Hallo, Harry,
die Lösung, die Achsen über die Radnaben von außen im Federweg zu fixieren, ist zulassungstechnisch kein Problem, weil bereits hundertfach gemacht und sicherlich auch noch zu beschaffen. Diese Lösung war auch bei den schweren Ausleger-Böschungsmähern erste Wahl, funktioniert zuverlässig und ist sogar einigermaßen einfach zu bedienen. (Meines Wissens sind die abklappbar/hochstellbar.)
http://www.mulag.de/heckausleger.html
Der elegantere Weg ist aber auch bereits vorgeschlagen worden:
Eine Möglichkeit wäre die hinteren Stoßdämpfer durch Hydraulikzylinder zu ersetzen. Ist aber halt zulassungstechnisch ein Problem
Es ist mir nicht bekannt, ob dieses Verfahren für den U406 bereits zulassungsfähig existiert, aber das wäre der Königsweg, da das Problem bei der Wurzel gepackt wird. Es dürfte allerdings auch zu klären sein, welche Sicherheitsvorrichtungen zusätzlich zu verbauen sind, denn ich glaube nicht, dass die Sperrung in den großen Gängen über 40km/h zulässig ist.
Im Straßenbetrieb wäre sogar eine "hydropneumatische Lösung" denkbar, indem die Zylinder mit Stickstoffblasen verbunden werden. Selbst eine hydraulische Querstabilisierung ist realisierbar.
Auf dem Acker dreht man den Hahn (die Hähne) zu und hat sofort feste Achsen.
Meines Wissens wurden (werden?) JCB-Fastracs damit ausgestattet und auch bei einigen Standardschleppern, die eine hydraulisch gefederte Vorderachse besitzen, kann man die Hydraulikzylinder (z.B. für Frontladerbetrieb) sperren.
Man müsste mal nachforschen... (also macht Euch alle mal dran, zu diesem Thema etwas sensibler zu werden. Wer etwas hört oder einen kennt, der einen kennt...)
Das Thema verstärkte Federn ist hier aber auch schon zu Recht angesprochen worden. Vielleicht solltest Du erst mal prüfen, welcher Federdurchmesser bei Dir drin ist.
In meinem 406 ist die stärkste Federversion verbaut und wenn ich den Pflug anhebe, (Dreischar-Volldreh mit mechan. Steinsicherung, die weit nach hinten baut), geht der kaum merklich in die Federn - allerdings habe ich andererseits bei Leerfahrt fast überhaupt keine Federung, da fährt er sich, als hätte er bereits ungefederte Achsen.
Grüße
Holger
PS: Wobei mir schleierhaft ist, wie Du mit dem 406 einen 3m Grubber bewegen willst... Es sei denn, nur auf der Straße oder Du hast reine Sandböden. Bei uns im schweren lehmigen Ton bin ich froh, wenn er sich mit 2,5m überhaupt noch vorwärtsbewegt... (Normalerweise benötigt ein 3m Grubber eine Zugmaschine, die mindestens 5, besser 5,5 Tonnen Eigengewicht hat...)