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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#144661
Guten abend moggemeinde,

nachdem mich nun der komplettaufbau einer kipperpritsche für einen 411.118 viel zeit gekostet hat, sehe ich langsam licht am ende des tunnels, will heißen eine, gründliche lackierung der blanken profile und des bodens , normales schwarzblech st32 , muss in angriff genommen werden.
Meine frage bezieht sich auf die grundierung. Da der kipperboden ja außer der wetterbedingten korrosion auch noch der verschrammung durch das ladegut ausgesetzt ist, soll sich die lackierung nicht gleich bei der ersten belastung total verabschieden. Welche grundierung wäre hier angeraten? Wie entfetten? mit bremsenreiniger? getrennte verzinkung des bodens und es rahmens wäre mir möglich , wird aber nicht favorisiert , da ich befürchte, dass beim verzinken ein verzug auftritt und außerdem beim verschweißen des bodens mit dem rahmen probleme entstehen abgesehen von der kostenfrage.

Danke für jeden hinweis der lackierer und tüncher.
#144772
Moin Heinz,

da ich befürchte, dass beim verschweißen des bodens mit dem rahmen probleme entstehen
Da ich dass auch befürchtete, habe ich meine Bodenplatte 3 mal geteilt und stumpf zwischen die Streben geschweisst
#144797
Hallo Heinz ,

1.) Reinigen bei Schwarzblech
Mit Nitroverdünnung (Waschverdünnung) oder Siliconentferner
gründlich reinigen .
Auftragen des Reinigers entweder mit Tuch (Lappen)
oder Pumpflasche (Lösemittelbeständig)

2.) Reinigen bei Verzinkten Teilen
Mit Amonjakalischer Netzmittelwäsche , das ist auf 10L Wasser
100ml Amonjak und ungefähr einen Kronkorken mit Spüli.
Reinigungsvorgang ist folgender , mit einem Schleifpad (Rot /grob)
in der Lösung getränkt das Verzinkete Teil solange schleifen
bis es beim schleifen aufschäumt.
Das ganze dann mit einem Schwamm und klarem Wasser
abwaschen , danach mit Siliconentferner reinigen.

Aber das ganze stinkt wie Sau (Atemschutz)


3.) Grundieren
Empfehlendswert ist ein Zwei Komponenten Epoxy-Füller
der haftet auf Alu,Zink und auf Schwarzblech . Durch seine
hohe Pigmentdichte ist er ein sehr guter Rostschutz und
wiederstandsfähig . Auftrag mit einer Lackierpistole.


Als Endlackierung ist auch eine 2k(zweikomponenten )- Lackierung zu empfehlen , wegen der wiederstandsfähigkeit des Materiales gegenüber
Kunstharzlack.

Aber trotz all dieser verwendeten Materialien wirst gegen Mechanischer Beschädigung nicht geschützt sein . Z.B.: Ladung abkippen .

Pulverbeschichtung wäre auch eine Möglichkeit (Härter als eine 2K-Lackierung) , unterhalte dich aber im Vorfeld mit einem Pulverer bezüglich
der Farbe (weiß nicht ob die Unimoggrün pulvern können) . Ach ja das Teil muß zum pulvern Blank sein (also dann vorher nicht grundieren).

Übrigens bei meinem 421 U600 der in Restauration steht ist nach dem Sandstrahlen herausgekommen das meine Pritsche ein Totalschaden ist.
Eine Neukonstuktion ist von Nöten !!

Eisenach ist nicht soweit weg von Lich , villeicht sollten wir uns mal austauschen wenn Du nichts dagegen hast.


Gruß
Janos Gyutai


















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#144942
guten abend ret411, hessenmog

danke für eure hilfe.
@ret411:
du hast den boden dreimal geteilt... und ich habe sowohl den boden(waagerecht) als auch die stirnwand (senkrecht) alles aus einem stück (3mm) gebogen und so soll es auch am wochende eingeschweißt werden......
Lediglich den ausschnitt für den einlegeboden habe ich ausgeschnitten.
Das kann ja ein spass mit dem verzug werden! Werde berichten wenn ich im care springe.
Die bereiche des bodens und der stirnwand, die nach dem einschweißen verdeckt sind und nicht mitlackiert werden können, will ich nach gründlicher reinigung vor dem schweißen wenigstens mit zinkspray einsprühen damit wenigstens etwas untendrunter ist, Vor dem schweißen mache ich es lokal wieder sauber und was beim schweißen untendrunter vom zink verbrennt...verbrennt. Ob das viel bringt weiß ich auch nicht, aber wie die verdeckten flächen behandeln vor dem schweißen? Oder gar nichts tun und die nähte versiegeln ? Hält das auf dauer von jahren? Ich denke wo wasser rein läuft, muss es auch wieder raus.
Daimler hat sich als OEM vor 40 jahren nicht so einen kopf gemacht, da stand ersatzteilfördernd sogar wasser in den profilen.... und wie lange haben die pritschen noch gehalten. Wie vorgehend beschrieben, haben manche nur das sandstrahlen nicht mehr ausgehalten....Ja, die neuen reinigungsmethoden...!

@ hessenmog:
.... du bist herzlich eingeladen. Pritschenaufbau ist was herrliches. Was man da als neuling alles für fehler machen kann, zumal mit heimwerkertechnologie. Meine alte pritsche glaubte ich auch reparieren zu können, der boden war noch sehr kräftig, teilweise 8mm stark--- von übereinandergeblätterten rostschichten, die früher mal ein profil und 2,5 mm blech waren..
Nun ist es bald überstanden . Da mit dem epoxy-füller will ich gerne beherzigen. kannst du mir wegen gezielter nachfrage vielleicht einen handelsnamen nennen?

Die endlackierung soll aber auch für den ganzen mog genutzt werden . Also für alles 2k-lackierung? gibts das auch seidenmatt oder nur hochglänzend?
Noch weiß ich nicht wie ich den mog 411.118 1963 überhaupt lackieren soll, grau, grün, blau ? Grüne gibts es ja nun zu hauf.

Vielleicht habt ihr noch diesen oder jenen hinweis auf lager?
[/u]
#144973
Hallo Heinz,

das mit den Fehlern glaub ich Dir gerne , und die Zeit........!!

Nimm mit dem Epoxyd-Füller den von der Firma Standox , nicht billig aber sehr gut . Premium-Produkt eben.

2K Farben kannst Du dir auch seidenglänzend mischen lassen .

Den EP-Füller kannst Du schon schleifen , aber eben nicht durchschleifen bis auf das blanke Blech sonst mußt Du die Blanke Stelle wieder mit EP-Füller abdecken.

Gruß
Janos Gyutai
#145098
Hallo Heinz
Wenn du am Wochenende Schweißen willst ,spanne die Pritsche
unbedingt auf einen festen ,stabilen Schweißtisch sonst wirst du dein blaues Wunder erleben.Hatte selbst trotz Abschnittsweise Schweißen
Verzug von 25 cm in der Pritsche und ebenso viel Mühe das wieder zu richten.Für die Stellen,wo doppeltes Blech geschweißt wird,gibt es
spezielle Schweißprimer mit Rostschutzeigenschaften.
Gruß Klaus
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