
#102264
Servus Thomas ,
ich hatte noch vergessen zu schreiben , das der Bekannte nur zum Holz machen seinen Unimog hatte . Also zum rücken und mit Seilwinde ziehen . Aber er blieb diesen Winter anscheinend öfters im Wald und in den Gassen hängen . Einmal musste er seinen Unimog im Schnee stehen lassen und nach Hause laufen !° :evil: .
Das war dann zu viel .
Er hat den Unimog also nicht auf dem Feld im Einsatz sondern nur im Wald im Matsch und Schnee .

Gruß Peter
#102267
Hallo Peter,

habe mal im Marburger Test bei einem 411er nachgeschaut.
-Schwerer Boden mit Ackerprofil/ Allrad/ ohne Zuladung max 1795kg
-Betonboden mit Conti Spezial/ Allrad/ ohne Zuladung max 2085kg
-Betonboden mit Conti Spezial/ Allrad/ mit 1050 kg Zul. max 2610kg

also für den 411er ganz ordentlich. Kann mich da an eine Zugkraftmessung mit einem vergleichbaren Schlepper erinnern, der brachte um die 850 kg auf der Wiese. Problem war dann, das der Traktor vorn abhob. Gezogen wurde gegen einen MB Trac Forst mit einem Zugkraftmessgerät dazwischen.
Grundsätzlich hilft dir der Allrad und die Sperren nichts, wenn du die Kraft nicht auf den Boden bringst, also schlechte Reifen sind sch.....
Ob ein Mog mit einem Traktor vergleichbar ist oder besser oder... ist schon fast eine Grundsatzglaubensfrage.
Viel Vergnügen beim diskutieren.

Grüße
Ralf
#102268
Hallo Peter,
ich bin bis vor 3 Jahren täglich im Gelände pur unterwegs gewesen und habe immer wieder erlebt das kein ( Rad- ) Fahrzeug dem Unimog das Wasser reichen kann. Weder im Sand, Schlamm, nassem Ton oder tiefen Wasserlöchern, ebenbürtig ist der MB- Trac aber mit weniger Komfort und deshalb reduzierter Geschwindigkeit. Das bezieht sich auf Solofahrzeuge anähernd gleicher Gewichtsklasse mit ihrer Ausrüstung, denn im Extremgelände kann man den Hänger nur etappenweise mit der Winde beiziehen.
Aber um überall durchzukommen muss neben den Sperren auch das Hirn eingeschaltet werden, der 100% Allradeffect kommt auch nur bei gleicher Bereifung beider Achsen zum Tragen. Wenn eine Achse die andere wegen unterschiedlichem Abrollumfang zieht oder schiebt geht vieleicht der konstruierte Vorsprung in sachen Traktion verloren.
Im direckten Zugkraftvergleich auf trockener Straße oder auch vor einem Bremswagen verkehrt sich das geringe Betriebsgewicht und die Aufstandsfläche der relativ kleinen Reifen zum Nachteil um und der Unimog hat schlechtere Karten als ein vergleichbarer Schlepper.
Mfg Winni
#102324
Hallo Horst,
natürlich ist das Gewicht ausschlaggebend. Darum wird in Zugleistungswettbewerben ( Trecker - Treck etc ) ja auch streng nach Gewichtsklassen getrennt.
Den Flieger wegziehen auf dem waagerechten Flugfeld unter trockenen Bedingungen könnte ein Schlepper mit Wandlerkupplung wahrscheinlich auch.
Aber im Gelände ist nicht das Gewicht aleine entscheidend um eine knifflige Passage zu bestehen.
Mfg Winni
#102333
Moin,
natürlich ist das Gewicht ausschlaggebend. Darum wird in Zugleistungswettbewerben ( Trecker - Treck etc ) ja auch streng nach Gewichtsklassen getrennt.
Jo, und ich durfte mit dem leeren 411er gegen Hanomag R45 und die großen Lanz antreten. :roll:

Hat aber trotzdem Spaß gebracht :wink:
#102363
Als ich vor ca. 10 Jahren meinen 406 kaufte war eine brauchbare MPT Bereifung drauf, die mich bei einem der ersten Einsätze auf einer Wiese nach leichtem Regen eine ca. 15° Steigung nicht mehr hinaufkommen ließ.
Fahre nun Alliance 14.5x20 Ackerprofil und komme in allen Lebenslagen (
im Wald) am besten vollbeladen bestens zurecht. Probleme gibts auf regennasser Strasse in schnell gefahrenen Kurven oder beim Bremsen, wo man sich dann mehr Bodenhaftung wünschen würde. Profil ist eben alles! Gruß Andreas Schnadt javascript:emoticon(':P')
spielt mit 411,421,406 im Holz
#103268
Hallo,

--> Peter:
"Zugleistung" wurde hier schonmal diskutiert, sogar unter ähnlichen Voraussetzungen !
http://www.unimog-community.de/index.ph ... 26c1be54dd


n 'Trecker hat übrigens meist noch einen anderen Vorteil: Bessere Übersicht auf das Gelände (Vorderräder ...), und durch die fehlende Federung wirkt er weniger kippelig :-)

mfg,
A.Bucher

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