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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#119581
Hallo,

mein Unimog tropft. Nicht immer, aber immer wieder, mal hier, mal da.

Leider habe ich noch keine Lösung, den Boden unterm Mog trotzdem sauber zu halten. Um immer wieder aufs neue Sammeltöpfen aufzustellen bin ich zu faul und die öligen Pappkartons nerven auch.

Was habt ihr denn so für Methoden, die Ölflecken zu besiegen?

(Schon klar: ohne Öl fahren, neuen Unimog kaufen, alles neu abdichten ...)

Gibts noch andere Tips / Hausmittel?

Gruß, Daniel
#119585
Hallo Daniel!
Ich habe auch das Problem, dass fallweise ein Tropfen irgendwo auf der Getriebeunterseite hängt und dann den Boden verschmutzt.
Ich werde unterhalb des Getriebes eine Nirostawanne montieren mit ungefähr 1,5cm Wandhöhe, schön schwarz lackieren und innen einen 1cm starken Filz einlegen, der die paar Tropfen Öl aufsaugt.
Dasselbe System habe ich bei meinen grossen Rangierwagenheber angewendet, der sich hartnäckig meinen Abdichtungsversuchen widersetzt hat, da wird einmal jährlich der Filz gewechselt, 1/8l Liter Öl nachgefüllt und der Garagenboden bleibt von Tropfen verschont.
#119602
Hallo Daniel,
Ich kenne es von Motorrad-Veteranen-Rennen, daß eine Filzmatte unter den u.a. Motor zu befestigen ist, damit austretendes Öl aufgefangen wird. Viele Vorkriegsrennmaschinen haben auch -wie Dein Mog- "Verlust-Ölschmierung" . (Die "alten" Moppeds hatten des öfteren zB. an Ventilfedern Ölstellen (offenliegend, ohne Gehäuse) wo mittels einer Handpumpe während des Betriebes immer mal ein Schmierstoß abgegeben wurde.)
Gut, irgendwann ist die Filzmatte auch voll. Dann vielleicht Schritt 2 anwenden.

...oder dort (SCHRITT 2): wo bei Deinem "Schmierläppchen" :D :D das Öl austritt, einfach Kaddsenkloos mit Ölbindemittel drunterstellen. Machen wir bei unserem Stapler mit OM636 auch immer; allerdings ölt dieser nicht aus dem Motor, sondern aus dem Automatk-Getriebe.

Wir haben auch noch einige Liter sagenhaften 2-Komponenten-Beschichtungslack übrig und abzugeben, den wir bei Fettabscheidersanierungen eingesetzt haben.

GrinsGrüße
Herzlichst
WolFgang

PS: Sorry: Thema verfehlt: DU wolltest ja wissen, wie man Ölflecken beseitigt und nicht wie man sie verhindert. Wenn es ein Betonboden ist, ist das Öl im Laufe der Zeit recht tief in den Beton hineindiffundiert; da hilft nur noch der mechanische Einsatz (Presslufthammer!) . Ich habe leider keine chemischen Mittel kennengelernt, die solche Ölflecken dauerhaft und tief beseitigen können. Weil die Chemie kann das Öl nur lösen, das gelöste Öl müsste aber ja dann aus dem Beton herausgesaugt werden.
Tscha´nu, da binn ich momentan auch ratlos. Gibts nicht doch was an Chemie -was ich nicht kenne- die dauerhaft Ölflecken beseitigt ??
#119667
hi ihr Ölfleckenbeseitiger,
bei Ölflecken hilft auch immer Zement ganz gut, den streut man da einfach auf die Flecken drauf und fegt ihn ein bischen hin und her, dannach ists weg. So habe ich auch die Flecken in Oppas Garrage weggemacht und die waren bis zu zwei Jahre alt. Soweit ich weiß wurde im Rennsport auch so das Öl aufgenommen, weil es einfach sehr schnell geht und vorallem viel billiger ist als das teure Ölbindemittel, ob es heute noch so ist weis ich nicht, aber es geht und das ist ja die Hauptsache.
Gruß florian
#119671
Hallo Daniel,

die Sache mit Auffangbehältern und Filzmatten hat auch ihren Nachteil. Denn man kann die Leckage nicht gut beobachten und die Menge oder deren Veränderung nicht so leicht feststellen. Glücklicherweise verfügt meine MOG-Garage über einen gefliesten Boden, so daß ihr das Öl kaum etwas anhaben kann. Aber ich lege sie unter dem MOG immer wieder neu mit hellen Papptafeln aus, so daß ich jedes Tröpfchen sofort registriere und mich ggf. um Abhilfe kümmern kann.

Eine andere Strategie verfolge ich bei meinem URSUS. Da dort die Leckagen teilweise massiv sind (aus der Zentralschmierung und aus dem Kamin), habe ich dort Marmeladengläser angebracht, wobei die Deckel fest mit der Maschine verschraubt sind und ich zum Entleeren nur kurz am Glas drehen brauche, um es abzunehmen. Außerdem läßt sich die Menge exakt bestimmen bzw. direkt einsehen.

Der Garagenboden wird 1 bis 2 mal jährlich gründlich mit Petroleum und/oder Terpentinersatz gereinigt, meist dann, wenn mal wieder eine LAN-Party meiner Söhne steigt.

So bin ichs zufrieden.
#119679
Hallo Daniel,
da man immer sagt, das ein Mog im Neuzustand ab Werkstor nicht zu 100% dicht ist, habe ich mich einfach damit abgefunden...
Wenn ich viel fahre gehe ich ab und zu zum Waschplatz und dampfe den Motor und das Getriebe komplett ab. Hilft dann sehr lange Zeit bis mal wieder ein Tropfen in der Garage zu sehen ist.

Grüße
Ralf
#119691
Hallo Daniel,

dieses Problem hatte ich auch beim Umzug in meine "neue" Scheune. Nun habe ich eine Ölbindematte "Terra bioactive" von A.J. Umweltschutz unter dem Motor und dem Getriebe liegen und das Thema ist gelöst. Einmal pro Jahr entstauben (= ausklopfen) und gut is.

Gruß

Markus (UCG4113)
#119717
Hallo,

vielen Dank, da sind doch schon einige gute Tips zusammen gekommen.

Also werd ich mal in den nächsten Tagen meinen Boden mit Zement abkehren (trifft sich gut, hab gerade eh einen geplatzten Sack rumstehen).

Dann werd ich nochmal versuchen, den kleinen Leckagen auf die Spur zu kommen und evtl. Auffangbehälter bereitstellen / anbringen.

Gruß, Daniel
#120217
hallo leidensgenossen, mit den chemischen entfernern habe ich allen werbesprüchen zum trotz nur schlechte erfahrungen gemacht, je nach menge des öls nehme ich diatomeenerde, die größere mengen öl nach irgendwelchen ferkeleien sehr gut aufnimmt oder aber ich brenne sie mit der gasflamme weg, funzt gut aber vorsicht, da können schon mal kleine stückchen fliegen gehen wenns zu heiß wird-brille tragen. andreas
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